Schweiz
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Neuer Bericht: So sieht der Bund die Vorteile der Personenfreizügigkeit

Die Zuwanderung der vergangenen Jahre deckt etwa den Bedarf an Arbeitskräften ab. Befürchtungen, Schweizerinnen und Schweizer würden seit Einführung der Personenfreizügigkeit mit der EU aus dem Arbeitsmarkt gedrängt, werden durch neue Zahlen des Bundes widerlegt.



Das Observatorium zum Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz und der EU analysiert seit 15 Jahren die Auswirkungen der Personenfreizügigkeit auf den Arbeitsmarkt und die Sozialversicherungen. Der diesjährige Bericht ist mit besonderer Spannung erwartet worden, stimmen Volk und Stände Ende September doch über die Begrenzungsinitiative der SVP ab, welche die Personenfreizügigkeit infrage stellt.

Der am Montag vom Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) publizierte Bericht dürfte eher den Gegnern des Volksbegehrens in die Hände spielen.

Aber von vorne.

Was sind die Hauptaussagen?

  1. Die Zuwanderung entspricht in etwa dem von den Unternehmen nachgefragten Arbeitskräftepotenzial.
  2. Zuwanderinnen aus dem EU/Efta-Raum verleihen dem Schweizer Arbeitsmarkt zusätzliche Flexibilität.

Ok, aber hat die Einwanderung Einfluss auf die Löhne?

Im Bericht sind keine negativen Auswirkungen auf die Lohnentwicklung der Schweizer Bevölkerung zu finden. 2018 lag der Medianlohn von Schweizerinnen und Schweizern bei 6873 Franken und somit um 5.1 Prozent über dem Medianlohn aller Arbeitnehmenden. Schweizerinnen und Schweizer erzielten in allen drei Sprachregionen überdurchschnittlich hohe Löhne.

Und auf die Beschäftigung?

In Bezug auf die Erwerbsquote zeigt sich, dass diese für Schweizerinnen und Schweizer wie auch EU-Staatsangehörige in den Jahren 2010 bis 2019 stetig zunahm. Für zugewanderte Personen aus der EU lag die Erwerbstätigenquote 2019 bei 87.7 Prozent, während sie für Schweizerinnen und Schweizer 84.6 Prozent betrug. Der Bericht bilanziert: Das Arbeitskräftepotenzial von in- und ausländischen Personen in der Schweiz werde gut genutzt. Die Erwerbsquote zeigt den Anteilt der Erwerbspersonen an der Referenzbevölkerung.

Wie sind die Auswirkungen auf die Sozialwerke?

Hier zeigen sich zwei Seiten: Bei der ersten Säule wirkt sich die Zuwanderung aus dem EU/Efta˗Raum positiv auf das Umlageergebnis aus, wie der Bericht zeigt. In Bezug auf die AHV- und IV-Renten folgert die Studie, «dass die ausländischen Staatsangehörigen massgeblich zur Finanzierung und Sicherung dieser Sozialwerke beitragen».

Bei der Arbeitslosenversicherung zeigt sich ein anderes Bild: Zuwanderer weisen im Vergleich mit Schweizerinnen und Schweizer ein deutlich überdurchschnittliches Arbeitslosenrisiko auf. Das schlägt sich auch in der Sozialhilfe nieder. Schweizerinnen und Schweizer sind in weniger Fällen auf Sozialhilfe angewiesen als Bürger aus dem EU/Efta-Raum oder aus Drittstaaten.

Was meint der Bund dazu?

Das Personenfreizügigkeitsabkommen habe einen erheblichen Beitrag zum Wirtschaftswachstum und zum Wohlstand in der Schweiz geleistet, sagte Staatssekretärin und Seco-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch vor den Bundeshausmedien. «Wollen wir weiter prosperieren, sind wir auf die Zusammenarbeit mit der EU angewiesen.»

Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Staatssekretaerin und Direktorin SECO, aeussert sich an einer Medienkonferenz zu den Auswirkungen der Personenfreizuegigkeit auf den Schweizer Arbeitsmarkt, am Montag, 29. Juni 2020, in Bern.(KEYSTONE/Peter Schneider)

Seco-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch betont die Vorteile der Personenfreizügigkeit. Bild: keystone

Schweizerinnen und Schweizer seien seit der Einführung der Personenfreizügigkeit vor 18 Jahren in bessere Jobs verdrängt worden, hielt Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Seco, fest. Negative Auswirkungen hätten grösstenteils verhindert werden können.

