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From left Ambri's goalkeeper Daniel Manzato, Lugano?s player Julian Walker, center, celebrates the 1 - 0 goal with Lugano?s player Raffaele Sannitz, right, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2019/20 between HC Lugano and HC Ambri Piotta at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Saturday, February 29, 2020. (Keystone/Ti-Press/Samuel Golay)

Am Ende konnte Lugano nur dank Lausannes Sieg über Bern jubeln. Bild: KEYSTONE

Meister Bern vergeigt die Playoffs – Lugano profitiert trotz Derby-Niederlage

Meister Bern verliert das Fernduell gegen Lugano um den letzten Playoff-Platz und muss in die Abstiegsrunde. Sowohl Bern (2:3 in Lausanne) als auch Lugano (1:4 gegen Ambri) verlieren ihre Spiele.



Die Schlusstabelle

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tabelle: srf

Der Topskorer

Pius Suter (23) von den ZSC Lions wurde mit 30 Toren und insgesamt 53 Punkten souverän Topskorer der Regular Season in der National League. Der Nationalstürmer ist seit Einführung der Playoffs in der Saison 1985/1986 erst der dritte Schweizer Topskorer der Qualifikation nach Guido Lindemann (1982) und Damien Brunner (2012).

Der Zuercher Pius Suter jubelt nach dem 3-0 beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den EV Zug in Zuerich am Samstag, 29. Februar 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Suter verwies den Berner Mark Arcobello (15 Tore/total 48 Punkte) sowie Teamkollege Garrett Roe (13/total ebenfalls 48) auf die weiteren Plätze.

Suter egalisierte mit seinen 30 Toren in der Qualfikation auch die letztjährige Bestmarke von Gregory Hofmann (damals Lugano/heute Zug). Den Rekord eines Schweizers seit Einführung der Playoffs hält Peter Jaks mit 39 Toren in 36 Spielen in der Saison 1986/87.

Die Playoff-Begegnungen

National League Playoffs 2020 Viertelfinals

Bild: watson

Sowohl der Playoff-Beginn und als auch die Formeln der Serien sind noch offen. In den letzten Jahren waren alle Serien im Best-of-7-Modus gespielt worden.

Ursprünglich hätten die Playoffs in der National League am nächsten Samstag beginnen sollen. Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus ist nun aber auf Montag eine ausserordentliche Ligaversammlung mit den entsprechenden Traktanden angesetzt.

Lausanne – Bern 3:2

Lausanne befördert den SC Bern mit einem 3:2-Heimsieg in die Abstiegsrunde. Für die Waadtländer war der Kanadier Josh Jooris Doppeltorschütze. Er erzielte für das heimschwächste Team der Liga die Tore zum 2:1 und 3:2. Nach dem 3:2 (56.) stand Lausanne einem deutlicheren Verdikt näher als Bern dem Ausgleich.

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Simon Moser im Interview. Video: YouTube/MySports

Verteidiger Lukas Frick war Lausannes dritter Toschütze. Er hatte die Waadtländer im Mitteldrittel mit einem Handgelenkschuss in Führung gebracht. Für Bern hatten Inti Pestoni und Tristan Scherwey jeweils ausgeglichen. Lausanne war insgesamt einen Tick schneller in den Zweikämpfen und realisierte am Ende den ersten Sieg im zweiten Spiel unter seinem neuen kanadischen Trainer Craig MacTavish. Bei Lausanne stand erstmals seit dem 3. Januar wieder Goalie Luca Boltshauser wieder einmal von Beginn an zwischen den Pfosten.

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SCB-Sportchef Alex Chatelain im Interview. Video: YouTube/MySports

Für den SC Bern ist es das zweite Verpassen der Playoffs als Meister nach 2014. Doch vor allem verpasst mit dem SCB erstmals überhaupt zweimal in Folge ein Meister die Playoffs. Im Vorjahr waren die ZSC Lions nicht über den 9. Rang in der Qualifikation hinausgekommen. Vor zwei Jahren hatte Hans Kossmann, der aktuelle SCB-Coach, die ZSC Lions noch zum Meistertitel geführt.

