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epa08528536 Joshua Zirkzee of FC Bayern Munich lifts the DFB Cup winners trophy after winning the DFB Cup final match between Bayer 04 Leverkusen and FC Bayern Munich at Olympiastadion in Berlin, Germany, 04 July 2020.  EPA/ALEXANDER HASSENSTEIN / POOL The DFB regulations prohibit any use of photographs as image sequences and/or quasi-video.

Meister und Pokalsieger sind die Bayern schon – holen sie in der Champions League das Triple? Bild: keystone

Analyse

Die Entscheidung in der Königsklasse steht an – so gut sind die Viertelfinalisten wirklich



Heute geht's los! In Lissabon entscheidet sich, wer in diesem denkwürdigen Jahr die Champions-League-Trophäe gewinnen wird. Im Rennen um die begehrte Trophäe sind derzeit noch acht Teams. Welches darunter ist der künftige Sieger? Wir schauen uns die acht Mannschaften im Detail an und zeigen für jedes Team auf, was für und was gegen einen Titelgewinn spricht.

RB Leipzig

Das spricht für Leipzig

Coach Julian Nagelsmann gilt als eines der grössten Trainer-Talente im Weltfussball. Unter ihm hat sich Leipzig nochmals weiterentwickelt, vor allem taktisch sind die «Roten Bullen» extrem flexibel geworden. In der Liga wechselte Leipzig regelmässig die Formation und zwischen einer Dreier- und Viererverteidigung. Durch diese Flexibilität ist jeweils schwierig einzuschätzen, wie Leipzig auftreten wird – das kann den gegnerischen Trainer vor Herausforderungen stellen.

Zudem spricht für RB, dass es in Lissabon gänzlich ohne Druck antreten darf. Sowohl in der Meisterschaft als auch im Europacup wurden die Ziele erreicht – alles, was noch kommt, darf als Zugabe gewertet werden. Und wenn eine derart talentierte Mannschaft frei aufspielen kann, ist viel möglich.

Das spricht gegen Leipzig

Die grosse Figur bei Leipzig war in dieser Saison Timo Werner. Doch genau dieser wird in Lissabon nicht mehr das Trikot der «Bullen» tragen. Der deutsche Nationalstürmer wechselte vor einigen Wochen zum FC Chelsea. Der Ausfall dürfte für Leipzig nur schwer zu Verkraften sein: In der Liga war Werner an 36 der 81 Leipzig-Saisontore beteiligt, in der Champions League an sechs von 14. Patrick Schick und Yussuf Poulsen, welche im Sturmzentrum Werner ersetzen müssen, kommen gemeinsam in allen Wettbewerben «nur» auf 25 Saisontore.

So wichtig war Timo Werner für RB Leipzig in dieser Saison

Leipzig Skorer
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grafik: watson/infogram

Ein weiterer Nachteil für Leipzig ist die fehlende Erfahrung in der Champions League. Nicht nur für den Verein ist es der erste Viertelfinal der Geschichte, auch sämtliche Spieler im Kader kennen diese Situation noch nicht. Und besonders optimistisch stimmt auch die Form seit dem Restart nicht. Nach der Corona-Pause tat sich Leipzig oft schwer und holte in den letzten 11 Saisonspielen nur noch 18 Punkte.

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Atlético Madrid

Das spricht für Atlético

Atlético weiss genau, was es machen muss, um in der Champions League weit zu kommen. In den letzten sechs Jahren standen die Madrilenen zweimal im Endspiel, beide Male mit Diego Simeone an der Seitenlinie, der auch heute noch Trainer ist. Und der «Cholismo», wie sein Spielstil genannt wird, funktioniert noch immer: Mit leidenschaftlicher Verteidigungsarbeit und körperbetontem Spiel kann Atlético jedem Gegner wortwörtlich wehtun.

In der Liga konnten die «Colchoneros» in dieser Saison zwar nicht um den Titel mitmischen, doch mit nur 27 Gegentoren stellte man nicht nur die zweitbeste Defensive der spanischen, sondern aller Top-5-Ligen, welche die Saison regulär beendet haben. Einen grossen Anteil daran hat Goalie Jan Oblak. Der Slowene spielt konstant auf einem sehr hohen Niveau – seine 22 Saisonspiele ohne Gegentore sind ein Spitzenwert. Er kann in engen Partien den Unterschied zu Gunsten von Atlético ausmachen.

