Schweiz
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Offen gesagt

«Liebes Coronavirus, lass uns den Tanz beginnen ...»

Ab heute sind weitestgehende Lockerungen der Anti-Corona-Massnahmen in Kraft. Es beginnt der Tanz mit dem Virus. Für die Schweiz wird der bevorzugte Stil der Eiertanz sein.



Liebes Coronavirus

Wir haben Sie ganz schön plattgemacht. Von 1500 täglichen Ansteckungen runter auf 28 haben wir Ihren exponentiellen Infektionsfuror gehämmert. Und das in nur acht Wochen! Das ist wohl nicht so gelaufen, wie Sie sich das vorgestellt haben. Haha!

Nehmen Sie uns ein wenig Triumphgeheul nicht übel, aber wir hatten schon ein bisschen Schiss nach den Szenen, die Sie in Bergamo veranstaltet hatten. Und jetzt sind wir ein bisschen stolz. Gleichzeitig aber auch beunruhigt, und wir hoffen, die nächste Runde geht nicht an Sie.

Sie wissen ja auch, dass wir nicht so weitermachen können. Wir sind eine Konsum- und Event-Gesellschaft. Ein paar Wochen Entschleunigung, die lagen jetzt grad noch drin, aber irgendwann ist dann auch mal gut. Denn wenn wir hier ein paar Wochen nur noch das kaufen und tun, was wir zum Leben wirklich brauchen, dann bricht die Wirtschaft zusammen. Ist halt so.

Deswegen hat unser Finanzminister Ueli Maurer wohl einfach schön magistral zusammengefasst, was ohnehin viele denken: «Ich habe langsam genug von dieser Krise.»

Deshalb sind wir nun wieder da, legen den Hammer weg und bitten Sie zum Tanz.

Wir werden nicht mehr so nah tanzen wie auch schon. Via Handschläge, Besoffene in Clubs und Fussballstadien sowie trancierte Gläubige in Kirchen werden Sie uns eine Weile lang sicher nicht mehr erwischen.

Aber ab heute gehen wir mit bundesrätlichem Segen wieder in die Schule, die Fitnesscenter, die ÖV, in die Grossraumbüros, wir hocken wieder im Schützen, im Ochsen und in der Kronenhalle und prosten uns zu. Wir gehen raus auf die Promenaden und in die Parks, trinken Bier und gespritzten Weissen an der Sonne. Nach dem jeweils dritten von diesen Getränken sind wir uns dann auch wieder näher als die obligatorischen zwei Meter, und wir laden auch wieder mal ein wenig mehr Freunde, Verwandte und Grosseltern ein, als Daniel Koch es empfehlen würde.

>> Coronavirus: Alle aktuellen Meldungen im Liveticker

Unsere zunehmende Sorglosigkeit wird Ihnen genügend Gelegenheiten geben, die Führung beim Tanz zu übernehmen. Das ist ja Ihr Ding, Sie sind uns sowieso immer einen Schritt voraus und aufs Führen sind wir nicht so gut vorbereitet.

Wir werden Mühe haben, rauszufinden, wo Sie allenfalls ein Infektionsherdlein gelegt haben, das sich schnell in alle Himmelsrichtungen verbreiten kann. Zwar schicken wir Ihnen Virus-Detektive hinterher, die viele Leute aus dem Verkehr ziehen, mit denen Sie in Kontakt waren. Aber sicher nicht alle. Und wir haben auch keine Datenbank oder sowas, die einen schnellen Überblick ermöglichen würde, wo Sie sich am liebsten verbreiten.

Das könnte überall sein, wo viele Menschen sind, denn mit Masken hindern wir Sie nur selten daran, Ihre Kreise zu ziehen. Wir haben schlicht zu wenige und wir sind sie uns nicht gewohnt, wir tragen sie ungern. Die Masken stören nicht nur Sie beim Infizieren, sie stören auch uns beim Rauchen, Essen, Atmen.

Zwar haben wir immer die neusten Handys, aber die werden uns bei unserem Tanz vorerst nicht weiterhelfen. Wegen grundrechtspolitischer Bedenkenträgerei nutzen wir die erst später, um Ihnen auf die Schliche zu kommen. In dieser Hinsicht können Sie also unbesorgt sein bis etwa zu den Sommerferien.

Vielleicht sollten wir uns noch gemeinsam auf einen Stil einigen, nun wo wir den Tanz beginnen.

Es ist eben so, dass wir ein wenig wankelmütig sind. Wir ziehen nicht immer alles so durch, wie wir es planen.

Mal heisst es, zwei Personen dürfen im Restaurant am Tisch sitzen, dann sind es doch vier. Mal heisst es, wir treten in zurückhaltender Weise zum Tanz an auf kleinem Parkett, dann fluten wir doch gleich den grossen Saal. Wir wollten sehr gestaffelt einen Bereich nach dem anderen wieder hochfahren, damit wir sehen, welche Lockerungen drinliegen und welche nicht. Jetzt öffnen wir doch fast alles aufs Mal.

