Schweiz
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Güterzug krachte bei Pfäffikon (SZ) in Auto – Lenker lebensbedrohlich verletzt



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Die Unfallstelle bei Altendorf (Schwyz). Bild: kapo schwyz

Ein Unfall zwischen einem Personenwagen und einem Zug in Altendorf (Schwyz) führte am Donnerstag zu Komplikationen im Bahnverkehr auf der Linie zwischen Zürich und Chur. Die Störung konnte mittlerweile behoben werden, der Lenker des Auto erlitt aber lebensbedrohliche Verletzungen.

Am Donnerstag ereignete sich um 3.30 Uhr auf der Bahnstrecke zwischen Altendorf und Pfäffikon eine Kollision zwischen einem Güterzug und einem Personenwagen. Das Auto war vor der Kollision mit dem Zug auf der Zürcherstrasse in Richtung Pfäffikon unterwegs, kam von der Fahrbahn ab und stürzte auf das darunterliegende Bahntrassee. Der Lenker des Fahrzeugs verliess die Unfallstelle ohne einen Notruf abzusetzen.

Um 7 Uhr wurde an der Churerstrasse in Pfäffikon eine verletzte Person gefunden. Die Rega flog den lebensbedrohlich verletzten, 30-jährigen Deutschen nach einer Erstversorgung durch den Rettungsdienst in eine ausserkantonale Spezialklinik. Gemäss ersten Erkenntnissen dürfte es sich beim Verletzten um den Fahrer des Unfallfahrzeugs handeln, schreibt die Kantonspolizei Schwyz.

Der Unfall hatte weitreichende Konsequenzen für den Pendlerverkehr – Reisende von Zürich nach Chur und umgekehrt mussten am Morgen über St.Gallen reisen. Die Störung wurde mittlerweile behoben, die SBB schreiben aber, dass Reisende weiterhin mit Verspätungen, Ausfällen und Umleitungen rechnen müssen. (jaw)

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10Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Baba 02.07.2020 11:33
    Highlight Highlight Der Titel suggeriert, dass der Fahrer bei der Kollision des Zuges mit dem Auto lebensgefährlich verletzt wurde. Liest man den Artikel, ist das aber ganz offensichtlich nicht der Fall, da der Fahrer den Unfallort ja schon verlassen hatte.

    Anyway - gute und hoffentlich vollständige Genesung wünsche ich.
    • ElRitmo 02.07.2020 19:15
      Highlight Highlight Wenn du mal Gelegenheit hast, mit Fachleuten von Schutz und Rettung zu sprechen, können die dir erklären, dass auch schwer Verletzte eine Böschung erklimmen können. So kann das auch bei diesem Ereignis gewesen sein.
    • Baba 02.07.2020 22:07
      Highlight Highlight ElRitmo - Ja, unter Schock können auch schwerstverletzte Personen noch unglaubliches zuwege bringen, dessen bin ich mir absolut bewusst. Ich habe auch nichts Gegenteiliges geschrieben.

      Aber eben, dieses Verlassen des Unfallortes muss zwischen seinem Selbstunfall und der Zugskollision geschehen sein. Er wird kaum NACH der Kollision des Zugs mit seinem Fahrzeug aus diesem Wrack geklettert sein und sich erst dann entfernt haben. In dem Fall hätte ihn der (bestimmt auch geschockte) Lokführer doch bestimmt irgendwie aufgehalten, oder zumindest bemerkt.
  • John M 02.07.2020 07:33
    Highlight Highlight Das war in Lachen und die Störung ist mittlerweile behoben.
    • DerUhu 02.07.2020 09:52
      Highlight Highlight Hey John, einfach mal was geschrieben oder warst du noch nicht ganz wach? Der Unfall war sicher nicht in Lachen sondern zwischen Altendorf und Pfäffikon (ca. Höhe Livique/TEVAG), bin um 6.15 dort vorbeigefahren -> Hier die Meldung der KAPO SZ: https://www.sz.ch/behoerden/sicherheit-polizei/kantonspolizei/medienmitteilungen/medienmitteilungen.html/72-416-411-408-2612-2611/news/13807
    • Dragonlord 02.07.2020 10:22
      Highlight Highlight Ist zwar völlig irrelevant, aber es war gleich bei der Ortsausfahrt Pfäffikon SZ in Richtung Altendorf. Lachen wäre dann das nächste Dorf.
    • DerUhu 02.07.2020 11:29
      Highlight Highlight @Dragonlord: Stimme dir voll zu mit irrelevant, aber konnte mich aufgrund der effektiv falschen Angabe nicht zurückhalten, da ich aus der Region bin. Finde es schade dass (für mich subjektiv) immer öfter sowohl bei Artikeln als auch Kommentaren Ortsbeschreibungen fehlerhaft sind, also z.Bsp. falsch geschrieben oder falscher Kanton. Ist ja heutzutage kein Problem das kurz im I-Net nachzuschlagen, ob für Journi oder Kommentarschreiber. Item, schönen Tag und Gruss aus Neuchâtel :-)
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