Schweiz
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Vom Lac Léman bis zum Piz Bernina: Vier Schweizer Gemeinden und vier Probleme. Bild: watson / wikimedia

So tickt die Schweiz

Wir haben 4 Gemeinden besucht – so unterschiedlich sind ihre Probleme

Was beschäftigt die Menschen im Land kurz vor den Wahlen? Wir haben vier Gemeinden besucht, die gegensätzlicher kaum sein könnten. Das sind ihre unterschiedlichen Probleme.



Welche Auswirkungen hat der Klimawandel auf die Schweiz und das Leben ihrer Bewohner? Wie viel Geld bleibt am Ende des Monats noch auf dem Konto, nachdem man die Krankenkassenprämien für die ganze Familie bezahlt hat? Welches Mass an Zuwanderung ist richtig für die Schweiz – für den Arbeitsmarkt und die Sozialmärkte? Und wie soll eine immer älter werdende Gesellschaft funktionieren und ihre Altersvorsoge finanzieren?

Diese vier Themen stehen gemäss Umfragen ganz weit oben auf der Sorgenliste der Schweizerinnen und Schweizer. Um ihnen nachzuspüren, ist watson knapp drei Wochen vor den Wahlen in vier Schweizer Gemeinden gereist, an denen sich diese Probleme in besonderm Masse manifestieren.

«So tickt die Schweiz»

Am 20. Oktober wählt die Schweiz ein neues Parlament. Was beschäftigt die Menschen im Land kurz vor den Wahlen? Was sind die Herausforderungen, bei denen sie sich Antworten von der Politik erhoffen? Vier watson-Reporterinnen und -Reporter haben sich in vier ganz unterschiedliche Gemeinden in allen Teilen der Schweiz begeben, um der Schweiz auf den Puls zu fühlen. Das Ergebnis ist die dreiteilige Artikelserie «So tickt die Schweiz». (cbe)
Teil 1: «Wir haben 4 Gemeinden besucht – so unterschiedlich sind ihre Probleme»

Im ersten Teil unserer dreiteiligen Serie «So tickt die Schweiz» stellen wir die besuchten Gemeinden und die Herausforderungen, die sich dort stellen, näher vor. Ergänzt werden die Kurzportraits von vergleichenden Grafiken: Sie zeigen, wie stark sich die vier Orte bezüglich Bevölkerung, Wirtschaft, Politik und Landschaft unterscheiden.

Hier waren wir zu Besuch

Infografiken 4 Gemeinden Schweiz

Bild: watson

Chiasso TI: Wo Flüchtlinge und Grenzgänger anreisen

ZUR ARBEIT DER GRENZWACHE STELLEN WIR IHNEN HEUTE FOLGENDES NEUES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- Members of the Swiss Border Guard Corps accompany an asylum seeker who entered Switzerland by train without papers to take his personal data and to question him about his reasons of entry, pictured at the train station at the Swiss-Italian border in Chiasso, Switzerland, on October 23, 2014. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Beamte des Grenzwachtkorps führen einen papierlosen Flüchtling am Bahhof Chiasso aus dem Zug (Archivbild 2014). Bild: KEYSTONE

Jeder, der schon mal mit dem Zug von Italien her kommend die Schweizer Grenze überquert hat, kennt das Ritual. Am italienischen Grenzbahnof Como San Giovanni – wo im Sommer 2016 zahlreiche Flüchtlinge gestrandet waren und unter unwürdigen Bedingungen lebten – steigen Angehörige des Schweizer Grenzwachtkorps in den Zug und schreiten durch den Mittelgang.

Manchmal bleiben sie stehen und klären ab, wem ein bestimmtes Gepäckstück gehört. Einzelne Zugpassagiere werden gebeten, sich auszuweisen. Wer dies nicht kann oder bei dessen Papieren es weiteren Klärungsbedarf gibt, der muss im lediglich vier Kilometer entfernten Bahnhof von Chiasso zusammen mit den Grenzbeamten aussteigen.

Ausländeranteil

Infografiken 4 Gemeinden Schweiz

Bild: watson

Im Jahr 2015, auf dem Höhepunkt der Fluchtbewegungen aus Afrika und dem Nahen Osten in Richtung Europa, hatten die Grenzwächter besonders viel Arbeit. 39'523 Asylgesuche wurden damals in der Schweiz gestellt. 31'000 Menschen wurden dabei bei der illegalen Einreise in die Schweiz erfasst, also ohne gültige Reisedokumente. 10'900 davon entfielen aufs Tessin, wo Chiasso das wichtigste Einfallstor darstellt. Hier steht auch eines von acht Asylzentren des Bundes, in denen die Asylverfahren direkt vor Ort durchgeführt werden.

