Schweiz
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Ein Schueler befestigt Entwurfe fuer Piktogramme zu den hygienischen Verhaltensregeln an der Magnetwand, am Tag der Wiedereroeffnung der Lorraineschule, am Montag, 11. Mai 2020 in Bern. Die Schulen wurden nach Ausbruch der Pandemie des Coronavirus, Covid-19 am 16. Maerz geschlossen, die Kinder wurden in Fernunterricht betreut. (KEYSTONE/Alessandro della Valle)

Bild: KEYSTONE

In diesen Kantonen gilt ab nächster Woche eine Maskenpflicht in den Schulen



Nächsten Montag geht in neun Kantonen die Schule wieder los. Luzern, Jura und Neuenburg haben bereits die Maskenpflicht für Gymnasien eingeführt, doch wie sieht es in den anderen Kantonen aus? Und was passiert eigentlich, wenn ein Kind in einem Risikoland in den Ferien war?

Eine Übersicht im Dickicht der kantonalen Massnahmen.

Aargau: Keine Maskenpflicht – aber Plexiglasscheiben

Für die Volksschule wird es im Aargau keine Maskenpflicht geben. Schülerinnen und Schüler können sich im Klassenverband, auf dem Schulareal und auf dem Schulweg weitgehend normal verhalten, sagt das Bildungsdepartement auf Anfrage. Es müssen jedoch die Hygiene- und Abstandsregeln eingehalten werden.

An einigen Schulen werden Plexiglasscheiben eingesetzt für Situationen, in denen die Abstände zwischen den Lernenden und den Lehrpersonen nicht eingehalten werden können.

>>> Alle News zum Coronavirus im Liveticker.

Zudem behält sich der Kanton Aargau weiterhin je nach epidemiologischer Lage vor, Masken als weitere Massnahme einzuführen. Wenn es die epidemiologische Lage erfordert, erachte man eine Gesichtsmaske auf der Sekundarstufe II als Schutzmassnahme zumutbar – auch wenn sich diese niemand wünscht. Weitere Informationen über die Schutzmassnahmen findest du hier.

Ist ein Schüler aufgrund einer Reise in ein Risikoland bei Schulstart noch in Quarantäne, so wird dies wie ein Krankheitsfall behandelt. Es gibt also keine unentschuldigte Absenz und auch keine Bussen.

Appenzell Ausserrhoden: Fernunterricht bei Quarantäne

Auch der Halbkanton Appenzell Ausserrhoden setzt nicht auf eine Maskenpflicht. Situativ würden jedoch Masken für die Schüler zur Verfügung stehen – zum Beispiel für das Benutzen des ÖV. Erwachsene dürfen selbst entscheiden, ob sie Masken tragen wollen. Details über das Schutzkonzept einzelner Schulen findest du hier.

Zudem hat der Kanton allen Eltern am 10. Juli einen Brief geschrieben, indem sie auf die Quarantänepflicht bei Reisen in Risikogebiete aufmerksam gemacht wurden. Absenzen gelten dementsprechend als entschuldigt. Kinder, welche bei Schulstart noch in Quarantäne sind, erhalten Fernunterricht.

Basel-Landschaft: Schüler erhalten Schutzmasken

Im Kanton Basel-Landschaft wurden für das neue Schuljahr zusätzliche Schutzmassnahmen getroffen. Weil der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht überall eingehalten werden kann, werden situativ Einzeltische oder Trennwände installiert. Wo auch diese Massnahmen nicht umsetzbar sind, müssen analog zum öffentlichen Verkehr Schutzmasken getragen werden. Dies gilt jedoch nur für die nachobligatorische Schule. Auch auf Sportaktivitäten mit engem Körperkontakt soll verzichtet werden.

Dafür hat der Kanton Schutzmaterial bestellt. Alle Schülerinnen und Schüler werden mit Schutzmasken für den Unterricht ausgestattet. Dies gilt auch für die Lehrerinnen und Lehrer. Das gesamte Schutzkonzept ist hier zu finden.

Wer in einem Risikoland in den Ferien war und sich bei Schulstart noch in Quarantäne befindet, gilt im Kanton Basel-Landschaft als entschuldigt. Auch auf Bussen wird verzichtet. Dies, weil die Quarantäne-Massnahmen erst eingeführt wurden, als der Kanton bereits Sommerferien hatte.

