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Viletta Retro-Romanisch

Sandro Viletta: Retro- oder Rätoromanisch? Das Video gibt's hier (ab ca. 4.55 Minuten) Bild:

Sprachen-wirrwarr

Hier spricht Sandro Viletta «Retro-Romanisch». Ähh... nein, Rätoromanisch

Sandro Viletta erschien als frischgebackener Olympiasieger im Österreicher-Haus und zum ORF-Interview. Der Moderator wirkte dabei etwas unvorbereitet. 



Das war etwas unglücklich: Sandro Viletta durfte seinen Triumph in der Super-Kombi am Freitag noch nicht im «House of Switzerland» feiern. Grund war eine «geschlossene Gesellschaft», die für den Abend im den Lokalitäten im Mountain Cluster reserviert war. Wer dort eingeladen war, wusste Viletta selbst nicht genau, wie er dem ORF verriet. House-of-Switzerland-Kommunikationschef Benjamin Blaser sagt gegenüber watson: «Für den gestrigen Abend war das ganze Restaurant bereits seit längerem ausgebucht gewesen, weshalb dieser goldene Tag nicht dort gefeiert werden konnte.» Die offizielle Feier findet heute Abend nach der Medaillenfeier zusammen mit Silbergirl Selina Gasparin statt.

Zum ORF kam der Engadiner, weil er von den Österreichern «Party-Asyl» erhielt und im Österreicher-Haus seinen sensationellen Triumph feiern durfte. Die grosszügige Geste kann unserem östlichen Nachbarn nicht hoch genug angerechnet werden. Das zeugt wirklich von grossem Sportsgeist.  

Der Schweizer Sandro Viletta, links, Sieger in der Super-Kombination der Herren, und der oesterrreichische Olympiasieger in der Abfahrt, Matthias Mayer, am Freitag, 14. Februar 2014, waehrend einer Feier im Austria House Tirol in Krasnaja Poljana. (KEYSTONE/APA Foto/Hans Klaus Techt)

Olympiasieger zweier Nationen feiern im Österreicher-Haus: Sandro Viletta (l.) und Matthias Mayer (r.). Bild: APA

Und natürlich wurde der Goldgewinner von Moderator Rainer Pariasek auch gleich noch zu einem fast siebenminütigen Interview eingeladen. Heraus kam ein witziges Gespräch, das jedoch auch offenbarte: Der Moderator war ziemlich unvorbereitet. 

Retro- oder Rätoromanisch? 

Vor allem die Herkunft des Schweizers war ihm nicht ganz klar. «Sie sind Retro-Romane, oder?», fragt Pariasek (in diesem Video ab ca 4.55 Minuten). Viletta lächelt kurz und korrigiert höflich: «Rätoromane, ja.» Auf das verschmitzte «Ja, genau» des Moderators folgt aber direkt der Beweis, dass er das Ganze noch nicht wirklich verstanden hat: «Können Sie bisserl so Retro-Romanisch sprechen?». Viletta bleibt der Profi und liefert einen kurzen Satz ab, worauf Pariasek zugeben muss, dass er nicht wirklich etwas verstanden habe. Dann ist's ja irgendwie auch egal, ob's jetzt Retro-, Räto- oder Wasauchimmer-Romanisch war.

In das erste Fettnäpfchen trat Pariasek schon zuvor. Der Super-G stehe am Sonntag an und Viletta dürfe man ruhig als Spezialisten bezeichnen. Ob man da auch mit einem Exploit rechnen kann? Viletta: «Leider bin ich gar nicht am Start. Ich habe mich nicht qualifiziert.» (Hier ab ca. 3.20 Minuten)

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