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L'attaquant fribourgeois Sandro Schmid, gauche, lutte pour le puck avec l'attaquant bernois Jan Mursak, droite, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le SC Bern, ce samedi, 18 janvier 2020 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Der Fribourger Sandro Schmid (l.) verfolgt den Berner Jan Mursak. Gottéron verlor jedoch in der Verlängerung. Bild: KEYSTONE

Gottéron verliert Strichkampf gegen Bern – SCL Tigers versenken Zug

In der National League rücken sowohl an der Tabellenspitze wie am Playoff-Strich die Teams wieder näher zusammen. Fribourg droht aber den Anschluss an Platz 8 zu verlieren.



Ambri-Piotta – Biel

In einer abwechslungsreichen und spannenden Partie realisierte Ambri-Piotta gegen Biel den ersten Heimsieg seit einem Monat. Doppeltorschütze Brian Flynn schoss die Tessiner in der 63. Minute zum 5:4-Sieg nach Verlängerung.

Flynn drohte der Unglücksrabe zu werden, nachdem er in der 46. Minute den Bieler Ausgleich zum 4:4 mitverschuldet hatte. Doch dann sicherte der Amerikaner seiner Mannschaft mit dem Siegtreffer zwei wichtige Punkte. Nach dem erfolgreichen Spengler Cup hatte Ambri nur in Rapperswil gewonnen und alle anderen Partien verloren. Dank dem Erfolg gegen Biel machte Ambri in der Tabelle einen Platz gut und ist auf Kosten von Fribourg neu Zehnter.

Biel auf der anderen Seite ist nur noch drei Punkte oberhalb des Strichs klassiert. Am Vorabend hatten die Seeländer beim 7:3 gegen Genève-Servette überzeugt und erstmals drei Punkte seit dem 1. Dezember gewonnen. Noch hat die Mannschaft von Trainer Antti Törmänen nicht aus der Krise gefunden, wie sich nur 24 Stunden später zeigte. Im letzten Drittel war Biel zwar die bessere Mannschaft, vermochte aus der Überlegenheit aber zu wenig Kapital zu schlagen. (sda)

Ambri's player Isacco Dotti, right, fights for the puck with Biel's player Damien Brunner, during the preliminary round game of National League Swiss Championship ice hockey game between HC Ambri Piotta and EHC Bienne at the ice stadium Valascia in Ambri, on Saturday,  January 18, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Isacco Dotti (r.) von Ambri im Zweikampf mit dem Bieler Damien Brunner. Bild: TI-PRESS

Fribourg-Gottéron – Bern

Der HC Fribourg-Gottéron bemühte sich gegen Meister Bern um den Sieg. Am Ende setzte sich Bern aber mit 3:2 nach Verlängerung durch.

Am Ende gaben beide Teams 31 Torschüsse ab, was auf ein ausgeglichenes Spiel schliessen lässt. Tatsächlich drückte Gottéron dem Spiel in der regulären Spielzeit den Stempel auf, wurde in der Verlängerung aber ausgespielt (6:0 Schüsse für Bern). Verteidiger Calle Andersson, der am Freitag gegen Lausanne die Verlängerung entschieden hatte, Mark Arcobello, der schoss, und Simon Moser, der 33,7 Sekunden vor Schluss diesen Schuss unhaltbar ablenkte, führten den SC Bern zum Sieg. Gottéron verlor nach sechs Siegen erstmals in dieser Saison eine Verlängerung.

Ein gewonnener Punkt stellt für Fribourg den bescheidenen Ertrag dar aus einem Effort, der zum Sieg hätte reichen sollen. Nach der Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten um Platz 8 beträgt der Rückstand zu den Playoff-Plätzen wieder sechs Punkte.

Zudem spricht die Verletzungssituation derzeit gegen Gottéron. Neben Philippe Furrer, Samuel Walser und David Desharnais fehlte den Freiburgern gegen Bern erstmals Andrey Bykow, der sich am Freitag in Davos verletzt hat. Und in der 50. Minute schied auch noch der Kanadier Zach Boychuk verletzt aus.

Der Schlittschuhclub Bern ging in Freiburg schon nach 85 Sekunden in Führung und geriet nie in Rückstand. Trotz zwei Siegen nach Verlängerung binnen 24 Stunden wursteln die Berner weiter mitten im Strichkampf mit. Immerhin kämpften sich die Berner übers Wochenende wieder über den Trennstrich. In den nächsten Wochen bietet sich Bern gegen Servette (h), Davos (a), Ambri (a), Langnau (h), die ZSC Lions (h) und Zug (h) mit vier Heimspielen aus sechs Runden die Chance, die Ausgangslage weiter zu verbessern. (sda)

La joie du top scorer bernois Mark Arcobello, gauche, et de l'attaquant bernois Simon Moser, droite, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le SC Bern, ce samedi, 18 janvier 2020 a la patinoire de la BCF Arena a Fribourg. (KEYSTONE/Cyril Zingaro)

Die Berner Mark Arcobello (l.) und Simon Moser jubeln. Bild: KEYSTONE

Servette – Rapperswil-Jona Lakers

Der Genève-Servette Hockey Club hält sich nach dem Debakel in Biel (3:7) mit einem problemlosen 5:1-Erfolg über die Rapperswil-Jona Lakers weiter in der Spitzengruppe.

Nach drei Niederlagen fand Servette den Weg zum problemlosen Sieg, weil die Lakers 24 Stunden nach dem grandiosen 3:0-Erfolg über die ZSC Lions den Einstieg in die Partie überhaupt nicht fanden. Servette führte nach 164 Sekunden mit 1:0 und nach 13 Minuten schon 3:0. Rapperswils Torhüter Melvin Nyffeler – mit 35 Paraden und dem vierten Saison-Shutout der grosse Held am Freitag – liess drei der ersten sechs Schüsse auf sein Tor passieren.

