DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

SC Rapperswil-Jona Lakers Torhueter Melvin Nyffeler, links, gegen HC Lugano Verteidiger Alessandro Chiesa waehrend dem vierten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Lugano am Montag, 19. April 2021, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Goalie Melvin Nyffeler lässt die Luganesi verzweifeln. Bild: keystone

ZSC, Rappi und Servette sichern sich den dritten Sieg – Bern gleicht gegen Zug aus

Den ZSC Lions, Servette und den Rapperswil-Jona Lakers fehlen in den Playoff-Viertelfinals noch ein Sieg zum Weiterkommen. Derweil schafft Bern gegen Qualifikationssieger Zug den Ausgleich in der Best-of-7-Serie.



Bern – Zug 6:2

Serie 2:2

Es bleibt dabei: In dieser Serie kann nur das Heimteam gewinnen. Zwei Tage nach dem 0:3 in Zug gelang dem SCB in der heimischen PostFinance-Arena erneut eine starke Reaktion. Der Cupsieger und amtierende Meister zeigte sich dabei gnadenlos effizient.

Zug legte einen Traumstart hin und ging nach nur 73 Sekunden durch Yannick Zehnder in Führung, doch die Berner reagierten prompt und glichen in der 6. Minute durch Eero Elo im Powerplay aus. Der Finne, den die Berner mittels B-Lizenz von Langenthal für die Playoffs verpflichtet haben, sprang für den verletzten Schweden Jesper Olofsson ein. Inti Pestoni (14.) und André Heim (17.) erhöhten noch vor der ersten Pause auf 3:1. Drei der ersten acht Berner Abschlüsse auf das Tor von Zugs Goalie Leonardo Genoni landeten dabei im Netz.

abspielen

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Zug konnte im Mittelabschnitt durch den Amerikaner Justin Abdelkader (33.) zwar auf 2:3 verkürzen, doch im letzten Drittel machten sich die Zentralschweizer bei der Aufholjagd mit Strafen das Leben selbst schwer. Schliesslich sorgte Berns Nationalverteidiger Ramon Untersander mit seinem dritten Tor in dieser Viertelfinalserie in der 54. Minute für die Entscheidung. Weil danach auch noch Captain Simon Moser und Cory Conacher ins leere Tor trafen, gewann der SCB die Partie wie schon im ersten Heimspiel vier Tage zuvor mit 6:2.

Bern - Zug 6:2 (3:1, 0:1, 3:0)
50 Zuschauer. SR Salonen/Urban, Progin/Steenstra (CAN).
Tore: 2. Zehnder 0:1. 6. Elo (Jeffrey, Karhunen/Powerplaytor) 1:1. 14. Pestoni (Praplan) 2:1. 17. Heim 3:1. 33. Abdelkader (Diaz, Martschini/Powerplaytor) 3:2. 54. Untersander (Conacher) 4:2. 57. Moser 5:2 (ins leere Tor). 60. (59:48) Conacher 6:2 (ins leere Tor).
Strafen: 5-mal 2 Minuten gegen Bern, 6-mal 2 Minuten gegen Zug.
PostFinance-Topskorer: Heim; Simion.
Bern: Karhunen; Untersander, Beat Gerber; Andersson, Zryd; Thiry, Colin Gerber; Burren; Conacher, Jeffrey, Moser; Pestoni, Praplan, Scherwey; Elo, Heim, Bader; Berger, Neuenschwander, Sopa; Sterchi.
Zug: Genoni; Schlumpf, Geisser; Diaz, Stadler; Cadonau, Alatalo; Gross; Simion, Kovar, Hofmann; Klingberg, Albrecht, Zehnder; Martschini, Shore, Abdelkader; Leuenberger, Senteler, Bachofner; Langenegger.
Bemerkungen: Bern ohne Blum, Olofsson, Ruefenacht und Sciaroni (alle verletzt), Zug ohne Dario Wüthrich (verletzt) und Thorell (überzähliger Ausländer). Zug von 56:15 bis 56:43 und 57:22 bis 59:48 ohne Torhüter.

