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Kommentar

Aperol Spritz hat ein Problem. Let me explain

Bild: aperol.com

Der weltweit beliebteste Apéro-Drink hat einen üblen Beigeschmack von Kommerz, Zucker und Designfehler.



Das Wetter stimmt schon mal. Und die Bars dürfen ja auch wieder offen haben (die mit Terrasse oder Vorplatz sind da bevorteilt, klar). Und unweigerlich werden Zillionen Westeuropäer und Nordamerikaner sich Aperol Spritz bestellen.

Und alle lieben's.

Öh, nicht alle. Not me. Und ich bin nicht der Einzige. Aber erst mal von vorne.

Aperol Spritz – so geht's

aperol spritz

Bild: shutterstock

6 cl Aperol
9 cl Prosecco
bei Bedarf etwas Sodawasser
Orangenschnitz zum Garnieren​

Ein grosses Weinglas (oder gleich das amtlich gesponserte Aperol-Spritz-Glas, das du kürzlich von deinem Corporate Event geklaubt hast) mit Eiswürfeln füllen. Sämtliche Zutaten beigeben und mit einem Barlöffel vorsichtig rühren. Mit einem Orangenschnitz garnieren.

Woher stammt es eigentlich?

Aus dem Veneto. Was auch der Grund ist, weshalb unerträgliche Besserwisser wie ich euch nun gerne belehren, dass der Drink früher mal Spritz Veneziano hiess. Aber die Österreicher haben auch noch was damit zu tun. «Spritz» ist tatsächlich eine Kurzform von «Gespritzter», und dieses deutsche Lehnwort hat seinen Ursprung in der habsburgischen Herrschaft über den Veneto in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Damals gewöhnten sich dort stationierte österreichische Soldaten, Händler und Diplomaten bald mal an den Wein aus dem Veneto, waren aber mit der grossen Vielfalt etwas überfordert. Auch war der Alkoholgehalt höher, als sie es sich gewohnt waren, weshalb die Neuankömmlinge begannen, ihre Drinks mit etwas Wasser zu verdünnen. «Uno spritz per l'austriaco laggiù!»

Kommen wir zur Marke Aperol. Das Destillat aus Rhabarber, Chinarinde, Gelbem Enzian, Bitterorange und aromatischen Kräutern wurde von den Brüdern Silvio und Luigi Barbieri aus Padova (aha – Veneto wieder!) 1919 entwickelt. Geschmacklich Campari nicht unähnlich hat Aperol lediglich 11 Volumenprozent und somit weniger als die Hälfte des Mailänder Produkts. Während die Kombination von Aperol und Prosecco die durch und durch venezianische Provenance unterstreicht, ist es in Italien nicht unüblich, Aperol mit Campari, Cynar oder anderen Bitterlikören zu ersetzen.

Wo ist also das Problem?

Das Problem ist eines des ... Beigeschmacks. Wörtlich und bildlich. Fangen wir bei Letzterem an. Dazu gehört die Frage: Wie wurde ein regionaler Apéro-Drink zum globalen Renner?

Die Antwort lautet: Mit viel Geld. 2003 wurde Aperol von der Gruppo Campari gekauft, einem der grössten Global Players im Alkoholsektor. Sofort erkannte deren Marketingabteilung das Potential des Drinks und positionierte ihn fortan als «the perfect drink for social occasions». Einige Mega-Promo-Kampagnen später und der Drink ist von keinem Firmenapéro, keiner Weihnachtsparty, Après-Ski-Hüttengaudi und keinem Junggesellinnenabschied wegzudenken.

Da hat man eine schöne lokale Spezialität genommen und sie zur Cash Cow gemacht. Da! Trinkt das! Und zwar aus dem dazugehörigen Glas mit Branding. Und mit dem Prosecco aus demselben Mutterhaus. Aperol Spritz – das ist ein Networking-Workshop in Flüssigform. Das Coca-Cola der Cocktail-Welt. Und der Erfolg gibt ihm Recht: Heute macht Aperol den grössten Verkaufsanteil im Sortiment der Gruppo Campari aus.

Ja. Ja, daran ist eigentlich nichts einzuwenden. Bloss, wenn der Erfolg derart aus einer Machtposition erzielt wurde, bleibt ein bitterer Beigeschmack. Denkt daran: Ihr mögt alle Aperol Spritz, weil eine millionenschwere Marketingkampagne das so wollte.

Und nun zum Geschmack selbst.

Vor ziemlich genau einem Jahr schrieb die Food-Journalistin Rebekah Peppler in der «New York Times» einen viel beachteten Artikel mit Titel «The Aperol Spritz Is Not a Good Drink». Darin verglich sie den «Instagram friendly Drink» mit einer Capri-Sonne nach dem Fussballtraining an einem heissen Tag. Und zwar «not in a good way».