Exakte Vorstellungen, wann wir den Tanz abbrechen, ab wie vielen täglichen Neuinfektionen wir wieder zum Hammer greifen wollen, die haben wir dabei aber nicht. Unser Marcel Salathé sagt, wir hätten gar keine Kraft mehr, den Hammer hervorzuholen. Vermutlich hat er recht, denn zumindest unser Finanzminister hat dazu sicher überhaupt keine Lust.

Sie sehen, Ihre Ausgangslage ist gut, denn unsere bevorzugte Fortbewegungsart in der von Ihnen verursachten Krise ist der Eiertanz. Und wir werden wohl dabei bleiben.

Ich hoffe, das gereicht Ihnen nicht allzu sehr zu Ihrem tödlichen Vorteil.

Mit besorgtem Gruss

Maurice Thiriet

Sars-Cov-2, Covid-19, Coronavirus – die wichtigsten Begriffe
Coronaviren sind eine Virusfamilie, die bei verschiedenen Wirbeltieren wie Säugetieren, Vögeln und Fischen sehr unterschiedliche Erkrankungen verursachen.

Sars-Cov-2 ist ein neues Coronavirus, das im Januar 2020 in der chinesischen Stadt Wuhan identifiziert wurde. Zu Beginn trug es auch die Namen 2019-nCoV, neuartiges Coronavirus 2019 sowie Wuhan-Coronavirus.

Covid-19 ist die Atemwegserkrankung, die durch eine Infektion mit Sars-Cov-2 verursacht werden kann. Die Zahl 19 bezieht sich auf den Dezember 2019, in dem die Krankheit erstmals diagnostiziert wurde.

News zum Coronavirus in der Schweiz und International. Die wichtigsten Fakten zum Coronavirus: Symptome, Übertragung, Schutz.

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129Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • what's on? 12.05.2020 22:40
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet, nach zwei Monaten Blackout dürfen auch Sie wieder anfangen zu denken, zu recherchieren, zu hinterfragen. Auch Ihre Crew. Dass man die sog. #covidioten als Deppen abstempelt, weil sie versuchen das zu tun, was eigentlich die Aufgabe der 4. Gewalt wäre, ist nur peinlich. In der Hoffnung, dass Sie mithelfen werden, Licht in die beiden dunklen Monate zu bringen, und nicht weiterhin nur als Sprachrohr agieren, verbleibe ich, mit besten Grüssen - Ihr treuer Leser.
  • Toerpe Zwerg 11.05.2020 14:21
    Highlight Highlight Es scheint, dass nun auch in der Kommentarspalte gilt: Distanz halten, Kontroverse desinfizieren ... aseptisches Geplapper in der Blase reduziert das Infektionsrisiko mit anderen Ansichten.