Die Schulleitung würde jedoch ein Gespräch mit den Erziehungsberechtigten führen, in welchem die Konsequenzen ihres Verhaltens aufgezeigt werden.

So war der erste Tag mit Maskenpflicht im ÖV

Video: watson/Lea Bloch, Jara Helmi

Basel-Stadt: Keine generelle Maskenpflicht

In Basel-Stadt lässt man sich nicht auf Experimente ein. «Wir befolgen die empfohlene Kaskade des Bundesrates, die besagt, dass der Sicherheitsabstand den besten Schutz bietet», sagt Simon Thiriet, Mediensprecher des Erziehungsdepartementes.

Das heisst: keine Maskenpflicht. Es kann jedoch zu Ausnahmen kommen, nämlich überall dort, wo der Sicherheitsabstand nicht eingehalten werden kann. So etwa in Labors beim Biologie-Unterricht. Man hält sich zudem vor, die Massnahmen situativ der Lage anzupassen.

Prinzipiell setzt man in Basel-Stadt auf bereits bewährte Schutzmassnahmen, sprich: Regelmässiges Händewaschen, Desinfizieren von Oberflächen und Abstand halten.

«Wir wedeln ganz sicher nicht von Beginn an mit Bussenzetteln.»

Mediensprecher Simon Thiriet

Schülerinnen und Schüler, die in einem Risikoland in den Ferien waren und dementsprechend bei Schulstart in Quarantäne sind, müssen mit unentschuldigten Absenzen rechnen. Mediensprecher Simon Thiriet: «Wir wedeln ganz sicher nicht von Beginn an mit Bussenzetteln, sondern suchen immer zuerst das Gespräch mit den Erziehungsberechtigten und schauen die Situation genau an.»

Bern: Es droht die Maskenpflicht

In Bern hält man sich noch bedeckt, was die Schutzkonzepte angeht. Detaillierte Informationen werden erst am Freitag, 7. August präsentiert. Also drei Tage vor Schulbeginn.

Einiges ist jedoch bereits bekannt: So wird es eine Maskentragepflicht geben, und zwar überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Wer für die Masken aufkommen muss, ist noch nicht bekannt.

Auch wie man mit Kindern, die aufgrund von Ferien in Risikogebieten in Quarantäne müssen, umgehen will, ist noch nicht bekannt. watson wird dies, sobald weitere Informationen bekannt sind, in diesem Artikel nachtragen.

Schaffhausen: Keine Maskenpflicht

In der Volksschule gilt im Kanton Schaffhausen aktuell keine Maskenpflicht. Dies ist auch im nachobligatorischen Bereich, also den Berufsschulen, der Fall. «Ich hoffe sehr, dass dies auch so bleiben wird», sagt Regierungsrat Christian Amsler.

Sicher ist dies jedoch nicht. Die Gesundheitsbehörde wird dies in Abstimmung mit dem Erziehungsdepartement diese Woche nochmals besprechen. Andere Massnahmen wie Halbklassen oder ein Mix aus Präsenz- und Fernunterricht sind bislang nicht vorgesehen.

Quarantänepflichtige Kinder sind indes entschuldigt. Auch die Eltern müssen keine Bussen befürchten.

Solothurn: Keine generelle Maskenpflicht

Im Kanton Solothurn wird es weder in der Volksschule noch in den Kantons- und Berufsschulen eine Maskenpflicht geben. Ein punktueller Einsatz, wenn die Distanz über einen längeren Zeitraum nicht eingehalten werden kann, sei jedoch denkbar, sagt Elisabeth Ambühl-Christen vom Volksschulamt Solothurn auf Anfrage.

Würde sich die epidemiologische Lage verschlechtern, so behält sich der Kanton die Einführung einer Maskenpflicht vor. Sollte es so weit kommen, müssten die Schüler ihre Masken selbst mitbringen.

Auch im Kanton Solothurn gilt zudem: Muss ein Schüler aufgrund einer Reise in ein Risikoland in Quarantäne, so gilt dies als entschuldigte Absenz. Die Schülerinnen und Schüler erhalten dann Aufträge, die sie selbstständig von zuhause aus erfüllen können.

