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Zuerichs Pius Suter, links, jubelt nach seinem Tor (4-3) in die verlaengerung mit Zuerichs Fredrik Pettersson, links, Zuerichs Raphael Prassl, rechts, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Der ZSC hat gut lachen. Er besiegt den SC Bern in der Verlängerung. Hier jubelt gerade Pius Suter (links) nach seinem Entscheidungstreffer. Bild: KEYSTONE

Der SCB kommt nicht vom Fleck und verliert gegen den ZSC – Zug in den Playoffs



Bern – ZSC Lions 3:4 nach Verlängerung

Der SC Bern hat einmal mehr eine bittere Niederlage bezogen. Der Meister unterlag den ZSC Lions nach einer 2:0- und einer 3:1-Führung mit 3:4 nach Verlängerung. Pius Suter war mit zwei Treffern der Matchwinner für die Zürcher.

Vor einem Jahr verpassten die ZSC Lions als Meister die Playoffs. Selbiges droht in dieser Saison dem SCB. Der neue Trainer Hans Kossmann, den die Berner kurz vor der Nationalmannschaftspause engagierten, hatte nun zehn Tage Zeit, um der Mannschaft neue Impulse zu verleihen. In der Tat trat Bern mit einem aggressiveren Spielkonzept auf, am Ende resultierte aber erneut eine Niederlage, die zweiten im dritten Spiel unter Kossmann.

Bern startete mit Elan. Das ging etwas mehr als ein Drittel lang auf, Jan Mursak und Thomas Rüfenacht schossen die Berner 2:0 in Führung. Mit dem ersten Gegentreffer (27.) zum 1:2 kehrte die Verunsicherung aber zurück. Zwar stellte Vincent Praplan den Zweitore-Vorsprung noch einmal her (29.), am Ende des zweiten Abschnitts stand es dennoch 3:3.

Immerhin dufte man den Bernern fehlenden Willen nicht vorwerfen. Im letzten Drittel taten sie viel für den neuerlichen Führungstreffer. Und in der Verlängerung kam auch noch Pech dazu, als Tristan Scherwey den Pfosten traf. Der Zusatzpunkt ging aber an die ZSC Lions, weil Pius Suter mit seinen Saisontoren 23 und 24 brillierte. Unter anderem erzielte er in der 63. Minute nach einem sehenswerten Solo auch den Siegtreffer.

Während die ZSC Lions nach zwei Niederlagen zum Siegen zurückkehrten, darbt Bern weiterhin unterhalb des Trennstrichs. Und ihr Programm wird nicht einfacher. Am Freitag gastiert Leader Zug in der PostFinance-Arena, am Samstag steht ein Auswärtsspiel in Biel an.

Bern - ZSC Lions 3:4 (2:0, 1:3, 0:0 0:1) n.V.
16'206 Zuschauer. - SR Salonen (FIN)/Fluri, Fuchs/Bürgi.
Tore: 8. Mursak (Untersander, Arcobello) 1:0. 17. Rüfenacht (Pestoni, Moser/Ausschluss Schäppi) 2:0. 27. Suter (Roe) 2:1. 29. Praplan (Pestoni) 3:1. 31. Simic 3:2. 34. Phil Baltisberger (Geering) 3:3. 63. Suter 3:4.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Bern, 3mal 2 Minuten gegen die ZSC Lions.
PostFinance-Topskorer: Arcobello; Roe.
Bern: Karhunen; Untersander, Beat Gerber; Andersson, Blum; Krueger, Henauer; Burren, Colin Gerber; Kämpf, Ruefenacht, Moser; Mursak, Arcobello, Scherwey; Pestoni, Ebbett, Praplan; Berger, Heim, Jeremi Gerber.
ZSC Lions: Ortio; Noreau, Marti; Phil Baltisberger, Geering; Trutmann, Berni; Sutter, Meier; Chris Baltisberger, Roe, Pius Suter; Bodenmann, Diem, Hollenstein; Pettersson, Prassl, Pedretti; Simic, Schäppi, Sigrist.
Bemerkungen: Bern ohne Grassi, Sciaroni, Bieber (alle verletzt), MacDonald und Wellman (beide überzählige Ausländer), ZSC Lions ohne Blindenbacher, Wick (beide verletzt), Flüeler (krank) und Krüger (überzähliger Ausländer). Pfostenschüsse: Suter (7.), Andersson (21.), Scherwey (62.).