Sehen das die Arbeitgeber und die Gewerkschaften gleich?

Ja, dieser Meinung sind auch die Sozialpartner. «Von einer systematischen Verdrängung von Schweizern auf dem Arbeitsmarkt kann keine Rede sein», sagte Roland Müller, Direktor des Schweizerischen Arbeitgeberverbands. Daniel Lampart, Chefökonom des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes, bilanzierte, dass der Lohndruck und die Ausbreitung von Tieflöhnen hätten eingedämmt werden können.

Wie argumentiert die SVP?

Die SVP stellt die Nachteile der Personenfreizügigkeit ins Zentrum ihrer Argumentation für die Begrenzungsinitiative. Sie befürchtet, dass die Löhne unter Druck geraten oder Arbeitskräfte verdrängt werden könnten.

Laut Staatssekretärin Ineichen-Fleisch profitieren tatsächlich nicht alle in gleichem Ausmass von der Personenfreizügigkeit. Die Schweiz habe aber verschiedene Massnahmen etabliert zum Schutz der inländischen Arbeitnehmenden - beispielsweise die Flankierenden Massnahmen, die Stellenmeldepflicht sowie der Ausbau des Beratungsangebots für ältere Arbeitnehmende.

Wie gross ist die Zuwanderung eigentlich?

Im vergangenen Jahr blieb die Nettozuwanderung aus dem EU/Efta-Raum mit rund 30'700 Personen gegenüber dem Vorjahr (31'200) praktisch konstant. Jedoch war der Rückgang des Wanderungssaldos wesentlich weniger stark als noch Mitte des Jahrzehnts, wie der Bericht ausweist. Die Studienautoren erklären dies mit der «etwas stärkeren Arbeitskräftenachfrage in der Schweiz in den letzten zwei Jahren».

Die Nettozuwanderung aus Drittstaaten nahm im vergangenen Jahr um 2700 auf 20'800 Personen ab. Der Bund schreibt von einer «Kontinuität bei der Entwicklung der Zuwanderung». Verändert hat sich aber die Zusammensetzung nach Herkunftsregionen. Zwischen 2010 und 2019 stieg die Zuwanderung von Erwerbspersonen aus Süd- und Osteuropa deutlich stärker an als jene aus Nord- und Westeuropa. (sda)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Fairness 30.06.2020 15:44
    Highlight Highlight Eigentlich finde ch ineichen-Fleisch gut. Zumindest kam sie an den Corona-Medienkonferenzen kompetent rüber. Ich würde gerne ihre ehrlichen Gedanken lesen können, wenn sie in den Spiegel schaut.
  • Schneider Alex 30.06.2020 06:18
    Highlight Highlight Die flankierenden Massnahmen gegen Lohn-Dumping sind ja gut gemeint und verschaffen den Gewerkschaften wieder mehr Bedeutung. Sie sind aber aus folgenden Gründen fast wirkungslos: 1. Die Kontrollen sind nur stichprobenweise möglich. 2. Die Personenfreizügigkeit blockiert Lohnerhöhungen durch das Mehrangebot von Arbeitskräften. 3. Die Unterwanderung des regulären Arbeitsmarktes erfolgt über "Selbständigerwerbende", "Schein-Selbständigerwerbende", unattraktive und schlecht bezahlte Berufe in der Landwirtschaft, im Detailhandel oder im Gastgewerbe.

  • Stefan Morgenthaler-Müller 29.06.2020 20:09
    Highlight Highlight "2018 lag der Medianlohn von Schweizerinnen und Schweizern bei 6873 Franken und somit um 5.1 Prozent über dem Medianlohn aller Arbeitnehmenden. Schweizerinnen und Schweizer erzielten in allen drei Sprachregionen überdurchschnittlich hohe Löhne."