Diese Simulation zeigt eindrücklich, wie Masken wirken

Video: watson/watson

St.Gallen: Verwarnung für Quarantäne-Kinder

Weil der Kanton St.Gallen die epidemiologische Lage als stabil einstuft, verzichtet man derzeit auf eine Maskenpflicht. Würde sich eine Schülerin oder ein Schüler mit dem Coronavirus anstecken, stellt der Kanton die im gleichen Haushalt lebenden Personen unter Quarantäne. Die anderen Schüler derselben Klasse und die Lehrperson würden nicht unter Quarantäne gestellt.

Würden sich zwei oder mehr Schüler infizieren, so wird die gesamte Klasse unter Quarantäne gestellt.

Muss ein Kind aufgrund einer Reise in ein Risikoland in Quarantäne, so folgt nach den Sommerferien erst eine Verwarnung. Geschieht dies nach den Herbstferien erneut, so empfiehlt der Kanton, den Eltern eine Busse auszusprechen.

Thurgau: Noch kein Entscheid zur Maskenpflicht

Eine Maskenpflicht ist im Thurgau aktuell nicht vorgesehen, der Kanton prüft eine entsprechende Pflicht jedoch für die Sekundarstufe I und II. Ein Entscheid soll sehr bald gefällt werden.

Wer die Masken bei einer Tragepflicht finanzieren würde, steht ebenfalls noch nicht fest.

Der Kanton Thurgau hat zudem ein Schutzkonzept erlassen. Dieses sieht, ähnlich wie bei den anderen Kantonen, vor allem die Einhaltung von Abstandsregeln vor. Auch werden die Kontaktdaten aller Schüler erfasst.

Für den Fall einer Quarantäne nach Besuch eines Risikolandes droht den Schülern kein Ungemach. Es wird eine entschuldigte Absenz eingetragen und den Schülern werden Aufgaben und Material für zuhause zur Verfügung gestellt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Woichbinistvorne 05.08.2020 10:04
    Highlight Highlight Es lebe der Kantönligeist, der die Verwirrung komplett macht. Die Frage ist letztlich ja: Wer bezahlt die benötigten Masken? Klar, eine einzige ist nicht teuer, aber bei mehr als einem Kind und tägllich oder noch öfters eine neue Maske und über Monate, das macht schon was aus. Der Bund hat doch angeblich hunderte Millionen Masken importiert und die Flawa soll angeblich auch Masken produzieren. Warum werden die nicht kostenlos an die Schüler abgegeben?
  • soulpower 04.08.2020 20:50
    Highlight Highlight Arme Kinder: Nach dem Frühstück gleich im Bus die Maske auf, und dann den ganzen Tag in der Schule, und dann nochmals im Bus. Kann mir jemand überzeugend erklären, wie gesund das für die Kinder sein soll? Ich selber kriege schon fast Panik beim Einkaufen, weil sich beim Ausatmen hinter meiner Maske die Brille ständig beschlägt und ich dann nichts sehen kann, und dazu noch die Hitze. Also was man hier auf unsere Kinder loslassen will finde ich unverantwortlich und äusserst fragwürdig. In bisherigen Studien und Statements vom BAG waren ja nicht die Kinder Hauptträger und Verteiler vom Virus.
  • Booker 04.08.2020 18:51
    Highlight Highlight Das Sinnvollste Ende Ferienzeit wären mindestens 10 Tage Homeschooling, damit da keine Ferienmitbringsel in der Klasse verteilt werden. Masken dann nur die nächste Massnahme.
    • Woichbinistvorne 05.08.2020 10:11
      Highlight Highlight 10 Tage Homeschooling? Und wie bekommen die Schüler die neuen Bücher?
  • Szenario 04.08.2020 17:33
    Highlight Highlight In diesem Artikel wird das Wort „Schule“ wieder für sämtliche Schulstufen verwendet. Im Kanton BL wird beispielsweise zwischen Primar- und Sekundarschule differenziert. Wäre gut, wenn dies auch so aufgezeigt werden würde.
  • Lowend 04.08.2020 17:09
    Highlight Highlight Ach wie schön war es, als der Kantönligeist mal nichts zu sagen hatte!

    Wenigstens wusste man da noch, was Sache war, aber nun bestimmt wieder die Kakophonie der kantonalen Egoismen das Theater und kein Mensch weiss überhaupt noch, worum es in Tat und Wahrheit geht.

    Unser Föderalismus ist eine Schönwetterkonstruktion, die in Krisenzeiten ihre Schwächen offenbart.
    • Stinkstiefel 04.08.2020 19:56
      Highlight Highlight Nachhilfe in Staatskunde: Unser Föderalismus ist mit ein Grund, weshalb es in der Schweiz überhaupt erst zu Schönwetterphasen kommen konnte.