Gegentore pro Spiel
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grafik: watson/infogram

Das spricht gegen Atlético

In der Defensive läuft's, in der Offensive dafür umso weniger. Neuzugang Joao Felix konnte mit acht Toren in 35 Pflichtspielen die hohe Ablösesumme von 126 Millionen (noch) nicht rechtfertigen. Und auch der einstige Goalgetter Diego Costa kam wegen körperlichen Problemen nur auf fünf Saisontore. Momentan ist Alvaro Morata also mit seinen 16 Toren in 43 Spielen der beste Torschütze seines Teams – aber auch dieser Wert ist nicht gerade berauschend.

Zudem verlief für Atlético die Vorbereitung auf das Finalturnier in Lissabon nicht optimal. Nach den positiven Corona-Tests von Sime Vrsaljko und Angel Correa musste die Anreise verschoben werden, stattdessen stand für alle Spieler ein weiter Test auf dem Programm. Da diese alle negativ ausfielen, findet das Spiel trotzdem wie geplant statt – natürlich ohne Vrsaljko und Correa, welche umgehend isoliert werden mussten.

Atalanta Bergamo

Das spricht für Atalanta

Kein Team war in der vergangenen Serie-A-Saison offensiv nur ansatzweise so gefährlich wie Atalanta Bergamo. Die Norditaliener spielen unter Gian Piero Gasperini einen spektakulären Offensivfussball und wurden dafür belohnt. 98 Treffer erzielten die Bergamasken in 36 Spielen – und das in einer Liga, welche für gute Defensivarbeit bekannt ist.

Ein grosses Plus ist dabei die Ausgeglichenheit im Kader bei Atalanta, was das Tore schiessen betrifft: Mit Duvan Zapata, Luis Muriel, Josip Ilicic, Mario Pasalic, Robin Gosens und Ruslan Malinowskyj erzielten gleich sechs Spieler acht Liga-Tore oder mehr.

Wie Leipzig kann zudem auch das Team aus Bergamo ohne den geringsten Druck antreten. In der Meisterschaft klassierte sich Atalanta auf dem tollen dritten Platz, in der Champions League qualifizierte man sich gleich bei der ersten Teilnahme für die Viertelfinals. Egal was kommt, Atalanta gehört zu den grossen Gewinnern dieser Saison.

Das spricht gegen Atalanta

Weniger berauschend war bei Atalanta hingegen die Leistung in der Defensive. Der kompromisslose Offensivfussball macht zwar den Zuschauern viel Freude, birgt aber Risiken. Die Norditaliener mussten immer wieder Konter hinnehmen und kassierten im Schnitt in der Liga 1,3 Gegentore pro Spiel. Und auch in der Champions League gab es in acht Spielen bereits 16 Gegentreffer. So meinte auch Raymond Domenech, Frankreichs Ex-Nationaltrainer, im Hinblick auf den Viertelfinal gegen Paris: «Ich sehe nicht, wie Atalanta PSG beunruhigen könnte. Defensiv zu schwach.»

Im Gegensatz zu den ganz grossen Teams verfügt Atalanta zudem über ein viel weniger breites Kader. Der Marktwert aller Spieler zusammen liegt bei 262 Millionen, es ist der mit Abstand tiefste Wert aller Viertelfinalisten. Bei Gegner PSG etwa kommen schon nur Neymar und Kylian Mbappé gemeinsam auf 308 Millionen. Umso schwieriger ist es für Atalanta, gewichtige Ausfälle zu verkraften. Und genau das muss sie in Lissabon schaffen: Neben Goalie Pierluigi Gollini fehlt mit Josip Ilicic der Überflieger der ersten Saisonhälfte. Der Slowene leidet seit der Coronavirus-Pandemie an psychischen Problemen und wird in dieser Saison nicht mehr spielen.

Marktwerte
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grafik: watson/infogram

Und schliesslich ist da auch noch das Problem mit der fehlenden Erfahrung. Atalanta nimmt in dieser Saison erstmals überhaupt an der Champions League teil, nur gerade vier Spieler im Kader durften zuvor schon einmal Champions-League-Luft schnuppern: José Luis Palomino (mit Ludogorets Rasgrad), Mario Pasalic (mit Spartak Moskau), Duvan Zapata (mit Napoli) und Luis Muriel (mit Sevilla).

