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Protest-Aktion gegen die Ligareform der National League in Davos

Die koordinierte Protestaktion von Fans und Spielern scheint die National-League-Klubs aufgeschreckt zu haben. Bild: sektor 1921 instagram

National League drückt bei Ligareform auf die Bremse, bittet Fans und Spieler um Mithilfe



Die National League legt in der Ligareform eine Vollbremsung hin und verkündet, bis nach der Saison keine weiteren Entscheide zur Zukunft der obersten Spielklasse mehr zu treffen. «In den letzten Wochen wurde eine emotionale Diskussion über die geplante Ligareform geführt. Dabei ist es den Verantwortlichen nicht gelungen, die Argumente nachvollziehbar darzulegen, die Kommunikation zu bündeln und Meinungsverschiedenheiten intern auszutragen», begründen die Klub-Vertreter den Entscheid.

Weitere Entscheidungen sollen erst im Sommer gefällt werden. In den letzten Tagen und Wochen kam es zu koordinierten Protestaktionen seitens der Fans und Spieler.

Dies scheint auch die Klub-CEOs, die im Verwaltungsrat der neu gegründeten National League AG sitzen, durchgeschüttelt und erschreckt zu haben. Denn neu sucht die Liga aktiv das Gespräch mit den Spielern, aber auch mit den Fans.

Die Liga verkündet, dass sie gemeinsam mit der Spielergewerkschaft SIHPU eine Arbeitsgruppe bilden will, welche gemeinsame Lösungen für eine Umsetzung der Lohnreduktionen suchen soll. Gemäss der Liga sollen aber auch sonst «sämtliche Anspruchsgruppen in die künftige Gestaltung der National League »mit einbezogen werden. Dafür hat die Liga eine Umfrage angelegt, in der diverse Stakeholder ihre Meinung äussern können.

Bei einer Umfrage von watson unter den Schweizer Eishockeyfans im Dezember 2020 waren noch 90 Prozent der Befragten gegen eine Erhöhung des Ausländerkontingents. Damals waren allerdings noch zehn und nicht sieben Import-Spieler auf dem Matchblatt vorgesehen.

Die nächsten zwei Saisons sollen als «Transformationsphase» über die Bühne gehen. Dass es bis 2021/22 keinen Absteiger gibt, soll beibehalten werden.

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Das sagen Gewerkschaftspräsident Jonas Hiller und Ligadirektor Denis Vaucher zum momentanen Reformstop. Video: YouTube/MySports

Die Liga will sich Zeit nehmen und Themen wie beispielsweise die Anzahl der Ausländer-Lizenzen und bestehende Lizenzen für Lizenzschweizer noch einmal diskutieren. Auch das Thema des Auf- und Abstiegs (oder wie es die National League ausdrückt: «Ligawechsel»), soll noch einmal unter die Lupe genommen werden.

Die National League AG betont zudem, dass sie weiterhin Mitglied beim Schweizer Verband bleibe und sich für «die Förderung des gesamten Schweizer Eishockeys auf allen Ebenen» einsetzen werde. Auch die Investitionen im Nachwuchs sollen in den kommenden Jahren mindestens gleich gross bleiben wie es bislang der Fall war. (abu)

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