Le top scorer bernois Mark Arcobello, centre, montre sa deception lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne HC et le SC Bern ce samedi 29 fevrier 2020 se deroulant a huis-clos suite a l'epidemie de Coronavirus (2019-nCoV) a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Lausanne - Bern 3:2 (0:0, 2:1, 1:1)
Keine Zuschauer. - SR Salonen, Hebeisen; Kovacs, Gnemmi. - Tore: 33. Frick (Grenier) 1:0. 35. Pestoni (Beat Gerber) 1:1. 40. (39:02) Jooris (Lindbohm) 2:1. 44. Scherwey (Beat Gerber) 2:2. 56. Jooris (Nodari, Bertschy) 3:2. -
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Lausanne, keine gegen Bern. - PostFinance-Topskorer: Jeffrey; Arcobello.
Lausanne: Boltshauser; Heldner, Frick; Nodari, Lindbohm; Grossmann, Genazzi; Oejdemark; Pereskokov, Jeffrey, Herren; Bertschy, Jooris, Kenins; Leone, Vermin, Grenier; Moy, Freidevaux, Traber; Antonietti.
Bern: Karhunen; Untersander, Blum; Andersson, Beat Gerber; Krueger, Colin Gerber; Burren; Mursak, Arcobello, Moser; Pestoni, Rüfenacht, Scherwey; Jeremi Gerber, Ebbett, Praplan; Berger, Heim, Kämpf.
Bemerkungen: Lausanne ohne Almond, Emmerton und Holm (alle verletzt), Bern ohne Bieber, Grassi, Sciaroni (alle verletzt), MacDonald und Thomas (überzählige Ausländer). - 30. Traber verletzt ausgeschieden. - Bern ab 57:58 ohne Torhüter.

Lugano – Ambri 1:4

Ein sehr effizientes Ambri gewann bei Lugano nach einem 0:1-Rückstand mit 4:1. Trotz der Derby-Niederlage erreichte Lugano indes die Playoffs. In diesen bekommt es Lugano in den Viertelfinals mit dem Qualifikationssieger ZSC Lions zu tun.

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Sandro Zangger im Interview. Video: YouTube/MySports

Ambri machte im Schlussdrittel aus fünf Torschüssen drei Tore. Fabio Hofer, Robert Sabolic in Überzahl sowie ein Schuss ins leere Tor von Dominic Zwerger brachten den Leventinern den zweiten Sieg in Folge ein. Dadurch beginnt Ambri die Abstiegsrunde definitiv im 10. Rang, was nach sechs Spielen dieser Runde der vorzeitige Klassenerhalt bedeuten würde. Luganos einziger Torschütze war Thomas Wellinger. Ambri-Piotta war dann mit dem bereits achten Unterzahltor in der laufenden Saison (Liga-Höchstwert) zum 1:1-Ausgleich gekommen. Torschütze war Ambris PostFinance-Topskorer Matt D'Agostini.

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Niklas Schlegel im Interview. Video: YouTube/MySports

Für ein Tessiner Derby fehlten auf Grund der Geisterkulisse die Emotionen vom Publikum. Dabei gab es auch einen Derby-Abschied: Es war das 101. Tessiner Derby für Luganos Verteidiger-Veteran Julien Vauclair (41), womit er mit Ambris nicht mehr aktiven Rekordhalter Nicola Celio in dieser Rubrik gleichzog. Da Vauclair künftig als Scout für Lugano tätig sein wird, wird er nicht mehr zum alleinigen Rekordhalter avancieren.

The mascot of Lugano in the Corner Arena, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2019/20 between HC Lugano and HC Ambri Piotta at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Saturday, February 29, 2020. (Keystone/Ti-Press/Samuel Golay)

Einziger Zuschauer heute: Das Lugano-Maskottchen. Bild: KEYSTONE

Lugano - Ambri-Piotta 1:4 (0:0, 1:1, 0:3)
Keine Zuschauer. - SR Lemelin/Mollard; Cattaneo/Fuchs. -
Tore: 22. Wellinger 1:0. 34. D'Agostini (Ausschluss Dotti!) 1:1. 43. Hofer (Dal Pian) 1:2. 46. Sabolic (Flynn/Ausschluss Bürgler) 1:3. 60. (59:16) Zwerger (Plastino) 1:4 (ins leere Tor). -
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Lugano, 5mal 2 plus 10 Minuten (Zwerger) gegen Ambrì Piotta Postfinance-Topskorer: Klasen; D'Agostini.
Lugano: Schlegel; Wellinger, Chorney; Chiesa, Elia; Vauclair, Löffel; Jecker; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Lammer, Sannitz, Fazzini; Bürgler, Romanenghi, Zangger; Morini.
Ambri-Piotta: Manzato; Fora, Dotti; Plastino, Ngoy; Fohrler, Fischer; Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; D'Agostini, Flynn, Sabolic; Hofer, Müller, Zwerger; Mazzolini, Dal Pian, Hinterkircher; Schwab.
Bemerkungen: Lugano ohne Postma und Ryno (überzählige Ausländer), Ambri ohne Rohrbach, Kneubühler, Jelovac, Kostner, Payr, Pinana, Incir (alle verletzt) sowie Novotny (krank).

