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Die Bilder zum Geisterspiel-Abend in der National League

Fan-Liebe in Zeiten von Corona

Die Ankunft des Coronavirus in der Schweiz hat den Bundesrat dazu veranlasst, alle Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern zu verbieten. Das betrifft natürlich auch den Sport. Darum haben die letzten beiden Runden der National-League-Qualifikation ohne Zuschauer stattgefunden. Das hielt die Fans aber nicht davon ab, ihre Mannschaft trotzdem irgendwie zu unterstützen.



Heute Montag diskutieren die Klubs der National League, wie mit der Meisterschaft fortgefahren werden soll. Das Veranstaltungsverbot des Bundes läuft noch bis mindestens am 15. März. Aber auch danach ist alles andere als sicher, ob die Zuschauer in den Hockeystadien wieder erlaubt sind.

Doch auch wenn die Fans in den letzten zwei Runden während den Spielen keinen aktiven Support bieten konnten, so haben sie doch allerlei unternommen, um der Mannschaft die eigene Unterstützung zu zeigen.

Fans von Ambri-Piotta bereiten vor dem anstehenden Geisterspiel Spruchbänder vor.

No spectators are in the ice Stadium Valascia before the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Ambri Piotta and HC Davos at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Friday, February 28, 2020. Due to the spreading of the Coronavirus Swiss Ice Hockey Federation SIHF decided to ban spectators during all the the matches. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: KEYSTONE

Fans sind zwar keine im Stadion, Banner hat es in der Valascia aber trotzdem.

No spectators are in the ice Stadium Valascia before the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Ambri Piotta and HC Davos at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Friday, February 28, 2020. Due to the spreading of the Coronavirus Swiss Ice Hockey Federation SIHF decided to ban spectators during all the the matches. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: KEYSTONE

Einige treue Ambri-Seelen standen aber das ganze Spiel gegen Davos vor den Toren, trommelten und sangen. Weil die Valascia nicht geschlossen ist, hörte man die Fans das ganze Spiel durch.

Ambri's fans outsite of ice stadium Valascia, during the preliminary round game of National League A (NLA) Swiss Championship 2019/20 between HC Ambri Piotta and HC Davos at the ice stadium Valascia in Ambri, Switzerland, Friday, February 28, 2020. (KEYSTONE/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: KEYSTONE

So gab es in der Leventina auch nach einem Geisterspiel einen gemeinsamen Jubel

Auch in Rapperswil hat die Fanszene reagiert und vor dem Spiel gegen Lugano den Stehplatzsektor dekoriert.

HC Lugano Stuermer Alessio Bertaggia, rechts, gegen SC Rapperswil-Jona Lakers Torhueter Melvin Nyffeler waehrend dem Geister-Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Lugano am Freitag, 28. Februar 2020, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

Sonst blieb das Stadion traurig leer.

Ueberblick waehrend dem Geister-Eishockey-Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SC Rapperswil-Jona Lakers und dem HC Lugano am Freitag, 28. Februar 2020, in Rapperswil. (KEYSTONE/Patrick B. Kraemer)

Bild: KEYSTONE

Und die Fans protestieren in Schutzanzügen gegen die Geisterspiele

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Für die ZSC-Fans ist klar: Sie wollen den Meistertitel nicht ohne Playoffs.

Leere Zuschauerraenge im Zuercher Hallenstadion beim Eishockeyspiel der National League ZSC Lions gegen den EV Zug am Samstag, 29. Februar 2020. Wegen dem Coronavirus findet das Spiel unter Ausschluss der Oeffentlichkeit statt. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Bild: KEYSTONE

Das Maskottchen des HC Lugano wirkt ohne Fans ganz verloren.

The mascot of Lugano in the Corner Arena, during the preliminary round game of National League Swiss Championship 2019/20 between HC Lugano and HC Ambri Piotta at the ice stadium Corner Arena in Lugano, Switzerland, Saturday, February 29, 2020. (Keystone/Ti-Press/Samuel Golay)

Bild: KEYSTONE

Einsam wirkende Maskottchen hat auch Fribourg zu bieten.

Und auch in der BCF-Arena hat die Szene den Stehplatzsektor vorgängig noch dekoriert.