«Jaaaaaaa. Endlich sagt's wer!», fuhr es aus mir empor. Da kann der Drink noch so perfekt zu Golden Hour und Instagram und der in der Schweiz ach so geliebten Apéro-Kultur passen, das Problem bleibt: Es ist kein wirklich guter Drink. Weil: zu zuckrig. Sorry. Und zwar weil in der Regel eher billiger, eher süsser Prosecco dafür verwendet wird.

Womit wir beim Aperol Spritz Catch 22 wären

Ich war mal mit einer guten Freundin in jener grossartigen kleinen Bar in der Zürcher Altstadt, die einer gepflegten Cocktail-Kultur frönt (Locals werden's kennen, sonst E-Mail an mich). Völlig perplex stellte meine Begleitung fest, dass ihr Aperol Spritz geschlagene 25 Hämmer kostete (also einiges mehr als mein Dry Martini). Der Grund: Die Bar hat nun mal ausschliesslich hochwertigen Sprudelwein im Sortiment, und solcher hat seinen Preis.

Und deshalb, verehrte Damen und Herren, ist der Aperol Spritz bereits als Konzept fehlerhaft: Will man, dass er gut schmeckt, muss man einen gehörig guten Prosecco nehmen. Und das bedeutet, dass er im Verkauf zu teuer wird (zumindest hierzulande, wo man Gastro-Angestellten anständige Löhne bezahlt). Bei solchen Preisen geniesst man lieber den Sprudelwein pur. Will man einen erschwinglichen Drink, bekommt man den billigen Sprudel – und jenen süssen, sirupigen Beigeschmack.

Der Drink geht nicht auf. QED.

Jaaaa ... und was trinkst du stattdessen, Baroni?

Cava oder Champagner pur. Oder ein eiskaltes Bier. White Claw. Ach, du meinst Drinks oder Cocktails? Gimlet, Greyhound, Gin Rickey, Bourbon Buck, CoronaRita ... das, was du mir gerade in die Hand drückst. Ach, von mir aus einen Aperol Spritz, if you're paying 😉
Cheers und einen schönen Apéro, allerseits!

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    Alle Leser-Kommentare
  • 45rpm 24.05.2020 15:04
    Highlight Highlight Über Geschmack lässt sich bekanntlich streiten. Und zugegeben, mir schmeckt Aperol Spritz auch. Und ich nehme ebenfalls teuren Prosecco. Das gilt auch für Glühwein, wo ich teuren Wein nehme.

    Und Spaghetti alla Bolognese liebe ich auch. Auch wenn die Kombination nicht gerade authentisch ist (es hiesse korrekt Tagliatelle al Ragu).
    Und das von der Käseunion erfundene Nationalgericht Fondue ist heute zeitlos.

    Seien wir ehrlich, ohne kreative Leute, die mal neues ausprobieren, gäbe es vieles was wir heute mögen auch nicht. Die Küche ist wie die Sprache etwas lebendiges.
  • Goldjunge Krater 23.05.2020 11:26
    Highlight Highlight Ich mag Aperol Spritz! 👌
  • 獅鳥 lionbird 23.05.2020 10:10
    Highlight Highlight Ergo bibamus!
  • icewolf 23.05.2020 09:21
    Highlight Highlight Lustig, aber aus meiner Sicht ist der Aperol Spritz genau aus den im Beitrag negativ dargestellten Gründen so erfolgreich: Er schmeckt süsser als die meisten anderen Drinks (Coktails mal ausgenommen) und ist deshalb weniger geschmackssache und leicht "zugänglich" - ausserdem ist er super easy zusammen gemixt (nur zwei Zutaten) und deshalb auch perfekt für zuhause. Ich jedenfalls kenne keine so einfache Alternative welche nicht übelst bitter schmeckt oder mit Sirup gepimpt werden muss. Bin aber offen für Vorschläge:)
  • Rocket 23.05.2020 08:15
    Highlight Highlight Deine Erklärung, kannst du aber praktisch durch ersetzen der Namen, Orte und Brand, auf alles anwenden, was sich en masse verkauft. Eben Marketing. Und ich teile absolut deine Meinung des konditionieren....Nur, machen die italos etwas schlechtes, ist es sowieso schlecht, machen wir mal was „richtig“, und anscheinden besser als die anderen da es wie von dir geschrieben, ein Weltweiter Hype ist, ist es auch schlecht. Der Drink hat wenigstens eine Geschichte. Dein Artikel würde wunderbar auf das Gummibärli um die Jtwende passen, und nicht auf ein Traditionsgetränk das über 100jahre alt ist....
  • PeteZahad 23.05.2020 07:14
    Highlight Highlight "zumindest hierzulande, wo man Gastro-Angestellten anständige Löhne bezahlt"
    Meinst du das wirklich ernst?
    • wasabitom 23.05.2020 12:03
      Highlight Highlight Als ehemaliger Gastro-Angestellter darf ich sagen, die Löhne sind zwar schlecht, aber mit dem Ausland verglichen schon fast paradiesisch. Als Kellner/Barkeeper stehst du mit Trinkgeld gerechnet besser da als mancher Bürogummi. Aber der Job und die Arbeitszeiten sind knallhart.
    • obi 23.05.2020 14:27
      Highlight Highlight Im internationalen Vergleich - geh’ mal in die USA.
    • PeteZahad 23.05.2020 17:52
      Highlight Highlight @obi Im internationalen Vergleich musst aber auch die Lebenshaltungskosten miteinbeziehen. Ich finde nicht, dass hierzulande die Gastro-Löhne angemessen sind (und viele andere Berufe) im Vergleich zu dem was geleistet wird. Egal was man andernorts für Löhne bezahlt. Und nein, ich arbeite nicht im Gastgewerbe.
  • Lululuichmagäpfelmehralsdu 23.05.2020 06:58
    Highlight Highlight 🎵🎶..you are not alone..🎶🎶🎵
  • Janis Joplin 23.05.2020 06:31
    Highlight Highlight Stimmt! Der Alkoholgehalt ist viel zu tief, mindestens 30% waeren angebracht.
  • Darkside 23.05.2020 03:00
    Highlight Highlight Kopfweh in a bottle.🤪
    Ist ja nicht so dass es keinen Gin Tonic gäbe...
  • Popo Catepetl 23.05.2020 02:44
    Highlight Highlight 25 Hämmer!!! Sorry Züri! Ihr habt doch einen an der Waffel! Und btw: ich bin nicht aus der Prärie...
  • Irene Adler 22.05.2020 23:31
    Highlight Highlight Ich habe es nur bis zu dem Teil gelesen, wo der Autor schreibt, dass hier die Gastroangestellten anständige Lähne bekommen.

