Schweiz
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Beim revidierten Jagdgesetz geht es um den Wolf, aber eben nicht nur. screenshot srf/watson

«Der Wolf ist kein Vegetarier»: So lief die Jagdgesetz-«Arena»

Werden Wildtiere mit dem neuen Jagdgesetz besser oder schlechter geschützt? Die Abstimmungs-«Arena» schaffte es nicht, in dieser Streitfrage für Klarheit zu sorgen.



Tiere wecken Emotionen. Wilde Tiere erst recht, und keines erregt die Gemüter in der Schweiz so stark wie der Wolf. Sein Abschuss soll mit der Revision des Jagdgesetzes, über die am 27. September abgestimmt wird, erleichtert werden. Die Gegner warnen, dies werde auch für zahlreiche weitere Wildtiere der Fall sein. Die Befürworter bestreiten dies.

«Das Jagdgesetz ist auch ein Gesetz zum Schutz der Wildtiere», sagte Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga in der Abstimmungs-«Arena» am Freitag. Man könne nicht einfach Tiere zur Jagd freigeben, im Gegenteil, meinte die Umweltministerin im Gespräch mit Moderator Sandro Brotz: «Der Wolf ist weiterhin eine geschützte Tierart.»

Video: srf

Man dürfe in einem Wolfsrudel nur eingreifen, wenn der Bestand nicht gefährdet sei, meinte Sommaruga. Am Schluss gehe es um den Menschen: «Es gibt jene, die am liebsten den Wolf ausrotten wollen, und andere, die gar nichts machen wollen.» Das Gesetz sei eine gute Antwort, beide Seiten hätten nicht alles bekommen, sagte die Bundespräsidentin.

300 geschützte Tierarten

Ein gut eidgenössischer Kompromiss also? Nicht für den Zürcher SP-Ständerat Daniel Jositsch: «Man hat total übermarcht und den Wolf zum Abschuss freigegeben.» Weitere geschützte Tiere wie Biber und Luchs könnten ohne weiteres auf die Liste kommen. Dagegen habe sich die Bundesrätin in der parlamentarischen Beratung gewehrt.

Der Berner BDP-Nationalrat Lorenz Hess widersprach. Im heutigen Gesetz könnten über 300 geschützte Tierarten zum Abschuss freigegeben werden. Das sei mit der Revision nicht mehr der Fall: «Es ist ein gutes Gesetz für die Artenvielfalt.» Urs Leugger-Eggimann, Zentralsekretär von Pro Natura, bezeichnete die 300 Arten hingegen als «Schlaumeierei».

Mehr oder weniger Schutz? Die Debatte drehte sich immer wieder um diese Kernfrage. «Wir Jäger haben kein Interesse daran, weitere Tiere für jagdbar zu erklären», sagte David Clavadetscher, Geschäftsführer von Jagd Schweiz. Simonetta Sommaruga verwies auf das Beschwerderecht, das im neuen Gesetz erhalten bleibe.

Video: srf

Sandro Brotz zeigte in der Folge das obligate Foto eines vom Wolf gerissenen Lämmchens. «Der Wolf ist ein Wildtier, kein Vegetarier», sagte Daniel Jositsch, der in seiner Eigenschaft als Mitglied der Stiftung Tier im Recht in der «Arena» auftrat. Ein Lamm werde irgendwann geschlachtet und verspeist: «Wir dürfen nicht so tun, als ob es altershalber sterben würde.»

Für und wider Herdenschutz

Was aber denken die direkt Betroffenen? Die Bündner Bergbäuerin Regula Schmid-Blumer, fürchtet die mittlerweile sieben Rudel in ihrem Kanton: «Es ist beängstigend, wir können unsere Tiere zu wenig schützen.» Es habe auch Angriffe auf Tiere gegeben, die eingezäunt waren. Der Wolf gehöre dazu, meinte sie, «aber wir müssen ihn regulieren».

Video: srf

«Die Regulierung ist heute eine Realität», konterte David Gerke, Präsident der Gruppe Wolf Schweiz. Graubünden und Wallis hätten Wolfsrudel reguliert, «aber mit dem Abschuss allein lösen wir Probleme nicht». Es warb für einen griffigen Herdenschutz und stiess bei Bäuerin Regula Schmid-Blumer auf Skepsis: «Mit jeder Massnahme lernt der Wolf dazu.»

Für Gerke hingegen ist der Herdenschutz «in höchstem Mass erfolgreich». Letztes Jahr seien gleich viele Schafe gerissen worden wie zehn Jahre zuvor, obwohl es deutlich mehr Wölfe gebe. «Herdenschutz mit der Flinte funktioniert nicht. Die Bejagung macht aus dem Wolf kein vegan lebendes Tier», so Gerke. Die Probleme würden mit dem Jagdgesetz nicht gelöst.

Video: srf

«Es braucht nicht mehr Abschüsse, sondern mehr Schutz», sagte auch Grünen-Nationalrätin Greta Gysin. «Jeden Sommer sterben 4500 Schafe, 90 Prozent aber nicht wegen dem Wolf, sondern wegen Krankheiten und Unfällen». Das Gesetz sei ein kleiner Schritt nach vorne, räumte die Tessinerin ein, aber das kompensiere die vier Schritte nicht, die man beim Artenschutz rückwärts gehe.

Biber und Luchs

Was aber ist mit anderen Tierarten, etwa Biber und Luchs? «Heute kann der Bundesrat sie zur Jagd freigeben», sagte Bundespräsidentin Sommaruga. Das gehe mit dem neuen Gesetz nicht, was eine Verbesserung sei gegenüber heute: «Man macht nur etwas, wenn Bedarf besteht. Darum ist der Wolf auf der Liste, aber nur unter strengen Bedingungen.»

Daniel Jositsch, der öfter gegen seine Parteikollegin stichelte, schüttelte den Kopf: «Das Gesetz ist weich und offen formuliert. Es braucht keinen konkreten Schaden mehr, nur einen denkbaren.» Dies relativiert für den Zürcher Juristen auch das Beschwerderecht. Wenn ein Gesetz so offen formuliert sei, könnten die Gerichte nichts machen.

Video: srf

Der Luchs habe mit dem Gesetz einen besseren Schutzstatus, meinte hingegen Lorenz Hess und stiess auf Widerspruch der Gegner. «Ich mache mir grössere Sorge um den Luchs als um den Wolf», sagte Wolfsschützer Gerke. Die Population sei weitaus fragiler. «Ich bin selber Jäger, der Druck auf den Luchs ist hoch, und er wird höher werden.»

Video: srf

Mehr oder weniger Schutz? Eine klare Antwort konnte diese «Arena» nicht geben, und das nützt erfahrungsgemäss eher den Gegnern. Diese seien bereit, nach einem Nein sofort Hand zu einem besseren Gesetz zu bieten, betonte Daniel Jositsch. Für BDP-Nationalrat Lorenz Hess aber fehlen den Gegnern die Argumente, «also macht man Angst».