    Warum verdienen Ausländer unterdurchschnittlich?
  • Fairness 29.06.2020 19:32
    Highlight Highlight Oft Frage ich mich schon, wo Seco-Leute und Politiker leben. Die massiven Infrastrukturkosten als Folge der Zuwanderung, volke ÖVs und Strassen,mriesige Schulklassen und irgendwann unendliche Ergänzungsleistungen, weil viel zu wenige Jahre Beiträge einbezahlt wurden etc. etc. endlos. Da nützen auch die ein paar Jahre die AHV-Zahlen besser aussehen lassenden Beiträge nicht viel.
  • Fairness 29.06.2020 18:07
    Highlight Highlight
    Bis jetzt nimmt leider kaum ein Unternehmen den Inländervorrang ernst. Und sie werden sich, gerade auch wegen der Corona-Krise kaum ändern. Geht’s irgendwann wieder aufwärts werden alle entlassenen ü45 durch junge günstige Einwanderer ersetzt. Wer kein Lohndumping will, sagt JA zur Begrenzungsinitiative. Wen wir wirklich brauchen, können wir mit selbst gesteuertem Bedarf holen. Das schont unsere Sozialwerke enorm. Die neue Entlassungsrente braucht es dann nicht und die Unternehmen werden nicht indirekt mit ihr subventioniert.
  • Fairness 29.06.2020 18:04
    Highlight Highlight Im Moment mag die PFZ für die AHV schon ein Vorteil sein. Mich würde eine Hochrechnung interessieren, wenn all die Zuwanderer mal in Rente gehen und Ergänzungsleistungen brauchen, weil sie viel zu wenige Jahre einbezahlt haben.
  • M.ax 29.06.2020 17:58
    Highlight Highlight Meine exFirma hatte einen Hamburger eingestellt für einen Sales Job, den er aufbauen müsste. Ohne jegliche Erfahrung auf dem CH-Markt. Als erstes holte er 6 Kollegen aus Hamburg und verpflichtete eine Werbeagentur auch aus Hamburg. Nach erfolglosen 2 Jahren waren alle wieder weg. Mir kann keiner sagen, dass die Personenfreizügigkeit keine Jobs den Schweizern wegnehmen. Und wenn man sie nicht findet, dann kann man Sie ja auch ausbilden oder weiterbilden. Ist ja nicht so, dass wir doof sind in der Schweiz für Jobs - erst recht bei 4-6% Arbeitslosigkeit und die werden wir bekommen.
    • Fairness 30.06.2020 15:39
      Highlight Highlight Der Erwerbslosenquote ist gut doppelt so hoch. Die stets zitierte Arbeitslosenzahl ist nur beschönigend. Nur scheinen die das zu glauben und verdrängen den genau so grossen Rest.
  • Pepe Le Fart 29.06.2020 17:56
    Highlight Highlight Darf ich euch ein Kompliment machen?
    Benutzer Bildabspielen
  • Dr no 29.06.2020 17:15
    Highlight Highlight "auf die AHV- und IV-Renten folgert die Studie, «dass die ausländischen Staatsangehörigen massgeblich zur Finanzierung und Sicherung dieser Sozialwerke beitragen»." Falsch. das mag kurzfristig stimmen. Aber langfristig ? wer bezahlt später die AHV- Renten der Ausländer ? noch mehr Zugewanderte ? Ein System das auf unendlichem Wachstum aufgebaut ist, kann nicht funktionieren. und in der Schweiz wo der Raum so knapp ist, zeigt sich das umso schneller. Ich will nicht, dass hier alles zugebaut wird ! Otto Normalverbraucher sieht nur die Nachteile (Dichtestress, Stau etc.) Die Firmen kassieren.
    • Fandall 30.06.2020 09:28
      Highlight Highlight Ja, das AHV Argument ist echt schwachsinnig. Auf die geburtenstarken Jahrgänge folgen geburtenschwache. Dann kann man ja nicht einfach die Zugewanderten wieder rausschmeissen...
      Man rief nach AHV-Einzahlern und es kamen Menschen.
  • Wellenrit 29.06.2020 16:38
    Highlight Highlight Für mich stellt sich eine Frage ganz massiv warum sind die Löhne der Arbeiter in den letzten 20-25 Jahren nicht gestiegen? Ich verdiene heute im gleichen Alter gleich viel wie mein Vater! Trotz gestiegene Lebenshaltungskosten! Welchen Einfluss hat die Personenfreizügigkeit? Ich denke es gibt genügend Betriebe die es ausnutzen!
    • Ökonometriker 30.06.2020 02:30
      Highlight Highlight Dieses Phänomen ist in vielen reichen Ländern zu beobachten und lässt sich ökonomisch auch mit der Globalisierung und der Automatisierung erklären. Die unteren Löhne stagnieren oder Fallen inflationsbereinigt sogar, während die Top 10% der Löhne schneller steigen.