    Sind 4200 Franken für einen 42 Stunden/Woche Job mit Zimmerstunde wirklich anständig?
    • Black hat (minus hat) 23.05.2020 10:47
      Highlight Highlight Ist ja zum Glück auch erst der zweitletzte Satz 😉
    • BoomBap 23.05.2020 13:28
      Highlight Highlight Multimediaelektroniker, 4Jahre Lehre mit viel Mathe und Physik in der Schule. Mein Chef war auch noch Präsident des örtlichen Gewerbevereins. Deshalb 45h Woche. (der FDPler will ja das Maximum rausholen). Ok ich musste nicht am Wochenende arbeiten. Ich hatte auch 4200.-, das war ja so grosszügig vom Chef, denn der VSRT empfiehlt 3900.- nach der Ausbildung. Einen GAV gibt es nicht, weil viel zu kleine Branche.

      Ich sage das nur als Vergleich, ich finde beides nicht in Ordnung!
  • no-Name 22.05.2020 22:37
    Highlight Highlight Letzte Woche stand ich vor dem Regal weil mir der Campari ausgegangen war. Meine Frau noch gefragt ob wir den nicht mal Aperol (der ja ähnlich sei) verkosten wollen... nach dem bemerken der nur 11% blieben wir bei Campari. Offenbar eine gute Entscheidung... 😂😂
  • Fip 22.05.2020 22:36
    Highlight Highlight Immernoch besser als Venedig nüchtern zu erleben.
  • Sarkasmusdetektor 22.05.2020 21:13
    Highlight Highlight Süss und sirupig, mjam, jetzt hab ich grad Lust drauf bekommen
  • Grohenloh 22.05.2020 20:36
    Highlight Highlight Googelt mal die Entstehungsgeschichte von Fondue. Wenn ihr etwas dagegen habt, ein Lemming einer Marketingkampagne zu sein, werdet ihr nie mehr Fondue essen.

    Die Käseunion (Verband der Käseproduzenten in der CH) suchte nach Absatzwegen für Käse. Entdeckte irgendwo im nahen Ausland (Aostatal?) die lokale Tradition des Brot-in-flüssigen-Käse-tunken und vermarktete dies.
    Eine, der erfolgreichsten Marketingkampagnen in der CH. Nach wenigen Jahren hatten 75% der Haushalte ein Caqulon. Vorher kannte das niemand in der Schweiz (ich glaube, das war sogar nach dem 2. WK).
    • atorator 23.05.2020 06:43
      Highlight Highlight So ist das. In den französischen Savoyen wird schon seit Jahrhunderten Brot in Käse getunkt. Aber einige unermüdlichen Patrioten hupen immer noch, wer hat's erfunden und merken nicht, wie hochnotpeinlich das ist.
    • Lululuichmagäpfelmehralsdu 23.05.2020 07:04
      Highlight Highlight Oh super interessant. Prima zum klugscheissen. Ich mag nämlich keinen Käse.
  • Garp 22.05.2020 20:07
    Highlight Highlight Dieser Aperol Spritz ging völlig an mir vorbei. Zu meiner Zeit war Campari orange en Vogue, den hab ich aber auch nie getrunken. Ich mags nicht so bitter. So ein Martini bianco/rosso mit Eis war ok, süss und klebrig und appetitanregend. Bin halt ein altes Guetzli, es gab damals gar nicht so eine Auswahl.

