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Spieler des HC Davos beim Meisterschaftsspiel der Nationalliga A in Bern gegen den SCB im Winter 1939 auf der Spielerbank. Der SCB verliert das Spiel gegen den HCD mit 1:3. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

1939/40 mussten die Eishockeyspieler, hier jene des HC Davos, in die Armee, anstatt um den Meistertitel kämpfen zu können. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Eismeister Zaugg

Die Saison wird abgebrochen – kostet höhere Gewalt den ZSC zum 2. Mal nach 1940 den Titel?

Erst ein einziges Mal ist wegen höherer Gewalt kein Meister erkoren worden. Wegen der Mobilmachung fiel die ganze Saison 1939/40 aus. Sie kostete den ZSC damals wohl den Titel. Eine verblüffende Parallele zur Gegenwart.



Die Schweizer Eishockey-Meisterschaft wird in den höchsten beiden Ligen per sofort abgebrochen, wie der TV-Rechteinhaber MySports via Twitter verkündete. Die Absage beschlossen die Klubs der National League und Swiss League an einer Telefonkonferenz.

Selbst in 100 Jahren werden die Historiker keine Mühe haben, Überlegungen, Reaktionen und Folgen rund um den Abbruch der Meisterschaft 2019/20 gründlich zu erforschen. Über das Geschehen in diesen Tagen gibt es unzählige Dokumente in Wort und Ton. Dank der neuen, bunten Medienwelt ist das Ende der Meisterschaft besser dokumentiert als die Gründung des Bundesstaates 1848. Der Sport im Allgemeinen und das Eishockey im Besonderen sind eben wichtig geworden.

Ganz anders ist es bei der bis heute einzigen Saison ohne Meister. 1939/40 fällt die Meisterschaft ganz aus. Der Grund ist höhere Gewalt. Der 2. Weltkrieg, entfesselt durch den Einmarsch der Deutschen in Polen am 1. September 1939.

Die Eishockey-Nationalmannschaft von Deutschland vor dem Vorrundenspiel gegen Finnland an der Eishockey-Weltmeisterschaft 1939 in Basel, aufgenommen am 3. Februar 1939. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

Wenige Monate vor Kriegsausbruch zeigen die deutschen Eishockey-Nationalspieler an der WM in Basel den Hitlergruss. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Bereits am 28. August 1939 ordnet der Bundesrat mittels Plakaten die Mobilmachung von 80‘000 Mann des Grenzschutzes sowie am 1. September die allgemeine Mobilmachung für den nächsten Tag an. Auf der ersten Seite im Dienstbüchlein jedes Soldaten klebt ein Mobilmachungszettel, auf dem Korpssammelplatz, Mobilmachungstag und Stunde sowie die notwendigen Mobilmachungsinformationen angegeben sind. Die Materialfassungsdetachemente rücken sofort ein und am folgenden Tag 430‘000 Mann Kampftruppen, 200‘000 Hilfsdienstpflichtige und 10‘000 Frauen des neu gegründeten Frauenhilfsdienstes (FHD). Die Generalmobilmachung verläuft problemlos innert drei Tagen.

Der beste Sturm ausserhalb der NHL

Eishockey ist bereits in diesen Tagen populär. Ja, HCD-Star Bibi Torriani ist der wohl populärste Sportler im Land und geniesst die Verehrung eines Popstars. Die Schweiz ist eine der stärksten Nationalmannschaften der Welt. Länderspiele locken auf dem Dolder in Zürich und auf der Kunsteisbahn in Basel mehr als 10'000 Zuschauer an. In den späten 1920er und in den 1930er Jahren beginnt eine Eishockey-Begeisterung, die in unserem Land bis heute anhält.

