Schweiz
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Aufgepasst! Herzige Tiere gibt's heute nur mit eurer Unterstützung!
Ich mache noch einen Nachtspaziergang durch die süssen Kommentare und verteile Gutenachtherzen. 
Wir waren sehr fleissig heute. 
400 in Reichweite.  
Pascal müsste zufrieden mit uns sein.

Der Hund freut sich über die Tier-Geschichten. Bild: comments://950495809/1915790

Der Kaiman ist nicht alleine – das sind die besten Tiergeschichten aus dem Sommerloch



Meist geschieht es in den Sommermonaten: Aussergewöhnliche Tiere werden an Orten gesichtet, an denen sie nichts verloren haben. Böse Zungen sprechen in diesen Fällen von Sommerloch-Geschichten. Gewisse Vorfälle solcher Art sind tatsächlich aufgrund mangelnder Beweise mehr Mythos als Fakt. Die meisten Fälle, haben sich tatsächlich so ereignet.

Es folgen die besten Schweizer Tier-Stories:

Das Kapuzineräffchen in Zürich

Im Jahr 2012 spazierte eine Frau durch den Zürichbergwald. Dabei lief ihr am Waldrand oberhalb der Stadt ein Affe mit langem Schwanz über den Weg. Die Frau war sich der Sache ganz sicher: Es muss sich um einen Primaten gehalten haben.

Später stellte sich heraus, dass tatsächlich ein Affe aus einer Haltung entflohen war. Es handelte sich um einen jungen Gelbbrust-Kapuzineraffen, der in den Graben seines Gehege gefallen und anschliessend entflohen war.

Ein Kapuzineraffe im Zoo al Maglio in Magliaso am 7. Mai 2014. Der einzige Zoo im Tessin wurde am 7. Mai 2014 40 Jahre alt. Er zeigt auf 2,2 Hektaren ueber 100 exotische Tiere. (KEYSTONE/Ti-Press/Pablo Gianinazzi)

Im Bild: Ein Kapuzineräffchen. So ähnlich sieht auch die Gelbbrust-Variante aus (Archivbild). Bild: KEYSTONE/TI-PRESS

Die Affenfamilie in Frauenfeld

Ende August 2010 waren im Plättli-Zoo in Frauenfeld sechs Berberaffen abgehauen. Einige der Affen waren mehrere Wochen in der freien Natur unterwegs – man hatte Mühe, sie einzufangen. Erst mit einer Falle konnten sämtliche Tiere eingefangen werden.

Der Kaelte trotzt dieser Berberaffe mit seinem dichten Winterfell im Nuernberger Tiergarten am Mittwoch, 19. Februar 2003. Die Berberaffen sind urspruenglich in Nordafrika beheimatet, koennen aber auch in unseren Breitengraden ueberwintern. Die in einer strengen Rangordnung lebenden Allesfresser wurden durch eine Kolonie in Gibraltar beruehmt. (KEYSTONE/AP Photo/Frank Boxler)

Dieser Berberaffe trotzt der Kälte mit seinem dichten Winterfell im Nürnberger Tiergarten (Archivbild). Bild: AP

Die Elefantendame Sabu in Zürich

Diese Geschichte liegt noch weiter zurück: Im Juni 2010, war der Zirkus Knie in Zürich stationiert. Eines Abends, nach der letzten Vorstellung, war der Elefantendame Sabu nach einem Bad im nahen Zürichsee. Das wollte sie so fest, dass selbst die Betreuer sie nicht davon abhalten konnten.

Der Elefant machte sich auf den Weg in die Zürcher Innenstadt, entlang der ihr wohlbekannten Route zum Ort des jährlichen Elefanten-Apéro des Zirkus. Das Tier konnte nach einer Stunde von den Betreuern eingefangen werden.

Die freiheitsliebende Sabu büxte nur drei Tage später in Wettingen AG nochmals aus. Danach war die Zirkus-Tournee für sie zu Ende – sie wurde in den Kinderzirkus Rapperswil SG gebracht, wo sie die Saison verbingen musste.

Elephant Sabu, munches a branch during a press conference in Wettingen, Switzerland on Monday June 7, 2010. Sabu was chased through the city of Zurich on Sunday evening after escaping her home. The 26-year-old elephant took a bath in the Lake of Zurich and then strolled through the city along the shopping street Bahnhofstrasse, chased by police and animal keepers. The elephant then was captured and brought back to the circus without causing any harm. (KEYSTONE/Steffen Schmid)

Elefantendame

Die damals 26-jährige Sabu auf dem Zirkusgelände. Bild: KEYSTONE

Der Flamingo in der Berner Innenstadt

Letztes Jahr staunten die Stadt-Berner nicht schlecht, als ein junger Flamingo durch die Innenstadt spazierte. Das Tier war zuvor aus dem Berner Tierpark «Dählhölzli» ausgerissen – wurde kurz darauf von der Polizei eingefangen und wohlbehalten zurück zum Fluchtort.