  • Smeyers 22.05.2020 20:03
    Highlight Highlight Also im Veneto, wo der Aperol Spritz herkommt. Ist das ein Studenten Getränk, ca EUR. 3.50 pro Glas! Ok wir Leben in der Schweiz, aber wer CHF 25.- bezahlt ist selber schuld.
  • Sharkdiver 22.05.2020 20:00
    Highlight Highlight Aperol schmeckt den Leuten nicht wegen der Kampagne sondern sie kennen es wegen der Kampagne🙄
    • Hugo Schweizer 23.05.2020 00:59
      Highlight Highlight Und gerade wegen Grumpy Baroni‘s Schimpftirade (getarnte Kampagne? wird der gesponsort?) werde auch ich nun wieder mal einen Aperol Spritz probieren 😂
    • Sharkdiver 23.05.2020 10:35
      Highlight Highlight Auf jeden fall 😂
    • Sharkdiver 23.05.2020 17:53
      Highlight Highlight Hab mir heute wegen diesen Artickel eine Flasche gekauft. Nimmt mich wunder wie es schmeckt. Bin wohl voll das Marketing Opfer 😂
  • Gummibär 22.05.2020 19:50
    Highlight Highlight Viel lieber einen Americano . Campari und Vermouth Rosso im Tumbler auf Eis, ein Spritzer Soda dazu und mit Orange garniert.
    Gaspare Campari gefiel es so und ist immer noch gut.
  • JZ4EVER 22.05.2020 19:47
    Highlight Highlight ich hatte in der Not mal nur einen Moet Chandon zur Hand zum spritzen. Das Ding schmeckte fantastisch. es hängt also definitiv von der Qualität des Blubbers ab...
  • Realtalk 22.05.2020 19:36
    Highlight Highlight Who cares? Jede Firma muss von etwas leben und die Angestellten bezahlen.
  • janusodehalt 22.05.2020 19:25
    Highlight Highlight Meine Empfehlung: Aperol oder wenn halt lieber etwas stärker, Campari mit Tonic und einem kleinen Spritzer Zitronensaft👌
  • doomsday prophet 22.05.2020 19:17
    Highlight Highlight noch viel schlimmer ist, dass man in tsüri bei gesalzenen erdnüssen und weichen pommes chips von aperó spricht, da ist der aperol spritz noch das kleinste übel
  • mrmikech 22.05.2020 19:02
    Highlight Highlight Tip: Ingwersirup + Vermouth + Tonic + Limette. Eiskalt trinken. PS ich mag Apérol Spritz 😁
  • künstler 22.05.2020 18:56
    Highlight Highlight "Früher hätte man Drinks für Spielerfrauen gesagt, aber das darf man nicht mehr, weil einen dann die Leute im Internet beschimpfen." Tobias Haberl, besser kann man es wohl nicht beschreiben.
  • Sapere Aude 22.05.2020 18:51
    Highlight Highlight Weiss erst seit wenigen Monaten, dass das ein Ding wäre, der Hype ging vollkommen an mir vorbei. 😅 Einmal probiert und für mich befunden, dass ein guter Weisswein mit zum Apéro viel besser schmeckt.
  • Flo1914 22.05.2020 18:45
    Highlight Highlight Danke für den äh...interessanten Aperol Artikel. Ich würde ein solches Gesöff niemals trinken.
    Lieber Baroni, Du kannst so mitreissend schreiben, warum nicht wieder einmals etwas über Ami Chessel?
    Z.B. vom Jahrgang 1967 bis 1970?
    Come on man!

  • -thomi- 22.05.2020 18:43
    Highlight Highlight zwei drei davon und der Beigeschmack spielt keine Rolle mehr ;-) Auf die Gefahr einiger Blitze hin: Prosecco ist eh ein eher überschätzter Schaumwein.
  • Hans Nötig 22.05.2020 18:34
    Highlight Highlight Und jetzt sollen wir das alle ebenfalls beschissen finden?
    Lass doch den Leuten ihren Aperol und du trinkst deinen Super-Hipster-Kleine-Brauerei-Gschmeus.
    Am besten wäre noch von einem "local", damit Hipster auch wirklich Hipster bleibt.