1926 gewinnt die Schweiz in Davos zum ersten Mal die Europameisterschaft. 1935 verpassen die Schweizer bei der WM in Davos (mit 15 Teams) den WM-Titel ähnlich knapp wie 2018 in Kopenhagen. Sie verlieren gegen Kanada das alles entscheidende Spiel wohl nur deshalb (2:4), weil wichtige Spieler eine Grippe erwischt haben. Die Linie mit Hans Cattini, Ferdinand Cattini und Bibi Torriani («ni-Sturm») gilt als die beste ausserhalb der NHL. Bei der WM 1939 in Zürich und Basel wird die Schweiz hinter Kanada und den USA Europameister. Weil die Schweiz und die Tschechoslowakei am Ende des Turniers punktgleich sind, wird der EM-Titel erst in einem Entscheidungsspiel am 5. März in Basel vergeben. Die Schweiz gewinnt 2:0.

Die Schweizer und die tschechische Nationalmannschaft in Aktion im Spiel um Platz 3 an der Eishockey-Weltmeisterschaft 1939 in Basel, aufgenommen am 5. Maerz 1939. Die Schweiz gewinnt das Spiel mit 2:0 und wird Europameister. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

Full house in Basel, als die Schweiz 1939 Europameister wird. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

«Nicht Eishockeyaner schossen aufs Tor, sondern Soldaten auf Menschen»

Und nun kann wegen der Mobilmachung keine Meisterschaft gespielt werden. Die Saison 1939/40 fällt aus und auch der Spengler Cup wird 1939 und 1940 nicht ausgetragen. Der Stillstand der populärsten Sportart überhaupt müsste eigentlich gut dokumentiert sein. Doch das ist nicht der Fall. Der Sport ist viel zu wenig wichtig. Die Tageszeitungen haben noch keinen Sportteil und keine Sportredaktion. Das Medium, das den Sport populär macht, ist Radio Beromünster, das schon 1924 zum ersten Mal ein Sportereignis live übertragen hat. Den olympischen Fussball-Final 1924 in Paris. Die Schweiz verliert 0:3. Doch jetzt steht das Radio im Dienste des Vaterlandes und Sport ist kein Thema. Die wöchentlichen Kommentare zur politischen und militärischen Weltlage auf Radio Beromünster werden den Historiker, Schriftsteller und Publizisten Jean Rudolf von Salis weltberühmt machen.

Im grossen Standardwerk «Powerplay – 100 Jahre Schweizer Eishockey» finden wir über die bisher einzige Saison, die nicht stattgefunden hat, zwei Sätze: «1939/40 schossen nicht Eishockeyaner aufs Tor, sondern Soldaten auf Menschen. Das Championat fiel aus.»

Der ZSC lockte die Bergler mit Jobs

Etwas ausführlicher wird der Ausfall der Saison 1939/40 in der Klubchronik des ZSC «50 Jahre Zürcher Schlittschuh-Club» gewürdigt: «Ein Erfolg reihte sich an den anderen, und es ist nicht abzusehen, wie sich die Zürcher weiterentwickelt hätten, wenn sich durch den ausbrechenden Weltkrieg nicht alles jäh geändert hätte. Zwar konnte der Spielbetrieb noch einigermassen aufrecht gehalten werden, jedoch waren die Bedingungen denkbar schlecht, da die Mannschaften durch den Aktivdienst in der ganzen Schweiz verstreut waren. Die Meisterschaft fiel aus, was für den ZSC insofern besonders bedauerlich war, weil er im ersten Kriegswinter wohl über die stärkste Equipe des Landes verfügte. Sie gewann drei der vier Begegnungen mit Davos.» Aber eben: Es waren nur Freundschaftsspiele. Es gab keine Meisterschaft.

Die Schweizer vor dem Spiel um Platz 3 an der Eishockey-Weltmeisterschaft 1939 in Basel, aufgenommen am 5. Maerz 1939. Von links nach rechts sind Hugo Mueller, Reto Delnon, Bibi Torriani, Pic Cattini, Badrutt, Franz Geromini, Beat Rueedi, Charly Kessler, Heini Lohrer und Herbert Kessler zu sehen. Die Schweiz gewinnt das Spiel mit 2:0 und wird Europameister und Dritte im Weltmeisterschaftsturnier. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