    Meiner Ansicht nach ist es nicht erstrebenswert, das Leben auf Lebensnotwendigkeiten zu reduzieren bzw anderen zu diktieren, was lebensnotwendig ist.
    • soulpower 11.05.2020 17:59
      Highlight Highlight Stimmt, die Menschen möchten wieder mal reisen, vielleicht nicht so viel wie vorher. Durch die Globalisierung haben viele auch ihre Verwandten, Bekannten oder Freunde in andern Ländern, und würde sie nach dem Lockdown gerne bald mal wieder sehen. Aber dass wir uns nun während dem Lockdown mal etwas einschränken mussten finde ich nicht lebensbedrohend, und vielleicht haben sich dabei viele von uns wieder mal auf das Wesentliche besinnen können. Auch möglich, dass das Streben nach ständigem Wirtschaftswachstum dadurch nicht mehr derart im Vordergrund stehen wird und mehr Solidarität entsteht.
    • swisskiss 11.05.2020 18:14
      Highlight Highlight Toerpe Zwerg: Lebensnotwendigkeiten. Ahh,ja. Und wer hindert Dich am essen, trinken, schlafen, atmen? DAS sind Lebensnotwendigkeiten, die jedem Mensch zustehen. Alles Andere, wie Sicherheitsbedürfnisse, Indiviualbedürfnisse oder Sozialbedürfnisse sind in einer Gesellschaft an den Bedürfnissen der Gemeinschaft zu orientieren. Oder willst Du ernsthaft behaupten, dass Deine Bedürfnisse wichtiger sind, als die Bedürfnisse Anderer?
    • Toerpe Zwerg 11.05.2020 19:19
      Highlight Highlight Um ehrlich zu sein; ich habe nicht rausgefunden, was dieses "Wesentliche" sein soll und falls es mir trotzdem begegnet sein sollte, langweilt es mich.
  • Bruno Meier (1) 11.05.2020 13:46
    Highlight Highlight Wir leben wie die "Prinzessin auf der Erbse", so kommt es mir, wenn ich den Artikel und die Kommentare lese. Auf der einen Seite darf es keinen einzigen Toten geben, welcher eventuell gerettet hätte werden können, egal was es kostet. Auf der anderen Seite die Verteufelung der Wirtschaft, wie wenn es uns nichts angehen würde "ob es läuft", wir können ja einfach den Geldhahn aufdrehen spielt ja keine Rolle. Aber alles haben wollen, das bleibt, keine materielle Einschränkung, egal wo, Bildung, Krankenwesen, etc.
    Die Zahlen werden steigen, es wird mehr Tote geben, logisch. Lebt einfach damit.
    • soulpower 11.05.2020 16:40
      Highlight Highlight Dein Kommentar hätte einige gute Ansätze, wenn da nicht immer dieser Vergleich vom Wert der Toten mit der Wirtschaft wäre, als könnte man diese auf eine Waage legen um zu gewissen Schlüssen oder Erkenntnissen zu kommen...
    • Bruno Meier (1) 11.05.2020 17:58
      Highlight Highlight Aber genau auf diesen Punkt läuft es hinaus. Auch wenn es niemand aussprechen möchte: wie viel darf ein Leben kosten? Wo ziehen wir die Linie?
      Ich persönlich glaube nicht daran, dass innert nützlicher Frist ein Impfstoff vorhanden ist, welcher nicht mehr Leid durch Nebenwirkungen bringt, als er nützt. Somit bleibt uns Covid19 oder eine mutierte Form davon erhalten.
      Daher werden Menschen daran sterben, kommt eine grosse Welle und wird unser System damit nicht fertig, sterben eine gewisse Anzahl dann unnötigerweise.
      Wir werden uns die Frage stellen müssen, wieviel uns diese Menschen wert sind.
    • soulpower 12.05.2020 07:23
      Highlight Highlight Bruno Meier: Meiner Meinung nach darf man das fast totale Herunterfahren der Wirtschaft und Freiheiten sicher in Frage stellen. Die Diskussion kann aber durchaus auch ohne Bezug zu "Menschenleben" und "Tote" auskommen. Sobald man noch "tote Menschen" in die Wagschale legen muss, hat man vielleicht zu wenig Argumente oder schöpft diese nicht aus. Oder noch schlimmer: Da viele solche Diskussionen als pietätslos empfinden, gehen dann die echten Argumente gegen ein totales Lockdown an vielen vorbei....
  • Glen_Blues 11.05.2020 13:17
    Highlight Highlight Das Coronavirus brachte unfassbares Leid über die Welt mit unzähligen Toten und Kranken, vernichtete Arbeitsplätze und Existenzen, führte zu Vernachlässigung und Vereinsamung gerade der Ältesten und Jüngsten.
    Und der Chefredaktor beginnt mit "LIEBES Coronavirus". Da fehlen mir die Worte.
    • Shabaqa 11.05.2020 14:10
      Highlight Highlight Ja, "Sehr geehrtes Coronavirus" wäre passender gewesen. So viel Distanz muss sein, gerade in diesen Zeiten.
  • lilie 11.05.2020 11:47
    Highlight Highlight Sehr gut geschrieben! 😅👍

    Na, dann auf zum Tanz. Aber so, wie ichs sehe, werden wir nicht Lämpen mit dem Virus kriegen, sondern uns gegenseitig zoffen, weil die Hälfte meint, dass die andere Hälfte falsch tanzt, weil sie die Anweisungen des Zeremonienmeisters nicht richtig verstanden hätte.

    Freude herrscht dann nicht mehr!

    Aber vielleicht lernen wir ja noch einen neuen Tanz auf unseren alten Tage hin...
  • Gigi,Gigi 11.05.2020 11:09
    Highlight Highlight Noch etwas zu der angeblichen Tiefstzahl von 28 Ansteckungen pro Tag laut BAG vom 3.5.2020. corona-data weist für diesen Tag mit den nachträglich gemeldeten Fällen 84 Ansteckungen aus. Was ist daraus zu schliessen?
    Ich weiss es nicht, aber offenbar ist die Schweiz nicht imstande saubere Zahlen zu liefern. Und nur mit sauberen Zahlen, kann man auch richtige Entscheide treffen.
    • lilie 11.05.2020 11:42
      Highlight Highlight @Gigi, Gigi: Die Zahlen werden vom BAG auf das Datum rückdatiert, an dem die Probe genommen wurde. Deshalb steht unter jeder Kurve, dass die Zahlen der letzten Tage noch korrigiert werden könnten.

      Und deshalb predigt das BAG auch, dass man Beurteilungen der Lage niemals zu früh vornehmen sollte. Ein einzige guter Tag macht noch keinen Sommer.