    Sorry musste mal raus.
    • Hugo Schweizer 23.05.2020 01:02
      Highlight Highlight Danke für die copy/paste Vorlage für später 😁
    • braunovic 23.05.2020 10:24
      Highlight Highlight Eine kleine (lokale) Brauerei ist doch nicht hipstermässig... Wie ist es mit lokalen Metzgereien, Märkten, Weinbauer etc? die sind doch auch alle klein und vergleichbar mit einer kleiner Brauerei. Die Vielfalt ist wichtig!
    • Alnothur 23.05.2020 18:57
      Highlight Highlight Bei dir ist der Name wohl Programm, Hans Nötig, bei dem mimimi ^^
  • El Vals del Obrero 22.05.2020 18:23
    Highlight Highlight Wahrscheinlich oute ich mich jetzt als "Total hinter dem Mond", aber ich glaube, ich habe das noch nie getrunken oder wenn doch wusste ich nicht, dass es das ist.

    Ist ja wie wenn ein Frühstücksflocken-Sortiment sich "Zmorgenol" nennen würde. Wenn man es sich nicht gewohnt ist Frühstück zu essen und man denoch ein solches für Gäste kaufen muss, denkt man sich wohl "Wenn es so heisst, muss es wohl das richtige sein".

    Marketingtechnisch sicher nicht dumm.
  • Musta Makkara 22.05.2020 18:19
    Highlight Highlight Gegen die heranrollende Aperol Spritz Welle empfielt sich eine ordentliche Salve aus der French 75, um es mal martialisch auszudrücken.
    • obi 22.05.2020 18:47
      Highlight Highlight Haha. Nice one.
  • Fausto 22.05.2020 18:19
    Highlight Highlight Danke für den Artikel, Baroni 👍
    Wenn man Prosecco für einen Drink benutzen will, dann ausschliesslich für einen Negroni sbagliato. Der Rest ist Langeweile
  • Unicron 22.05.2020 18:08
    Highlight Highlight Mir wurde das Zeug bis jetzt 1x in die Hand gedrückt, und ich fand es schrecklich. Trotzdem musste ich es anstandshalber PLUS das von meiner Partnerin trinken. Schrecklich!
    • reactor 24.05.2020 10:59
      Highlight Highlight Wer an einem Ort ist wo 'anstandshalber' schreckliches getrunken werden 'muss', der hat eh verloren. Nein, tut mir gar nicht leid!
    • Unicron 24.05.2020 14:21
      Highlight Highlight @reactor
      Es wurde mir in die Hand gedrückt und ich war da zu Gast. Wenn ich als Gast irgendwo bin, esse ich auch etwas was mir nicht schmeckt, da ich den Gastgeber nicht in Verlegenheit bringen will.

      Aber es ist ok, du darfst da gerne anderer Meinung sein.
  • ernst.haft 22.05.2020 18:06
    Highlight Highlight Zwischen Cappuccino und Pranzo gehörte in Italien am Wochenende früher, als sich noch alle die Gastro leisten konnten, schon eine Bicicletta. Mit dem billigen Hauswein natürlich – darum ging‘s ja.
  • Miriam F. 22.05.2020 17:53
    Highlight Highlight Oh, das ist einmal eine interessante Sichtweise. Ich mache mir das Getränk lieber mit einem guten Sekt und Campari wenn ich ehrlich bin. Eben gerade weil es mir sonst zu süss ist. Aber ich denke nicht alle habe da draussen die entsprechenden Ansprüche, soll ja sogar Leute geben die Heineken toll finden. Deshalb denke ich mir: Gebt den Crétins doch das billige Gesöff, sie haben nichts anderes verdient. Für mich zählt nach wie vor Qualität und nicht Quantität. Das darf auch mal was kosten.
  • Gar Manarnar 22.05.2020 17:46
    Highlight Highlight Negroni ist der bessere italienische Cocktail.
    • John_Doe 22.05.2020 20:11
      Highlight Highlight Äpfel und Birnen?
  • Bumeli 22.05.2020 17:40
    Highlight Highlight Sirup mit etwas Alkohol – für Thesis, wie wir zwischen Bärn und Tsüri sagen. Deshalb: Negroni, passt immer, ist aber etwas wuchtig. Also: je 2cl Campari, Martini Rosso und des Gins deines Geschmackes über ein paar Eiswürfel (hat das Olivr nicht vor Kurzem vorgestellt? McBrain!!) – fertig. Und du wirst Aperol mit Desinfektionsmittel aus dem Spital in Verbindung bringen.
  • MartinZH 22.05.2020 17:38
    Highlight Highlight "Aperol Spritz" – Lustiges Logo, das Glas gleich unter der Nase... 🤔🍆😂😂😂
    Benutzer Bild
  • AnDerWand 22.05.2020 17:31
    Highlight Highlight Das mit dem Marketing ist nicht nur hier so. Wer sich nicht mit den Dingen auseinander setzt, oder wenig Ahnung hat(kann ja auch nicht überall Ahnung haben), greift zwangsweise zu solchen Dingen.

