Schweiz
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Schweizerinnen und Schweizer kaufen sich wegen Corona massenhaft mobile Swimmingpools. bild: shutterstock

Corona-Sommer sorgt für Swimmingpool-Boom in der Schweiz

Obschon die Grenzen bald öffnen, richten sich Frau und Herr Schweizer für den Corona-Sommer zuhause ein. Onlinehändler verkaufen sechsmal mehr Schwimmbecken als in normalen Jahren.



Warum in die Ferne schweifen, wenn es zuhause am schönsten ist? Schweizerinnen und Schweizer nehmen sich dieses Motto im Corona-Sommer besonders zu Herzen.

Das zeigen auch die Verkaufszahlen der grossen Schweizer Onlinehändler. Galaxus etwa hat 2020 bereits sechsmal mehr Swimmingpools als im Vorjahr verkauft. Insgesamt sind es mehrere tausend. «Wir haben bis Ende Mai bereits so viele Pools unter die Leute gebracht wie im ganzen 2019», sagt Galaxus-Sprecher Rico Schüpbach zu watson.

«Wir haben sechsmal so viele Pools verkauft wie im Vorjahr.»

Galaxus

Auch beim Konkurrenten Brack.ch ist «Pool» derzeit der meistgesuchte Begriff, wie die Medienstelle auf Anfrage erklärt. «Es scheint, dass sich in diesem Jahr mehr Leute einen Pool in den Garten stellen wollen, wenn man schon nicht gross verreisen kann», so Schüpbach weiter.

Bild

Von wegen Kinder-Pool: Der «Bestway Hydrium Splasher» fasst knapp 9000 Liter Wasser. BILD: ZVG

Bei den verkauften Schwimmbecken handelt es sich nicht bloss um einfache Kinder-Planschbecken. Auf Platz zwei bei den meistverkauften Pools bei Galaxus landet etwa der «Bestway Hydrium Splasher», der ein Fassungsvermögen von fast 9000 Liter Wasser aufweist.

>> Alles zu den aktuellen Entwicklungen im Liveticker

Gut möglich, dass die Swimmingpool-Verkäufe auch wegen der wegen Corona geschlossenen Badis in die Höhe geschnellt sind. Wasserratten können nun aufatmen. Am Mittwoch hat der Bundesrat beschlossen, dass alle Freibäder in der Schweiz am 6. Juni öffnen dürfen.

(amü)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

12 Sätze, die garantiert niemand während der Quarantäne gesagt hat

Jetzt kommt die Isolations-Laufband-Drinking-Challenge auf TikTok

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Ökonomen haben's berechnet: Leben retten lohnt sich auch wirtschaftlich

Bisher fuhr der Bundesrat im Nebel, wenn es um eine Abwägung der Massnahmen gegenüber den wirtschaftlichen Kosten ging. Nun legen die Ökonomen der Taskforce eine Berechnung vor, die zeigt: Strengere Massnahmen lohnen sich auf allen Ebenen.

Seit Wochen erklären es die Ökonominnen und Ökonomen der Science Taskforce des Bundesrates mantraartig: Härtere Massnahmen zur Eindämmung des Coronavirus verhindern nicht nur Tote und schwere Krankheitsverläufe, sondern machen auch wirtschaftlich Sinn.

In einer Pressekonferenz sagte Monika Bütler, Ökonomin und Taskforce-Mitglied: «Die Übersterblichkeit führt zu hohen Kosten, selbst wenn ein drohender Kollaps des Gesundheitssystems vermieden werden kann.» Selbst bei konservativen …

Artikel lesen
Link zum Artikel