      Oder so ähnlich.
    • Gigi,Gigi 11.05.2020 13:52
      Highlight Highlight Und darum posaunt das BAG auch täglich irgendwelche Zahlen raus, die dann irgendwann mal vielleicht korrigiert werden. Sehr seriös
    • lilie 11.05.2020 15:16
      Highlight Highlight @Gigi, Gigi: Posaunt wird überhaupt nichts. Das BAG lädt die aktuellen Zahlen täglich in einem pdf und in einem Excelfile hoch, da kann man sich informieren.

      Ausserdem wurde das seit Anfang an so praktiziert und auch immer so kommuniziert.

      Dazu gabs einen Artikel von watson darüber, warum die Zahlen sich ständig ändern.

      Wer sich also seriös informiert hat, weiss Bescheid. 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • dmark 11.05.2020 10:36
    Highlight Highlight In rund zwei Wochen werden wir mehr wissen, ob die Lockerungen funktionieren...
    • bebby 11.05.2020 17:14
      Highlight Highlight 4-5 Wochen...
  • _Qwertzuiop_ 11.05.2020 10:33
    Highlight Highlight Teilweise frage ich mich echt: Riesen gejammer, dass man ein mal im Leben nicht in den Urlaub ins Ausland kann, keine OpenAirs, kein Fussballmatch, dies geht nicht, das geht nicht, bla bla bla.
    Hört ihr euch eigentlich auch selber zu? Es sterben noch immerMenschen, es verlieren Menschen ihren Job & leben jetzt am oder unter dem Existenzminimum und ihr habt nichts besseres zutun, als euch zu beschweren, dass ihr euer Geld nicht zum Fenster raus werfen könnt?
    Mein Fazit aus dieser Pandemie:
    Viele von und sind einfach viel zu verwöhnt. Unsere Grosseltern würden nur den Kopf schütteln
    • pop_eye 11.05.2020 11:26
      Highlight Highlight Genau.....und und jeden Tag sterben zwischen 20-25'000 an Hunger! Was sagt man dazu?

      Mein Fazit aus dieser Pandemie:
      Unverständnis in jeder Hinsicht!
    • ulmo 11.05.2020 13:10
      Highlight Highlight Aber dass die Menschen ihre Jobs verlieren und unter dem Existenzminimum leben ist doch gerade das Resultat davon, dass wir das Geld nicht zum Fenster rauswerfen können.

      Darum muss jetzt ja auch so schnell möglichst viel wieder aus dem Lockdown hochgefahren werden. Damit wir wieder Konsumieren können.

      Konsum lässt sich schön verteufeln, so lange man ausblendet dass da Jobs und Existenzen dran hangen.
    • Bits_and_More 11.05.2020 14:16
      Highlight Highlight Du widersprichst dir, du kritisierst, dass Menschen ihren Job verlieren. Doch das Virus kündigt ja niemandem. Es wird weniger Konsumiert ("Geld aus dem Fenster geschmissen") und folgend gibt es ganz einfach, weniger Arbeit und das führt zu Entlassungen.
  • Sama 11.05.2020 10:24
    Highlight Highlight Ich hoffe, die Prognose stimmt nicht - sonst wird aus dem Eiertanz bald ein Totentanz
  • Blues 11.05.2020 10:09
    Highlight Highlight «Er opfert oft seine Gesundheit, um möglichst
    viel Geld zu verdienen. Dann
    opfert er sein Geld, um seine Gesundheit
    wieder zu erlangen. Er ist so auf
    die Zukunft fixiert, dass er die Gegenwart
    nicht geniessen kann. Das Ergebnis
    ist, dass er weder die Zukunft noch
    die Gegenwart lebt. Er lebt so, als
    würde er niemals sterben, und stirbt
    dann so, als hätte er niemals gelebt.»

