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De' Longhi übernimmt Schweizer Kaffeemaschinenhersteller Eversys



Die De' Longhi Gruppe krallt die Walliser Firma Eversys, einen Hersteller von professionellen Kaffeemaschinen. De' Longhi war bereits Minderheitsaktionär, kauft nun aber auch die restlichen 60 Prozent der Aktienanteile, wie die italienische Unternehmensgruppe am Montag mitteilte.

De' Longhi lässt sich das Schweizer Unternehmen eine Stange Geld kosten: Für die restlichen 60 Prozent der Anteile sei ein Betrag von 110 Millionen Franken vereinbart worden, wodurch sich der Wert der gesamten Firma laut der Mitteilung auf etwa 150 Millionen beläuft. Der Abschluss der Transaktion wird, vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden, voraussichtlich noch in der ersten Hälfte dieses Jahres stattfinden.

Die 2009 gegründete und in Siders ansässige Eversys-Gruppe ist in der Entwicklung und Vermarktung von professionellen Espressomaschinen tätig, mit besonderem Fokus auf Vollautomaten. Für diese habe das Unternehmen eine hochinnovative Technologie entwickelt, die eine Positionierung «am oberen Ende des Referenzsektors» gewährleiste, heisst es in der Mitteilung.

2016 habe Eversys noch einen Umsatz von rund 17 Millionen Franken gemacht, 2020 habe das Unternehmen bereits einen konsolidierten Umsatz von 65 Millionen und ein bereinigtes EBITDA von 12 Millionen erreicht. Diese Entwicklung sei auch dank der starken Zusammenarbeit mit der De' Longhi Gruppe möglich geworden, heisst es im Communiqué weiter. In den letzten Jahren habe De' Longhi finanzielle Unterstützung, industrielles Know-how und Vertriebsstrukturen angeboten, die wesentliche Faktoren für die Stärkung der zukünftigen Entwicklungspläne des Unternehmens gewesen seien.

Zur De' Longhi Gruppe gehören nebst den bekannten De' Longhi-Kaffeemaschinen unter anderem etwa der Küchenmaschinenhersteller Kenwood, die Haushaltsmarke Braun oder der Mixerhersteller Nutribullet. (sda/awp)

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