Les joueurs fribourgeois et genevois s'affrontent dans une patinoire vide suite aux mesures prises par le Conseil Federal en raison du coronavirus, lors de la rencontre du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le HC Fribourg-Gotteron et le Geneve Servette HC, ce samedi, 29 fevrier 2020, a la BCF Arena de Fribourg. (KEYSTONE/Adrien Perritaz)

Bild: KEYSTONE

In Davos wurde die Ostkurve hübsch gemacht.

Leere Zuschauerraenge beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und den SC Rapperswil Jona Lakers, am Samstag, 29. Februar 2020 im Eisstadion in Davos. Die Spiele der National League muessen wegen der Zunahme des Coronavirus in der Schweiz unter Ausschluss der Zuschauer gespielt werden. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Bild: KEYSTONE

Aber auch die West-Tribüne erhielt ein optisches Upgrade. Eigentlich war eine grosse Choreo geplant, weil es die letzte Saison der Davoser Szene in der Ostkurve ist.

Und die Parole in Graubünden ist klar: «Hate Corona, support Davos»

Der Davoser Marc Wieser enteilt den Rapperwilern beim Eishockey-Qualifikationsspiel der National League zwischen dem HC Davos und den SC Rapperswil Jona Lakers, am Samstag, 29. Februar 2020 im Eisstadion in Davos. Die Spiele der National League muessen wegen der Zunahme des Coronavirus in der Schweiz unter Ausschluss der Zuschauer gespielt werden. (KEYSTONE/Juergen Staiger)

Bild: KEYSTONE

Auch in Davos hielten sich Fans auf dem Balkon vor dem Stadion auf.

Und boten gemeinsam mit den Fans der Lakers noch eine witzige Aktion.

Die Fans der Westkurve in Lausanne versichern der Mannschaft, dass sie hinter ihr stehen.

Les joueurs bernois et lausannois jouent lors du match du championnat suisse de hockey sur glace de National League entre le Lausanne HC et le SC Bern ce samedi 29 fevrier 2020 se deroulant a huis-clos suite a l'epidemie de Coronavirus (2019-nCoV) a la patinoire de la Vaudoise Arena a Lausanne. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

«Wir haben uns nur einen Virus eingefangen: Jenen des GSHC», heisst es in Genf.

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Bild: zvg

Der Anhang der SCL Tigers fordert die Mannschaft auf, zu kämpfen: «Die ganze Kurve steht hinter dir. Jetzt kämpfe. Für die Farben. Für unseren Verein.»

Leere Zuschaerraenge waehrend dem Meisterschaftsspiel der National League zwischen den SCL Tigers und dem EHC Biel, am Samstag 29. Februar 2020 im Ilfisstadion in Langnau. (KEYSTONE /Marcel Bieri)

Bild: KEYSTONE

Fans des EHC Biel holen sich ihren Hockey-Fix kurzerhand beim Nachwuchs.

(abu)

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2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Victor Paulsen 02.03.2020 11:52
    Highlight Highlight Und bei dem Cupsieger Ajoie in der Swiss League waren nicht 2500 Fans im Stadion gegen la chaux de fonds wie normalerweise, sondern 1000 Fans vor dem Stadion und haben wie üblich Stimmung gemacht
  • magnet1c 02.03.2020 11:36
    Highlight Highlight Einige tolle Aktionen, leider haben die Davoser wenig Intelligenz bewiesen. Zitat aus dem Video der Davoser "Corona vernichten, Rapperswil-Jona hinrichten". Sehr schwach.

Das wären die Logos der Schweizer Klubs, wenn sie NHL-Teams wären

Die Eishockey-Sprache ist englisch: Crosscheck, Slot und Butterfly-Goalie, Boxplay, Icing und Emptynetter. Auch die Schweizer Ligen heissen nicht mehr Nationalliga A und B, sondern National League und Swiss League. Nur die Klubs haben immer noch ihre alten Namen.

Höchste Zeit, dass auch sie sich wandeln upgraden und ihre HC, SC und EV durch zeitgemässe Namen ersetzen!

* Update: User weisen darauf hin, dass der richtige Plural «mice» lautet. Das ist natürlich korrekt. Da ein kleiner Fehler zum …

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