Klar ist aber, dass Wölfe in Zukunft einfacher abgeschossen werden könnten. Simonetta Sommaruga verwies im Schlusswort auf ein Gespräch mit einer Älplerin aus dem Safiental. Diese fürchte, dass die schwere Arbeit mit dem Wolf nicht mehr machbar sei. «Ich bitte die Frauen in der Schweiz, solidarisch zu sein», habe sie ihr als Botschaft mitgegeben.

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166Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Eric Lang 29.08.2020 20:39
    Highlight Highlight Ich stand schon einmal im Wald, im Morgengrauen, 50m vor einem Wolf.
    Passiert ist gar nichts, ausser dass ich mich immer wieder gerne, an diesen einzigartigen Moment erinnere.
    Am schlimmsten finde ich, dass man glaubt, jedes tote Tier auf der Weide den Wolf oder Luchs anhängen zu können.
    • Matt1988 29.08.2020 23:29
      Highlight Highlight Wie war das vor kurzem? - 19 Kühe sind durch Blitzschlag gestorben! Da frage ich mich doch, werden den Tiere nicht vor Blitzen geschützt? - Ist es so viel einfacher den Wolf dafür abzuknallen? Man könnte sich doch einfach überlegen, wie man das Problem für beide Seiten friedlich lösen könnte. Wir Menschen haben heute ein Gebaren, dass mich manchmal erschreckt, wir stellen uns über alles!
  • Scooby doo 29.08.2020 17:39
    Highlight Highlight Tiere zu regulieren ,ohne dass ein Schaden zustande kommt , wäre etwa das gleiche wie Erwachsene Menschen ,bevor das irgendetwas Schlimmes passiert zu verwahren.... Wir Menschen setzen uns über das Tier! Von 4500 verendeten Schafen sind 500 vom Wolf gerissen... Was passiert mit den Schafen die nach der Saison auf der Alp bleiben? Sie werden abgeschossen ... Noch Fragen?
  • H. L. 29.08.2020 17:25
    Highlight Highlight Ausnahmslos alle Tierschutzorganisationen sind GEGEN dieses Gesetz, also kann wohl kaum von einem «ausgewogenen Kompromiss» gesprochen werden.
    Aus Angst vor einem Referendum hat das Parlament Biber und Luchs im letzten Moment von der Abschussliste genommen. Das Referendum kam zum Glück trotzdem. Und in einem Monat wird dieses missratene Gesetz an der Urne hoffentlich versenkt.
  • Prometheuspur 29.08.2020 15:42
    Highlight Highlight Der Wolf ist eben nicht SVP-kompatibel  ;)   ..also ganz klart NEIN! Abgesehen davon wie von Sandro Brotz schon erwähnte, kennt der Wolf keine Kantonsgrenze. Also nein nein nein - kommt gar nicht in Frage.
  • smartash 29.08.2020 12:50
    Highlight Highlight Als Anhänger vom Föderalismus verstehe ich immer nicht, wieso ich als Stadtzürcher mitbestimmen soll, wie die Bergkantone mit dem Wolf umzugehen haben

    Aber ich gehe davon aus, dass die Bergbauern und Wildhüter es besser wissen, als ich.
    Darum enthalte ich mir die Meining zum neuen Jagdgesetz.