epa07334032 A flamingo pictured in the zoo of Dresden, Germany, 31 January 2019. Flamingos live in colonies and feed off shrimp and algae. The name for the wading bird species derives from the Spanish word for 'flame-colored'.  EPA/FILIP SINGER

Flamingos, heute allgegenwärtig auf Schweizer Flüssen – als Gummiboot. Bild: EPA/EPA

Der Wolf in Horgen

Im Mai 2018 berichtete eine Privatperson in Horgen (ZH) von ihrer Entdeckung: Sie sichtete ein hundeähnliches Tier und schoss ein Foto. Fachleute waren sich sicher, es handelte sich um einen Wolf. Erstaunlich war, dass der Wolf fernab vom ländlichen Gebiet Horgens gesichtet wurde.

Vorgestern Montag, 14. Mai 2018, vormittags, hat eine Privatperson in einem Weiler auf dem Gemeindegebiet von Horgen von ihrem Haus aus ein hundeähnliches Tier gesichtet und fotografiert. Die Überprüfung des Bildes durch Fachleute hat zweifelsfrei ergeben, dass es sich um einen Wolf handelt. (Bild: Baudirektion des Kantons Zürich)

Das Foto des gesichteten Wolfes. bild: Baudirektion des Kantons zürich

Der Serval in Basel

Zuerst einmal zur Frage, was ein Serval überhaupt ist? Es handelt sich um eine mittelgrosse afrikanische Katzenart, deren Grundfell meist ockergelbem ist und schwarze Flecken hat. Der Schwanz wiederum hat eine Ringelung. Normalerweise kommt er auf dem afrikanischen Kontinent vor.

Baselbieter Wildhüter haben am Freitag einen Serval eingefangen. Die vermutlich in Würenlos AG entlaufene afrikanische Wildkatze war in den letzten Wochen mehrmals gesichtet und fotografiert worden.

Der ausgebüxte Serval in Wenslingen (BL).

Das männliche Jungtier war im April diesen Jahres aus Würenlos (AG) entflohen. Es brauchte Jäger, Polizei und kantonale Wildhüter, um die Raubkatze zu betäuben und einzufangen.

Der schwarze Panther in Solothurn

2012 wurde über die Sichtung eines schwarzen Panthers in Kestenholz (SO) berichtet. Einen Beweis gab es nicht, weshalb diverse Fotofallen und eine Lebendfalle aufgestellt. Bis zum Schluss blieb es jedoch bei der einen Aussage eines Revierförsters, der eine grosse schwarze Katze gesehen haben will.

Der «Black Panther» lebt: Ein seltener schwarzer Leopard ist in Kenia gefilmt und fotografiert worden - Wissenschaftlern zufolge das erste Mal seit rund 100 Jahren.

Nicht heimisch in der Schweiz: Ein schwarzer Panther. Bild: https://www.instagram.com/willbl

Königspython in Lengnau

Im Juni 2019 wurde in Lengnau auf einem Waldweg eine Königspython gefunden. Das Tier nahm gerade ein Sonnenbad. Die Polizei geht davon aus, dass das Tier ausgesetzt worden war. Die 10-jährige, circa einen Meter lange Schlange, wurde einem Experten in Obhut gegeben.

APA18678808-3_04062014 - LEOBEN - ÖSTERREICH: ZU APA0186 VOM 04.06.2014 - Ein Königspython wurde am Dienstag, 3. Juni 2014, von einer Steirerin im Hausmüll in einer Wohnsiedlung in Leoben entdeckt. Das 1,2 Meter lange, ungiftige Reptil dürfte von seinem noch unbekannten Besitzer ausgesetzt worden sein. +++ WIR WEISEN AUSDRÜCKLICH DARAUF HIN, DASS EINE VERWENDUNG DES BILDES AUS MEDIEN- UND/ODER URHEBERRECHTLICHEN GRÜNDEN AUSSCHLIESSLICH IM ZUSAMMENHANG MIT DEM ANGEFÜHRTEN ZWECK ERFOLGEN DARF - VOLLSTÄNDIGE COPYRIGHTNENNUNG VERPFLICHTEND +++ FOTO: APA/LPD STEIERMARK

Eine Königspython (Archivbild). Bild: APA

Der Waldrapp in der Romandie

Ein Jungvogel namens Shorty verlor auf dem Flug gen Süden den Anschluss an seine Gruppe. Waldrapp-Ornithologen waren aus dem Häuschen – schliesslich gibt es weltweit weniger als 30 Exemplare der extrem gefährdeten Zugvogelart. In Europa starb der Waldrapp vor 300 Jahren aus.

Waldrapp

Der Waldrapp: Eine stark gefährdete Vogelart. Bild: waldrapp.eu

(mim)

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Weil lustig:

Die Polizei sucht nach einem Kaiman im Hallwilersee

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