DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Bild: Reuters

Frankreich

Bahnstreik in Frankreich führt zu TGV-Ausfällen in der Schweiz



Ungeachtet eines Appells von Präsident François Hollande zur Beendigung des Arbeitskampfs haben die Beschäftigten der französischen Staatsbahn SNCF ihren Streik am Samstag fortgesetzt. In und um Paris fuhr nach Angaben des Unternehmens nur etwa jeder dritte Zug.

Betroffen waren auch die TGV-Verbindungen mit der Schweiz. Auf der Strecke Paris-Lausanne verkehrten bloss drei von vier Zügen, wie SBB-Sprecher Jean-Philippe Schmidt zur Nachrichtenagentur sda sagte. Auf der Strecke Paris-Zürich waren fünf von sieben Zügen unterwegs.

Ebenfalls eingeschränkt war am Samstag der TGV-Verkehr zwischen Paris und Genf, wo nur jeder zweite Zug verkehrte. Die Verbindungen von Genf nach Marseille, Nizza oder Montpellier fielen gänzlich aus. Nach Italien und Spanien fuhr nur etwa jeder dritte Zug.

Der Streik sorgt seit Dienstagabend für erhebliche Behinderungen im Bahnverkehr in Frankreich. Die Gewerkschaften protestieren gegen eine geplante Bahnreform, über welche die Nationalversammlung ab Dienstag beraten will.

Die Reform sieht unter anderem vor, dass die SNCF und der Schienennetzbetreiber RFF unter ein gemeinsames Dach kommen. Die Gewerkschaften fürchten Stellenstreichungen und eine Verschlechterung der Arbeitsbedingungen. Präsident Hollande hatte am Freitag ein Ende des Streiks gefordert. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kranker Franzose stirbt in der Schweiz durch Suizidhilfe

Der unheilbar kranke Franzose Alain Cocq ist am Dienstag in Bern durch Sterbehilfe gestorben. Der 58-Jährige war 2020 zweimal in einen Pflege- und Hungerstreik eingetreten, um das Recht auf Sterbehilfe einzufordern.

«Ich möchte Sie hiermit über meinen Tod in Würde im Rahmen eines assistierten Suizids in der Schweiz informieren», schrieb Cocq in einem offenen Brief an den französischen Präsidenten Emmanuel Macron, die Regierung und das Parlament, der von seinem Umfeld verbreitet wurde.

«Er nahm …

Artikel lesen
Link zum Artikel