      Aber es ist naheliegend, dass die unteren Löhne durch die PFZ stärker unter Druck kommen, auch wenn sich das im direkten Ländervergleich nicht empirisch zeigen lässt.
    • Wellenrit 30.06.2020 06:20
      Highlight Highlight 😂 ich binn ausgebildeter polymechaniker von wegen unterer lohn das ist fast schon blasphemie! Aber ja du hast in dem Bezug natürlich schon recht! Ich sehe jetzt zwei Effekte von dem ausgehend. Jugendliche lernen nur noch Berufe bei welchen man später gut verdienen kann. Der zweite Effekt ist der sogenannte Fachkräftemangel. 80 % der Köche beenden nach der Ausbildung ihre Karriere auf diesem Beruf. Und das siehst du bei allen sogenannten unteren Kategorien. Ich befürchte die SVP wird ein Ja erreichen. Aus oben genannten gründen
    • Wellenrit 30.06.2020 06:21
      Highlight Highlight Oder auch anders gesagt Angebot und Nachfrage bestimmt. Und ausländische sind meistens doch nicht ganz so gut ausgebildet wie Schweizer. machen die Firmen so weiter trocknen sie ihr eigenen Nährboden aus.
  • Ökonometriker 29.06.2020 16:11
    Highlight Highlight Die Thematik ist komplex, die PFZ ist nicht einfach „gut“ oder „schlecht“, wie Lampard richtig sagt. Die PFZ führt zu Problemen im Tieflohnsektor, hier sollte man gezielt entgegen wirken.
    Aber wegen der PFZ hat kein Experte seinen Job verloren, im Gegenteil: die gewachsene Attraktivität für Investitionen schafft mehr Jobs für Hochqualifizierte.
    • Fairness 29.06.2020 19:22
      Highlight Highlight Ich weiss von mehreren Bewerbern in verschiedenen Berufszweigen, die Absagen erhielten, weil jeweils PFZler für ein 1‘000.00 und mehr Franken tieferes Salär angestellt wurden. Nichts von flankierenden Massnahmen in gaaaanz vielen Jobs, sei es im Büro, Physiotherapie und andere ohne GAV.
  • Locutus70 29.06.2020 16:09
    Highlight Highlight Für mich sind entscheidend die Löhne. Schaut man sich das nördliche Nachbarland an: Die haben den größten Niedriglohnsektor in Europa. Das sollte in der Schweiz nicht passieren.
    • Fairness 29.06.2020 18:05
      Highlight Highlight Ir sind auf dem besten Weg dazu!
    • Stefan Morgenthaler-Müller 29.06.2020 20:12
      Highlight Highlight Der Lohn muss in Relation zu den Lebenskosten gesetzt werden, sonst sagt so ein Lohn erstmal gar nichts aus.
  • Fandall 29.06.2020 15:59
    Highlight Highlight Dass ein Bericht des SECO KKS nicht widerspricht war zu erwarten, sonst müsste der Bundesrat ja einen anderen Standpunkt gegenüber der Initiative einnehmen. Und klar hat jede Lösung Vor- und Nachteile.
    Das ganze Thema aber nur auf die wirtschaftliche Komponente zu reduzieren finde ich aber falsch. Was ist mit der Überforderung der Verkehrssysteme, der Zersiedelung usw.? Über diese ebenfalls wichtigen Themen habe ich noch keine Standpunkte seitens Initiativgegner gelesen.
    Mit dem Credo Wirtschaft gut, alles gut, sehe ich keine nachhaltige Zukunft für die Schweiz.
    • Liselote Meier 29.06.2020 16:19
      Highlight Highlight Na aber Bautätigkeit und Verkehrssysteme kannst du nicht von der Ökonomie trennen.