ZSC Lions – EV Zug 4:1

Die ZSC Lions haben zum vierten Mal in den letzten sieben Jahren die Qualifikation gewonnen. Sie setzten sich im Direktduell um Platz 1 gegen Zug 4:1 durch. Zug hätte eine Niederlage in der Verlängerung gereicht, um die Tabellenführung erfolgreich zu verteidigen. Jedoch agierten die Lions deutlich effizienter. Als Pius Suter in der 26. Minute das 3:0 erzielte, lautete das Schussverhältnis 12:12. Für Liga-Topskorer Suter war es der 30. Saisontreffer, womit er der fünfte Spieler und der zweite Schweizer nach Gregory Hofmann (2018/19) ist, der in den letzten elf Qualifikationen die 30-Tore-Marke erreicht hat.

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Patrick Geering im Interview. Video: YouTube/MySports

In der 32. Minute erhöhte Denis Hollenstein, der in der 9. Minute mit der ersten Chance der Lions schon zum 1:0 getroffen hatte, gar auf 4:0. Der Flügelstürmer stand mutterseelenallein vor dem Zuger Keeper Leonardo Genoni. In der Folge nahm EVZ-Trainer Dan Tangnes ein Timeout, mehr als das 1:4 durch Dario Simion (33.), der im Powerplay erfolgreich war, gelang den Gästen aber nicht.

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Raphael Diaz im Interview. Video: YouTube/MySports

Die Lions hatten die Zentralschweizer schon in der Woche zuvor 4:1 bezwungen, nachdem sie zuvor fünf Direktduelle in Folge verloren hatten. Während die Zürcher den sechsten Sieg in den vergangenen sieben Partien feierten, war es für die Zuger, welche die Qualifikation zum dritten Mal hintereinander im 2. Rang beendeten, die vierte Niederlage in den letzten fünf Begegnungen. Dass der EVZ jedoch fähig ist, den Schalter rasch wieder umzulegen, bewies er in der vergangenen Saison, in der er am Ende der Qualifikation ebenfalls nachliess und dennoch den Final erreichte.

Der Zuercher jubeln nach dem Sieg beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den EV Zug in Zuerich am Samstag, 29. Februar 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Die ZSC Lions sind Qualifikationssieger. Bild: KEYSTONE

ZSC Lions - Zug 4:1 (2:0, 2:1, 0:0)
Keine Zuschauer. - SR Wiegand/Fluri, Kaderli/Schlegel. -
Tore: 9. Hollenstein 1:0. 15. Bodenmann (Hollenstein) 2:0. 26. Suter (Geering) 3:0. 32. Hollenstein (Bodenmann) 4:0. 33. Simion (Thorell, Alatalo/Ausschluss Berni) 4:1. -
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions, 7mal 2 Minuten gegen Zug. - PostFinance-Topskorer: Suter; Hofmann.
ZSC Lions: Flüeler; Noreau, Marti; Jakkola, Geering; Trutmann, Berni; Phil Baltisberger; Pettersson, Krüger, Suter; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Chris Baltisberger, Prassl, Wick; Sigrist, Schäppi, Pedretti; Simic.
Zug: Genoni; Diaz, Morant; Thiry, Alatalo; Zgraggen Geisser; Zryd, Stadler; Klingberg, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Simion, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.
Bemerkungen: ZSC Lions ohne Roe (krank), Blindenbacher und Ortio. Zug ohne Schnyder, Schlumpf (alle verletzt) und Martinsen (überzähliger Ausländer). - Timeout Zug (32.). - 47. Pfostenschuss Chris Baltisberger. - Zug ab 58:50 ohne Goalie.

Fribourg – Genf 1:6

Servette beendete die Qualifikation mit vier Siegen in Serie. Im letzten Spiel gewannen die Genfer bei Fribourg-Gottéron gleich 6:1. Der erst 20-jährige Stéphane Patry zeichnete sich mit den Treffern zum 3:0 (47.) und 4:1 (54.) als Doppel-Torschütze aus. Damit war er in dieser Partie gleich oft erfolgreich wie in den ersten 28 Spielen in der höchsten Schweizer Liga.

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Samuel Walser im Interview. Video: YouTube/MySports

Der Sieg der Genfer war auch in dieser Höhe verdient. Bei Fribourg, das sich am Tag zuvor dank zehn Siegen in den vorangegangenen zwölf Begegnungen für die Playoffs qualifiziert hatte, war die Luft sichtlich draussen. Dennoch erhielt Gottérons Trainer Christian Dubé in der 39. Minute eine Spieldauerdisziplinarstrafe.

