DE | FR
Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SBB-Kunden werden von Fake-Fundbüro abgezockt



Bild

Bild: shutterstock

Lässt man im Zug sein Portemonnaie oder sein Handy liegen, so ist die Aufregung meist gross. Gross ist jedoch auch die Chance, dass es ein freundlicher Mitbürger findet und beim SBB-Fundbüro abgibt. Mittlerweile kann man ohne grossen Aufwand im Internet eine Verlustmeldung ausfüllen und warten, bis sich die SBB melden.

Wie die SRF-Sendung «Espresso» nun jedoch berichtet, haben sich Betrüger diesen Service zu Nutze gemacht und eine Fake-Website erstellt. Tippte man bei Google die Suchbegriffe «Fundbüro» und «SBB» ein, so führte einen das erste Ergebnis auf die Website www.swisslostandfound.ch – eine Fälschung.

Wer die Seite anklickte, eine Verlustmeldung ausfüllte und abschicken wollte, der wurde zum Schluss noch dazu aufgefordert, 20 Franken über Paypal zu bezahlen. Anschliessend erhielt man eine echte Bestätigung des SBB-Fundbüros. Wurde der Gegenstand jedoch von den SBB gefunden, so musste man erneut 20 Franken bezahlen.

Grund für die echte Bestätigung ist ein technischer Trick. Die Verlustmeldung wird sowohl auf der Fake-Website als auch auf der richtigen ausgefüllt – daher auch die echte Bestätigung. Sein Geld hat man jedoch den Betrügern überwiesen.

SBB-Sprecher Martin Meier sagte gegenüber SRF, dass sie bereits dabei seien, rechtliche Schritte einzuleiten. Auch bei Google hätten sie schon interveniert. Googelt man die Website, so ist sie mittlerweile verschwunden. (dfr)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Städte, die du ab Zürich mit dem Nachtzug erreichst

Zugfahrt mit der Sicht aus dem Cockpit

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Themen

67'000 Franken Direktzahlungen ergaunert – Kreisgericht Wil verurteilt Bauern

Das Kreisgericht Wil hat zwei Bauern – Vater und Sohn – zu bedingten Freiheitsstrafen verurteilt. Sie sollen mit Hilfe fingierter Bestandeslisten 67'000 Franken an Direktzahlungen ergaunert haben. Freigesprochen wurden sie vom Vorwurf, sie hätten vorsätzlich kranke Kälber verkauft.

Das Gericht sprach den 61-jährigen Vater und seinen 31-jährigen Sohn des Betrugs und der mehrfachen Urkundenfälschung schuldig, wie es am Mittwoch bekanntgab. Es verurteilte den Vater zu einer bedingten …

Artikel lesen
Link zum Artikel