Schweiz
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Stellenabbau bei Möbel Pfister «überhaupt kein Thema» für XXXLutz



Moebel Pfister Filiale in Zuerich am Mittwoch, 23. Oktober 2019. Das Schweizer Einrichtungshaus Moebel Pfister geht in auslaendische Haende ueber. Die oesterreichische XXXLutz-Gruppe erwirbt dieses von der bisherigen Eigentuemerin, der F.G. Pfister Holding. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Soll vorerst nicht verändert werden: Möbel Pfister. Bild: KEYSTONE

Für die Angestellten von Möbel Pfister soll sich nach der Übernahme durch XXXLutz mindestens in den nächsten ein bis zwei Jahren nichts ändern. Laut XXXLutz-Sprecher und Marketing-Chef Thomas Saliger ist weder eine Namensänderung noch ein Stellenabbau zu befürchten.

«Pfister schauen wir uns sehr, sehr genau an», sagte Saliger im Gespräch mit der österreichischen Nachrichtenagentur APA. «Da passiert einmal ein bis zwei Jahre gar nichts.» Eine Namensänderung sei «überhaupt kein Thema», ebenso wenig ein Personalabbau. «Das ist in der Schweiz ein Nationalheiligtum.»

Bis Ende Januar soll Pfister in den Einkaufsverband der Gruppe, Giga, integriert werden. Neben XXXLutz, Möbelix und Mömax sind auch zahlreiche deutsche Möbelhändler wie Möbel Brügge, Dodenhof oder Poco im Giga-Einkaufsverband gebündelt. Sie alle gehören zum Lutz-Imperium.

24 Schweizer Standorte

XXXLutz hatte im Oktober den Kauf von Pfister bekannt gegeben. Bereits damals hatten sowohl der österreichische Möbelriese wie auch die Verkäuferin F.G. Pfister Holding versucht, die Ängste der Angestellten zu zerstreuen. Alle 1'800 Mitarbeitenden der Pfister Gruppe würden zu den gleichen Konditionen wie bisher weiterbeschäftigt. Auch die bisherigen Markennamen Möbel Pfister, Hubacher, Egger und Svoboda würden beibehalten werden. Der Pfister-Holding hat der Deal laut Medienberichten mehr als 500 Millionen Franken gebracht.

Die österreichische XXXLutz-Gruppe will als neue Besitzerin der Möbel Pfister zumindest in den kommenden ein bis zwei Jahren keine Änderungen beim Schweizer Möbelhaus vornehmen. (Archivbild)

Bild: KEYSTONE

XXXLutz war erst im September 2018 mit einem eigenen Möbelhaus in den Schweizer Markt eingetreten - in Rothrist direkt neben der Möbel-Pfister-Marke Hubacher. Dank dem Zukauf ist der Konzern nun mit insgesamt 24 Standorten vertreten. Ein zweiter XXXLutz-Standort ist in Affoltern am Albis geplant. In Summe sollen zehn XXXLutz-Standorte entstehen - unabhängig von Pfister.

Kein Interesse an Interio

Interesse wird dem Konzern auch an der Migros-Tochter Interio nachgesagt, die der orange Riese zum Verkauf stellt. Saliger wiegelt ab: «Zum jetzigen Zeitpunkt nicht.»

Nach der jüngsten Einkaufstour, bei der XXXLutz neben Pfister auch Kika in Osteuropa sowie Roller und tejo/Schulenburg in Deutschland übernommen hat, ist XXXLutz inzwischen der zweitgrösste Möbelhändler der Welt nach Ikea.

«Wir wollen überall, wo wir sind, die Nummer 1 sein. Das ist kein Geheimnis. Wir wollen nicht zulassen, dass sich reine Digital-Player und Amerikaner den Möbelhandel in Europa holen», sagte Saliger.

Neue Länder hat das Unternehmen derzeit nicht auf dem Schirm. «Vielleicht kommen ein, zwei Länder in den nächsten Jahren dazu, das könnte passieren», sagte Saliger. Sonst will der Möbelhändler vor allem in bestehenden Märkten wachsen, etwa in Deutschland, Serbien und Rumänien. Auch Polen sei ein interessanter Markt. Ausserhalb von Europa will sich XXXLutz nicht niederlassen. (aeg/sda/awp/apa)

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9 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
roger_dodger
22.11.2019 15:45registriert February 2016
Bis in einem Jahr, die Meldung „Möbel Pfister baut xx Stellen ab“ oder wird in XXLutz integriert. Wer wettet mit?
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Dan Rifter
22.11.2019 15:50registriert February 2015
Oder wie beim Fussball halt:
Sobald der Präsi sagt, der Traimer sei kein Thema, ist dessen Schicksal besiegelt.
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Fiesekatzekratzetatze
22.11.2019 20:43registriert September 2019
Och das geht auch ohne offiziellen Stellenabbau. Einfach die Stellen die frei werden in den nächsten 1-2 Jahren nicht mehr besetzen. Wird bei uns auch so praktiziert und die GL ist fein raus... 😒
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9

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