      Das Gegenbeispiel darf man gerne in Belgien betrachten, wo man lange versucht hat, verschiedene Sprachgruppen in einem Zentralstaat zu vereinen. Die Nachwirkungen blockieren das Land bis heute.

      Mir ist klar, dass die Linken aus naheliegenden Gründen Freunde des Zentralstaats sind. Das ist für den Spezialfall Schweiz aber eine ganz schlechte Idee.
    • Levi Vodica 05.08.2020 00:01
      Highlight Highlight Alles hat seine Schwächen und Stärken. Mit dieser Schönwetterkonstruktion haben wir es immerhin zu einem der reichsten, sichersten und friedlichsten Länder der Welt geschafft. Zentralistisch geführte Staaten wie Frankreich stehen jetzt auch nicht gerade so viel besser da. Und selbst wenn sie das bei COVID täten, so sind sie in vielen anderen Bereichen schlechter dran als wir. Man muss sich nicht immer über alles empören, jede Medallie hat zwei Seiten.
    • Lowend 05.08.2020 11:45
      Highlight Highlight Die These, dass die Schweiz wegen den Kantonen zu einem der "reichsten, sichersten und friedlichsten Länder der Welt" wurde ist echt gewagt und was die Kantone bei der Umsetzung der Seuchenverordnung alles nicht gemacht haben, ist erschreckend!

      Die Kantone haben es verschlafen, Masken zu besorgen. Sie haben es versäumt, Pandemien bei der Spitalplanung mit einzubeziehen. Die Wirkungen der kantonalen Budgetkürzungen hätte leicht dazu führen können, dass das Spitalwesen zusammenbricht.

      Die kantonalen Spitäler waren schlicht nicht bereit und das BAG musste Feuerwehr spielen. Das sind die Fakten.
  • Triumvir 04.08.2020 16:45
    Highlight Highlight Ein schönes Beispiel für die Tatsache, dass Kantönligeist eben nicht in allen Fällen so sinnvoll und praktisch ist...
  • Korrektiv 04.08.2020 16:35
    Highlight Highlight Oben steht, Luzern habe eine Msskenpflicht nur an Gymnasien, in der Grafik wird dem Kanton aber eine vollständige, nicht teilweise Pflicht zugeschrieben. Was gilt nun?
  • Ohniznachtisbett 04.08.2020 16:05
    Highlight Highlight Schon spannend: In normalen Zeiten gibt es gar nicht genug Gründe, warum Kinder von irgendwas einen psychischen Schaden bekommen könnten und warum es deshalb in jedem Schulhaus noch eine speziell geschulte Person braucht, die genau diesem Leiden entgegenwirkt. Aber die Corona-Regeln, die sind für Kinder harmlos. Ich seh schon die Pausenaufsicht, wie sie über den Pausenplatz stolziert und 2. Klässlern welche miteinander spielen notiert, wegen mangelnder Abstandseinhaltung. Bei nachobligatorischer Schule und Sek ist ja alles ok, aber sorry, die Primarschüler muss man doch Kind sein lassen.
    • olič 04.08.2020 22:24
      Highlight Highlight Genau, so sind wir, wir Pädagogenschweine. ich kann es echt gar nicht erwarten bis die Schule bei uns endlich wieder losgeht, nur damit ich Pfauengleich über den Pausenplatz stolzieren und alle kleinen Kinder, welche die Abstandsregeln nicht einhalten, zum Heulen bringen kann.
    • ceciestunepipe 05.08.2020 07:29
      Highlight Highlight Soviel ich weiss, gelten die Abstandsregeln für Erwachsene und Kinder, und auf Primarschulstufe nicht unter den Kindern.
  • Hmmm.... 04.08.2020 15:52
    Highlight Highlight Die Schüler sehen sich ausserhalb der Schule - sei es in Gymnasien beim Mittagessen oder in der Freizeit - ohne Maske. Was soll dann die Maskenpflicht nützen?
    Mir scheint als ob mit der Maskenpflicht vor allem ein "Gefühl etwas gemacht zu haben" seitens Politiker befridigt wird.
    • Shabbazz 04.08.2020 16:24
      Highlight Highlight Es gibt nicht nur Schüler in den Schulhäusern...man schützt so auch die Lehrer, welche teilweise zur Risikogruppe gehören!