Zuerichs Pius Suter, links, und Zuerichs Chris Baltisberger, Mitte-links, jubelt nach ein Tor (3-3) von Zuerichs Phil Baltisberger (nicht fotografiert) gegen Berns Torhueter Tomi Karhunen, Mitte-rechts, Berns Inti Pestoni, und Berns Beat Gerber, beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem SC Bern und den ZSC Lions, in der Postfinance Arena in Bern. (KEYSTONE/Anthony Anex)

Zuerichs Pius Suter, links, und Zuerichs Chris Baltisberger, Mitte-links, jubelt nach ein Tor (3-3) von Zuerichs Phil Baltisberger (nicht im Bild). Bild: KEYSTONE

SCRJ Lakers – SCL Tigers 7:3

Die SCL Tigers erleiden im Strichkampf einen herben Rückschlag. Beim Tabellenletzten Rapperswil-Jona Lakers setzte es für die Langnauer eine 3:7-Niederlage ab.

Am Ursprung des Langnauer Debakels am Zürichsee stand ein Blitzstart von Rapperswil-Jona. Gerade einmal 5:20 Minuten waren gespielt, da lagen die St. Galler nach Toren von Leandro Profico, Nico Dünner und Andrew Rowe bereits 3:0 vorne.

Die Langnauer standen bei den drei Gegentoren innerhalb von knapp zweieinhalb Minuten komplett neben den Schuhen, leisteten sich Fehlpässe und liessen dem Gegner zu viel Raum. In der Folge vermochten die Emmentaler das Blackout trotz einer phasenweise Leistungssteigerung nach dem Startdrittel nicht mehr zu korrigieren.

Dabei galten die SCL Tigers als Angstgegner von Rapperswil-Jona. Seit dem Aufstieg der Lakers auf die letzte Saison hin gewann Langnau in der National League acht von neun Direktduellen; diese Saison alle drei. Sechsmal kassierte das Team von Heinz Ehlers dabei null oder ein Gegentor.

Die SCL Tigers rutschten erstmals seit dem 14. Januar wieder unter den Playoff-Strich - ein Sieg aus den letzten sechs Spielen sind schwache Argumente im Kampf um die begehrten Tickets. Die ebenfalls formschwachen Lakers (zweiter Sieg aus den letzten acht Partien) liegen sechs Runden vor dem Ende der Qualifikation immer noch acht Punkte hinter dem Tabellenvorletzten Ambri-Piotta.

Rapperswil-Jona Lakers - SCL Tigers 7:3 (3:0, 1:1, 3:2)
3589 Zuschauer. - SR Hebeisen/Dipietro, Obwegeser/Kehrli.
Tore: 3. (2:52) Profico (Rowe) 1:0. 4. (3:43) Dünner (Vukovic) 2:0. 6. (5:20) Rowe 3:0. 32. Glauser (Pesonen) 3:1. 40. (39:16) Clark (Rowe/Ausschluss Neukom) 4:1. 42. Casutt (Kristo) 5:1. 46. Clark 6:1 (angezeigte Strafe). 49. Neukom (Glauser, Berger) 6:2. 54. Rowe (Hächler/Ausschluss Clark!) 7:2. 55. Pesonen (DiDomenico/Ausschluss Casutt) 7:3.
Strafen: 5mal 2 plus 10 Minuten (Simek) gegen die Rapperswil-Jona Lakers, 10mal 2 plus 10 Minuten (Neukom) gegen die SCL Tigers.
PostFinance-Topskorer: Clark; Pesonen.
Rapperswil-Jona Lakers: Nyffeler; Egli, Randegger; Vukovic, Dufner; Schneeberger, Profico; Hächler, Maier; Clark, Pyatt, Casutt; Loosli, Rowe, Forrer; Kristo, Dünner, Simek; Mosimann, Ness, Hüsler.
SCL Tigers: Punnenovs; Glauser, Leeger; Erni, Lardi; Cadonau, Huguenin; Grossniklaus; Elo, Maxwell, Neukom; DiDomenico, Berger, Pesonen; Kuonen, Diem, Schmutz; Andersons, In-Albon, Sturny.
Bemerkungen: Rapperswil-Jona Lakers ohne Cervenka und Schweri (beide verletzt), Schlagenhauf (krank), SCL Tigers ohne Gagnon (überzähliger Ausländer), Blaser, Dostoinow, Earl und Schilt (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Kristo (19.); Berger (25./Latte). - Tor von Maxwell (41.) wegen Torhüterbehinderung aberkannt.