Paris Saint-Germain

Das spricht für PSG

Natürlich gibt es in einem Champions-League-Viertelfinal keine einfache Gegner, und doch dürfte sich PSG nach der Auslosung nicht über fehlendes Losglück beschwert haben. Die nominellen Hochkaräter Bayern, ManCity und Barcelona sind alle in der anderen Tableauhälfte, mit Atalanta Bergamo bekam man einen Viertelfinalgegner zugelost, der keinerlei Erfahrung auf dieser Stufe hat. Besser kann die Ausgangslage – zumindest auf dem Papier – eigentlich nicht sein.

Zudem hinterliessen die Franzosen in der bisherigen Saison oft einen guten Eindruck. In der Liga wurde PSG mit einem grossen Vorsprung beim Saison-Abbruch Meister, auch in der Coupe de France, der Coupe de la Ligue und im Supercup setzte man sich jeweils durch. In der Champions-League-Gruppenphase qualifizierte sich Paris vor Real Madrid souverän für den Achtelfinal, wo man sich trotz Hinspiel-Pleite gegen Borussia Dortmund durchsetzte.

PSG's captain Thiago Silva, center, and his teammates lift a trophy for winners of the French Cup soccer final match between Paris Saint Germain and Saint Etienne at Stade de France stadium, in Saint Denis, north of Paris, Friday July 24, 2020. (AP Photo/Francois Mori)

Pokale en masse – in dieser Saison holte PSG bereits deren vier. Bild: keystone

Das spricht gegen PSG

Die gute Auslosung spricht auf dem Papier für PSG – theoretisch. Doch die Vergangenheit zeigt, dass eine vielversprechende Ausgangslage PSG in der Champions regelmässig Mühe bereitet. Im vergangenen Jahr scheiterte der französische Meister im Achtelfinal gegen Manchester United trotz einem 2:0 im Hinspiel auswärts. Und unvergessen ist das Out 2017, als man trotz einem 4:0 im Hinspiel an Barcelona scheiterte.

Zudem dürfte PSG im Gegensatz zu anderen Teams die Matchpraxis fehlen. Seit Anfang März bestritt Paris nur noch zwei Pflichtspiele: Diese konnte der Meister zwar beide knapp gewinnen – die Coupe de la Ligue im Penaltyschiessen gegen Lyon, die Coupe de France mit 1:0 gegen St.Etienne –, doch ganz überzeugen konnte PSG in beiden Spielen nicht.

Manchester City

Das spricht für City

Auf dem Papier eines der besten, wenn nicht gar das beste Kader der Welt. Und mit über einer Milliarde Gesamtwert das teuerste. Vor allem in der Offensive ist der englische Vizemeister unheimlich gut aufgestellt. 102 Tore erzielte City in der letzten Saison, damit mehr als alle anderen Teams einer Top-5-Liga. Besonders beeindruckend ist die Ausbeute seit dem Restart: In den letzten zehn Ligaspielen gab es 31 Treffer, in sechs Partien erzielten die Citizens mindestens vier Tore. Unter anderem gegen Meister Liverpool.

Ein weiterer Trumpf sitzt bei den Engländern auf der Bank. Pep Guardiola ist nicht nur einer der besten Trainer der Welt, sondern auch einer der erfahrensten. Er weiss, was es braucht, um den Champions-League-Titel zu gewinnen, schliesslich schaffte er das mit dem FC Barcelona gleich zweimal. Alle anderen sieben Trainer der Viertelfinalisten haben diese Trophäe hingegen noch nie gewonnen.

Barcelona coach Pep Guardiola holds the trophy at the end of the UEFA Champions League final soccer match between Manchester United and Barcelona in Rome, Wednesday May 27, 2009. Barcelona won 2-0. (AP Photo/Manu Fernandez)

Pep Guardiola nach dem Sieg der Champions League 2008/09. Bild: AP

Das spricht gegen City

Es war ein Wettlauf gegen die Zeit – und er scheint für City nicht positiv zu enden: Nach seiner Knieverletzung wird Topstürmer Sergio Agüero wohl nicht rechtzeitig fit. Den Viertelfinal gegen Lyon wird der Argentinier sicherlich verpassen, ob es danach zum Comeback reicht, wird auch bezweifelt. Damit fehlt den Citizens ihr zweitbester Saisontorschütze (23 Tore in 32 Spielen).