    • arpa 04.08.2020 18:55
      Highlight Highlight Dann legt sich der risikopatient eine ffp2/kn95 oder ffp3 an, und sollte so auch geschützt sein, nicht?
    • Glaedr 04.08.2020 19:12
      Highlight Highlight Klar sehen sich die Schüler auch ausserhalb der Schule oder besser gesagt sie sehen sich auch ohne Maske.
      Die Frage ist aber eine andere
      Es gibt für jede Regel ein aber
      Somit gibt es 3 Möglichkeiten
      So viele Regeln das es kein aber mehr gibt, in diesem Fall überall Masken
      Keine Regeln da es Leute gibt die wie sie argumentieren (damit sagen ich nicht das ihr Argument falsch ist, es stimmt was sie sagen)
      Oder
      Man versucht ein paar Orte sicherer zu machen auch wenn es keine 100% Sicherheit gibt.
      Wäre dann gar nichts machen die richtige Lösung?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Masus 04.08.2020 15:37
    Highlight Highlight Wann wird dieser Wahnsinn aufhören, wenn wir uns einen Schritt nach dem anderen gefallen lassen!?

    Einerseits ist der Nutzen von Masken in wissenschaftlichen kreisen noch immer sehr umstritten und andererseits gehen die meisten Quellen davon aus, dass Kinder weder gefährdet sind, noch als Überträger fungieren.

    Interessanterweise geschehen die neuen Massnahmen immer vor allem dort, wo es den Politikern nicht weh tut, und sich die meisten braven Bürger nicht betroffen fühlen. Zuerst die Jugendlichen und Ausgänger, nun die Schüler. Was kommt als nächstes?
    • Garp 04.08.2020 18:49
      Highlight Highlight So richtig umstritten ist die Maske nicht. Oder lässt Du Dich operieren wenn das Personal während der Operation keine Masken trägt?
    • Masus 05.08.2020 14:03
      Highlight Highlight Das sind zwei komplett andere Anwendungsfälle. Der Vergleich kann zwar gemacht werden, muss aber wesentlich differenzierter aussehen.

      Zum Nutzen von Masken gibt es zahlreiche Studien:
      https://swprs.org/face-masks-evidence/
  • Der Bademeister 04.08.2020 15:33
    Highlight Highlight Übrigens Buschauffeure müssen u.a. keine Maske tragen weil sie sich so u.a. nicht konzentrieren können... Tolle Voraussetzungen für die Schule!!!
    Quelle: Blick Interview mit Postautosprecherin Katharina Merkel
    • landre 04.08.2020 16:19
      Highlight Highlight "Buschauffeurinnen und -eure"?

      ...Allgemein und mittlerweile werden während dieser Epidemie/ Pandemie nicht nur in der Schweiz die "Maschinistinnen und die Maschinisten des ÖV" materiell durch Kabinen oder zwischenmenschlicher Distanz von der Kundschaft abgeschirmt....

      (Sind Sie sicher dass Sie nicht einfach nur ein esoterisches Feindbild wie zum Beispiel "ÖV" pflegen?)
    • nur Ich 04.08.2020 16:54
      Highlight Highlight Konzentrationsmangel beim Maskentragen?? Dann sollte man dringend den Ärzten bei längeren OPs das Maskentragen verbieten! Ich will keinen Arzt, der unkonzentriert ist, während er an mir rumschnippelt!
      🤦‍♀️
    • MontyCat 05.08.2020 07:31
      Highlight Highlight Oh und Zahnärzte arbeiten den ganzen Tag mit Masken! Ich hoffe die können sich konzentrieren 😂
  • landre 04.08.2020 15:31
    Highlight Highlight 26 Einheiten lernen empirisch unter- und von einander um die haltbarsten Lösungen zu erarbeiten.

    (...Soll noch jemand sagen dass Schweiz nicht fähig ist mit einer nationalen Epidemie oder internationalen Pandemie umgehen zu können.)
  • weissauchnicht 04.08.2020 15:31
    Highlight Highlight Verstehe nicht genau, warum es in gewissen Kantonen Verwarnungen und gegen wen geben soll, oder warum die Abwesenheit als unentschuldigt gelten soll, wenn man wegen Quarantäne nicht in die Schule kann. Wenn es eine legitime Entschuldigung für Absenzen gibt, dann wenn der Gesundheitsdirektor einen in Quarantäne schickt, ob nun wegen einem Auslandaufenthalt oder weil das Corona sonstwie in der Familie aufgetaucht ist.