SC Rapperswil-Jona Lakers Stuermer Andrew Rowe, Mitte links, feiert seinen Treffer zum 7-2 gegen SCL Tigers Torhueter Ivars Punnenovs waehrend dem Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und den SCL Tigers am Dienstag, 11. Februar 2020, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Stürmer Andrew Rowe, Mitte links, feiert seinen Treffer zum 7-2 gegen die SCL Tigers. Bild: KEYSTONE

Biel – Fribourg

Fribourg-Gottéron setzte sich bei Biel in einem Offensiv-Spektakel mit 6:5 nach Penaltyschiessen durch.

Julien Sprunger als Doppeltorschütze im Penaltyschiessen der Matchwinner. Auf der Gegenseite blieb ausgerechnet der frühere Freiburger Verteidiger Yannick Rathgeb im Penaltyschiessen zweimal erfolglos.

Biel fing sich nach einem katastrophalen Start auf und machte aus einem 0:3 ein 4:3, kassierte dann aber innerhalb von neun Sekunden zwei Gegentreffer. Sandro Schmid und Tristan Vauclair erzielten die Treffer neuerlichen Wende zur 5:4-Führung der Gäste.

Es war erst zum zweiten Mal in der laufenden Saison, in der ein Team innerhalb von neun Sekunden einen Doppelschlag realisierte. Doch Biels Kevin Fey sorgte mit dem 5:5 (56.) doch noch fürs Nachsitzen. In der Verlängerung konnte Gottéron dann 95 Sekunden mit 4 gegen 3 agieren, brachte da aber noch nicht mehr als einen Pfostenschuss von Viktor Stalberg zu Stande.

Im Startdrittel hatte Gottéron mit seinem physischen Spiel imponiert. Daniel Brodin, der im vorangegangen Spiel gegen Lausanne bereits vierfacher Torschütze gewesen war, ragte dabei erneut heraus. Diesmal war er Doppeltorschütze. Das 1:0 für die Gäste erzielte er in Über- und das 3:0 gar in Unterzahl.

Biel - Fribourg-Gottéron 5:6 (1:3, 2:0, 2:2, 0:0) n.P.
5924 Zuschauer. - SR Lemelin/Mollard, Kaderli/Altmann.
Tore: 7. Brodin (Stalberg, Ausschluss Brunner) 0:1. 12. Schmutz (Stalberg, Marti) 0:2. 15. Brodin (Schmutz, Walser, Ausschluss Lauper!) 0:3. 17. Neuenschwander (Brunner) 1:3. 30. Ullström (Rantakari/Ausschluss Rossi) 2:3. 35. Rathgeb (Ausschluss Furrer) 3:3. 44. Künzle (Kreis) 4:3. 48. (47:34) Schmid (Lauper/Ausschluss Rantakari) 4:4. 48. (47:43) Vauclair (Walser) 4:5. 56. Fey (Ullström) 5:5. - Penaltyschiessen: Fuchs 1:0, Boychuk -; Hügli -, Brodin -; Ullström -, Gunderson -; Künzle -, Rossi -; Rathgeb -, Sprunger 1:1; Sprunger 1:2, Rathgeb.
Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Biel, 5mal 2 plus 10 Minuten (Walser) gegen Fribourg-Gottéron. - PostFinance-Topskorer: Rajala; Gunderson.
Biel: Hiller; Moser, Kreis; Rathgeb, Forster; Rantakari, Fey; Sataric; Hügli, Pouliot, Rajala; Brunner, Cunti, Künzle; Riat, Ullström, Fuchs; Tschantré, Nussbaumer, Neuenschwander; Kohler.
Fribourg-Gottéron: Berra; Kamerzin, Furrer; Gunderson, Stalder; Abplanalp, Marti; Forrer, Gähler ; Brodin, Boychuk, Rossi; Sprunger, Schmutz, Stalberg; Vauclair, Walser, Marchon; Lauper, Schmid, Lhotak.
Bemerkungen: Biel ohne Salmela, Ulmer, Gustafsson und Lüthi (alle verletzt), Schneider (überzählig), Gottéron ohne Chavaillaz, Desharnais, Mottet, Bykow (alle verletzt). - Pfosten: 34. Tschantré, 43. Kreis, 61. Stalberg.