    Dalai Lama
  • Blues 11.05.2020 10:07
    Highlight Highlight Ich gehe nur zum tanzen beim Arzt und muss zum Haare schneiden. Aber was ich höre von jenen die nicht zu den Gefährdeten gehören, da könnte ich mir auch die Haare ausreissen.
    Demo: was sich diesen Klientel von "Uufmacher" erlaubte ist schlicht eine Sauerei und Frechheit. Grundrechte: haben sich diese Hinterwäldler Politiker jemals sich überlegt was Grundrechte sind? Nein, es geht nicht ums Saufen und kömmerle, das ist nur ein ganz kleiner Teil von den Grundrechte. 2m Abstand, Mundschutz, Hände waschen und in den Ellbogen husten und niesen das gehört dazu um den Tanzveranstalter zu besiegen!
  • Nik G. 11.05.2020 10:00
    Highlight Highlight Lieber Herr Thiriet
    Wie sie sehen schaffes ich sehr schnell wieder meinen Platz in der Bevölkerung zu finden. In Deutschland gehen die Menschen auf die Strasse um gegen 5G Masten zu protestieren die mir ziemlich am Arsch vorbeigehen, aber Hei ich habe wieder ein paar Wirte (nicht im Ochsen oder Löwen) die nun wieder die Krankenhäuser füllen werden. Plötzlich denkt man wieder über ein anziehen der Lockerungsmassnahmen. Es macht mir schon sehr Spass dabei zu zuschauen. Auf, zu, auf, zu.
    Es Grüsst
    Euer Lieber Corona
    • soulpower 11.05.2020 12:19
      Highlight Highlight Ein Chefredaktor bringt halt ein gewisses know-how und Erfahrung beim Verfassen eines pointierten Artikels mit sich. Da würde ich mich persönlich davor hüten mich auf der "gleiche Ebene" zu messen...das kann sehr schnell in die Hosen gehen..
    • Nik G. 11.05.2020 12:48
      Highlight Highlight Muss man hier erwähnen das es Spuren von Sarkasmus enthalten kann? Weil ja ich bin kein Chefredaktor und habe sehr wohl verstanden was er sagt.
  • swisskiss 11.05.2020 09:56
    Highlight Highlight Wie schon Tina sang:"I'm your private dancer
    A dancer for money
    I'll do what you want me to do
    I'm your private dancer
    A dancer for money
    And any old music will do."

    Die Musik spielt. Immer. Ueberall..

    Entscheidend ist, ob wir den eng umschlungenen Tango der "freiheitsliebenden Coronamüden" tanzen, oder uns im Rhytmus des kollektiven Squaredance bewegen.
  • Noblesse 11.05.2020 09:33
    Highlight Highlight Virus mit Du ansprechen, hätte mir auch gereicht. Vorallem nach 2-3 Biere wird dieser bestimmt da und dort wieder gefährlich. Das sehe ich auch so!
  • landre 11.05.2020 09:25
    Highlight Highlight 11. Mai 2020

    Na ja, ich habe absolut keine Lust/ Absicht mit einem soweit noch unberechenbarem Virus zu tanzen.

    Ich bleibe bei einem Leitfaden der mich schon im Sandkasten im Kindergarten überzeugt hatte:

    - Die allgemein anerkannte Wissenschaftsgemeinde ernst nehmen, diese schützen, dieser zuhören und bei Unwissen mich von dieser überzeugen lassen

    - Den (unseren) Institutionen, basierend auf unserem Rechtsstaat kritisch aber grundsätzlich vertrauen

    - Die Politiker-innen stets hinterfragen

    - Die materiellen und immateriellen Würden und Integritäten als höchstes Gut respektieren.
  • fools garden 11.05.2020 09:15
    Highlight Highlight Tango wär mir viel lieber, aber Eiertanz liegt wohl näher an der Realität.
  • flyingdutch18 11.05.2020 08:59
    Highlight Highlight Hygienemasken, die den Mitmenschen weitgehend schützen, hat es mittlerweile genug. Weil der Bund aber keine Pflicht, sie im öV zu tragen, vorschreibt, und sie daher auch nicht subventioniert, sind sie sehr teuer (bei einem Grossverteiler am Samstag Fr. 35 für 50 Stück). Der Bund riskiert - oder provoziert bewusst (Herdenimmunität) - einen Wiederanstieg der Infektionsrate, weil er niemandem vorschreibt, im öV eine Maske zu tragen. Der Tanz geht also weiter, da können wir beruhigt sein.
    • FaLa02 11.05.2020 10:23
      Highlight Highlight 35.- / 50Stk...... sehr teuer?

      Tja, soviel sollte dir aber deine Gesundheit schon wert sein und überteuert ist dies zur Zeit auch nicht.....und du hast es wie bisher in der eigenen Hand, ob du sie tragen willst.
      Eigenverantwortung, nennt sich dies.
      Genau das was der BR eigentlich seit jeher wollte, das was viele forderten/ wollten und sich nun trotzdem daran stören, da sie merken, dass Eigenverantwortung bedeutet, dass sie nun die Verantwortung doch selbst übernehmen müssen..........
    • FaLa02 11.05.2020 10:49
      Highlight Highlight Du kannst Masken übrigens auch bei Frau Martullo kaufen, für faire ( eigene Aussage Martullo)
      90 Rappen/Stk. +MwSt. Selbstverständlich.....

