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Schweiz
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Baden bis in den späten Abend hinein: Auch am Genfersee ist das in diesen Tagen möglich.

Da hilft nur noch der Sprung ins kühle Nass. Bild: KEYSTONE

Neuer Junirekord: Hitzewelle erreicht mit 37 Grad Höhepunkt



Die aktuelle Hitzewelle in der Schweiz hat am späten Sonntagnachmittag ihren Höhepunkt erreicht. In Sitten wurden 37.0 Grad gemessen, was einem neuen Junirekord entspricht. Damit stieg die Temperatur zum ersten Mal seit 2015 wieder auf 37 Grad oder mehr.

Wie SRF Meteo, die Wetterredaktion von Schweizer Radio und Fernsehen, meldete, wurden damit die Höchstwerte der vergangenen Woche nochmals übertroffen. Am Donnerstagnachmittag gab es ebenfalls in Sitten 36.8 Grad, am Freitagnachmittag 36.9 Grad. Der absolute Höchstwert liegt in Sitten bei 37.8 Grad, gemessen am 7. Juli 2015.

Seit vier Jahren erstmals wieder 37 Grad

Letztmals wurden im Sommer 2015 37 Grad oder mehr erreicht. Damals wurden in Genf sogar 39.7 Grad registriert. Das war der absolute Höchstwert, der nördlich der Alpen seit Messbeginn Mitte des 19. Jahrhunderts aufgezeichnet wurde. In den Jahren 2016 bis 2018 lagen die Höchstwerte jeweils zwischen 36 und 37 Grad.

Hitze gab es nicht nur im Wallis, sondern im ganzen Land. In Chur zeigte das Thermometer am Sonntagnachmittag 35.7 Grad, in Ilanz 35.4 Grad. 35.6 Grad wurden an der Aaremündung gemessen, 35.5 Grad in Genf und 35.1 Grad in Basel. Auch in Interlaken wurde mit 34.4 Grad ein neuer Junirekord aufgestellt, wie Meteonews meldete.

Am Montag dürften diese Höchstwerte nicht mehr erreicht werden. Mit mehr Feuchte und 31 bis 33 Grad, im Wallis bis 35 Grad wird es sehr schwül. Gleichzeitig muss mit Gewittern gerechnet werden. (viw/sda)

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