Stars ihrer Zeit: Die Nationalspieler Hugo Müller, Reto Delnon, Bibi Torriani, Pic Cattini, Badrutt, Franz Geromini, Beat Rüedi, Charly Kessler, Heini Lohrer und Herbert Kessler (von links). Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Tatsächlich haben die Zürcher aufgerüstet. Der Wirtschaftsgrossraum Zürich lockt mit guten Arbeitsplätzen. Es gelingt, gute Spieler aus dem Kanton Graubünden zu verpflichten: Hertli Kessler und Charly Kessler aus Davos und Heini Lohrer aus Arosa bilden neben dem «ni-Sturm» des HC Davos die beste Schweizer Angriffsreihe, den «er-Sturm». 1936 wird der ZSC der erste Schweizer Meister aus dem Flachland. 1937, 1938 und 1939 holt wieder der HCD den Titel. Aber für die Saison 1939/40 gilt der ZSC als Titelfavorit.

«Hugo steht am Umbrail in kaltem Schneesturm, Franz hockt in einem feuchten Bunker, Stess steckt als Heerespolizist in oranger Uniform»

Die bisher einzige Meisterschaft, die nicht stattgefunden hat, wird am ausführlichsten in der Jubiläumsschrift «25 Jahre Hockey Club Davos» von Beat Rüedi behandelt.

«August 1939. Im sommerlichen Davos in ungetrübter Ruhe schmieden wir Eishockeyspieler Pläne für eine ausgedehnte Gastspielreise durch Merry Old England im frühen Herbst. Doch unterdessen funken schwerwiegende Nachrichten in Geheimcode durch die weiten Weltäther. Immer dunkler wird es am Politischen Himmel. Krieg. Mobilmachung. Alle Davoser Spieler folgen dem Ruf zu den Waffen, sie stehen an der Grenze als Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten.

Während sich der französische Hahn und der Reichsadler scheinbar untätig an der Maginotlinie gegenüberliegen und sich gegenseitig harmlose Schweine in die Minenfelder treiben, füllen wir Davoser Eishockeyspieler, allen Flüchen der Kommandanten und Feldweibel auf den Einheitsbüros zum Trotz, eifrig weisse Urlaubsgesuche aus. Wir wollen und wir werden weiterhin Eishockey spielen.

Hugo steht hoch oben am Umbrail in kaltem Schneesturm auf der Wacht, Franz hockt in einem feuchten Bunker im Engadin, Stess steckt als Heerespolizist in oranger Uniform, die drei nis (Hans und Ferdinand Cattini, Bibi Torriani – die Red.) lenken irgendwo im nebligen Unterland ihre Fahrräder über nasse Wege und Beat striegelt im Oberhalbstein vor einem Stall seinen zottigen Bastgaul. Am Sonntag aber treffen wir uns auf spiegelglatter Eisfläche und jagen der geliebten schwarzen Scheibe nach. Selten sind wir vollzählig, die Mannschafsaufstellung ist immer wieder eine andere. Doch die Resultate sind unbedeutend. Hauptsache ist: wir spielen Eishockey.»

Aber eben: eine Meisterschaft wird nicht ausgetragen.

Einen kurzen Vermerk finden wir auch in der Jubiläumschrift «50 Jahre Akademischer Eishockey-Club Zürich 1908 – 1958: «Der Ausbruch des Weltkrieges im September 1939 setzte vorübergehend auch der Tätigkeit des AECZ ein Ende. Die meisten Mitglieder standen im Militärdienst, die kurzen Urlaube mussten zum Studium verwendet werden, sodass für sportliche Betätigung wenig oder gar keine Zeit blieb.»

Der EHC St. Moritz vermerkt in seiner Chronik über die ersten 50 Jahre (1918 – 1968): «Der Zweite Weltkrieg beginnt am 1. September 1939. Der EHC gibt am 19. Dezember in der Engadiner Post folgende Erklärung heraus. «Der EHC sieht sich leider veranlasst, den aktiven Spielbetrieb diesen Winter zu sistieren. Von den Spielern befinden sich mit einer einzigen Ausnahme alle an den Grenzen im Dienste des Vaterlandes.»