      "merksch öppis?"
    • Conradinho 11.05.2020 12:06
      Highlight Highlight @FaLa02 Wenn nur ich eine Maske trage nützt das gar nichts, sie schützt ja nur die andern vor mir, falls ich infiziert bin, aber das haben offensichtlich immer noch nicht alle Leute begriffen. Deshalb ist es schon ein ziemlicher Skandal, das dort wo Abstandhalten aus Platzgründen fast nirgends durchgehend möglich ist, wie im ÖV, keine Maskentragpflicht besteht. Tatsächlich sollten dort dann aber auch Schutzmasken gratis zur Verfügung gestellt werden.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 11.05.2020 08:46
    Highlight Highlight Frei nach Geronimo (und das Zitat ist ev. nicht mal von ihm): Erst wenn der letzte Betrieb geschlossen, das letzte Grundrecht ausgeschaltet und der letzte Spass verboten ist, werdet ihr merken, dass auch an ganz anderen Dingen als an Corona gestorben wird. Sorry, leben ist tödlich. Oder wie es Wolfgang Schäuble letzthin relativ treffend gesagt hat: Das einzige unumstössliche Gesetz in DE sei, Art.1 des GG. "Die Würde des Menschen ist unantastbar", aber selbst dies verhindere nicht, dass wir alle irgendwann gehen müssen.
    • GianniR 11.05.2020 09:26
      Highlight Highlight Ihr Motto: Gestorben wird so oder so. Selten so was Dämliches gelesen. Weshalb schnallen Sie sich dann im Auto an, weshalb schauen Sie zuerst nach links und rechts, bevor Sie über die Strasse gehen ("luege, lose, laufe"), weshalb ...
    • Rosesarered 11.05.2020 09:35
      Highlight Highlight Ich möchte mich nicht verantwortlich wissen, dass jemand anderes wegen mir an Corona erkrankt und dann stirbt!
      Zitat rosesarered
    • bbelser 11.05.2020 09:42
      Highlight Highlight Mit der Einstellung gurgelt man dann auch gerne mit Bleiche...
    Weitere Antworten anzeigen
  • CalibriLight 11.05.2020 08:30
    Highlight Highlight Einmal mehr haben Sie das geschrieben, was ich auch denke.
    Vielen Dank, Herr Thiriet.
    Let's Tango!
  • Kampfsalami 11.05.2020 08:27
    Highlight Highlight "Denn wenn wir hier ein paar Wochen nur noch das kaufen und tun, was wir zum Leben wirklich brauchen, dann bricht die Wirtschaft zusammen." Diese Aussage bringt es auf den Punkt was mit unserem System falsch läuft...
    • Toerpe Zwerg 11.05.2020 09:45
      Highlight Highlight Dieser Beitrag wurde gelöscht. Bitte bleibe beim Thema und beachte die Kommentarregeln.
    • Dr. Unwichtig 11.05.2020 10:30
      Highlight Highlight Tja, Herr Zwerg, mit der Aussage treiben Sie jedem Marketingverantwortlichen die Freudentränen in die Augen....
    • FaLa02 11.05.2020 10:40
      Highlight Highlight @Toerpe Zwerg

      Taj , also meine Lebensqualität hat dies gesteigert und es bleibt mir nach wie vor selbst überlassen, ab und zu mal etwas zu kaufen oder konsumieren, was ich eigentlich nicht bräuchte aber " just nice to have" ist......
    Weitere Antworten anzeigen
  • Delfina 11.05.2020 08:25
    Highlight Highlight Ich denke, wir tanzen nun auf zuvielen Hochzeiten gleichzeitig! Es wird schwierig für die "Detektive"🙄 ich sehe auch zuviele Ignoranten in Schule, Tagesstrukturen: "Kinder sind nicht ansteckend, Masken nützen nichts, Abstand halten ist sowieso nicht möglich, beim Kochen braucht es auch keine Masken, weil nicht vorgeschrieben" Stimmt mich nicht zuversichtlich, dass dies ein entspannter Tanz wird🙈
  • nafets 11.05.2020 07:43
    Highlight Highlight diese Geschichte wird uns bestimmt noch eine längere Zeit begleiten und wir werden auch aus der nun kommenden, neuen Zeit lernen müssen, lernen müssen uns erneut anzupassen, neu zu orientieren und vielleicht auch stellenweise akzeptieren, dass wir nicht die Mächtigsten sind auf dieser, unserer Kugel.
    ich bin froh, wie die Schweiz mit Ihrem BR und Daniel Koch bisher reagiert und umgegangen sind und wie wir dies bisher gemeistert haben, aber die ewigen, bescheuerten Nörgler und im-Nachhinein-Besserwisser nerven wirklich gewaltig, aber zu feige um an vorderster Front Entscheidungen zu treffen.
  • rodolofo 11.05.2020 07:20
    Highlight Highlight Am frühen Morgen habe ich zufällig in eine Diskussionssendung im deutschen Fernsehen reingezappt.
    Da war die Rede davon, dass nach ersten Lockerungen der Ansteckungs-Koeffizient wieder über 1 gestiegen sei.
    Das gibt mir eine Vorahnung für unseren "Tanz mit dem Virus": Zwei Schritte vor, drei Schritte zurück, 2 Schritte vor, 1 Schritt zurück, usw.
  • Baumi72 11.05.2020 07:19
    Highlight Highlight Da die erreichten Zahlen absolut nichts mit dem Lockdown zu tun haben muss man sich auch nicht fürchten. Schöne Tag!
    • Amboss 11.05.2020 07:54
      Highlight Highlight Womit haben denn die erreichten zahlen zu tun?
    • Glenn Quagmire 11.05.2020 08:08
      Highlight Highlight @Amboss: wach auf! es ist alles eine Bill Gates orchestrierte Vertuschung...oder war doch es Elon Musk ?
      Benutzer Bildabspielen
    • Weggli 11.05.2020 09:08
      Highlight Highlight Ich nehme mal an, dass dieser Beitrag ironisch gemeint war, oder?
    Weitere Antworten anzeigen
  • sowhat 11.05.2020 07:12
    Highlight Highlight Die Parlamentarier haben den Ueli beim Wort genommen. Zusammen gemütlich Pizza gegessen und sich zum Bierli getroffen um Zuversicht zu zeigen. Das war schon eine Aufforderung zum Tanz. Jetzt ist das Volch dran.
  • schoscho 11.05.2020 07:10
    Highlight Highlight Idioten an Demos helfen am wenigstens
  • ninolino 11.05.2020 06:50
    Highlight Highlight "Wir sind eine Konsum- und Event-Gesellschaft. Ein paar Wochen Entschleunigung, die lagen jetzt grad noch drin, aber irgendwann ist dann auch mal gut. Denn wenn wir hier ein paar Wochen nur noch das kaufen und tun, was wir zum Leben wirklich brauchen, dann bricht die Wirtschaft zusammen. Ist halt so."

