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Gibt es bald Roboter, die sich um unseren Haushalt kümmern? Schön wär's ... bild: shutterstock

Roboter-Hochburg Lugano – im Tessin kannst du jetzt künstliche Intelligenz studieren



Am 18. September haben in Lugano rund ein Dutzend Studierende aus drei Kontinenten mit dem Masterlehrgang für künstliche Intelligenz begonnen. Eine Schweizer Premiere. In Lugano lernen die Studierenden, wie sie unser aller Alltag vereinfachen können. Sei dies mit unbemannten Autos, automatischer Sprachübersetzung oder Programmen, die unsere E-Mail Posteingänge selbstständig nach Wichtigkeit filtern.

Vor allem in den Bereichen Marktprognose und Risikoanalyse gibt es grosse Erwartungen an das Institut Dalle Molle für künstliche Intelligenz (IDSIA). Bald sollen Maschinen selber Investitionsentscheidungen treffen. Mittels künstlicher Intelligenz sollen sie Unmengen an Daten verstehen und verarbeiten, die ein Mensch allein unmöglich verarbeiten kann. 

Das IDSIA will zudem eng mit Unternehmen und der Wirtschaft zusammenarbeiten. «Wir machen Feldforschung», erklärt Institutsdirektor Luca Maria Gambardella gegenüber swissinfo. «Wir bringen Innovationen in die Wirtschaft. Das ist eines unserer Mandate.»

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Gambardella geht sogar noch einen Schritt weiter: «In Zukunft sehe ich einen kleinen Chatbot, einen Roboter, auf meiner Schulter, der mir in vielen Situationen gute Ratschläge gibt.» Bald werde man immer eine künstliche Intelligenz in der Nähe haben, die einem ein besseres Leben ermöglicht, sagt Gambardella weiter. Angst macht ihm das nicht. Denn auch die künstliche Intelligenz wird sich ab und zu irren. «Und dann werden wir mit unserem eigenen Kopf entscheiden», so Gambardella. (ohe)

Ethik-Frage: Die Gefahr der selbstfahrender Autos

Video: srf

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