Im Asylbereich hat sich die Situation entspannt: 2018 wurden hierzulande noch 15'255 Asylgesuche gestellt, ein Rückgang von über 60 Prozent im Vergleich zu 2015. Illegale Grenzübertritte wurden 16 563 gezählt, davon 4832 im Tessin.

Beschäftigte nach Sektor

Infografiken 4 Gemeinden Schweiz

Bild: watson

Doch Migration bedeutet mehr als nur Flüchtlingsbewegungen. Im Kanton Tessin etwa sorgt die hohe Anzahl der Grenzgängerinnen und Grenzgäner aus Italien immer wieder für Diskussionen. 2018 waren es 66'000 Berufspendler, welche in Italien wohnen und zur Arbeit ins Tessin fahren.

Viele Tessiner fürchten sich vor dem Lohndumping durch die Grenzgänger. Tatsächlich verdienen diese im Schnitt 1000 Franken pro Monat weniger als die Einheimischen. Und die Löhne im Kanton Tessin liegen weiterhin unter dem Schweizer Durchschnitt, doch sie sind in den vergangenen Jahren gestiegen, bei gleichzeitig sinkenden Arbeitslosenzahlen. Chiasso ist bezüglich Grenzgängern ein extremes Beispiel: Von den 10'631 Beschäftigten waren im Jahr 2018 mit 5'024 fast die Hälfte Grenzgänger.

Samedan GR: Wo die Gletscher schmelzen

Der Roseg-Gletscher im Bernina-Massiv Bild: glamos.ch mathias huss

Auf 1721 Metern über dem Meer liegt der Oberengadiner Hauptort inmitten der einzigarten Berglandschaft des Bündner Hochtals. Vom Dorfzentrum blickt man auf die Berninagruppe, wo mit dem 4048 Meter hohen Piz Bernina der einzige Viertausender der Ostalpen zu finden ist.

Zum Gemeindegebiet gehört das Val Roseg am Westhang des Bernina. Und hier ereignete sich im Jahr 2011 Erstaunliches: Der Vadret da Roseg, wie der Roseg-Gletscher auf Rätoromanisch heisst, verlor auf einen Schlag 1305 Meter an Länge. Der Grund: In einer Steilstufe war die Gletscherzunge durchgeschmolzen. Seither wird der vordere Teil nicht mehr durch den Stammgletscher genährt, was ihn aus wissenschaftlicher Sicht zu Toteis macht, das nicht mehr zur Gletscherlänge hinzugerechnet wird. Heute beträgt die Länge des Roseggletschers noch 3.6 Kilometer.

Doch bereits vor der statistischen Ausreisser im Jahr 2011 zog sich der Gletscher Jahr für Jahr zurück. In den 50 Jahren vor dem Durchschmelzen der Gletscherzunge verlor er 1'427 Meter an Länge. Zwischen 1970 und 2009 büsste er 22.5 Prozent seiner Fläche ein. Sie beträgt heute noch 6.82 km2 .

Doch der Rückgang des Roseggletschers ist nicht das einzige Anzeichen, dass sich das Klima rund um Samedan verändert. Auf dem Gemeindegebiet von Samedan liegt der 3451 Meter hohe Piz Corvatsch, nach dem das dazugehörige Skigebiet benannt ist, das höchstgelegene in der Schneesportregion Oberengadin. Vor wenigen Wochen, am 27. Juni 2019, wurde mit 13,3 Grad Celsius die bisher höchste Temperatur gemessen.

Flächenaufteilung in Prozent

Infografiken 4 Gemeinden Schweiz

Bild: watson

Auch für den für die Region wichtigen Wintertourismus hat der Klimawandel Konsequenzen. In einer gemeinsam durchgeführten Untersuchung stellten die Bündner Bergbahnen und das Amt für Wirtschaft und Tourismus 2013 zwar fest, dass der Klimawandel für die Bündner Skigebiete «komparative Vorteile» bringen würde im Konkurrenzkampf mit weniger hoch gelegenen und deshalb weniger schneesicheren Regionen wie etwa Tirol. Doch die fürs Geschäft so wichtigen Weihnachtstage dürften in Zukunft auch in Graubünden häufig in wenig winterlicher Atmosphäre stattfinden.

Und auch in hochgelegenen Skigebieten wie Corviglia oder Corvatsch in der Nähe von Samedan muss zukünftig noch viel stärker auf künstliche Beschneiung zurückgegriffen werden. Diese ist nicht nur mit Eingriffen in die Landschaft verbunden. Sie bringt auch einen enormen Energie- und Wasserverbrauch mit sich und macht hohe Investitionskosten vonnöten: Beschneiungsanlagen für einen Pistenkilometer kosten je nach Ort zwischen 750'000 und einer Million Franken.