    Genau der Punkt sollte vermehrt zur Reflektion anregen...
    • GianniR 11.05.2020 09:41
      Highlight Highlight Wir schuften uns zu Tode, um immer mehr von dem zu konzumieren, was wir zum Leben gar nicht brauchen. Wir haben uns so weit hinauf geschwungen, wo die Luft sehr dünn ist. Blöderweise droht jetzt ein böser Absturz, wenn der Ballon ein Loch kriegt. Schwierige Situation!
    • 97ProzentVonCH68000 11.05.2020 11:56
      Highlight Highlight „Wie schuften uns zu Tode...“
      Reality check - Fakten: wir arbeiten immer weniger.
      Benutzer Bild
    • sowhat 11.05.2020 12:55
      Highlight Highlight Wirklich, das ist eine interessante Betrachtensweise.
      Die reine Arbeitszeit ist ein Faktor. Die Kompaktheit und Konzentration beim Arbeiten eine Andere.
      Wir heben zB festgestellt, dass im Homeoffice so viel konzentrierter gearbeitet wird, dass wir tlw. In weniger Zeit mehr Output haben. Gleichzeitig stellen wir fest, dass wir viel ausgelaugter sind, am Ende des Tages.

      (Wir=Teamkollege*innen)
    Weitere Antworten anzeigen
  • soulpower 11.05.2020 06:45
    Highlight Highlight Pointiert geschrieben, den Tatsachen entsprechend, und im Endeffekt mit einer gewissen Besorgnis, jedoch ohne Panik. Dank an den Chefredaktor für diesen Artikel, der mich mit einem Schmunzeln hinterlässt, jedoch auch mit der Hoffnung, dass sich die Menschen so verhalten, dass wir die gewonnene erste Runde nicht gleich wieder verspielen.
  • Meierli 11.05.2020 06:36
    Highlight Highlight Eindruck heute Morgen an der Tankstelle? Wir machen jetzt Eiertütschi. Überlaufen wie eh und je.
  • MacB 11.05.2020 06:36
    Highlight Highlight Man weiss nicht, wo die Reise hingeht. Auch di News aus New York mit den Corona-bedingt Gefäss erkrankten Kindern sind nicht unbedingt beruhigend. Alles in allem bin ich aber auch sehr zufrieden, wie die Schweiz bisher da durchgekommen ist.

    Nur eines, das nervt mich so richtig. Und ich wusste schon vor zwei Monaten, dass das kommen wird: die Nörgler!!!