    Ist m.M.n. leider an sehr vielen Orten so. Z.b. VW und Cola, Heineken

    Und ja, mag ihn auch nicht, dann lieber Moijto

  • screamapillar 22.05.2020 17:27
    Highlight Highlight 🙄 Also ob Aperol Spritz gut schmeckt oder nicht ist ja wohl Geschmackssache. Und es haben halt auch nicht alle das Bedürfnis, sich vom „Pöbel“ abzuheben indem demonstrativ nur „gehobene“ Drinks konsumiert werden. Ausserdem bin ich ein Schleckmaul. Aperol Spritz trifft genau meinen persönlichen Geschmack. Auch ganz ohne globale Werbekampagne. 😋
  • arty the pug 22.05.2020 17:25
    Highlight Highlight Ich finds OK, aber dry martini 🍸 schmeckt mir auch besser. PS. In welchen bars verkehrst du denn?!
  • swisskiss 22.05.2020 17:21
    Highlight Highlight Lieber Oliver, es gibt mehr als genügend Beispiele, dass man Getränke zwar pushen kann, aber Konsumenten nicht zwingen kann, es gut zu finden.
    "Ihr mögt alle Aperol Spritz, weil eine millionenschwere Marketingkampagne das so wollte. "
    Enlarvend! Erstens kürst Du Dich zum Herr über den Geschmack, der zweitens allen Anderen die Fähigkeit abspricht, ein Getränk einfach so zu mögen.

    Bist Du auf dem Egotrip? Ich hoffe das Dein Beitrag als gezielte Provokation gedacht ist und nicht als ernstgemeinter Beitrag, der den Geschmack des Herrn Baroni als einzig zulässige Grösse propagieren will.
    • MartinZH 22.05.2020 18:50
      Highlight Highlight Baroni schreibt ja im Titel: "eine Polemik".

      Wenn das bereits im Titel so klar deklariert wird, dann rechne ich schon damit, dass [! ;-)] der Beitrag als eine "gezielte Provokation" gedacht ist. 😉👍😂
    • swisskiss 23.05.2020 12:42
      Highlight Highlight MartinZH: Polemik geht auch sehr gut ohne beleidigende Aeusserungen!
    • MartinZH 23.05.2020 15:54
      Highlight Highlight @swisskiss: Wir können gerne eine Diskussion zur Semantik des Begriffs Polemik führen... 😂

      Eine Polemik beinhaltet u.a. auch eine Anfeindung, Attacke oder Feindseligkeit.

      Eine "beleidigende Äusserung" ist u.a. eine Anfeindung.

      Oder anders ausgedrückt: Eine "beleidigende Äusserung" ist eine Teilmenge aller Begrifflichkeiten des Ausdrucks "Polemik". 😉
    Weitere Antworten anzeigen
  • Adrian Schweizer (1) 22.05.2020 17:20
    Highlight Highlight Man kann den teuren Prosecco auch durch ein wenig Vodka und Mineralwasser ersetzen.
    • Hans Rudolf Rudolf Lavater 23.05.2020 07:42
      Highlight Highlight ... oder durch ein Glas Milch.
  • Revan 22.05.2020 17:17
    Highlight Highlight na gut, dann nehm' ich halt einfach 'nen Hugo *duckundweg*
  • Scrat 22.05.2020 17:16
    Highlight Highlight Könnte man auch auf den Aperol Spritz übertragen.
    Benutzer Bild
  • Nelson Muntz 22.05.2020 17:08
    Highlight Highlight Ein dreifaches Hurraaaa auf den Negroni: Weil feiner und weil mehr Alkohol als ein Spritz.
  • insert_brain_here 22.05.2020 17:00
    Highlight Highlight Naja, solange es Leute gibt die Rotwein mit Cola mischen...
    • Selbstverantwortin 22.05.2020 19:05
      Highlight Highlight Danke für den Tipp. Muss ich wohl mal ausprobieren. Oder ist Neugier zuwenig Hippsterli.
    • Irene Adler 22.05.2020 23:37
      Highlight Highlight Es gibt durchaus Leute, die Rotwein mit Cola mischen. Ich habe es auch gemacht, als ich 14 war.
    • Vintage 23.05.2020 09:13
      Highlight Highlight Das nannte man in SH in den 80gern einen "Korea".
  • d1rty_m0nday 22.05.2020 16:58
    Highlight Highlight Ganz ehrlich, ich liebe ihn, jedoch nicht hier oder nur zuhause wenn ich ihn selber mixe.
    Entweder ist er zu süss oder es wird so viel soda reingemacht dass es wässrig ist...