Die Jungen führten Servette zum Sieg. Der 20-jährige Arnaud Riat eröffnete in der 3. Minute mit seinem ersten Saisontor und dem zweiten National-League-Treffer das Skore. Später doppelte Riat zum 5:1 sogar noch nach. Dem ebenfalls 20-jährigen Sandis Smons gelang mit dem 3:0 das erste Goal in der obersten Liga. Und der sogar erst 19-jährige Stéphane Patry bereitete Genfs zweiten Treffer vor.

Bei Servette feierte Jérémy Wick nach zweimonatiger Verletzungspause das Comeback, nachdem er am Freitag in Biel zwar schon wieder mit dabei war, aber im Seeland kaum eingesetzt worden ist. (sda)

Geneve-Servette's center Tanner Richard, left, and Geneve-Servette's forward Tim Bozon #94, of France, vies for the puck with Lakers' forward Jan Mosimann, right, during a National League regular season game of the Swiss Championship between Geneve-Servette HC and RC Rapperswil-Jona Lakers, at the ice stadium Les Vernets, in Geneva, Switzerland, Saturday, January 18, 2020. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Servettien Tanner Richard (l.) und Teamkollege Tim Bozon (#94) im Duell gegen Jan Mosimann (r.) von den Lakers. Bild: KEYSTONE

SCL Tigers – Zug

Die SCL Tigers haben ein erfolgreiches Wochenende hinter sich und gewinnen im Kampf um die Playoff-Plätze 6 wichtige Punkte. Dem 3:1 in Lugano lassen sie ein überraschend klares 5:1 gegen Zug folgen.

Dieses Resultat dürften selbst die grössten Optimisten im Emmental nicht erwartet haben, schliesslich hatten die Zuger seit Mitte November in 17 Partien nur einmal keine Punkte gewonnen. Gegen die offensiv effizienten und defensiv stabilen SCL Tigers hatten die Zuger, die mit Ersatzgoalie Luca Hollenstein angetreten waren, an diesem Abend wenig zu bestellen.

Die Basis zum Sieg legten die SCL Tigers mit einem Doppelschlag Ende des ersten Drittels. Federico Lardi mit seinem ersten Saisontreffer (18.) und Chris DiDomenico (20.) schossen Langnau 2:0 in Führung. Die Vorentscheidung fiel 2,9 Sekunden vor der zweiten Pause, als Langnau eine doppelte Überzahl zum 3:1 ausnützte. Nur vier Sekunden zuvor war Carl Klingberg auf die Strafbank verwiesen worden.

Viermal hatten die SCL Tigers verloren, nun gewannen sie – zum zweiten Mal in dieser Saison – beide Partien einer Doppelrunde. Entscheidend dafür war, dass die defensive Stabilität zurückkehrte. Nur je einen Gegentreffer kassierten sie, nachdem sie zuvor in drei Partien 17 Gegentore hatten einstecken müssen.

Langnau hielt sich über dem Strich und darf weiter auf die Playoff-Teilnahme hoffen. Zug bleibt trotz der Niederlage Leader. (sda)

Tigers Samuel Erni, links, und Goalie Ivars Punnenovs, rechts, kaempfen um den Puck gegen Zugs Sven Senteler, Mitte, waehrend des Eishockey Meisterschaftsspiels der National League zwischen den SCL Tigers und dem EV Zug, am Samstag, 18. Januar 2020, im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE/Marcel Bieri)

Die Tigers Samuel Erni (l.) und Goalie Ivars Punnenovs (r.) kämpfen um den Puck gegen Zugs Sven Senteler (M.). Bild: KEYSTONE

ZSC Lions – Lugano

Lugano hat auf die 1:3-Heimniederlage gegen die SCL Tigers reagiert und im Hallenstadion gegen die ZSC Lions 2:1 gewonnen.

Am Freitag standen die Zürcher beim 75-Jahr-Jubiläum der Rapperswil-Jona Lakers Spalier (0:3), am Tag darauf verloren sie auch beim offiziellen Abschied ihres zurückgetretenen Stürmers Robert Nilsson. Der Schwede hatte im November wegen der Nachwirkungen einer Hirnerschütterung im Januar 2018 seinen Rücktritt erklärt.

Die ZSC Lions betrieben viel Aufwand, der Ertrag hielt sich aber in Grenzen. Den einzigen Treffer erzielte Axel Simic zum zwischenzeitlichen 1:1 (13.). Dass die Zürcher nur einen Treffer schossen, lag auch an Luganos Goalie Niklas Schlegel, der bei seiner Rückkehr ins Hallenstadion – mit Bern hatte er gegen den ZSC nie gespielt – mit 27 Paraden eine starke Leistung zeigte.

Joni Ortio im Tor der ZSC Lions spielte ebenfalls stark, so dass die beiden Mannschaften in einer attraktiven Partie nur in Überzahl trafen. Den Siegtreffer erzielte Linus Klasen 13 Sekunden vor dem Ende des zweiten Drittels. Nur gerade sieben Sekunden hatte Zürichs Garrett Roe auf der Strafbank gesessen.

Nachdem in den bisherigen drei Duellen stets das Heimteam hatte gewinnen können, gewann mit Lugano erstmals das Auswärtsteam. Für die Tessiner war es im umstrittenen Kampf um die Playoff-Plätze ein enorm wichtiger Sieg. (sda)

Der Zuercher Simon Bodenmann, rechts, gegen den Tessiner Linus Klasen, links, beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den HC Lugano in Zuerich am Samstag, 18. Januar 2020. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Der Zürcher Simon Bodenmann (r.) gegen den Tessiner Linus Klasen. Bild: KEYSTONE

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Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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