    Es scheint gewissen Leuten schon recht gut zu gefallen, dass man nun andern Menschen Verhaltensvorschriften machen kann.
    • maude 04.08.2020 15:55
      Highlight Highlight dacht ich auch..und was können Schüler für das Urlaubsziel der Eltern? soll ein ,13 jähriger sagen 'nope...ich bleib zuhaus'? bits unfair find ich. Das Kind wird einmal mehr für Dinge bestraft, die die Eltern verbocken.
  • Rhinopower 04.08.2020 15:30
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
  • Garp 04.08.2020 15:29
    Highlight Highlight Wenn man Schüler schon zwingt Masken zu tragen, was ich unnötig finde, soll der Kanton die gratis zur Verfügung stellen.
  • Inspiration 04.08.2020 15:20
    Highlight Highlight 14 Tage nach den Schulöffnungen Ende Mai gab es keinen Anstieg der Fallzahlen, was aufzeigte, dass nicht die Schulkinder Vektoren des Covid 19 Virus sind.
    Jetzt, wo die Infektionszahlen, trotz mehr Messungen ein Bruchteil vom April sind, will man Massnahmen ergreifen, deren Sinn keine wissenschaftliche Studie untermauern kann. Sehr fragwürdig.
    • Masus 04.08.2020 15:44
      Highlight Highlight Fragwürdig bezüglich medizinischem Nutzen, alarmierend bezüglich der politischen Agenda!
    • MontyCat 05.08.2020 07:22
      Highlight Highlight Es gab mehrere Fälle in Schulen! Haben Sie die Nachrichten nicht gelesen, vor allem nach der Öffnung! Die meisten Covid-19 Fälle waren in Schulen! Zudem in Lagern! Behaupten Sie nicht Sachen, die nicht stimmen! Gibt es Studien, die untermauern, dass Sie keine Vektoren sind, oder hat dies nur der Bundesrat behauptet? Worauf stützt er seine Behauptung? Vielleicht genauso unfähige Aussage, wie die Zahl der Covid-19 Prozentangabe bezüglich der Discobesucher. Anm: Ich bin keine Clubbesucherin.
  • Tschowanni 04.08.2020 15:13
    Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte formuliere deine Kritik sachlich und beachte die Kommentarregeln.
    • Firefly 04.08.2020 15:27
      Highlight Highlight Der Kommentar, auf den du Bezug nimmst, wurde bereits entfernt.
  • M.Ensch 04.08.2020 14:26
    Highlight Highlight Im Kanton Bern hält man sich noch bedeckt und will erst am Freitag informieren, 3 Tage vor Schulbeginn. Nicht sehr überzeugend. Schläft die Verwaltung bis dann? Wer besorgt die Masken? Wohl die Eltern bei Grossandrang während des Einkaufs oder legt sie der Kanton vor Schulbeginn vor die Schulhaustür?
  • Toga 04.08.2020 14:25
    Highlight Highlight Könnte man das nicht vorerst mal so machen, dass man erst mal, sagen wir mal 5 Schulorte mit | und 5 Schulorte ohne Masken betreibt. Dann wüsste man auch ob und wie stark das Virus sich bei Kindern durch setzen kann.
    Die Kinder währen ja nicht in Gefahr. Man muss natürlich die Eltern mit einbeziehen.
    • Toga 04.08.2020 14:46
      Highlight Highlight Dachte schon dass, das nicht gut ankommt.😂 Hab es aber mal trotzdem geschrieben.😉
    • Toga 04.08.2020 15:10
      Highlight Highlight Ach krampf - Und ich geb mir wieder 112!, von WATSON gestohlene Herzchen 😂
    • Butschina 04.08.2020 15:44
      Highlight Highlight Es gibt auch Kinder die zur Risikogruppe gehören. Zudem weiss man zum Beispiel im Kt. Graubünden nach dem Lagervorfall, dass Kinder das Virus auch verbreiten können.
      Eigentlich ist es einfach. Der Bund empfiehlt bei nicht einhalten des Abstandes eine Maske zu tragen. Das einfachste wäre, dies generell umzusetzen.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Seyfeddin Yardil 04.08.2020 14:16
    Highlight Highlight Das hatte ich nicht geglaubt

Kommentar

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