DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
epaselect epa07554593 Liverpool's Georginio Wijnaldum (L) celebrates with his teammate Trent Alexander-Arnold (R) after scoring the 3-0 goal during the UEFA Champions League semi final second leg soccer match between Liverpool FC and FC Barcelona at Anfield stadium in Liverpool, Britain, 07 May 2019.  EPA/PETER POWELL

Das «Wunder von Anfield» war auf SRF erst nach Mitternacht re-live zu sehen. Bild: EPa

Bitter! Das Liverpool-Wunder war der sechste CL-Knüller, den SRF-Zuschauer verpasst haben



Unfassbare Wendungen, strauchelnde Favoriten, erfrischender Offensiv-Fussball – die aktuelle K.o.-Runde der Champions League ist zweifelsfrei eine der spektakulärsten seit der Gründung des Wettbewerbs vor fast 27 Jahren. Dumm nur, dass der TV-Zuschauer ohne Pay-TV-Abo davon fast nichts mitkriegt.

Das Schweizer Fernsehen SRF, das die Übertragungsrechte in dieser Saison an Teleclub verlor, darf jeweils nur ein Mittwoch-Spiel live zeigen. Die folgenden Knüller durfte oder wollte – wer die Wahl hat, hat die Qual – das SRF nicht übertragen:

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SRF Sport

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SRF Sport

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SRF Sport

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SRF Sport

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SRF Sport

abspielen

Die Highlights der Partie. Video: YouTube/SRF Sport

Immerhin: Zwei spektakuläre K.o.-Spiele konnte das SRF trotz der beschränkten Auswahl dennoch zeigen. Den 3:1-Sieg des FC Liverpool bei Bayern München und das sensationelle 3:1 von Manchester United bei Paris St-Germain, nachdem die «Red Devils» zuhause 0:2 verloren hatten.

Heute darf man im Leutschenbach auf einen weiteren Knüller zwischen Ajax Amsterdam und Tottenham Hotspur (Hinspiel: 1:0) hoffen, denn es ist bereits das letzte Champions-League-Spiel in dieser Saison, das SRF übertragen darf. Der Final darf aus vertragsrechtlichen Gründen nämlich nicht ausgestrahlt werden.

Der Final wird dennoch im Free-TV zu sehen sein. Teleclub strahlt das Spiel am 1. Juni auf Teleclub Zoom aus. Wer den Sender nicht empfangen kann, hat auf SRF immerhin noch die Möglichkeit, den Match am Morgen darauf um 7.05 Uhr im Re-live-Modus zu sehen.

Roland Mägerle, Leiter SRF Sport:

«Im Vergleich zur vergangenen Vertragsperiode hat Teleclub in etwa das Vierfache ausgegeben für die Champions-League-Rechte. Mit dieser Preistreiberei kann und will die SRG nicht mithalten.»

Sport-Leiter Roland Mägerle begründet den Final-Verzicht auf der SRF-Website so: «Wir haben alles daran gesetzt, um auch den Champions-League-Final live bei SRF zeigen zu können. Die SRG hat darum ein sehr gutes Angebot abgegeben. Mit den finanziellen Möglichkeiten der Swisscom konnten wir aber nicht mithalten». Als gebührenfinanziertes Medienhaus habe es für die SRG eine klar definierte Obergrenze des Gebots gegeben.

Teleclub überweist der UEFA gemäss «Blick» rund 20 Millionen Franken für eine Champions-League-Saison, SRF zahlte davor nur fünf Millionen. Insgesamt stehen der SRG rund 50 Millionen Franken pro Jahr für Sportrechte zur Verfügung – 20 Millionen alleine für die Champions League sprengten da den Rahmen. Da die Rechte für die kommenden Saisons 2019/20 und 2020/21 bereits vergeben wurden, ist davon auszugehen, dass sich an dieser Konstellation auch in den nächsten zwei Jahren nichts ändern wird.

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die grössten Champions-League-Aufholjagden seit 1993

1 / 20
Die grössten Champions-League-Aufholjagden seit 1993
quelle: epa/efe / quique garcia
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Die 21 schönsten Champions-League-Tore

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Kommentar

Liebe UEFA, du tust mal wieder alles, damit wir dich einfach nicht mögen 🏳‍🌈

Die UEFA verbietet eine Regenbogen-Arena in München und lässt damit keine Kritik an den homophoben Entscheidungen des ungarischen Parlaments zu. Es ist ein weiteres bedenkliches Zeichen des europäischen Fussballverbandes.

Die Euro 2020 ist ein tolles Turnier. Aus sportlicher Sicht macht es Spass. Grosse Spiele, viel Spannung, alles super so weit. Das ist nicht nur eine schöne Sache für die Fans, sondern auch für den Veranstalter, die UEFA. Aus der grossen Aufmerksamkeit ergeben sich auch viele Gelegenheiten, das Image aufzupolieren.

Ob das gelingt? Man darf skeptisch sein. Der europäische Fussballverband schafft es, noch während der Vorrunde mehrere fragwürdige Entscheidungen zu treffen.

Ungarn hat nicht nur ein …

Artikel lesen
Link zum Artikel