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Jeder dritte Schweizer Banker rät Jungen davon ab in die Finanzbranche einzusteigen



Schweizer Banker sind für die nächsten fünf Jahre nicht gerade zuversichtlich: Viele rechnen mit sinkenden Löhnen und Boni, einem Stellenabbau und einem Prestigeverlust der Finanzberufe. Jeder fünfte Bankangestellte würde heute einen anderen Weg einschlagen.

Dies zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte, repräsentative Befragung. Vor die Wahl gestellt, würden viele Angestellte heute nicht mehr in die Finanzbranche einsteigen. 37.5 Prozent der Umfrageteilnehmer raten Schul- und Studienabgängern, auf ein anderes Berufsfeld zu setzen.

Die grössten Karrierechancen sehen die Befragten noch in der Rechtsabteilung und der Informatik. Am schlechtesten beurteilt werden die Aussichten im Investmentbanking und im Kleinkundengeschäft.

Jedem Fünften wurde der Bonus gekürzt

Aktuell arbeiten rund 220'000 Personen in der Schweiz in der Finanzbranche. Wie die Befragung zeigt, erhielten im vergangenen Jahr rund 30 Prozent der Angestellten in diesem Bereich einen unveränderten Bonus. Bei 21.3 Prozent der Befragten wurde der Bonus im Vergleich zum Vorjahr gekürzt, 14.8 Prozent erhielten gar keine entsprechende Vergütung.

An der Erhebung, die vom Branchenportal finews.ch, der Kommunikationsagentur Communicators und dem Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ durchgeführt worden ist, beteiligten sich 539 Personen. Die Umfrage zu den Berufsaussichten in der Schweizer Finanzbranche wird seit 2012 jährlich durchgeführt. (whr/sda)

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