    Das ist übrigens auch voll ok
    • Matt1988 29.08.2020 23:32
      Highlight Highlight Träumst du auch, dass Walliser und Bündner auch nicht abstimmen, wenn es um städtische Themen geht? Und es sind noch lange nicht alle Bergler gegen den Wolf. Förster sind für den Schutz des Wolfes, denn er reduziert dir Rehe, welche junge Bäume abfressen.
  • H. L. 29.08.2020 12:42
    Highlight Highlight Derselbe Lorenz Hess, der gestern Abend mehrmals sagte, für den Luchs bestehe mit dem neuen Gesetz keine Gefahr bzw. er werde sogar besser geschützt, was gut sei (O-Ton Hess), wollte in der parlamentarischen Debatte, dass der Luchs neben Biber, Graureiher und Gänsesäger auf die Liste der präventiv regulierbaren Arten kommt. Luchse hätten dann, ohne Schäden anzurichten, geschossen werden dürfen.
    Dreister kann man eigentlich nicht lügen.
  • Guido Zeh 29.08.2020 12:11
    Highlight Highlight Wie hat doch irgendein Zurbriggen bei Watson gesagt: Werfen wir doch ein paar Krokodile ins Genfer Seebecken oder in die Limmat (am oberen Letten) und beobachten dann, was die Natur-Hipster dazu zu sagen haben...
    • 123und456 29.08.2020 18:42
      Highlight Highlight Der Vergleich zwischen Krokodil und Wolf ist nach wie vor unpassend.
      Der Wolf war mal heimisch, wurde ausgerottet und kommt jetzt zurück. Was unsere Bauern offensichtlich ziemlich überfordert.
      Das Krokodil war nie heimisch und ist daher auch kein natürlicher Teil unserer Tierwelt...
  • Der Rückbauer 29.08.2020 12:06
    Highlight Highlight Wenn so vieles unklar ist und die Argumente auch die Gegenpositionen bestätigen, seien wir mutig und schauen, was passiert und stimmen NEIN. Und wenn's dann schräg läuft werden alle, aber alle sich wieder zusammensetzen und neu diskutieren. Die Schäden werden ja vergoldet.
    Seien wir mutig und schauen, was passiert. Schiessen wir nicht präventiv in der Gegend umher!
  • Durchlaucht 29.08.2020 11:58
    Highlight Highlight Angenommen es würde sich herausstellen, dass früher Krokodile in Schweizer Seen heimisch waren. Würdet ihr es toll finden wenn plötzlich Krokodile in Schweizer Seen ausgesetzt werden, und diese sich schnell vermehren würden?
    • Phil (1) 29.08.2020 19:14
      Highlight Highlight In dem Vergleich könnte man statt Krokodilen auch gleich T-Rex nahmen, macht in etwa gleich viel Sinn😂
    • Sharkdiver 29.08.2020 19:33
      Highlight Highlight Ein Krokodil ist wesentlich gefährlicher als Wölfe
    • Matt1988 29.08.2020 23:38
      Highlight Highlight Am Hallwilersee gibts doch bereits einen Kayman...
  • GM. 29.08.2020 11:08
    Highlight Highlight Unglaublich, die Spezies Mensch vermehrt spyglass explosionsartig und völlig unkontrolliert und hat bereits das gesunde Mass bei Wien überschritten. Und genau diese Spezies erdreisten sich eine Bestandeskontrolle durchzuführen. Zu unserem Glück gibt es keinen Fortsmeister im Sonnensystem der für die Erde zuständig ist.
    • C 29.08.2020 14:10
      Highlight Highlight Verdammte Autoerektion!
    • Les Paul 29.08.2020 19:39
      Highlight Highlight Doch gibt es, Thanos 😂
  • trio 29.08.2020 10:40
    Highlight Highlight Darf man mit dem neuen Gesetz Schafe schiessen, welche die Gämsblindheit in die entlegensten, hochalpinen Gegenden der Schweiz bringen?
  • Guido Zeh 29.08.2020 10:26
    Highlight Highlight Die UnterländerInnen haben ein beschaulich-bukkolisches Naturbild: Immer herrscht warmer Frühling, der Löwe schmeichelt dem Lamm, alles fügt sich zur harmlosesten Harmonie, das Finklein jubelt auf dem Hag...Dabei ist es oft ganz anders: Hauen und Stechen, Fressen und Gefressen-Werden, Brunst und Kampf...
    • Ritiker K. 29.08.2020 10:53
      Highlight Highlight Und mitten drinn die Jäger.
    • bokl 29.08.2020 11:56
      Highlight Highlight Schönes Märchen. Der Mehrheit ist durchaus bewusst, dass Raubtiere andere Tiere fressen. Darum schockieren mich Bilder von gerissenen Schafen auch nicht.
    • 123und456 29.08.2020 18:46
      Highlight Highlight Jaaa genauu. Und die Milch kommt vom bekannten Milchbaum...
      Ich finde es einfach lächerlich weil die Bauern gross damit angeben wie wichtig ihnen die Natur angeblich sei. Wenn aber ein Wolf aufkreuzt, was absolut natürlich ist dann ist die Natur plötzlich nicht mehr so toll. Dann soll gefälligst das Gewehr her und der Wolf weg...
  • Daniel Brügger 29.08.2020 10:25
    Highlight Highlight Die gestrige "Arena" war informativ, fair und ausgewogen. Die Argumente des NEIN-Lagers überzeugten dabei eindeutig besser: klar, informativ, nicht polemisierend, überzeugend präsentiert. Damit haben sich die Gegner dieses unsinnigen Jagdgesetzes ein paar wichtige Punkte im Abstimmungskampf geholt. Weiter so, für ein überzeugendes NEIN am 27.9.20
  • Walter Sahli 29.08.2020 10:21
    Highlight Highlight Wie man zu diesem Gesetz steht, ist sicher auch vom Vertrauen in die Kantone abhängig. Mein Vertrauen ins Wallis bzgl. Umweltschutz und Respekt vor der Natur ist leider nicht sehr gross. Von dem her werde ich nein stimmen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.08.2020 18:21
      Highlight Highlight Das ist tatsächlich der Hauptkritikpunkt.
  • Sheesh 29.08.2020 10:18
    Highlight Highlight Muss der Mensch wirklich die Natur regulieren?
    • Heidi Weston 29.08.2020 16:11
      Highlight Highlight Nein, die Natur muss den Menschen regulieren!
  • De-Saint-Ex 29.08.2020 10:18
    Highlight Highlight Ein weiteres mal eine Chance verpasst (wird zur üblen Gewohnheit)... viel zu schwammig und daher nein.
  • Gawayn 29.08.2020 10:12
    Highlight Highlight Offenbar schaffen es die Jäger in letzter Zeit ihren Abschuss Plan zu erfüllen.
    Aber das sind nur blanke Zahlen. Reh ist nicht gleich Reh.
    Viele Jäger mögen eine schöne Trophäe.
    Kann man haben. Aber nur von alten nicht mehr fruchtbaren Tieren.
    Ich stelle es mir schwer vor, auf 200 Meter zu erkennen, ist es ein altes oder ungewöhnlich starkes junges Tier?
    So Fehler gab und gibt es.

    Starke junge Tiere geschoßen, alte schwache verschont.

    Beim Wolf ist es noch schwerer.
    Wer kann ausschließen, das es nicht gerade der Leitwolf/Wölfin im Fadenkreuz ist?
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.08.2020 18:18
      Highlight Highlight Ansprechen: A(Art) A(Alter) G(Gattung) G(Gesundheit) S(soziale Klasse).
      Bei Rehböcken: Geweih (Enden?, wie hoch über die "Ohren"?, "Knubbel" am Geweih?, wie dick?, Form?), Rücken gerade oder durchhängend? Bauch gerade oder durchhängend? Gewicht? Verhalten dominant oder schreckhaft? Bewegungsmuster? Interaktion mit anderen Tieren? Glänzendes Fell oder struppig (Jahreszeit berücksichtigen), verschmutzt oder sauber?
      Starke Böcke ("Zukunftsböcke") schont man. 70 bis 110 Meter sind passende Entfernungen. Mit einem guten Fernglas sieht man die Details genau. Ohne Ansprechen schiesst man nicht.
    • Gawayn 30.08.2020 01:45
      Highlight Highlight Zerpheros. Ich bin überzeugt das alles wissen Jäger auch.

      Leider habe ich mit genügend Jägern zu tun gehabt, das dieses Wißen nur all zu oft nicht oder nicht genügend angewendet wird.

      Ein Minibeispiel von Vielen?
      Ein Pony mit einer Wildsau verwechselt und es erschoßen.
      Ja bestimmt hat der Jäger es super angesprochen...
  • Antichrist 29.08.2020 09:56
    Highlight Highlight In der Schweiz werden jedes Jahr 40000 Rehe geschossen und in den Restaurants verkauft. Dies ist nur ein Drittel, der Rest wird importiert. Wenn ihr diese dem Wolf überlassen wollt, müssen halt noch mehr Tiere getötet und importiert werden. Der Wolf übernimmt nicht die Arbeit der Jäger, sondern ist ein zusätzlicher Konsument.
    • HappyUster 29.08.2020 11:01
      Highlight Highlight Der Jäger hat eine "Lehre" gemacht und geht (ich behaupte jetzt einfach) von MO-FR 08 bis 17 Uhr auf die Jagd. Für das Restaurant? Für seine Wohnwand?

      Der Wolf ist ein natürlicher Jäger. Der macht 24/7 Dienst und erkennt sofort sein Opfer und sein 'da hab ich keine Chance'.
      Er ist ein natürlicher Polizist!
    • Scooby doo 29.08.2020 17:46
      Highlight Highlight Die Natur reguliert sich selber.... Der Mensch ist das größere Übel und meint er müsse die Natur regulieren... Für was? Für seinen unaufhaltbaren drang alles auf diesem Planeten zu besitzen und zu lenken
  • Francis Begbie 29.08.2020 09:39
    Highlight Highlight Wenn ein Strafrechtsprofessor mit einer Pianistin über Musik diskutiert, glaube ich eher der Pianistin. Andersrum ist es, wenn die zwei über Gesetze diskutieren.
  • Yunnan 29.08.2020 09:36
    Highlight Highlight Die arme Frau aus dem Safiental und ihre "Befürchtungen".