Auch bei anderen Infrastrukturen sorgt der Klimawandel für erhöhte Kosten. Samedan ist ein Knotenpunkt im Schienennetz der Rhätischen Bahn (RhB). Die Zunahme von Erdrutschen und Hochwasser gefährdet die Verkehrsinfrastruktur und macht neue Schutzbauten nötig.

Sigriswil BE: Wo die Alten wohnen

Chalet-Haus in Sigriswil

Bild: watson

Am sonnigen Südhang des Thunersees liegt die Gemeinde Sigriswil. 4788 Menschen sind in den 11 Dörfern der weitläufigen Gemeinde zuhause, deren Gebiet sich vom Nordufer des Thunersees auf 558 Meter über Meer bis zum Gipfel des Burgfeldstands auf 2063 Meter erstreckt.

1171 der Sigriswiler und Sigriswilerinnen sind über 65 Jahre alt. Das sind 30.7 Prozent der Bevölkerung. In dieser Altersstatistik liegt Sigriswil auf Platz 30 aller Schweizer Gemeinden. Keine andere Kommune mit mehr als 3000 Einwohnern hat einen so hohen Anteil von Einwohnern im AHV-Alter.

In der Schweiz steigt der Anteil der Bevölkerung im Pensionsalter stetig an. Lag er 1950 – zwei Jahre nach Einführung der AHV – noch bei 9.3 Prozent, so beträgt er heute bereits 18.5 Prozent. Gleichzeitig steigt die Lebenserwartung kräftig an. 1950 lag diese bei 66.4 Jahren für die Frauen und 70.9 Jahren für die Männer. Heute beträgt dieser Wert bei den Männern 81.7 Jahre, bei den Frauen 85.4 Jahre.

Derzeit kommen in der Schweiz also auf zehn Personen im erwerbstätigen Alter drei Personen im Pensionsalter. Damit liegt der sogenannte Altersquotient – das Verhältnis von Pensionierten zu Menschen im erwerbstätigen Alter– bei dreissig Prozent. Entwickelt sich die Alterspyramide in der Schweiz gemäss den Referenzszenario des Bundesamts für Statistik, so liegt der Altersquotient im Jahr 2050 bereits bei 51 Prozent, wie die «Republik» vorgerechnet hat.

Das bringt die Altersvorsorge in absehbarer Zukunft in finanzielle Schieflage. Mit der im Mai angenommenen STAF-Vorlage wurde für die AHV zwar eine Zusatzfinanzierung ermöglicht und ihr so für einige Jahre Luft verschafft. Doch trotz dem Ja zur STAF wird der AHV-Fonds 2034 leer sein, wenn keine Reformen gelingen. Auch die berufliche Vorsorge hat mit den demographischen Entwicklungen zu kämpfen. Jährlich werden 7 Milliarden Franken von den berufstätigen Versicherten auf die Rentenbezüger umverteilt.

Altersstruktur der Bevölkerung

Infografiken 4 Gemeinden Schweiz

Bild: watson

Bei der Sicherung der Altersvorsorge ist die demographische Entwicklung eine grosse Herausforderung. Doch in anderen Bereichen ergeben sich dadurch auch neue Möglichkeiten. So bieten die vier öffentlichen und privaten Alters- und Pflegeheime der Gemeinde Sigriswil – Schärmtanne, Sunnmatt, Rägeboge und das Chalet Bärgrueh – Dutzende von Arbeitsplätzen. Und auch das Solbadhotel Sigriswil, einer der grössten Arbeitgeber der Gemeinde, profitiert von einer zahlungskräftigen älteren Gästeschar.

Und während eine älter werdende Bevölkerung für die Pfadiabteilung Wendelsee längerfristig problematisch werden könnte und die Teilnehmerzahlen beim Kinderskirennen des Skiclubs Ringoldswil nicht in die Höhe treibt: Für das rege Vereinsleben von Sigriswil – die Website der Gemeinde listet 73 davon auf – sind die vielen älteren Einwohner auch eine Bereicherung: Nicht weniger als drei Senioren-Turngruppen sind im Ort aktiv.

