Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Beratungsstelle Infosekta verzeichnet steigende Zahl von Anfragen



Blick in einen

Nicht alle Sekten sind so tödlich wie die Sonnentempler - hier einer ihrer Keller. Bild: KEYSTONE

Die Sekten-Beratungsstelle Infosekta hat im vergangenen Jahr erneut mehr Hilfesuchende beraten. Die Zahl der Beratungsgespräche stieg auf rund 2800. Dies entspricht einer Zunahme um acht Prozent, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht hervorgeht.

Zahlreiche Anfragen erhielt Infosekta zu den Zeugen Jehovas (14 Prozent), gefolgt von Scientology (4 Prozent) und ICF (2 Prozent).

Rund drei Viertel der Anfragen beziehen sich auf eine grosse Bandbreite von Anbietern wie esoterische Berater, selbsternannte Meister und verschiedene Freikirchen.

Meist seien es Angehörige und Partner oder Partnerinnen, die sich an Infosekta wenden würden, weil ein ihnen nahestehender Mensch in ein sektenhaftes Milieu abgerutscht sei. Bei jeder sechsten Anfrage seien auch ein oder mehrere Kinder involviert. (aeg/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Uriella ist tot

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fast 30 Prozent in der Schweiz sind religionslos – Tendenz steigend

Die Erosion der Religion hält in der Schweiz weiter an: 2019 gehörten 29.5 Prozent der über 15-Jährigen keiner Religion an, das sind 1.6 Prozentpunkte mehr als im Jahr davor. Dabei sind Ausländer weitaus häufiger ohne Religion als Schweizer.

35.1 Prozent von ihnen sind gemäss neuesten Zahlen des Bundesamts für Statistik vom Dienstag ohne religiöse Zugehörigkeit, das sind 1.7 Prozentpunkte mehr als im Jahr davor. Bei den Schweizern sind es 27.6 Prozent, ein Plus von 1.5 Prozentpunkten. …

Artikel lesen
Link zum Artikel