      Das hängt nun mal mit dem Wirtschaftswachstum zusammen und wer von der Akkumulation des Kapitals nicht reden will, soll zum Wachstum schweigen.
    • sealeane 29.06.2020 16:31
      Highlight Highlight "Dichtestress", Pendlerströhme, Mietpreiserhöhungen und co. haben etwa so virl mit den Ausländern zu tun wie Schuhe mit dem Thema...
      Jede Studie in den Bereirchen zeigt: wir leben heute nicht mehr wo wir arbeiten und brauchen gleichzeitig immer mehr Platz. Dazu wird immer mehr beim Wohnungsbau Spekuliert was früher mehr dem Werterhalt (gegen Invlation) diente.
      Wilst du kein Pendeostress zieh in di Nähe wo du arbeitest (oder anders rum), habe ich auch so gemacht und gehe täglich mit dem Velo arbeiten.
      Das einzige das ich kritishc sehe ist die ü50 Arbeitslosigkeit (zu teuer).
    • HiCh 29.06.2020 16:33
      Highlight Highlight Ich denke vorallem die erhöhte Bautätigkeit hat hauptsächlich mit der Zunahme der Einwohner der Schweiz zu tun und nicht mit dem erwirtschafteten Wohlstand. Die Leute brauchen Platz.
    Weitere Antworten anzeigen
  • SDF 29.06.2020 15:24
    Highlight Highlight Wie sieht es für Schweizer in der EU aus? Erleichtert dies die Auswanderung. Mirnist klar das dies schwierignzu erheben ist. Hat mir jetzt hier in Spanien massiv geholfen, meine Arbeit zügig in Angeiff zu nehmen. Einzig mit dem Führerschein war ich EU Bürgern schlechter gestellt, muss diesen bereirs nach einem halbem Jahr umschreiben und kann keine Scooter mieten :)
  • Shisha 29.06.2020 15:05
    Highlight Highlight Migration ist grundsätzlich ein Wirtschaftsbooster, da sie hilft, das bereits vorhandene Potenzial effizienter zu nutzen. Einfaches Bsp: Ein Anwalt ist erst durch eine Assistenz produktiv. Problematisch an der PFZ sind 2 Dinge: Erstens ist das Lohngefälle in der EU massiv. Dadurch kommen die Löhne in Hochlohnländern unter Druck - einfachste Mathematik. 2. Sozialstaat: Klar profitieren die Sozialwerke erst einmal kräftig, wenn ausgebildete Menschen im erwerbsfähigen Alter einwandern. Aber auch diese werden später zu Bezügern und haben dann nur 20 statt 40 Jahre wie der hier Geborene einbezahlt.
  • Oly photographer 29.06.2020 15:04
    Highlight Highlight Wie auch immer. Fakt ist doch einfach, massiv mehr Verkehr im privaten Bereich mit allen negativen Konsequenzen, im ÖV auch nicht besser. Verdichtete Bausweise die nur grosse Probleme verursachen - haben wir es vergessen - die Sache mit der Batteriehaltung? Einkaufszentren die überfüllt und teilweise leergekauft sind, logischerweise mürrische Angestellte, Freizeitaktivitäten mit zig-Tausenden anderen. Vorteile? Kaum welche, den meisten von uns ging es von 20 Jahren nicht wirklich schlechter. Die Löhne sind nicht gross gestiegen, hingegen die Kosten schon. Für die Wirtschaft ein Riesengewinn.
  • Herr Ole 29.06.2020 14:59
    Highlight Highlight Lustig ist ja, dass die realen (inflationsbereinigten) Löhne in den 90er-Jahren gesunken sind, aber seit der Einführung der Bilateralen am steigen sind.

    Quelle: https://www.bfs.admin.ch/bfs/de/home/statistiken/arbeit-erwerb/loehne-erwerbseinkommen-arbeitskosten/lohnentwicklung/serie-1939-100.html
  • Cpt. Jeppesen 29.06.2020 14:37
    Highlight Highlight Wie kann man eine positive Entwicklung negativ darstellen? In dem man das Wort verdrängen an der richtigen Stelle einsetzt. Zitat Artikel: „ Schweizerinnen und Schweizer seien seit der Einführung der Personenfreizügigkeit vor 18 Jahren in bessere Jobs verdrängt worden, hielt Boris Zürcher, Leiter der Direktion für Arbeit im Seco, fest. Negative Auswirkungen hätten grösstenteils verhindert werden können.“
    Ich musste diesen Satz 3 mal lesen bis ich verstanden hatte, dass die armen Schweizer nun die besseren Jobs machen müssen 😉

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