Was City zudem etwas beunruhigen dürfte, ist die bisherige Saisonbilanz gegen grosse Teams – denn während man kleinere Gegner häufig deklassierte, tat sich das Team von Pep Guardiola in den Spitzenspielen schwer. In den zwölf Spielen gegen die weiteren Top-7-Teams der Premier-League-Saison gab es nur 13 Punkte, darunter etwa zwei bittere Derby-Pleiten gegen Manchester United.

Olympique Lyon

Das spricht für Lyon

Realistisch gesehen sehr, sehr wenig. Nach einer verkorksten Saison in der Liga sind die Erwartungen an OL tief, vielleicht so tief, dass man von den Gegnern unterschätzt wird und so plötzlich etwas möglich ist. Zu verlieren haben die Franzosen nichts, womöglich kann genau das ihre Chance sein.

Und immerhin ist seit dem Restart Captain Memphis Depay nach überstandener Verletzung wieder zurück im Team. Der Niederlänger ist mit 15 Toren in 20 Saison-Pflichtspielen der wohl beste Offensivspieler – und die Lyon-Lebensversicherung in der Champions League. In seinen letzten sechs Spielen in der Königsklasse traf Depay immer.

epa08590519 Lyon’s Memphis Depay (C) celebrates after scoring the opening goal during the UEFA Champions League round of 16 second leg soccer match Juventus FC vs Olympique Lyon at the Allianz Stadium in Turin, Italy, 07 August 2020.  EPA/ALESSANDRO DI MARCO

Gegen Juve erzielte Depay das entscheidende Auswärtstor per Penalty. Bild: keystone

Das spricht gegen Lyon

Von den acht verbliebenen Teams waren die Franzosen über die ganze Saison gesehen das mit Abstand schwächste. In der Liga belegte Lyon beim Saisonabbruch nur gerade den achten Platz, damit wird man – sollte man nicht sensationell die Champions League gewinnen – nächste Saison nicht europäisch spielen.

In der Champions League waren Lyons Leistungen gut, allerdings auch nicht berauschend. Die Franzosen erzielten von allen Viertelfinalisten die wenigsten Treffer und kassierten die zweitmeisten Gegentore – mit 11:10 ist die Bilanz gerade noch positiv. Zudem holte Lyon in den bisherigen 8 Spielen nur magere 3 Siege, auch das ist ein Negativ-Rekord.

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Auch bei den Wettanbietern geniesst Lyon nicht besonders viel Kredit. screenshot: sportwettentest.net

FC Barcelona

Das spricht für Barcelona

In erster Linie natürlich ein Herr namens Lionel Messi. Der Argentinier hat letzte Woche im Achtelfinal-Rückspiel gegen Napoli ein weiteres Mal gezeigt, dass er noch immer den Unterschied ausmachen kann. Findet er in Lissabon zu seiner Topform, wird es für jeden Verteidiger ungemütlich. Und mit Luis Suarez und Antoine Griezmann stehen ihm zwei Spieler zur Seite, die zwar nicht ihre beste Saison haben, aber vom Potential her zu den besten Stürmern der Welt gehören.

Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten wissen bei Barcelona zudem viele Spieler, wie es ist, die Champions League zu gewinnen. Von der Mannschaft, die 2015 den Titel holte, sind neun Spieler noch immer im Kader. Damit hat keiner der Viertelfinal-Konkurrenten mehr Champions-League-Sieger im Kader als Barcelona.

CL-Sieger pro Team
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grafik: watson/infogram

Das spricht gegen Barcelona

Die Stimmung bei den Katalanen dürfte schon besser gewesen sein als in dieser Phase. Seit dem Restart läuft's nicht mehr wie gewünscht: Barça liess in vier von elf Ligaspielen Punkte liegen und verlor so trotz Vorsprung das Titelrennen gegen Real Madrid – zum Ärger von Lionel Messi, welcher danach das ganze Team kritisierte. Zuletzt gab es ausserdem immer wieder unglückliche Nebenschauplätze. Nach seinem Wechsel zu Juventus streikt Mittelfeldspieler Arthur, Lionel Messi wird hartnäckig mit Inter Mailand in Verbindung gebracht und Trainer Quique Setién soll nach nicht mal einer Saison bereits auf der Kippe stehen.

