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ARCHIV --- ZU DEN PLAENEN DER EU-KOMMISSION, SCHWEIZER STURMGEWEHRE ZU VERBIETEN, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILD ZUR VERFUEGUNG --- Ein Sturmgewehr liegt im Gras, beim Eidgenoessischen Feldschiessen am Samstag, 6. Juni 2015, auf dem Schiessplatz in Meiersmaad, Gemeinde Sigriswil im Berner Oberland. (KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Gewehr im Grasfeld: 69 Armeewaffen verschwanden im vergangenen Jahr. Bild: KEYSTONE

Wie die Schweizer Armeewaffen verschwinden



Die gute Nachricht vorab: Armeeangehörige haben 2016 besser auf ihre Waffen aufgepasst als auch schon: 69 Schiesseisen gingen vergangenes Jahr verloren, 52 Sturmgewehre und 17 Pistolen. 2015 waren es noch 82 gewesen.

18 vermisste Waffen tauchten jüngst wieder auf, wie der Blick unter Berufung auf Zahlen der Schweizer Armee schreibt. Demnach wurden seit 2009 insgesamt 574 persönliche Waffen als vermisst gemeldet. Und das sind mögliche Gründe für das Verlustiggehen:

  1. Diebstahl am Wohnort oder beim Transport
  2. Hausbrand
  3. Umzug
  4. Verlust während der Dienstzeit, etwa während Märschen

Der selbstverschuldete Verlust kann mit einem Verweis, einer Ausgangssperre, Disziplinarbusse, Arrest, Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder einer Geldstrafe geahndet werden. Aufsummiert verschwanden seit 1969 bis heute 5086 Armeewaffen. (kad)

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