    Good drink for the balcony.
  • Xonic 22.05.2020 16:44
    Highlight Highlight Port Tonic:

    - weisser Portwein (bevorzugt Dry)
    - Tonic Water
    - Pfefferminze
    - Zitronenscheiben
    - Eis

    Viiiiiiel besser und genau so Instagram friendly.
    Und damit bist du sogar Trendsetter...
  • forest high 22.05.2020 16:42
    Highlight Highlight Absolut einverstanden Mister Baroni, habe ich noch nie und werde ich auch nie bestellen, wo auch immer.
    • mrmikech 22.05.2020 18:56
      Highlight Highlight Nur aus neugier: wann du es noch nie bestellt hast, wie weisst du denn wie es schmeckt?
    • forest high 22.05.2020 22:27
      Highlight Highlight Keine Ahnung wie so ein Teil schmeckt, manchmal bin ich ein Spiesser aus Prinzip, kein Bock auf Aperol Spritz. Aber ich mags euch von Herzen gönnen, cheers.
  • Lucaffe 22.05.2020 16:36
    Highlight Highlight Ach, Baroni, du Spielverderber!
  • Jacques #23 22.05.2020 16:35
    Highlight Highlight Gut, dass solches mal aufgeklärt wird, respektive darüber informiert.

    Was generell für Kohle bezahlt wird für Bars und Clubs, dass eben das als Haus Gin, Vodka etc ausgeschenkt wird ist nicht zu glauben.

    Solche Spiele gibt es zu Hauf. Beim Bier genauso. Ausser, es sind lokale Mikrobrauereien. Oder Cola, Nestlé Waters etc.

    Achtet Euch mal auf Sonnerschirme, Kühlschränke, Eisthruhen, gebrandete Gläser, Aschenbecher etc.

    Ziemlich nuttig das Ganze.
    • Nelson Muntz 22.05.2020 17:11
      Highlight Highlight das beginnt schon bei der deiner Dorfchnelle und den Bierdeckeln unter den Getränken von deinen Stammtischlern.

      Auf Englisch nennt man dies Marketing.
    • SeboZh 22.05.2020 17:19
      Highlight Highlight Diesen Kreis kann man weiterziehen. Solche Marketingobjekte finden sich auch in Restaurants etc
    • Jacques #23 22.05.2020 19:38
      Highlight Highlight Wenns nur Marketing wäre. Es sind Verträge, die bewusst Abhängigkeit schaffen.

      Cash, Mobiliar und Pflichtvolumen. Kann jeder machen wie er will. Ich will einfach selbst entscheiden, wer mir wann und wie lange und fest an die Eier greift.

      Wenn sich ein Beizer keine eigenen Sonnenschirme leisten kann oder will, wird er auch bei den Lebensmitteln hässliche Kompromisse eingehen. Kleiner Kompass 🎈
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  • Hosesack 22.05.2020 16:34
    Highlight Highlight Über Geschmack soll man nicht streiten.
    Ich hab hier sogar von einem gelesen, der trinkt mit Hochgenuss Jack Daniels.
  • Alteresel 22.05.2020 16:32
    Highlight Highlight Hurra, es gibt ausserhalb von Corona doch noch echte Probleme!
    • Glenn Quagmire 22.05.2020 17:18
      Highlight Highlight Lieber Pacifico, oder noch lieber ein Lager!
  • TanookiStormtrooper 22.05.2020 16:27
    Highlight Highlight Der Cola-Vergleich ist gut, Cola mag ich nämlich auch nicht und ernte dafür regelmässig seltsame Blicke. Keine Ahnung, was den Leuten an der braunen Brause so schmeckt. Dank gutem Marketing ist Coca Cola aber auch überall. 🤷‍♂️
    • ujay 22.05.2020 18:32
      Highlight Highlight Niemand trinkt ein Gesöff, nur weil die Werbung dafür penetrant ist. Es gibt auch Beispiele in der Schweiz: Rivella gelb wurde exzessiv beworben, aber fiel beim Publikum durch.......unverständlicherweise für mich....
    • TanookiStormtrooper 22.05.2020 21:02
      Highlight Highlight Naja... Rivella und Coca Cola sind schon eine ganz andere Hausnummer. Wenn es total Scheisse schmecken würde, dann würde es sicherlich keiner trinken. Aber auch Coca Cola ist mit New Coke vor langer Zeit mal ordentlich auf die Fresse geflogen und die grüne Cola gibts ja auch nicht mehr. Ein etabliertes Produkt zu ändern kommt beim Gewohnheitstier Mensch nicht gut an. Coca Cola ist aber sicherlich nicht so viel besser als Pepsi, was man hierzulande fast nirgends zu sehen bekommt (zumindest in Restaurants hab ich es noch nie gesehen).
  • koalabear 22.05.2020 16:22
    Highlight Highlight Aperol Spriz ist sowas wie Hugo. Überall erhältlich, manchmal super, manchmal ... Wenn es ihn gibt, bestelle ich mir den separat beworbenen Spezialdrink, Abwechslung garantiert und meistens lecker.
  • gentlux 22.05.2020 16:16
    Highlight Highlight als ich bei einem Geschäfts-Apero die Wahl zwischen 'Hugo' und 'irgendwass mit Aperol' hatte, entschied ich mich für Aperol (mag beides nicht, aber Aperol ist weniger süss).
    Nach dem 1. Schluck dachte ich nur: WOW!!! Nachfragen an der Bar ergab: Es war kein Aperol-Spriz sonder ein 'Aperol-Spice' (Aperol mit Ingwerbier) - kann ich nur empfehlen!!!
    • esmereldat 22.05.2020 17:28
      Highlight Highlight Oh, das klingt gut! Danke, werde ich mal testen.
  • Walter Sahli 22.05.2020 16:15
    Highlight Highlight Danke, Herr Baroni! Ich mag dieses Gesöff auch nicht und schütte es in den gleichen Ausguss wie Hooch und all die anderen Alcopops, die nur deswegen auf den Markt kamen, um möglichst junge Menschen an Alkohol zu gewöhnen. Ausserdem stamme ich aus einer Generation, in der Pornographie noch nicht allzeit verfügbar war und 13jährige Jungs beim Anblick blutter Brüste noch Stielaugen kriegten. Ich verspüre deswegen unweigerlich den Drang, hysterisch loszukichern, wenn ich spritz around the world höre...