Zudem durfte sich Barcelona in der Champions League nicht über besonders viel Losglück freuen. Auf dem Weg zum Titel müssten die Katalanen auf dem Papier der Reihe nach Bayern München, Manchester City und PSG eliminieren – eine Herkulesaufgabe.

FC Bayern München

Das spricht für Bayern

Von allen Viertelfinalisten hat Bayern München nach dem Restart den mit Abstand besten Eindruck hinterlassen. Die Bayern gewannen alle zwölf Spiele nach der Corona-Pause und brillierten dabei mit 37 Toren – das sind durchschnittlich über drei pro Spiel.

Allgemein darf die Offensive als das grosse Prunkstück des deutschen Rekordmeisters angesehen werden. Angeführt vom überragenden Robert Lewandowski erzielten die Deutschen in der Liga 100 Saisontore, damit im Schnitt pro Spiel die meisten aller Viertelfinalisten. Und auch in der Champions League zeigten sich die Münchner bisher gnadenlos gut: Das Team von Hansi Flick gab die meisten Schüsse ab und erzielte mehr Tore als alle Konkurrenten.

Tore pro Spiel
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grafik: watson/infogram

Das spricht gegen Bayern

Nach den letzten Auftritten ist klar: Besonders viel spricht nicht gegen die Bayern. Einzig vielleicht die Tatsache, dass man in dieser Saison noch nie gegen ein ganz grosses Team spielte – Dortmund, Tottenham und Chelsea sind zwar gut, aber nicht auf dem Niveau von etwa Barcelona oder Manchester City.

Ein zweites kleines Fragezeichen ist, ob Trainer Hansi Flick in seiner ersten Saison als Cheftrainer schon das Zeug dazu hat, sein Team zum Champions-League-Titel zu coachen. Doch Zinédine Zidane hat 2016 gezeigt, dass es möglich ist. Und in der Liga war Flick nichts von fehlender Erfahrung anzumerken.

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    Alle Leser-Kommentare
  • demian 12.08.2020 19:06
    Highlight Highlight Also Flick die Erfahrung absprechen ist auch nicht wirklich fair. Immerhin war er Co-Trainer vom Weltmeister 2014 und hatte wohl erheblichen Einfluss auf den Erfolg.
  • Guzmaniac 12.08.2020 17:43
    Highlight Highlight Forza Pazzalanta!
  • BVB 12.08.2020 16:54
    Highlight Highlight "Die nominellen Hochkaräter Bayern, ManCity und Barcelona sind alle in der anderen Tableauhälfte, mit Atalanta Bergamo bekam man einen Viertelfinalgegner zugelost, der keinerlei Erfahrung auf dieser Stufe hat. Besser kann die Ausgangslage – zumindest auf dem Papier – eigentlich nicht sein."
    Lieber das lustlose Barca als diese Atlanta.
  • mrgoku 12.08.2020 16:13
    Highlight Highlight Betrachtet man das ganze pragmatisch und schaut die Leistungen der letzten Wochen an, muss Bayern München sehr viel falsch machen um die CL nicht zu gewinnen. Die sind von weitem das aktuell stärkste Team, leider. (haha)

    Muss aber sagen, die Chancen stehen so gut wie nie dass ein Hardcore Underdog gewinnen kann. Hier setze ich auf Atalanta! PSG ist schlagbar, vorallem wenn es lediglich EIN Spiel gibt. Atalanta hat nichts zu verlieren! Zudem ist der mögliche Halbfinal-Gegner leichter einzustufen als auf der Gegenseite mit Buyern, Barça, City... und im Finale ist alles möglich!