Biels Goalie, Jonas Hiller, geschlagen, nach dem Meisterschaftsspiel der National League, zwischen dem EHC Biel und dem HC Fribourg-Gotteron, am Dienstag 11. Februar 2020 in der Tissot Arena in Biel. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Jonas Hiller musste sich im Penaltyschiessen Fribourg geschlagen geben. Bild: KEYSTONE

Lugano – Ambri

Lugano setzte sich im Tessiner Derby gegen Ambri-Piotta deutlich mit 5:1 durch, obschon das Schussverhältnis am Ende 23:33 lautete.

Lugano erwies sich indes als deutlich effizienter und setzte sich mit einem 3:0 im Schlussdrittel ab. Reto Suri war Doppeltorschütze für Lugano, obschon er während der Partie auch zwölf Minuten auf der Strafbank sass.

Suri eröffnete das Skore (7.) und traf mit einem Empty Netter zum 4:1. Der frühere EVZ-Stürmer erzielte damit in den letzten drei Spielen fünf seiner mittlerweile acht Tore in der laufenden Meisterschaft.

Die Entscheidung für Lugano fiel mit dem 3:1 von Alessia Bertaggia (55.). Und den Schlusspunkt setzte Massimo Ronchetti 28 Sekunden vor Spielend. Er hatte letztmals in der Saison 2016/2017 in der Liga für Lugano einen Treffer erzielt.

Für den Vorletzten Ambri-Piotta dürften die Playoffs nach der jüngsten Derby-Niederlage nur noch schwer zu erreichen sein. (sda)

Lugano - Ambri-Piotta 5:1 (1:1, 1:0, 3:0)
7023 Zuschauer. - SR Stricker/Hungerbühler, Kovacs/Wolf.
Tore: 7. Suri (Walker, Lajunen) 1:0. 15. Müller (Flynn, D'Agostini) 1:1. 34. Fazzini (Zangger) 2:1. 54. Bertaggia (Fazzini) 3:1. 59. Suri (Walker) 4:1 (ins leere Tor). 60. (59:32) Ronchetti (Lammer) 5:1.
Strafen: 4mal 2 plus 2x10 Minuten (Suri, Walker) gegen Lugano, 3mal 2 plus 10 Minuten (Zwerger) gegen Ambrì Piotta.
PostFinance-Topskorer: Klasen; D'Agostini.
Lugano: Schlegel; Chiesa, Wellinger; Loeffel, Chorney; Jecker, Vauclair; Ronchetti; Klasen, McIntyre, Bertaggia; Walker, Lajunen, Suri; Fazzini, Sannitz, Lammer; Jörg, Romanenghi, Zangger; Jörg.
Ambri: Conz; Fora, Dotti; Plastino, Fischer; Moor, Ngoy; Fohrler, Pezzullo; Trisconi, Goi, Bianchi; Müller, Flynn, D'Agostini; Neuenschwander, Novotny, Zwerger; Mazzolini, Dal Pian, Hinterkircher.
Bemerkungen: Lugano ohne Riva und Postma (verletzt), Ambri ohne Kneubühler, Jelovac, Kostner, Pinana, Incir, Hofer, (alle verletzt) Sabolic (überzähliger Ausländer). - 59. Timeout Ambri, von 58:47 bis 58:53 ohne Torhüter. 44. Jörg verletzt ausgeschieden.

From left, Lugano’s player Jani Lajunen and Ambri's player Misha Moor, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Lugano and HC Ambri Piotta at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Tuesday,  February 11, 2020. (KEYSTONE-ATS / Ti-Press / Pablo Gianinazzi)

Jani Lajunen (links) und Misha Moor gingen nicht zimperlich miteinander um. Bild: KEYSTONE

Zug – Lausanne 3:0

Der EV Zug feierte beim 3:0 zuhause gegen Lausanne den vierten Sieg in Folge und festigte damit seine Leaderposition in der National League. Die Zuger qualifizieren sich damit als erstes Team für die Playoffs.

Der Ausgang der Partie war lange Zeit offen, nachdem Sven Leuenberger die Zuger in der 9. Minute in Führung geschossen hatte. Eine Strafe gegen den Lausanner Verteidiger Petteri Lindbohm brachte letztlich die Entscheidung. Der Finne liess sich neun Minuten vor dem Ende während eines Spielunterbruchs zu einem Crosscheck hinreissen, Gregory Hofmann in doppelter und Jérôme Bachofner in einfacher Überzahl nutzten dies aus und erhöhten auf 3:0.