    Alpwirtschaft ist sehr wohl auch mit dem Wolf möglich. Im Übrigen zwingt sie niemand, wirklich niemand, diese "schwere" Arbeit auf Kosten des Steuerzahlers zu machen. Solidarität von der Stadtbevölkerung gibt es also schon genug. Aber sobald es einmal umgekehrt gehen soll und Älpler sich etwas anpassen müssen, spricht man natürlich sofort davon, dass man sich nichts vorschreiben lassen will.

    Das mache ich nicht mit, daher klares Nein.
    • Сédric Wermutstropfen 29.08.2020 09:52
      Highlight Highlight Ich finde es ziemlich arrogant wie Du über die Älpler herziehst. Sei froh, dass nicht jeder in unserem Land ein so obercooler Städter ist wie Du, denn die Alpwirtschaft ist mühselig und liefert landschaftlich einen grossen Mehrwert. Die Anführungszeichen bei „schwer“ kannst Du also ruhig weglassen.
    • Yunnan 29.08.2020 10:47
      Highlight Highlight Ansichtssache, ob die Alpwirtschaft einen landschaftlichen Mehrwert liefert. Mir wäre unberührte Natur mit ausgedehnten Wäldern lieber als Kühe und Schafe in jedem hintersten Flecken. Das wäre auch für den Schutz vor Erosion vorteilhafter.
    • HappyUster 29.08.2020 11:04
      Highlight Highlight Hey Yunnan
      Mach mal bitte "nur" zwei Wochen Ferien bei einem Bergbauer. Am besten so mitte August - ende Oktober.
      Dann reden wir noch einmal...
    Weitere Antworten anzeigen
  • GetReal 29.08.2020 09:31
    Highlight Highlight Warum werden denn die Wölfe nicht wie Hunde und Menschen auch umerzogen, sich vegetarisch zu ernähren? 😁
    • Sharkdiver 29.08.2020 19:38
      Highlight Highlight Vegan bitte 🙄
  • Snowy 29.08.2020 09:25
    Highlight Highlight Dieser quasi Blankocheck für die Jäger gehört klar abgelehnt!

    Der Wolf wäre ein Regulator für den Wildbestand. Aber das wollen die Jäger nicht.
    Denn die Jäger möchten das Wild gerne selber abschiessen.

    Aber diese Zeiten sind aber vorbei.
    • soulpower 29.08.2020 09:53
      Highlight Highlight Seh ich auch so. Man will den Wolf nicht, weil man dessen Nahrung lieber selber jagt. Dann beklagt man sich darüber, dass der Wolf sich halt den Schafen widmet. Paradox! Ein guter Kompromiss wäre eine Reduktion der Jagd, damit der Wolf genügend Nahrung findet, und eine gewisse Kontrolle des Wolfbestandes, damit dieser nicht total ausser Kontrolle gerät. Dieser Kompromiss ist im neuen Jagdgesetz nicht vorhanden. Bitte schicht dieses schleunigst bachab...
    • nicbel 29.08.2020 10:01
      Highlight Highlight Auch wenn das Gesetz abgelehnt wird, gehen die Jäger auf die Jadg. Und auch da gibt es Regeln. Also nichts von blankocheck
  • CrispMüesli 29.08.2020 09:15
    Highlight Highlight Was wäre wohl, wenn Tiere über ein Gesetz stimmen würden, dass ihnen erlaubt Menschen zu töten, falls diese Schaden in ihrem Lebensraum verursachen? 🙃🙃🙃

    Schwammig formulierte Gesetze gehören abgelehnt. Ich will ja nicht über ein Gesetz abstimmen, welches erst nach der Annahme konkretisiert wird. Und zwar in der Praxis. Nein danke 🙄
  • Eyla 29.08.2020 08:54
    Highlight Highlight Was ich nicht verstehe ist weshalb man die Kompetenz der Abschussbewilligung an die Kantone abgeben will. Es ist heute bereits möglich ‚Problemwölfe‘ abzuschiessen oder Biber welche grosse Schäden verursache umzusiedeln.

    Ich habe einfach Angst, dass dann zukünftig eher wirtschaftliche Interessen darüber entscheiden ob ein Wolf zum Abschuss freigegeben wird. Zugut mag ich mich noch an den Slogan vom Wallis erinnern, in welchem er propagandierte ‚das Wallis soll zur wolfsfreien Gegend werden‘.

    Einiges wäre gut im neuen Gesetz, anderes unakzeptabel, bitte nochmals überarbeiten, danke ..

    • FaLa02 29.08.2020 10:09
      Highlight Highlight Nehmen wir das an mit der Auflage, dass im Wallis nach wie vor der Bund entscheidet....?
    • FaLa02 29.08.2020 10:10
      Highlight Highlight ... in Graubünden auch....
  • Ana64 29.08.2020 08:54
    Highlight Highlight Nach den wiederholten Attacken der Mutterkühe auf die Wanderer auf den markierten Wanderwegen muss mann auch ev Jagdgesetz auf agressive Kühe ausweiten. Sonst müssen Wanderer bald eine Flinte in den Rucksack mitnehmen.
  • Guido Zeh 29.08.2020 08:52
    Highlight Highlight Immer diese WolfsversteherInnen! Ich spreche mal aus Sicht eines einfachen Wanderers: Ich muss also die von (grossen) Hunden geschützten Herden meiden (Empfehlung der Tierschützer: rückwärts gehen, nicht in die Augen schauen, warten bis sich der Hund beruhigt hat!) oder großräumig umgehen und dabei womöglich abstürzen. Dann hat man vielleicht den Knöchel gebrochen, keinen Handyempfang und dann nähert sich so langsam ein Wolfsrudel: Zum Glück wollen diese vegetarischen Tiere nur spielen, nicht?
    • sleeky 29.08.2020 11:30
      Highlight Highlight @Guido Zeh: Du hast in deiner total realistischen Erzählung die Einhörner, die auf dem Regenbogen tanzen vergessen.
    • AdiB 29.08.2020 12:03
      Highlight Highlight Wenn du ruhig bleibst und keine hecktischen bewegungen machst, können folgende zwei dinge bei der begegnung des wolfseudels passieren; der leitwolf kommt dir nahe und schnuppert an dir, ach ein par sekunden wird er weiter ziehen oder sie ignorieren dich komplett. Der mensch gehört nicht zur beute des wolfes, er kennt denn menschen gar nicht und nihmt ihn nicht wahr. Nur wenn du laut bist und hecktische bewegungen machst, nihmt er dich als was lebendiges wahr.
      Bitte wenn man nicht weiss wie ein wolf funktioniert keine märchen verbreiten.
    • Guido Zeh 29.08.2020 17:25
      Highlight Highlight Dann lass mir doch den Leitwolf grüssen, wenn du ihn das nächste Mal siehst. Aber blöke nicht, er könnte dann meinen, du seist ein Hecktiger;)))
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ana64 29.08.2020 08:50
    Highlight Highlight Wie viele Schafe, Kühe oder Kälber stürzen von den Felsen in den Tod pro Jahr? Und wie viele verden von Wölfen in der gleichen Zeit verspeist? Haben Schweizer Bauern noch nie von Hirtenhunden gehört? Aber klar, wenn der gute Staat für jede abgestürzte Schaf gut zahlt lohnt sich die Bewachung der Schafen oder Kühen nicht .
  • andrew1 29.08.2020 08:47
    Highlight Highlight Jessesgott so ein wolf zerstört auch nicht die halbe schweiz. Klar ist es ärgerlich wenn tiere gerissen werde aber ist nun mal natur.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.08.2020 13:45
      Highlight Highlight Und hängt dein Einkommen von diesem Lebensraum ab?
    • Sharkdiver 29.08.2020 19:42
      Highlight Highlight Zerpheros: die tausende Schafe die sonst verenden oder abstürzen sind ja kein Problem, da kommen ein paar mehr vom Wolf auch nicht drauf an
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.08.2020 22:21
      Highlight Highlight Was, streng genommen, die Frage nicht beantwortet. Also nochmal: Hängt dein Einkommen von dieser Umwelt ab?
      Sonst schlage ich vor, den Menschen dort zuzuhören und kluge Lösungen für das Zusammenleben mit dem Wolf zu finden. Sonst entsteht der Eindruck, dass das ein sehr uninformierter Beitrag ist.
  • Georgia Byrd 29.08.2020 08:40
    Highlight Highlight Die Befürchtung dass bei einem Ja das Schützenfest losgeht, kommt nicht von ungefähr. Viele Befürworter wünschen sich den Wolf weg und finden: Wir können gut ohne ihn leben. Herdenschutz Massnahmen? Dazu soll es nur eine Informationspflicht geben. Befragt die Schafhirte (sie werden Gerke bestätigen können. Da hat’s noch Luft nach oben). Es gibt Schafzüchter die btw. genauso ein Problem für die Wildtiere sind, wie der Wolf für sie. Nicht all zu selten schicken Schafzüchter auch ihre kranken Schafe mit auf die Alp. Sie wollen den präventiven Abschluss, arbeiten aber selber wenig präventiv.
  • Vecchia 29.08.2020 08:37
    Highlight Highlight Der Bergbäuerin wird das neue Gesetz rein gar nichts bringen. Solange dem Wolf schlecht oder gar nicht geschützte Tiere angeboten werden, wird er sich bedienen.