Somit haben beide Teams je drei Direktduelle in der laufenden Meisterschaft für sich entschieden. Zunächst gewann dreimal Fribourg, dann dreimal Servette. Die Genfer, denen vor der Saison wenig zugetraut worden war, zeigten mit 30 Siegen eine erstaunliche Qualifikation und geniessen im Viertelfinal gegen Biel Heimrecht.

Les joueurs fribourgeois et genevois s'affrontent dans une patinoire vide suite aux mesures prises par le Conseil Federal en raison du coronavirus, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le Geneve Servette HC, ce samedi, 29 fevrier 2020, a la BCF Arena de Fribourg. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Fribourg wird von leeren Rängen deklassiert. Bild: KEYSTONE

Fribourg-Gottéron - Genève-Servette 1:6 (0:1, 0:1, 1:4)
Keine Zuschauer. - SR Stricker/Hungerbühler, Obwegeser/Bürgi. -
Tore: 17. Kast (Fritsche, Cajka) 0:1. 36. Jacquemet (Rod, Richard/Ausschluss Boychuk) 0:2. 47. Patry (Miranda, Winnik) 0:3. 53. (52:25) Walser (Marchon) 1:3. 54. (53:14) Patry (Miranda, Tömmernes) 1:4. 54. (53:29) Smons (Richard) 1:5. 57. Caron (Richard, Smons) 1:6. -
Strafen: 3mal 2 Minuten plus Spieldauer (für Trainer Dubé/39.) gegen Fribourg-Gottéron, keine gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Gunderson; Winnik.
Fribourg-Gottéron: Waeber; Kamerzin, Furrer; Gunderson, Marti; Forrer, Abplanalp; Gähler; Marchon, Walser, Vauclair; Lauper, Schmutz, Lhotak; Rossi, Desharnais, Brodin; Sprunger, Schmid, Boychuk.
Genève-Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Völlmin, Mercier; Karrer, Le Coultre; Smons; Caron, Richard, Rod; Miranda, Winnik, Patry; Fritsche, Kast, Cajka; Wick, Berthon, Douay.
Bemerkungen: Fribourg ohne Stalberg, Stalder (beide abwesend), Chavaillaz, Mottet und Bykow. Genève-Servette ohne Bozon, Fehr, Maillard, Maurer, Riat, Smirnovs und Wingels (alle verletzt). - 14. Pfostenschuss Patry.

Davos – Rapperswil 5:3

Ein lange Zeit fahriges Davos setzte sich die Rapperswil-Jona dank einem 4:0 im Schlussdrittel noch mit 5:3 durch. Marc Wieser war Doppeltorschütze für die Gastgeber.

Davos lag nach 14 Minuten mit 0:2 zurück. Das 0:2 von Daniel Kristo war dabei ein Shorthander der Gäste, die in den ersten beiden Dritteln viel engagierter als die Bündner agierten.

Erst im Schlussdrittel steigerte sich Davos. Und aufgrund der läuferischen und technischen Überlegenheit setzte sich das Team von Trainer Christian Wohlwend in seinem letzten Qualifikationsrundenspiel noch sicher durch.

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GRATULATION an Christian Wohlwend und den HCD. Video: YouTube/MySports

In den Playoffs bekommt es der Qualifikations-Dritte Davos in den Viertelfinals mit Lausanne zu tun. Gegen die Waadtländer hatten die Bündner das letzte Playoff-Duell auf gleicher Höhe vor drei Jahren mit 4:0 Siegen zu ihren Gunsten entschieden.

Die Davoser vor dem Anpfiff bei der Torhueter-Beschwoerung beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und den SC Rapperswil Jona Lakers, am Samstag, 29. Februar 2020 im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Der HC Davos sichert sich den 3. Rang. Bild: KEYSTONE