Lausanne VD: Wo die Prämien Bauchweh machen

The Lausanne University Hospital (the ''CHUV'') in Lausanne, Switzerland, Monday, June 16, 2014. Former Formula One driver Michael Schumacher is no longer in a coma and has left a French hospital where he had been receiving treatment since a skiing accident in December, but has been transferred to the Lausanne University Hospital his manager said Monday, June 16 2014. (KEYSTONE/Sandro Campardo)

Das Universitätsspital CHUV in Lausanne. Bild: KEYSTONE

Kaum ein anderes politisches Sorgenthema bemerken die Schweizerinnen und Schweizer so unmittelbar im Portemonnaie wie die Krankenkassenprämien: Bei den allermeisten wächst die Summe, die sie monatlich an ihre Krankenkasse überweisen müssen, Jahr für Jahr. Dass die Prämien 2020 im Durchschnitt lediglich um 0.2 Prozent ansteigen, dürfte zwar viele freuen. Doch ihre Sorgen haben sich damit nicht über Nacht in Luft aufgelöst.

Seit der Einführung der obligatorischen Krankenversicherung am 1. Januar 1996 haben sich die Prämien mehr als verdoppelt. Durchschnittlich 14 Prozent ihres Einkommens geben die Schweizer Haushalte dafür aus. Für Erwachsene über 26 Jahren beträgt die mittlere Prämie im Jahr 2020 pro Monat im Schnitt 373.30 Franken.

Im Kanton Waadt liegt diese Zahl noch höher. 419.30 Franken beträgt die mittlere Prämie für einen Erwachsenen ab 26 Jahren. Und weil die Stadt Lausanne in der teuersten Prämienregion 1 liegt, kostet die obligatorische Krankenversicherung hier sogar in den meisten Fällen noch mehr.

Um die Prämienlast für die Bevölkerung zu verringern, entschied der Kanton Waadt 2018 noch unter Federführung des damaligen Gesundheitsdirektors Pierre-Yves Maillard (SP) eine landesweit bisher einzigartige sozialpolitische Offensive: Niemand soll mehr als zehn Prozent seines Einkommens für die obligatorische Krankenversicherung ausgeben müssen. Rund 265'000 Personen, zwischen 36 und 39 Prozent der Bewohner der Waadt, erhalten gemäss Berechnungen des Kantons im Jahr 2019 Prämienverbilligungen.

Diesen Schritt lässt sich die Waadt einiges kosten: Zwischen 50 und 60 Millionen Franken pro Jahr hat der Kanton dafür zusätzlich budgetiert. Die jährlichen Ausgaben des Kantons für die Prämienverbilligungen steigen damit im laufenden Jahr auf 740 Millionen an.

Im Jahr 2017, zu welchem der letzte detaillierte Monitoring-Bericht des Bundes erstellt wurde, lagen die Ausgaben bereits bei 343 Millionen Franken – der höchste Wert aller Kantone. Um diesen Beitrag stockte Waadt den gesetzlich festgelegten Bundesbeitrag von 241 Millionen auf. Für jeden Bundesfranken legte der Kanton also 1.42 Franken für verbilligte Prämien drauf. Somit erhielt im Waadtland jeder Bezüger von Prämienverbilligungen im Jahr 2017 im Schnitt 2'541 Franken – mehr als 200 Franken pro Monat. Nur in den Kantonen Basel-Stadt, Genf, Neuenburg und Tessin lag dieser Wert noch höher.

Krankenkassenprämie pro Monat in CHF
(mittlere Standartprämie, inkl. Unfall)

Krankenkassenprämien

Bild: watson

Doch das Gesundheitswesen hat in Lausanne mehr Facetten als nur jene der hohen Krankenkassenprämien. Das Centre hospitalier universitaire vaudois (CHUV) ist mit 8'400 Angestellten der grösste Arbeitgeber der Stadt. Gemeinsam mit der medizinischen Fakultät der Universität und der School of Life Sciences an der EPFL bildet es einen starken Forschungs- und Bildungsstandort, der Forscher und Studierende aus aller Welt anzieht. Für Ärztekongresse ist Lausanne ein beliebter Standort.

Und auch Patienten aus allen Herren Länder kommen nach Lausanne. Die Stadt vermarktet sich proaktiv als Medizintourismusstandort und preist die Qualität der sechs Privatkliniken Lausannes an, welche höchstes medizinisches Niveau mit Schweizer Luxushotellerie-Standards verbinden würden.

Der Medizintourismus ist ein wachsendes Geschäftsfeld. 14'208 ausländische Patienten liessen sich 2016 stationär in der Schweiz behandeln. Drei Milliarden Franken pro Jahr setzt die Schweiz mit ihnen um. Und gerade bei reichen Privatpatienten aus Ländern wie China, Russland oder Indien ist der Lac Léman die beliebteste Destination: 52 Prozent aller Behandlungen von Medizintouristen aus Nicht-Nachbarländern fanden in der Genferseeregion statt.

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