    Und warum Hess behauptet hat, Feldhasen - vom Aussterben bedroht, aber im neuen Gesetz nicht geschützt - würden nicht geschossen, ist mir schleierhaft. Gemäss CHer Jagdstatistik werden pro Jahr ca. 1500-2500 Hasen erlegt.
    • Töfflifahrer 29.08.2020 08:56
      Highlight Highlight Nun die Befürworter können heute problemlos sagen, dass die nie dies und das tun würden. Nur um genau dies dann zu tun, weil die Umstände sich geändert haben.
      Auf so vertrauensseligen und rechtlich nicht bindenden Zusagen würde ich nie und nimmer vertrauen.
    • Zerpheros {aka Comtesse du Zerph} 29.08.2020 09:59
      Highlight Highlight Im Kanton Solothurn werden Feldhasen geschont. Sie sind zwar nicht geschützt, aber so selten, dass man sie in Ruhe lässt. Das liegt daran, dass immer dann gemäht oder geerntet wird, wenn Feldhasen Nachwuchs haben - ähnliches Problem wie bei den Rehkitzen. Ausserdem gibt es noch das Problem mit (zu vielen) Füchsen. Es liegt also weniger an den Jägern, sondern an den Mäh- und Erntemaschinen. Feldhasen setzen etwa 4-mal von frühem Frühling bis Herbst. An der Reproduktionsrate liegt es definitiv nicht.
    • homo sapiens melior 29.08.2020 10:17
      Highlight Highlight Vecchia, ich verstehe deinen Einwand nicht. Meinst du, dass ein Tier, das geschossen wird, automatisch nicht gefährdet ist? Oder meinst du, dass 2500 Tiere landesweit genug sind?

      Etwas Recherche erklärt das Feldhasenproblem schnell:

      Grobe Zusammenfassung:
      https://naturschutz.ch/news/natur/schweizer-feldhasen-bedroht/28024

      Mit vielen weiterführenden Links:
      https://www.vogelwarte.ch/de/projekte/lebensraeume/abgeschlossene-projekte/ueberwachung-und-foerderung-des-feldhasen-in-der-schweiz

      Erinnerung:
      In Biodiversität ist die reiche Schweiz beschämenderweise S C H L U S S L I C H T in Europa.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Töfflifahrer 29.08.2020 08:32
    Highlight Highlight Ich bin von Sommaruga enttäuscht. Dass sie ein Gesetz unterstützt das einen denkbaren Schaden als Grund erlaubt ist entsetzlich.
    Man denke, dass es denkbar ist, dass ein Biber einen Baum fällt der einem Lobbyisten wichtig erscheint, schon kann der Biber abgeschossen werden.
    Was hier durch die Hintertür kommen soll, ist die freie Jagd auf alles was den Jägern gefällt.
    Darum Nein!
    • Samon B. 29.08.2020 08:44
      Highlight Highlight Als verantwortliche Bundesrätin muss sie die offizielle Haltung vertreten, auch wenn sie intern dagegen war.
      Es macht wenig Sinn von ihr enttäust zu sein.
    • Vecchia 29.08.2020 08:46
      Highlight Highlight Sommaruga macht nur ihren Job als Bundesrätin und das leider so gut, dass man ihre eigenen Ansichten nicht erkennen kann und sie in keine Fragefalle getappt ist.

      Mein Nein ist sowieso klar, aber Jositschs Hinweise auf die juristischen Aspekte waren sehr wertvoll. Hoffentlich lässt sich das Volk nicht für dumm verkaufen.
    • undduso 29.08.2020 08:49
      Highlight Highlight Kollegialprinzip nennt sich das.
      So wie sich der Ueli gerne anders zu den Steuervorlagen äussern würde, so muss sich auch Sommaruga daran halten.
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  • mikarapaja 29.08.2020 08:32
    Highlight Highlight Nüchtern betrachtet, denke ich das es in naher Zukunft eine Wolfregulirung braucht. Momentan sinds 80 Wölfe, wenn die Hälfte Weibchen sind und die jungen haben sind es nächstes jahr sehr wahrscheinlich um die 160 mehr. Und jedes Jahr vergrössert sich die Zahl. Und die werden sich nicht schön über die Schweiz verteilen, sondern die grössere Populationen mehr oder weniger am selben ländlichen Orte bleiben.
    • HappyUster 29.08.2020 11:11
      Highlight Highlight Wölfe sind keine Menschen!
      Sie nehmen nicht von Anderen das Land weg. Sie töten NICHT mehr als die Natur geben kann.
    • Rafael Wyder 29.08.2020 11:23
      Highlight Highlight Wenn du dich besser mit dem Thema auseinandersetzen würdest, wüsstest du das dies nicht oder nur zu einem kleinen Teil der Fall ist. Empfehlung: Netz Natur von dieser Woche anschauen. Dort wird genau dies angesprochen.
    • Caryssia Mal'Ganis 29.08.2020 11:34
      Highlight Highlight Wölfe regulieren ihre Population grössenteils selber und vermehren sich nicht unbegrenzt.
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  • Floreat 29.08.2020 08:14
    Highlight Highlight Dieses Gesetz bringt Vor- und Nachteile.