Davos - Rapperswil-Jona Lakers 5:3 (1:2, 0:1, 4:0)
Keine Zuschauer. - SR Tscherrig/Müller, Kehrli/Wolf. -
Tore: 9. Simek (Dominik Egli, Cervenka) 0:1. 14. Kristo (Ausschluss Randegger!) 0:2. 17. Tedenby (Marc Wieser, Mankinen) 1:2. 26. Maier 1:3 (angezeigte Strafe). 41. (40:51) Stoop (Herzog) 2:3. 49. Lindgren (Marc Wieser, Guerra) 3:3. 55. Marc Wieser (Ausschluss Chris Egli; Eggenberger) 4:3. 60. (59:05) Marc Wieser (Lindgren, Tedenby) 5:3. -
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Davos, 5mal 2 plus 5 Minuten (Hächler) plus Spieldauer (Hächler) gegen Lakers. - PostFinance-Topskorer: Lindgren; Clark.
Davos: Sandro Aeschlimann; Nygren, Barandun; Stoop, Jung; Kienzle, Guerra; Mankinen, Baumgartner, Tedenby; Ambühl, Marc Aeschlimann, Hischier; Marc Wieser, Lindgren, Herzog; Kessler, Chris Egli, Frehner; Thierry Bader.
Lakers: Nyffeler; Schneeberger, Profico; Dominik Egli, Randegger; Hächler, Maier; Vukovic, Schmuckli; Kristo, Pyatt, Loosli; Clark, Cervenka, Simek; Mosimann, Ness, Schlagenhauf; Eggenberger, Dünner, Casutt.
Bemerkungen: Davos ohne Dino Wieser, Du Bois, Corvi, Paschoud und Meyer (alle verletzt), Heinen (krank), Palushaj und Rantakari (überzählig Ausländer), Lakers ohne Dufner, Gurtner, Schweri und Noël Bader (alle verletzt) sowie Rowe (gesperrt). - 27. Schneeberger verletzt ausgeschieden. - 58. Timeout Lakers, von 57:00 bis 58:33 ohne Torhüter.

Langnau – Biel 4:2

Die SCL Tigers sind nach vier Niederlagen zum Siegen zurückkehrt. Sie bezwangen das zuvor dreimal erfolgreiche Biel 4:2.

Es war zu spüren, dass es für die Langnauer in dieser Partie um mehr ging als für die Bieler. Während für die Gäste schon vor dem Spiel klar war, dass sie die Qualifikation im 5. Rang beenden, benötigen die Emmentaler im Kampf gegen den Fall ins Playout jeden Punkt.

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Kevin Fey im Interview. Video: YouTube/MySports

Nachdem die Tigers zweimal einen Vorsprung aus der Hand gegeben hatten, avancierte der kurz vor Weihnachten zu den Langnauern zurückkehrte Finne Ero Elo mit zwei Toren (51./56.) zum Matchwinner. Die Emmentaler feierten den dritten Sieg hintereinander gegen Biel das beide Treffer im Powerplay erzielte. Dafür verantwortlich zeichneten Toni Rajala (35.) und Damien Brunner (46.). Es waren für die Seeländer die Saisontore 47 und 48 in Überzahl, womit sie in dieser Statistik die Nummer 1 sind.

Tigers Goalie Damiano Ciaccio, Yannick Blaser, Mitte, kaempfen um den Puck gegen Biels Marc-Antoine Pouliot, rechts, waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel, am Samstag 29. Februar 2020 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Langnau holt sich drei wichtige Punkte für die Abstiegsrunde. Bild: KEYSTONE

SCL Tigers - Biel 4:2 (1:0, 1:1, 2:1)
Keine Zuschauer. - SR Dipietro/Urban; Progin/Ambrosetti. -
Tore: 19. Maxwell (Dostoinow) 1:0. 35. Rajala (Pouliot/Ausschluss Cadonau) 1:1. 40. (39:43) Dostoinow (Maxwell) 2:1. 46. Brunner (Pouliot, Rajala/Ausschluss Huguenin) 2:2. 51. Elo (Maxwell) 3:2. 56. Elo 4:2. -
Strafen: je 3mal Minuten. - PostFinance-Topskorer: Pesonen; Rajala.
SCL Tigers: Ciaccio; Glauser, Leeger; Lardi, Erni; Schilt, Blaser; Cadonau, Huguenin; Elo, Maxwell, Dostoinow; Berger, Diem, Pesonen; Schmutz, Earl, Sturny; Kuonen, In-Albon, Andersons.
Biel: Paupe; Fey, Kreis; Rathgeb, Forster; Ulmer, Salmela; Sataric; Hügli, Pouliot, Rajala; Riat, Nussbaumer, Fuchs; Brunner, Gustafsson, Künzle; Schneider, Tanner, Kohler.
Bemerkungen: SCL Tigers ohne Gagnon, DiDomenico (überzählige Ausländer) und Punnenovs. Biel ohne Moser, Ullström, Neuenschwander, Lüthi, Cunti, Wüest (alle verletzt), Tschantré (Vaterschaftsurlaub), Jakowenko (überzähliger Ausländer). - 35. Treffer von Salmela aberkannt (Handtor). - Biel ab 56:19 ohne Goalie.

(zap/sda)

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Das Büro steht Kopf, wir sind im Playoff-Fieber

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