    Wäre nice.
    • Turbokapitalist 12.08.2020 18:11
      Highlight Highlight Dass die Bayern sehr viel falsch machen müssen, um nicht zu gewinnen ist zu weit gegriffen. Sie hatten bisher noch keine wirkliche Reifeprüfung in dieser Saison und die Liga, in der sie spielen ist grösstenteils ein Witz. Manchester City müssten sie dabei auch noch überwinden, dir qualitativ eine deutlich stärkeren Kader haben und wenn sie in Form sind sie durch die Bayern niemals zu stoppen. Sie können sie natürlich gewinnen, aber der Titel wird noch ein hartes Stück Arbeit.
    • Clank 12.08.2020 20:01
      Highlight Highlight "Bayern muss viel falsch machen die CL nicht zu gewinnen."
      Mein Gott, woher kommt diese deutsche Arrroganz denn wieder. 90min, kein Rückspiel, Messi braucht nur 2-3 Glanzmomente und Bayern ist raus. Ich sehe gegen Barca keinen Favoriten. Und mit einem Sieg wären sie erst im Halbfinale, wo der nächste Brocken wartet. Die Leistungen in der seit dem Restart äusserst schwachen Bundesliga sind kein grosser Grasmesser.
    • Mia_san_mia 12.08.2020 20:58
      Highlight Highlight Ich bin Bayern Fan, aber irgendwie wird übertrieben... Bayern ist im Moment in einer super Form, aber jetzt kommen KO-Spiele gegen andere Topteams... Da ists einfach 50:50, mehr nicht.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Clank 12.08.2020 15:27
    Highlight Highlight Eine neutrale Analyse ist anderst. 😅 Da wird Bayern eifach gehypet bis zum geht nicht mehr.
    • Dario Bulleri 12.08.2020 15:55
      Highlight Highlight Hypen wollen wir niemanden, aber wenn man die Leistungen vor allem seit dem Restart anschaut, spricht schon nicht viel gegen sie. Wo siehst du ihre Schwächen?
    • Mia_san_mia 12.08.2020 16:00
      Highlight Highlight Ja ich hoffe das kommt gut...
    • JZ4EVER 12.08.2020 17:13
      Highlight Highlight was für Leistungen denn? die Geisterspielsiege im Juli als die Saison schon entschieden war? jetzt gehts gegen Messi und Barca und den Bayern werden hoffentlich die Grenzen aufgezeigt. Ausserdem bin ich nicht sicher ob die lange Pause ein Nachteil sein könnte
    Weitere Antworten anzeigen
  • johnhenry 12.08.2020 15:05
    Highlight Highlight Fun Fact: Noch nie konnte ein Team ohne CR7 Diego Simeone( seit 2011 bei Atletico) in der CL KO- Phase bezwingen.
    • mrgoku 12.08.2020 16:14
      Highlight Highlight spricht wohl für CR7 :)
    • Turbokapitalist 12.08.2020 18:13
      Highlight Highlight @johnhenry CR7 ist draussen, ergo gewinnt Atletico die CL. ;)

      Nur spass, aber wäre für mein geplagtes Fussballherz in den letzten beiden Finals gegen Real mehr als genugtuend.
    • Clank 12.08.2020 19:54
      Highlight Highlight Atletico ist auch mein Favorit.
  • Stefan Morgenthaler-Müller 12.08.2020 14:55
    Highlight Highlight In fünf Jahren wird kaum jemand darüber reden, von daher ist es egal, wer gewinnt.
    • Mia_san_mia 12.08.2020 15:59
      Highlight Highlight Also über Sieger die vor Jahrzehnten gewonnen haben wird immer noch geredet. Wieso sollte das jetzt nicht so sein?
    • BöserOnkel 12.08.2020 16:04
      Highlight Highlight Genau das Gegenteil ist der Fall. In fünf Jahren wird kein Schwein mehr interessieren, was da mit Corona war. Hauptsache der Pokal steht im Regal und der Sieg ist in den Statistiken fest geschrieben.
    • mrgoku 12.08.2020 16:14
      Highlight Highlight Wenn Bayern gewinnt juckt es in 2 Jahren schon keinen mehr.

      Gewinnt Atalanta wird man in 10 Jahren noch darüber reden :)
  • Forest 12.08.2020 14:46
    Highlight Highlight Ich drücke Atalanta Bergamo, Atletico Madrid und Olympique Lyon die Daumen. Ich hoffe auf Atalanta Bergamo, die Chance dürfte leider sehr gering sein.

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