Berns PostFinance Top Scorer Andre Heim jubelt nach seinm Tor zum 3-1, im vierten Eishockey Playoff Viertelfinalspiel der National League zwischen dem SC Bern und dem EV Zug, am Montag, 19. April 2021 in der Postfinance Arena in Bern.  (PostFinance/KEYSTONE/Peter Klaunzer)

Berns André Heim jubelt nach seinem Treffer zum 3:1. Bild: keystone

Zürich – Lausanne 3:1

Serie 3:1

Auch Spiel 4 der Serie zwischen dem Qualifikations-Vierten Lausanne und den direkt dahinter platzierten ZSC Lions war eine ruppige Angelegenheit. Aus dem Lausanner Vorhaben, nach zwei Niederlagen hintereinander mit harter Arbeit und Disziplin auf die Erfolgsspur zurückfinden, wurde definitiv nichts.

abspielen

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

In der ersten Spielhälfte handelten sich die Waadtländer gleich sieben (unnötige) Zweiminuten-Strafen ein. Zwei davon nutzten die Lions zum 1:0 und 2:0. Der Amerikaner Ryan Lasch (12.) und der Finne Teemu Rautiainen (27.) trafen nach sehenswerten Kombinationen für die Zürcher.

ZSC-Goalie Ludovic Waeber steuerte seinem dritten Shutout hintereinander entgegen, ehe Lausanne im Schlussdrittel durch Cody Almond auf 1:2 verkürzen konnte. Für den LHC war es der erste Torerfolg nach über 165 Minuten. Der Anschlusstreffer verlieh den Gästen zwar noch einmal etwas Energie, doch Denis Hollenstein brachte den ZSC-Sieg mit dem 3:1 vier Minuten vor Schluss in trockene Tücher.

abspielen

Lausannes Grossmann: «Wir waren gefühlt drei Viertel des Spiels in Unterzahl.» Video: YouTube/MySports

In den Schlussminuten verlor Lausannes Captain Mark Barberio die Beherrschung. Zuerst leistete sich der Kanadier ein Stockstich gegen Sven Andrighetto, danach checkte er den ZSC-Topskorer mit Anlauf von hinten in die Bande. Barberio - ein Wiederholungstäter- dürfte eine längere Sperre drohen.

ZSC Lions - Lausanne 3:1 (1:0, 1:0, 1:1)
50 Zuschauer. SR Lemelin/Mollard, Schlegel/Burgy.
Tore: 12. Lasch (Krüger, Hollenstein/Powerplaytor) 1:0. 27. Rautiainen (Prassl, Andrighetto/Powerplaytor) 2:0. 46. Almond (Genazzi/Powerplaytor) 2:1. 57. Hollenstein (Christian Marti) 3:1.
Strafen: 4-mal 2 plus 5 Minuten (Geering) plus Spieldauer (Geering) gegen ZSC Lions, 8-mal 2 plus 2-mal 5 Minuten (Barberio, Bozon) plus 2-mal Spieldauer (Barberio, Bozon) gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Andrighetto; Kenins.
ZSC Lions: Waeber; Noreau, Christian Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Noah Meier; Prassl, Roe, Andrighetto; Bodenmann, Krüger, Hollenstein; Lasch, Sigrist, Rautiainen; Pedretti, Schäppi, Wick; Diem.
Lausanne: Boltshauser; Genazzi, Barberio; Heldner, Frick; Grossmann, Aurélien Marti; Krueger, Krakauskas; Gibbons, Jooris, Hudon; Bertschy, Emmerton, Kenins; Bozon, Almond, Antonietti; Jäger, Froidevaux, Douay.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Chris Baltisberger, Blindenbacher, Morant, Pettersson und Suter (alle verletzt), Lausanne ohne Malgin (verletzt).

Jubel bei den Spielern der ZSC Lions im vierten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen den ZSC Lions und Lausanne HC am Montag, 19. April 2021, im Hallenstadion in Zuerich. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Die Zürcher sichern sich den dritten Sieg in Folge. Bild: keystone

Rapperswil – Lugano 3:1

Serie 3:1

Den Rapperswil-Jona Lakers fehlt noch ein Sieg zum zweiten Halbfinal-Einzug in der höchsten Liga nach 2006. Sie bezwingen Lugano 3:1 und führen in der Best-of-7-Viertelfinalserie ebenfalls 3:1.