    Die Nachteile überwiegen jedoch klar.

    Daher: Nein.
  • du_bist_du 29.08.2020 08:09
    Highlight Highlight Kann die Landbevölkerunng den progressiven Städtern die Ahnung absprechen und diktieren was zu tun sei? Oder werden die Städter aus ihren privilegierten Sesseln diktieren, wie die Landbevölkerung mit der Natur klarkommeen muss, Verluste sind Kollateralschäden.

    Auf jeden Fall werden gedemütigte Verlierer produziert, egal welche Seite gewinnt. Kompromisslos, unbarmherzig

    Ich habe meine Schafherde verkauft und das Geld in Popcorn investiert.
    • soulpower 29.08.2020 08:29
      Highlight Highlight Zu viel schwarz/weiss Denken für meinen Geschmack. Dass der Wolf sich nicht "unbegrenzt" in der heutigen Zivilisation ausbreiten sollte ist wohl auch vielen Städtern verständlich. Unverständlich ist wohl eher, dass es ja vor allem die Bergler sind, welche mit ihren Jägern dem Wolf die Lebensgrundlage entziehen. Bei dieser Abstimmung stimmt einfach vieles nicht, bitte zurück an den Sender!
    • Prometheuspur 29.08.2020 09:45
      Highlight Highlight @du_bist_du:  Ja gut, bei Popcorn gibts wenigstens keine "Kollateralschäden"
    • Lafayet johnson 29.08.2020 09:48
      Highlight Highlight Ob man Popcorn (aus Amerika) oder Schafe isst, genau ..darauf kommt’s an :)
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  • Yunnan 29.08.2020 08:07
    Highlight Highlight "unter strengen Bedingungen"...die von den Kantonen wie dem Wallis geprüft werden. Jetzt schon unternimmt der Kanton nichts gegen die Luchs- und Wolfwilderei (etwa die Luchsfallen im Unterwallis). Das neue Gesetz würde diesen Arten dem Garaus machen.
    • Töfflifahrer 29.08.2020 08:36
      Highlight Highlight Das ist ja auch der Sinn der Sache. Nur darf man das natürlich nicht öffentlich sagen.
    • Töfflifahrer 29.08.2020 08:47
      Highlight Highlight Da der Kanton bereits Stellung bezogen hat und die Aussage, dass keine Raubtiere in Wallis Platz haben unterstützt, kann mit dem Abschuss aller Walliser Wölfe umgehend gerechnet werden. Der Luchs wird dann wohl auch plötzlich zum Problem.
    • Lafayet johnson 29.08.2020 09:51
      Highlight Highlight Das ist Scharfmacherei, und einfach nur am Haar herbeigezogen, das niemals dünner war!
  • N. Y. P. 29.08.2020 08:00
    Highlight Highlight Mit diesem Artikel befasse ich mich eigentlich das erste Mal mit dem neuen Jagdgesetz.

    Ich werde leer einlegen, bzw. ins Couvert legen.

    Alle interpretieren das Gesetz anders. Dann kann man davon ausgehen, dass es schwammig formuliert ist.

    Vielleicht stimme ich aber auch Nein. Schwammige Gesetze bringen niemandem was.

    Wie üblich, ist man nach der Arena nicht viel schlauer.

    #politikgeschwafel
    • plataoplomo 29.08.2020 08:30
      Highlight Highlight Kleiner Hinweis: Leerstimmen haben keinen Einfluss auf das Ergebnis. Da kannst du es auch lassen
    • Töfflifahrer 29.08.2020 08:59
      Highlight Highlight Ein Tipp, kürzlich kam auf SRF ein Netz-Naturbeitrag zu dem Thema. Sehr informativ und erhellend. Der Beitrag müsste noch abrufbar sein.
    • bokl 29.08.2020 09:52
      Highlight Highlight Wenn dir das Gesetz zu schwammig ist, ist ein Nein die richtige Anwort. Nur wenn das neue Gesetz abgelehnt wird, kann es überarbeitet und verbessert werden.
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  • Phrosch 29.08.2020 07:52
    Highlight Highlight Was mich stört an der ganzen Debatte: es wird immer so getan, als dezimiere der Wolf Schafherden in grossem Mass. Dabei stirbt ein mehrfaches an Schafen weil sie über Felsen abstürzen oder sich irgendwo verfangen und sich nicht mehr befreien können. Das haben Bauern immer einfach so hingenommen, obwohl so viel mehr Tiere umkommen als durch den Wolf.
    Zudem infizieren Schafe Gämsen mit der Gämsblindheit und dezimieren so den Bestand der Gämsen.
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  • LalaLama 29.08.2020 07:45
    Highlight Highlight Guckt euch vor der Abstimmung unbedingt die aktuelle Netz Natur Sendung an. Sie zeigt viele Fakten und Lösungen über Wölfe an. Auch wie unser Nachbarland Italien dieses 'Problem' löst.
    Wichtig wäre auch, dass die Zucht der Schafschutzhunde anders geregelt wird.
    Benutzer Bild
    • What’s Up, Doc? 29.08.2020 10:05
      Highlight Highlight Die ist wirklich zu empfehlen. Auch für die die immer noch denken das jeder Jäger gegen den Wolf ist.
  • Posersalami 29.08.2020 07:31
    Highlight Highlight In Zeiten des 6. Massenaussterberns ist das Gesetz ganz sicher rin Schritt in die falsche Richtung!

    Nein
  • Gizmoo777 29.08.2020 07:27
    Highlight Highlight 3) Mich dünkt es interessant, dass man bei Rehen, Füchsen, Dachsen, Mäusen, Hirschen und Wildschweinen überhaupt keine Mühe hat, hohe Abschusspläne zu erstellen und zu fordern. Aber bei Wölfen, Luchse und Bibern soll dann plötzlich keine Regulierung von Nöten sein...ist das nicht irgendwie "Tierarten-Faschismus" (oder irgendein anderes *ismus-Wort)??
    Bei Wölfen und Luchse gibt es erste Fälle von Räude-Erkrankungen...das ist auch immer ein Zeichen von Überpopulationen.
    • undduso 29.08.2020 08:54
      Highlight Highlight Nimm doch gleich Terrorismus gegenüber Tieren....
      Hast du dir schon mal überlegt, wieso wir gewisse Tierarten regulieren müssen? Es liegt daran, dass wir den Wolf und den Bären ausgerottet haben und die anderen Tie e sogar anfüttern. Wolf und Bär würden den Bestand natürlich regulieren.
    • Töfflifahrer 29.08.2020 09:01
      Highlight Highlight Die Regulierung ist im heutigen Gesetz zur genüge geregelt und wie man um BeitrG von Netz Natur sieht regeln die Wölfe die Dichte selbst!
    • Vecchia 29.08.2020 09:01
      Highlight Highlight "Räude-Erkrankungen...das ist auch immer ein Zeichen von Überpopulationen."