    Hätte der Bundesrat nichts gemacht, wäre er unfähig gewesen und nun da man präventiv gehandelt hat, schreien sie alle "fertig mit dem Lockdown, es ist ja nichts passiert". Da könnt ich ein "wein doch" drüber machen, echt.
    • Queen C 11.05.2020 06:50
      Highlight Highlight Und umgekehrt nörgeln nun jene, die den Lockdown verlängert haben wollten.
    • 97ProzentVonCH68000 11.05.2020 06:54
      Highlight Highlight Es ist erschreckend, wieviele Menschen sich einen paternalistischen Staat ohne Meinungsvielfalt, Freiheit und direkt-demokratische Entscheidungen wünschen.
      Skeptiker und nicht Ja-Sager erkämpften diese Rechte, welche heute leichtfertig relativiert werden.
    • rodolofo 11.05.2020 07:22
      Highlight Highlight Diese Nörgler wären doch erst dann wirklich unglücklich, wenn sie NICHTS mehr zum reklamieren hätten!
      Wir lästern ja auch gerne... über die Nörgler... ;)
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  • Prometheuspur 11.05.2020 06:34
    Highlight Highlight «Deshalb sind wir nun wieder da, legen den Hammer weg und bitten Sie zum Tanz»

    So tanzen wir wie Travolta und zeigen ihnen wo der Hammer hängt – Basta!
  • Chääschueche 11.05.2020 06:28
    Highlight Highlight Ich mache erstmalso weiter wie die letzten 8-10 Wochen:

    - Abwarten und nicht rumrennen als sei das ganze überstanden. Das übernehmen andere für mich und bringen die Zahlen wieder zum steigen.
    • regen 11.05.2020 08:15
      Highlight Highlight dito, halte auch mal in den kommenden 2-3 wochen die füsse still und harre der dinge, die da kommen. es gibt ja genug stürmis, die meinen, alles sei eh hysterische panikmache gewesen und jetzt ihr "defizit" auf teufel komm raus aufholen werden (müssen), leider.....
    • aglio e olio 11.05.2020 09:20
      Highlight Highlight Ich überlasse den Betatest auch lieber den anderen...
    • Rosesarered 11.05.2020 09:32
      Highlight Highlight Chääschueche, von Ihnen sollten sich ganz viele ein Stück abschneiden! Gute Einstellung 👍🏻!
  • Asmodeus 11.05.2020 06:22
    Highlight Highlight Spätestens in zwei Wochen sind wir wieder bei 500 Ansteckungen pro Tag.
    • ZimmiZug 11.05.2020 07:55
      Highlight Highlight Ne, ich denke das geht nicht so schnell. Und wenn, ist wohl der hauptgrund, dass sich die Bevölkerung im allgemeinen nicht mehr an die Regeln Distanz und Hygiene hält. Ich hoffe, dass es nur langsam rauf geht - in verkraftbaren Menge.
      Wenn wir diszipliniert sein würden, könnten die Öffnungen beibehalten werden. Aber scheinbar brauchts eine 2. Welle mit neuen gedrohten Schliessungen, bis man auch in der D-Schweiz merkt, dass man es nicht auf die leichte Schulter nehmen kann.
    • geoid 11.05.2020 08:00
      Highlight Highlight Und was wäre schlimm daran? Hauptkriterium ist immer noch fürfür mich, dass das Gesundheitssystem nicht überlastet wird. Abgesehen davon haben wir inkl. Dunkelziffer sowieso schon ca. 500 Neuansteckungen täglich.
    • Terraner 11.05.2020 08:34
      Highlight Highlight Durch die ganzen Massnahmen wird R0 kaum weit über 1 steigen und die Fallzahlen werden wenn überhaupt nur sehr langsam steigen. Gefährlich wird es erst wenn das Virus in Vergessenheit gerät. Mit den ganzen Schutzmassnahmen, wird dies nicht so schnell passieren. Etwas zuversichtlich sollten wir trotz allen im Artikel schön gezeigten Bedenken sein. Ich hätte mir zwar auch die eine oder andere strengere Auflage gewünscht, aber letztendlich ist was jetzt kommt ein guter schweizerischer Kompromiss.
    Weitere Antworten anzeigen
  • The Hope 11.05.2020 06:14
    Highlight Highlight Guter Artikel. Genau was ich brauchte. Dieser Zynismus - oder etwa Galgenhumor - aber beeindruckend. Danke!
  • Perkon20 11.05.2020 06:08
    Highlight Highlight Der Text wirkt irgendwie mehr wie eine Werbung für andere Watson-Artikel: Gefühlt jedes Wort verlinkt einen auf einen weiteren Artikel. Das ist zwar gut gemacht, weil es hilft, mehr über die erwähnten Ereignisse zu erfahren, jedoch wirkt es so, als würden Sie ihre Beiträge so formulieren, dass sie möglichst viele Artikel verlinken können. Deswegen lerne ich hier fast nichts neues, als jemand, der sehr häufig Watson liest. Aber falls das sonst niemanden stört, könnt ihr gerne diesen Kommentar blitzen, kann auch sein, dass ich mich irre.
    • Lioness 11.05.2020 07:57
      Highlight Highlight Das ist ein offener Brief (oder Kommentar) des Chefredaktors, der muss nicht zwingend neue Erkenntnisse enthalten, dafür sind die "Newsberichte" da. Und wenn der Chefredaktor Werbung für sein eigenes Blatt machen würde, fände ich das jetzt nicht stossend.

Kommentar

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