Von 1996 bis 2008 erreichten die Rapperswiler zehnmal die Playoffs, ehe sie nur noch gegen den Abstieg spielten, der 2015 Tatsache wurde. In den ersten beiden Saisons nach dem Wiederaufstieg vor drei Jahren beendeten sie die Qualifikation zweimal als abgeschlagener Tabellenletzter. Nun sind die Lakers auf dem besten Weg, nach Biel in den Achtelfinals (2:0 Siege) auch Lugano, den Zweiten der Regular Season, zu eliminieren.

abspielen

Doppeltorschütze Nando Eggenberger will die Serie am Mittwoch entscheiden. Video: YouTube/MySports

Es ist nicht so, dass die St. Galler zaubern, dazu besitzen sie die spielerischen Qualitäten nicht. Sie agieren jedoch äusserst solidarisch und machen den Bianconeri mit ihrer Kompaktheit das Leben schwer. Im vierten Duell in dieser Serie kam den Gastgebern zudem zupass, dass sie bereits nach 65 Sekunden durch Roman Cervenka in Führung gingen. In der 18. Minute erhöhte Nando Eggenberger nach schöner Vorarbeit von Andrew Rowe auf 2:0; ersterer setzte praktisch mit der Schlusssirene mit einem Schuss ins leere Gehäuse auch noch den Schlusspunkt.

abspielen

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Von den Luganesi kam insgesamt zu wenig, insofern erstaunte es nicht, dass sie nicht mehr als das 1:2 durch Giovanni Morini (47.) zustande brachten. Ausserdem hatte Alessio Bertaggia (51.) Pech, als sein Schuss vom Innenpfosten zurückprallte. So jubelten am Ende zum dritten Mal in Serie die Lakers, sehr zur Freude der lautstarken 50 Fans.

Rapperswil-Jona Lakers - Lugano 3:1 (2:0, 0:0, 1:1)
50 Zuschauer. SR Stricker/Stolc, Altmann/Wolf.
Tore: 2. Cervenka (Clark) 1:0. 18. Eggenberger (Rowe, Vukovic) 2:0. 47. Morini (Loeffel) 2:1. 60. (59:59) Eggenberger (Lehmann, Rowe) 3:1 (ins leere Tor).
Strafen: 3-mal 2 plus 10 Minuten (Randegger) gegen Rapperswil-Jona Lakers, 4-mal 2 Minuten gegen Lugano.
PostFinance-Topskorer: Wick; Fazzini.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Vukovic, Jelovac; Sataric, Maier; Egli, Profico; Randegger, Dufner; Lehmann, Rowe, Eggenberger; Clark, Cervenka, Schweri; Moses, Wick, Loosli; Wetter, Ness, Forrer.
Lugano: Schlegel; Heed, Wellinger; Loeffel, Riva; Chiesa, Wolf; Walker, Nodari; Boedker, Arcobello, Bertaggia; Bürgler, Lajunen, Suri; Fazzini, Herburger, Lammer; Zangger, Sannitz, Morini.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Dünner, Lhotak und Payr (alle verletzt), Lugano ohne Traber (verletzt), Brennan und Josephs (beide überzählige Ausländer). Lugano von 57:49 bis 58:34, 59:00 bis 59:28 und 59:40 bis 59:59 ohne Torhüter.

SC Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Nando Eggenberger feiert seinen Treffer zum 2:0 waehrend dem vierten Eishockey Playoff-Viertelfinalspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Lugano am Montag, 19. April 2021, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Nando Eggenberger lässt den Underdog nach dem 2:0 jubeln. Bild: keystone

Genf – Fribourg 4:0

Serie 3:1

Servette liess sich auch vom verletzungsbedingten Ausfall von Stammgoalie Gauthier Descloux nicht beirren. Der 24-Jährige verletzte sich in der 7. Minute ohne Fremdeinwirkung nach einer Parade und musste unter Tränen seinem Ersatz Daniel Manzato Platz machen.

abspielen

Daniel Manzato musste für den Verletzten Descloux ins Tor. Video: YouTube/MySports

Zu diesem Zeitpunkt führte Servette dank einem Powerplaytor des Schweden Henrik Tömmernes (5.) bereits 1:0. Manzato zeigte bei seinem Playoff-Debüt ein starkes Spiel und wehrte sämtliche 34 Schüsse auf sein Tor ab. Besonders im Mitteldrittel drückte Gottéron auf den Ausgleich. Die beste Chance zum 1:1 vergab in der 31. Minute der von der Strafbank her kommende Benjamin Chavaillaz, der alleine auf Manzato losziehen konnte. Kurz vor der ersten Pause hatte Chris DiDomenico zudem nur den Innenpfosten getroffen.