      Sorry Blödsinn. Die Räude ist extrem ansteckend, daher wird sie vorallem an Trinkstellen etc. sofort vom Fuchs auf Wolf oder Luchs übertragen. Sie kann auch schnell Hunde und Katzen befallen. Füchse dezimieren sich mit Räude zwar - sehr qualvoll, wenn sie nicht vom Jäger erlöst werden - dennoch hat Räude rein gar nichts mit Überpopulation einer Spezies zu tun.
  • Gulasch 29.08.2020 07:25
    Highlight Highlight Das NetzNatur am Donnerstag zum gleichen Thema fand ich sehr gut und hat auch vieles erklärt!
    • Töfflifahrer 29.08.2020 08:34
      Highlight Highlight Diese Sendung war spitze. Basierend auf Fakten wurde das Gesetz zerpflückt. Es wurde auch aufgezeigt, dass ein richtiger Herdenschutz funktioniert.
    • Kirschbaum 29.08.2020 09:04
      Highlight Highlight Kann ich nur bestätigen! Unbedingt diesen Betrag nachträglich anschauen.
  • Eyeore 29.08.2020 07:23
    Highlight Highlight Ich weiss echt nicht, was ich hier abstimmen soll.
    Auf alle Fälle würde es mir nicht passen, wenn das Land der Stadt diktieren würde, wie wir hier zu leben haben.
    Die Argumentation der Gegner von wegen schwammig klingt nicht falsch, aber um ehrlich zu sein ich bin hier viel zu weit weg von dem Thema. Wer bin ich als nicht betroffener zu urteilen, wie die Betroffenen zu leben haben.
    Ich befürchte, dass mein Zettel leer bleibt.
    • Eisvogel 29.08.2020 08:17
      Highlight Highlight @Eyeore
      Die Sendung Netz Natur von srf zum Thema Wolf ist sehr informativ. Wurde letzten Donnerstag ausgestrahlt und kann immer noch geschaut werden.
    • Töfflifahrer 29.08.2020 08:41
      Highlight Highlight @eyeore
      Netz– Natur von Srf ist eine Sendung zum Wolf, sehr informativ und zeigt zwischen den Zeilen auch auf, warum in der Schweiz einige Bauern nicht wollen.
      Dazu, ein Gesetz das es erlaubt ein geschütztes Tier zu schiessen wen ein denkbarer Schaden vorliegen könnte, öffnet Tür und Tor für präventive Abschüsse. Wie soll ein Richter da einem Einspruch stattgeben? Das geht gar nicht.
    • Yunnan 29.08.2020 09:41
      Highlight Highlight Die Stadt diktiert ja dem Land nicht, wie es "zu leben hat", nur weil Wölfe nicht leichter als jetzt schon abgeschossen werden dürfen sollen.

      Den meisten Widerstand gegen die Wölfe gibt es ironischerweise von denen, deren Lebensweise ohne städtische Subventionen gar nicht möglich wäre. Die Sachlage ist also eher die, dass ein Geschenk mit gewissen Auflagen ausgerichtet wird.
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  • Gizmoo777 29.08.2020 07:22
    Highlight Highlight 2.) Persönlich hoffe ich, dass Biber, Luchs, Wolf und co. !niemals! jagdbar werden....das sollen bitte weiterhin die kantonalen Behörden erledigen (kantonale Jagdaufseher). Ich will mir als Privatperson nicht Ärger einhandeln mit der Regulation von Tierarten, die bewusst angesiedelt wurden.
    Eigentlich müsste man alle Schadensbeträge denjenigen belasten, die die Tiere ursprünglich angesiedelt haben...
    • miip 29.08.2020 10:37
      Highlight Highlight Die meisten Tierarten sind eingewandert und haben so ihren ursprünglichen Lebensraum wieder besiedelt.
  • Gizmoo777 29.08.2020 07:17
    Highlight Highlight 1.) Das neue Jagdgesetz ist mich als Jäger im Mittelland defacto irrelevant. Es geht im Wesentlichen nur darum (sinnvolle) Bereinigungen auf gesetzlicher Ebene durchzuführen und regionale Lösungen zu ermöglichen. Beispiel: Im Kanton Thurgau gibt es ein massives Biber-Problem mit hohen Schadenssummen. Im Moment gibt es keine sinnvollen Möglichkeiten (auch ausserhalb des Abschusses) um mit den Schäden an Infrastruktur und Eigentum umzugehen. Das neue Gesetz würde eine kantonale Lösung ermöglichen und auch die Schadenshaftung wäre endlich geklärt.
    • bokl 29.08.2020 09:56
      Highlight Highlight Quellen für das massive Biber-Problem im Thurgau?
    • plataoplomo 29.08.2020 13:52
      Highlight Highlight Wir haben KEIN Biberproblem im Thurgau!
    • Scooby doo 29.08.2020 18:00
      Highlight Highlight Und wenn der Kanton Thurgau ein Biberproblem hätte ,könnte auch der Mensch vom hohen Ross steigen und sich anpassen?
  • VileCoyote 29.08.2020 07:17
    Highlight Highlight Wenn es so unklar ist, wenn so gegensätzlich gestritten wird ob diesesesetz nun besser oder schlechter ist für Tier und Natur... dann gibt es bei mir wohl ein 'Nein'. Sollen sie es bitte eindeutig klarstellen beim nächsten Versuch was Sache ist.
  • Lady Shorley 29.08.2020 07:07
    Highlight Highlight «Jeden Sommer sterben 4500 Schafe, 90 Prozent aber nicht wegen dem Wolf, sondern wegen Krankheiten und Unfällen».
    Ja, in 95% der Schweizer Weideflächen ist der Wolf auch nicht unterwegs. Bei den betroffenen Alpweiden ist es umgekehrt. In der Region Obersaxen ist der Wolf auf 4 Weiden unterwegs. Auf dreien wurden mehr Schafe gerissen, als andersweitig gestorben sind. Und dies trotz Herdenschutz (Zäune, Hunde...)
    • Posersalami 29.08.2020 07:34
      Highlight Highlight Vielleicht muss man auch einfach nicht noch im letzten Krachen die Natur weiter zerstören? Schafe kann man auch anderswo weiden lassen.
    • lilas 29.08.2020 08:01
      Highlight Highlight Ein paar Fragen zu den Zahlen und dem Rest:
      Reisst also der Wolf auf 3 von 4 Weiden der ganzen Schweiz 10% von 4500 Schafen die nicht durch Krankheit und Unfälle umkommen?
      Was heisst "andersweitig"? Meinen sie damit die 95% der schweizer Weideflächen?
      Der "Herdenschutz (Zäune, Hunde...)" wie sind diese 3 von 4 Weiden genau geschützt? Nicht falsch verstehen,ich kann mir unter diesen Angaben einfach nichts anderes vorstellen als Wolfsrudel die Hunde überrennen, den Zaun durchbrechen und auf drei Weiden je 150 Schafe reissen.

