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Bern will freiwilligen Lohnabzug für direkte Steuern prüfen



ZU DEN TAGES-TRAKTANDEN DER SONDERSESSION DES NATIONALRATES, AM DONNERSTAG, 05. MAI 2019 STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG ---- A married woman fills in details as to income made domestically and internationally in a Swiss tax return, photographed in Zurich, Switzerland, on February 3, 2016. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Eine verheiratete Frau fuellt Angaben zu Einkuenften im In- und Ausland in eine Steuererklaerung ein, aufgenommen am 3. Februar 2016 in Zuerich. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

Bild: KEYSTONE

Die Berner Regierung soll prüfen, ob direkte Steuern freiwillig vom Lohn abgezogen werden können. Das Parlament hiess ein entsprechendes SP-Postulat mit 78 zu 68 Stimmen gut.

Der Vorstoss «für einen echten Nettolohn» hat zum Ziel, die Zahl der Betreibungen wegen Steuerschulden zu reduzieren. Laut den Vorstössern gibt es im Kanton Bern jährlich zwischen 60'000 und 65'000 Betreibungen im Gesamtbetrag von über 200 Millionen Franken.

Ein freiwilliger Abzug der direkten Steuern vom Lohn soll den Betroffenen helfen, sich aus der Schuldenfalle zu befreien. Der linke Vorstoss fand dank der Unterstützung der BDP eine Mehrheit im Parlament. Die Partei will ihrerseits mit einer Standesinitiative beim Bund eine Ausweitung der Quellensteuer auf natürliche Personen erreichen. (aeg/sda)

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