Für die definitive Entscheidung sorgten in den letzten neun Minuten Tyler Moy, der am Samstag beim 8:3 in Freiburg gleich dreimal getroffen hatte, Eric Fehr und Joël Vermin (ins leere Tor) mit ihren Treffern zum 2:0, 3:0 und 4:0.

abspielen

Die Highlights des Spiels. Video: YouTube/MySports

Genève-Servette - Fribourg-Gottéron 4:0 (1:0, 0:0, 3:0)
50 Zuschauer. SR Wiegand/Tscherrig, Obwegeser/Fuchs.
Tore: 5. Tömmernes (Powerplaytor) 1:0. 52. Moy 2:0. 56. (55:21) Fehr (Moy) 3:0. 57. (56:53) Vermin 4:0 (ins leere Tor).
Strafen: je 4-mal 2 Minuten.
PostFinance-Topskorer: Tömmernes; Mottet.
Genève-Servette: Descloux (7. Manzato); Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Le Coultre; Guebey, Völlmin; Smons; Winnik, Fehr, Omark; Rod, Richard, Vermin; Moy, Kast, Miranda; Arnaud Montandon, Berthon, Vouillamoz; Patry.
Fribourg-Gottéron: Berra; Gunderson, Chavaillaz; Kamerzin, Jecker; Sutter, Furrer; Abplanalp; Sprunger, Desharnais, Mottet; Stalberg, Bykov, DiDomenico; Jörg, Marchon, Herren; Bougro, Schmid, Jobin; Schaller.
Bemerkungen: Genève-Servette ohne Maurer, Mercier (beide verletzt) und Asselin (überzähliger Ausländer), Fribourg-Gottéron ohne Brodin, Rossi (beide verletzt) und Walser (gesperrt). Fribourg-Gottéron von 56:41 bis 56:53 ohne Torhüter. (nih/sda)

Geneve-Servette's defender Henrik Toemmernes, of Sweden, left, celebrates his goal with teammates center Eric Fehr #16, of Canada, forward Linus Omark #67, of Sweden, forward Arnaud Montandon #70 and forward Daniel Winnik, of Canada, right, after scoring the 1:0, during the forth leg of the National League Swiss Championship quarter-final playoff game between Geneve-Servette HC and HC Fribourg Gotteron, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Monday, April 19, 2021. The game is played behind semi closed doors (only 50 personnes can be present in the arena) due to the coronavirus COVID-19 pandemic. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Genf-Servette fehlt in der Romands-Serie noch ein Sieg zum Weiterkommen. Bild: keystone

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003

1 / 21
Alle NL-Topskorer der Qualifikation seit 2002/2003
quelle: keystone / urs flueeler
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Eismeister Zaugg

SC Bern – «Stunde null» nach der heftigsten Transferniederlage der Geschichte

SCB-Obersportchef Raeto Raffainer bestätigt, dass der SCB keine Transfers machen kann. Trotzdem nennt er als Saisonziel Platz 6 bis 8.

Das beispiellose sportliche Führungsversagen hat dem SCB die heftigste Transferniederlage seiner Geschichte beschert: Die Berner haben nicht einen einzigen Schweizer Feldspieler verpflichtet, aber eigene Talente (Playoff-Topskorer André Heim, Yanik Burren, Kyen Sopa) an die Konkurrenz verloren. Transfertechnisch die «Stunde null».

Sogar «Small Market Teams» wie Langnau, Ambri oder die Lakers mit viel bescheideneren finanziellen Mitteln sind heute im Transfer-Business erfolgreicher. Und das in …

Artikel lesen
Link zum Artikel