Topskorer Hofmann beendete damit eine seit acht Spielen andauernde persönliche Durststrecke ohne Torerfolg, Bachofner traf erstmals nach seiner im November erfolgten Handoperation.

Leonardo Genoni kam zu seinem vierten Saison-Shutout. Der fünffache Meistergoalie war vor allem in den ersten zwei Dritteln ein sicherer Rückhalt für sein Team. Beim Pfostenschuss von Philip Holm in der 5. Minute musste der EVZ-Keeper das Glück in Anspruch nehmen.

Zug - Lausanne 3:0 (1:0, 0:0, 2:0)
6561 Zuschauer. - SR Wiegand/Urban, Schlegel/Gnemmi.
Tore: 9. Leuenberger (Zehnder) 1:0. 52. Hofmann (Martschini, Kovar/Ausschlüsse Vermin, Lindbohm) 2:0. 53. Bachofner (Martschini, Hofmann/Ausschluss Lindbohm) 3:0.
Strafen: 3mal 2 Minuten gegen Zug, 4mal 2 Minuten gegen Lausanne.
PostFinance-Topskorer: Hofmann; Jeffrey.
Zug: Genoni; Diaz, Morant; Alatalo, Geisser; Schlumpf, Zgraggen; Zryd, Stadler; Martinsen, Kovar, Hofmann; Martschini, Lindberg, Thorell; Simion, Senteler, Bachofner; Leuenberger, Albrecht, Zehnder.
Lausanne: Stephan; Heldner, Holm; Lindbohm, Frick; Grossmann, Genazzi; Nodari, Oejdemark; Grenier, Jeffrey, Vermin; Bertschy, Jooris, Leone; Moy, Almond, Herren; Traber, Froidevaux, Antonietti.
Bemerkungen: Zug ohne Klingberg (überzähliger Ausländer) und Schnyder, Lausanne ohne Emmerton und Kenins (alle verletzt). - Pfostenschüsse: Hofmann (26.), Holm (5.). Timeout Lausanne (57:15) und bis 59:26 ohne Torhüter.

Jubel bei Zugs Jerome Bachofner und Zugs Jan Kovar, von links, nach dem Tor zum 3-0 beim Eishockey Meisterschaftsspiel der National League zwischen dem EV Zug und Lausanne HC, am Dienstag, 11. Februar 2020 in der Bossard Arena in Zug. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Jubel bei Jerome Bachofner und Jan Kovar (von links) nach dem Tor zum 3-0. Bild: KEYSTONE

Davos – Servette 2:1

Der HC Davos setzt sich in einem Verfolgerduell gegen Genève-Servette verdient 2:1 durch. Aaron Palushaj mit seinem 18. Saisontor und Sven Jung erzielten die Treffer für die Gastgeber.

Die Bündner steigerten sich gegenüber dem knappen 3:2-Heimsieg vom Sonntag gegen Schlusslicht Rapperswil-Jona Lakers deutlich und hätten auf Grund von vier Pfostenschüssen die Partie auch noch höher gewinnen können.

Die Gastgeber überzeugten mit einem verbesserten Forechecking und zeigten auch defensiv eine gute Leistung, obschon der verletzte Abwehrchef Félicien Du Bois fehlte.

Doch Goalie Joren van Pottelberghe erwies sich als Top-Rückhalt. Die Genfer blieben in ihren ersten drei Powerplays auch deshalb ohne Ertrag. Doch ganz ohne Makel blieb das HCD-Boxplay auch diesmal nicht. Den Ehrentreffer erzielten die Gäste durch Deniss Smirnovs in Überzahl (56.).

Davos bestreitet am Donnerstag bereits sein drittes Heimspiel in Folge nach der kurzen Nationalteam-Pause. Die Bündner empfangen dann Ambri-Piotta.

