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9 Disziplinen aus dem Alltag, die eigentlich olympisch sein müssten

Die grösste List des Alltags ist, dass er eigentliche Errungenschaften belanglos (oder eben alltäglich) erscheinen lässt. Dabei bietet viel Alltägliches eigentlich eine wunderbare Gelegenheit, menschliche Stärke zu messen – und zu honorieren.



Wir leben unseren Alltag und vergessen dabei, welche Leistungen wir erbringen. Um unser Ego in angemessener Manier zu liebkosen, setzen wir uns dafür ein, dass unsere Alltagsdisziplinen olympisch werden. Oder zumindest ein Teil davon.

Last-Minute-Bus-Catching

Eine Sportart, die beinahe weltweit populär ist und deren Status als olympische Disziplin de facto nur noch eine Frage der Zeit sein dürfte. Eine Kombination aus strategischer Wahl der Ideallinie, Risikobereitschaft, Haltung und Geschwindigkeit, welche Menschen rund um den Globus in ihren Bann ziehen dürfte.

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Liftwettrennen

Es gibt da Menschen, die behaupten, dass der Lift immer gleich schnell fahre, egal, wie oft man auf den Knopf hämmert. Und dann gibt es auch Menschen, die wissen, dass dem eben nicht so ist. Diese Sportart ist zweiteren gewidmet. Wer drückt den Knopf schneller, härter, besser? Hochspannung garantiert!

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Extrem-Still-Sein

Diese Trendsportart dürfte womöglich noch ein wenig zu jung sein, um es in den olympischen Bund zu schaffen. Seine Beliebtheit lässt jedoch darauf hoffen, dass es schneller als gedacht der Fall sein wird. Das Konzept ist einfach, aber genial.

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Athleten mit überdurchschnittlichem Mitteilungsbedürfnis treten gegeneinander an ...

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... und wer es länger schafft, nichts von sich preiszugeben, gewinnt.

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Hotel-Bettdecken-Rauszerren

Ein Sport, der sowohl Solo, als auch im Duett ausgeübt werden kann und sich zudem einer reichen Tradition erfreut. Das freihändige Loslösen der Hotel-Bettdecke verlangt Technik, Kraft und Wille. Alles Komponenten, die es vermögen, die Massen zu begeistern.

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Synchronaugenrollen

Eine Sportart, die der Schweiz im olympischen Medaillenspiegel zugute kommen dürfte. Athletengruppen werden verschiedenen Stimuli ausgesetzt. Dabei gibt es verschiedene Schwierigkeitsstufen (analog zu Gewichtsklassen): Keine-Internetverbindung-trotz-4G-mit-vier-Strichen-auf-der-Toilette, Person-vor-mir-an-der-Migros-Kasse-puhlt-Münzen-hervor, Wasser-bei-der-Büro-Kaffeemaschine-nicht-auffüllen, Zugverspätung-bis-10-Minuten, Unbestimmte-Zugverspätung.

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Mundsitz-Marathon

Der Breitensport schlechthin. Dennoch wird der Mundsitz-Marathon olympisch nicht repräsentiert. Die handelsübliche Ausgangslage ist ein Meetingraum mit anwesenden Vorgesetzten. Diese Disziplin fordert vor allem Ausdauer und Disziplin.

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Wer am längsten auf den Mund sitzt, gewinnt. Eine Disziplin, in der Erfahrung Trumpf ist.

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Extrem-Einkauf-Tragen

Eine altehrwürdige Disziplin, die es mehr als verdient, olympisch ausgeübt zu werden. Seit Kindesalter trainieren Abertausende darauf. Auch hier spielen Kraft und Technik eine grosse Rolle, wobei das Regelwerk genug Platz für Kreativität einräumt, welche die Sportart kontinuierlich neu definieren kann.

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Hardcore-Fangis

In Zeiten, in denen sich Generationen permanent an die Gurgel gehen, wäre diese Disziplin das ideale gesellschaftliche Ventil. Athleten der jüngeren Generation wird eine Lasagne verfüttert, anschliessend werden sie in der Wohnung freigelassen. Ein wilder Kampf, der an Emotionalität kaum zu überbieten ist.

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Extrem-Einschlafen

Schlafen ist Inbegriff der Erholung und Symbolbild des Guten. Dabei wird vergessen, dass der Weg dorthin – also das Einschlafen – oftmals eine Willensleistung voraussetzt, die nach mentaler Stärke verlangt. Das ist harte Arbeit. Und verdient olympische Berücksichtigung.

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Damit diese Disziplin auch wirklich wettkampftauglich wird, sollen vorbereitete Bilder und Szenarien miteinfliessen, welche die Herausforderung ein wenig kniffliger gestalten.

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