    ...ich muss sogar kichern, wenn ich es schreibe.
    • ujay 22.05.2020 18:34
      Highlight Highlight ....zuviel Beavis and Butthead geschaut, gell.....
  • Tooto 22.05.2020 16:13
    Highlight Highlight Naja 25.- ist schon ziemlich viel.
    Gibt auch durchaus preiswerteren Prosecco der lecker ist und sich zum mischen eignet.

    Bei uns in der Bar gibt es einen „Bio-Aperol“ der ziemlich weniger orange und auch weniger süss ist.
    Leider kommt es dann oft vor, dass ihn Leute zurückgeben wollen weil er halt nicht orange und süss genug ist 😅
  • Frl. Elli 22.05.2020 16:12
    Highlight Highlight I <3 Aperol Spritz, sieht man ja schon auf meinem Benutzerbild. *lach
    Hab das Getränk bei meinem ersten Venedigbesuch kennengelernt und seither kommt's bei mir immer wieder auf den Tisch. Inklusive "Hach, Veneeeedig"-Schwelgerei. ;-)
    • Sagitarius 22.05.2020 16:22
      Highlight Highlight Geht mir auch so! War vor ein paar Jahren des öfteren geschäftlich in Venedig (Moliano). Am Flughafen gabs diese Aperol Bar! Der Flug zurück kam mir immer irgendwie leicht vor und der aufgestaute (Business)-Ärger war auch weg! GinGin!
    • mukeleven 22.05.2020 16:53
      Highlight Highlight DER venedig-cocktail ist der BELLINI und dieser genehmigt man vorzugsweise im hotel danieli in der BELINI-bar oder draussen auf den flechtstuehlen, wenn nicht gerade alles unter wasser...
    • Frl. Elli 23.05.2020 09:36
      Highlight Highlight Wenn’s Bellini sein muss, dann bei Harry. Aber ist ja nun nicht mehr. 😕
      Die Cocktailbar im Danieli ist allerdings nicht zu verachten, im Gegenteil. 😊
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  • Sagitarius 22.05.2020 16:09
    Highlight Highlight Also mir schmeckts! Okey, zu klebrig! Stimmt! Abzocke? Ja stimmt auch! Ich sitz jetzt gerade auf der Veranda und trinke ein eiskaltes Bier (pale ale)! Passt auch! Also immer nach dem Motto: grad uf das wo Luscht hesch druf!
    Prost!
    • Nelson Muntz 22.05.2020 17:13
      Highlight Highlight Pale Ale eiskalt? Sagt genug über deinen Geschmack aus, oder? 😆🤪
    • Sagitarius 22.05.2020 18:00
      Highlight Highlight Ich sags ja! Jedem das seine! und übrigens: lauwarmes Bier! Nein danke!😉🤙
    • Nelson Muntz 22.05.2020 18:36
      Highlight Highlight Pale Ale ist wie Aperol, alle trinken es weil in 🤪.

      Mir sind gute Lager (Egger, Quöllfrisch, Ruggenbräu...) lieber. Wobei dies auch wieder eine Philosophie für sich ist.

      Wenn es dir schmeckt, dann trink dein Pale Ale gar mit Aperol und geniesse deinen Drink , cheers🍻 😉👍
    Weitere Antworten anzeigen
  • rüpelpilzchen 22.05.2020 15:59
    Highlight Highlight Gibt es denn nur teuren Prosecco, der gut ist?
  • Atavar 22.05.2020 15:52
    Highlight Highlight Spannend und jetzt, wo ich es lese fällt mir auch auf, dass Aperol Spritz erst "kürzlich" (sorry, bin schon alt) so zum Modegetränk wurde.

    Spannende Geschichte, danke. Der Anti-Konzern-Twist ist für meinen Geschmack etwas zu schal.

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