Davos - Genève-Servette 2:1 (1:0, 1:0, 0:1)
3932 Zuschauer. - SR Wiegand/Stricker, Bürgi/Ambrosetti.
Tore: 5. Palushaj (Tedenby, Kienzle) 1:0. 29. Jung (Marc Wieser, Nygren) 2:0. 56. Smirnovs (Tömmernes, Fehr/Ausschluss Herzog) 2:1. - Strafen: 4mal 2 Minuten gegen Davos, 2mal 2 Minuten gegen Genève-Servette. - PostFinance-Topskorer: Lindgren; Winnik.
PostFinance-Topskorer: Lindgren; Winnik.
Davos: Van Pottelberghe; Nygren, Jung; Kienzle, Stoop; Heinen, Guerra; Barandun; Ambühl, Marc Aeschlimann, Herzog; Marc Wieser, Lindgren, Hischier; Palushaj, Meyer, Tedenby; Kessler, Egli, Frehner.
Servette: Mayer; Jacquemet, Tömmernes; Karrer, Maurer; Völlmin, Le Coultre; Mercier; Miranda, Fehr, Winnik; Wingels, Smirnovs, Rod; Kast, Richard, Patry; Wick, Berthon, Douay; Maillard.
Bemerkungen: Davos ohne Dino Wieser, Du Bois, Corvi, Paschoud, Bader und Baumgartner (alle verletzt), Servette ohne Riat, Fritsche und Bozon (alle verletzt). - Pfosten: 1. (0:38) Herzog. 24. Tedenby. 40. Marc Wieser. 60. Ambühl. - Servette ab 58:33 ohne Torhüter.

Davos' Aaron Palushaj, rechts, gegen Servettes Tanner Richard, beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und dem Geneve-Servette HC, am Dienstag, 11. Februar 2020, im Eisstadion in Davos. (KEYSTONE/Gian Ehrenzeller)

Davos' Aaron Palushaj, rechts, gegen Servettes Tanner Richard. Bild: KEYSTONE

Die Tabelle:

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15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Hasselhoff‘s Vocal Teacher 12.02.2020 12:54
    Highlight Highlight Hat jemand die Schwalbe von Hilli gesehen ?
  • Willy Tanner 12.02.2020 11:36
    Highlight Highlight Ende Saison muss man dann wohl Schlegel als besten Spieler des Jahres küren beim SCB!
  • BlueTire 12.02.2020 02:13
    Highlight Highlight Item Playouts
  • bullygoal45 12.02.2020 00:40
    Highlight Highlight Schon wieder gegen Langnau verlieren?

    Kää Lust!

    Noch sind in 6 Spiele feine 18 Punkte zu holen 🔥🔥🔥!
    • SörgeliVomChristophNörgeli 12.02.2020 01:42
      Highlight Highlight Schade Rappi, ich hätte euch die Playoffs gegönnt. Aber nächste Saison klappt es bestimmt.
    • Scrj1945 12.02.2020 05:00
      Highlight Highlight Wenn man praktisch jedes auswärtsspiel verliert, ist nicht an playoffs zu denken. Wenn wir uns jetzt zusammen reissen, können wir evtl dem playout final entkommen. Oder zumindest das heimrecht hohlen
    • bullygoal45 12.02.2020 05:15
      Highlight Highlight Erklärung: Wir sprechen hier nicht von der Playoffs. Es geht nach der Quali weiter in die Zwischenrunde mit weiteren 6 Spielen (je zwei gegen jeden mit weiteren 18 Punkten.)

      Wenn ich mich nicht verrechnet habe sind somit total noch 36 Punkte zu vergeben.

      Der vorzeitige Ligarerhalt ist noch voll und ganz zu holen. 🔴🔴🔴
    Weitere Antworten anzeigen
  • Couleur 11.02.2020 22:56
    Highlight Highlight Was wäre es für eine Geschichte, wenn der Verein mit der leeren Pokalvitrine die selbsternannte Eishockey Hauptstadt Europas mit ihrer hervorragend geölten Maschine in die Platzierungsrunde schicken würde...Und noch eine Bemerkung am Rande: Ich hoffe, dass Berner Derbys in der Platzierungsrunde vom Eismeister nicht mehr abgedeckt werden und auch die Eishockey Restschweiz mehr in die Kränze kommt.
    • CuJo 12.02.2020 08:38
      Highlight Highlight Geil wäre das......und vermutlich würde es in Bern wieder zur Kündigung einiger Saisonabis führen.
    • CaptainObvious 12.02.2020 11:08
      Highlight Highlight Da wären einige aber froh. Gemäss meiner Erfahrung und von bekannten ist die Warteliste für Sitzplatz-Abos so lang, dass man 4 Jahre warten muss - je nachdem wie wählerisch man ist noch länger.

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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