    • Dani S 29.08.2020 08:02
      Highlight Highlight So ein Schmarren: Zuerst wird dem Wolf das Wild weggeschossen und wenn er dann wegen Hunger auf Weidetiere ausweicht, knallt man ihn halt auch ab.
      Die auf der Alp lebenden Schafe sterben durch Steinschlag, Absturz, Krankheiten (95%), 5% durch den Wolf. Der grosse Rest stirbt im Tal im Schlachthof.
      Das Gesetz ist schlechter Alp-Käse: ungereift, zu scharf und andernorts zu lasch und vor allem gummig.
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  • soulpower 29.08.2020 06:50
    Highlight Highlight Was mehrheitlich nirgends erwähnt wird: Die Jäger sollten vielleicht beim Abknallen von Rehen und Gemsen auch mal etliches mehr an Zurückhaltung üben müssen, denn damit nehmen sie dem Wolf seine Grundnahrung weg und beklagen sich anschliessend darüber, dass dieser sich ihren Schafen zuwendet. Das schwächt in meinen Augen die Argumentation der Befürworter der Wofsjagd erheblich.
    • Gaechter Vrenä 29.08.2020 07:07
      Highlight Highlight Absolut!

      Die Jäger befürchten, der Wolf wird zum Konkurrent. Sie haben Angst um ihr Hobby und ihre Trophäen.
    • Gizmoo777 29.08.2020 07:11
      Highlight Highlight @soulpower: Sagen Sie das bitte dem Forst! Wir Jäger würden lieber weniger "abknallen" (Ihre Formulierung). Die Abschusspläne und Vorgaben kommen nicht von den Jägern.
      Übrigens: Weniger "abknallen" bedeutet im Mittelland einfach mehr Autounfälle mit Wildtieren.
    • Trompete 29.08.2020 07:29
      Highlight Highlight Die allerwenigsten Jäger besitzen wohl eine Schafherde, sowie auch eine Minderheit der Hirten gleichzeitig Jäger ist.

      Ich bin weder Befürworter noch Gegner der Revision des Jagdgesetzes, aber deine Argumentation ist ebenfalls schwach.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Gunther 29.08.2020 06:46
    Highlight Highlight Das neuen Jagdgesetz, ist eher ein "Glaubenskrieg" . . .
  • 1 rundes Quadrat 29.08.2020 06:43
    Highlight Highlight Liebe Jäger, ursprünglich habt ihr Tiere gejagt um den Baumbestand zu erhalten. Jetzt hat sich gezeigt dass der Baumbestand kein Problem mehr darstellt. Also Ziel erreicht. Zeit für ein neues Hobby.
    • TZL 29.08.2020 09:19
      Highlight Highlight Tipp. Bitte mal mit Jäger über ihre Aufgaben diskutieren und nicht unqualifizierten persönlichen Inhalt wiedergeben. Wir sind ja nicht Amerika...
    • What’s Up, Doc? 29.08.2020 10:51
      Highlight Highlight @1 rundes Quadrat
      "Jetzt hat sich gezeigt dass der Baumbestand kein Problem mehr darstellt."

      Wo bitte hat sich das gezeigt?
      Schon mal mit einem Förster geredet?

      Der Schutzwald hat in den Bergregionen nach wie vor eklatante Probleme mit der Verjüngung. Nur weil die Waldfläche mehr wird heisst das nicht dass der Wald gesund ist.
    • soulpower 29.08.2020 12:06
      Highlight Highlight ..und warum sollen Rehe sich nicht von Baumrinden ernähren können? Uebrigens sorgt ja gerade der Wolf dafür, dass es weniger Rehe gibt. Mir fehlen die Berichte von gerissenem Wild, ständig wird von vom Wolf gerissenen Schafen berichtet. Da stimmt was nicht. Lasst die Natur endlich etwas mehr in Ruhe...
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  • rodolofo 29.08.2020 06:26
    Highlight Highlight So geht Demokratie!
    Vielen Dank für die verschiedenen Sichtweisen und Standpunkte, die alle etwas für sich haben!
    Ich tendiere nach dem gestrigen Abend dazu, Frau Bundesrätin Somaruga und der Bergbäuerin, Frau Schmid, Recht zu geben und darum ein "Ja" zum neuen Jagdgesetz einzulegen.
    • What’s Up, Doc? 29.08.2020 10:56
      Highlight Highlight @rodolofo
      Ich empfehle dir noch die Sendung Netz Natur anzusehen bevor du eine endgültige Entscheidung triffst. Die ist informativer als die Arena. Wie gesagt es ist nur eine Empfehlung. https://www.srf.ch/play/tv/sendung/netz-natur?id=7225ec3b-e259-4af1-b9b0-31b293c70763
    • Töfflifahrer 29.08.2020 19:55
      Highlight Highlight @rodolfo: dann unterstützen Sie dass man geschützte Tiere wie Luchs, Biber, Wolf etc. einfach mal präventiv abschiessen kann weil die theoretisch eine Schaden verursachen könnten?
      Ob Frau Sommaruga selbst hinter dem Gesetz steht weiss ich nicht, sie muss jedenfalls die Meinung des BR vertreten.

Vergiftete Böden und Kinderarbeit – was sich Schweizer Firmen im Ausland alles erlauben

Am 29. November stimmt die Schweiz über die Konzern-Initiative ab. Sie soll Schweizer Unternehmen bei Rechtsverstössen im Ausland stärker haftbar machen. Höchste Zeit also, um sich ein paar Beispiele von bis jetzt ungeahndeten Menschenrechts- und Umweltvergehen anzusehen.

Nach der Abstimmung ist vor der Abstimmung: Bereits am 29. November kann das Schweizer Stimmvolk erneut wählen gehen. Zum Beispiel über die Konzernverantwortungsintiative. Diese fordert, dass globale Konzerne mit Sitz in der Schweiz einem zwingenden Regelwerk unterstellt sind, wenn es um die Beachtung von Menschenrechten und Umweltschutz bei ihren weltweiten Tätigkeiten geht.

Oder einfach gesagt: Schweizer Unternehmen und ihre Tochterfirmen könnten für ihre Tätigkeiten im Ausland rechtlich …

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