Szene beim Meisterschaftsspiel der Nationalliga A des ZSC, helles Dress, gegen den HC Davos im Winter 1939 auf der Dolder-Eisbahn in Zuerich. (KEYSTONE/PHOTOPRESS-ARCHIV/Str)

Auf dem Dolder treffen sich der ZSC und der HCD. Bild: PHOTOPRESS-ARCHIV

Geschichte wiederholt sich nicht?

So war es also damals, als zum bisher einzigen Mal wegen höherer Gewalt keine Meisterschaft gespielt werden konnte. Die Geschichte wiederholt sich nicht? Das mag sein. Aber dass der ZSC 1940 Favorit war und um den Titel gebracht wurde, ist schon bemerkenswert. Weil nämlich die Meisterschaft abgebrochen wird, dürfen die Zürcher in einem Rückblick in 80 Jahren durchaus schreiben, dass ihnen damals im Frühjahr 2020 durch höhere Gewalt meisterliche Ehre verwehrt worden ist. Immerhin haben sie ja die Qualifikation 2019/20 gewonnen.

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59
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59Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Beaudin 12.03.2020 16:11
    Highlight Highlight Wünsche allen einen schönen Frühling und Sommer und eine Virusfreie Zeit.
  • DerSeher 12.03.2020 13:36
    Highlight Highlight Hallo Eismeister, als kleine Erinnerung...

    https://www.watson.ch/sport/eismeister%20zaugg/269836036-leonardo-genoni-verlaesst-den-scb-na-und

    "Wenn er (Dan Tangnes) Ende der ersten Saison mit Leonardo Genoni (2019/20) noch immer Zugs Trainer ist, soll jeder Buchstabe dieser Kolumne ein «Zweifränkler» in der EVZ-Mannschaftskasse sein. "

    Sind 5424 Zeichen x 2!
    Danke!!!
  • humpalumpa 12.03.2020 13:09
    Highlight Highlight Ät Bidu zaugg: wer ist denn jetzt für die CHL qualifiziert?
  • humpalumpa 12.03.2020 13:07
    Highlight Highlight Gratulation an Z zur gewonnen Quali. Und glück für den SCB. Auch wenn ich es gehofft hätte, dass bei einem schlechten CB auftritt die Niete von Sportchef ändlech gespickt worden wäre.
  • Zufrieden 12.03.2020 12:44
    Highlight Highlight An die Entscheidungsträger der Playoffs Absage: Könnt Ihr mir einen Grund nennen, wieso eine Verkäuferin im Migros oder Coop mit 30x weniger Gehalt, morgen vor Zuschauer (Kunden) zur Arbeit gehen soll? Von Mitarbeiter/innen im Gesundheitswesen ganz zu schweigen.
    • René Gruber 12.03.2020 13:37
      Highlight Highlight Das müssen sie wenn schon die Entscheidungsträger in der Politik fragen, die jenigen beim Eishockey konnten nur noch reagieren nach dem Verbot im Tessin.
      Abgesehen davon gilt es halt schon auch zu unterscheiden zwischen lebensnotwendigen Dingen und solchen die nur der Unterhaltung dienen.
    • bullygoal45 12.03.2020 13:48
      Highlight Highlight @Zufrieden: Was ist jetzt das wieder für eine Frage? Willst du das alle Kunden, die Essen brauchen die Kasse im Migros selber bedienen? Oder sich der Elektriker die Infusion im Spital selber legt?

      Ohne Eishockey stirbt niemand. Ohne Läden und Spitäler schon. Es gäbe so viele spannende Fragen, doch die meisten sind einfach nur
      —> 🤦🏻‍♂️ (sorry for that)
    • Eiswalzer 12.03.2020 13:48
      Highlight Highlight Gruber:
      Die Unterscheidung wichtig/unwichtig ist für jene Leute im Unterhaltungsbereich (Sport, Events, Kultur), deren Existenz auf dem Spiel steht, IRRELEVANT! Und das scheint keinen zu kratzen, den Bund auch nicht (keine Entschädigungen geplant). Die Entscheidungen der Behörden sind zwar meist verständlich, aber da erwarte ich Stützen und Programme für diese Wirtschaftszweige (nicht erst wenn mächtigere Wirtschaft jammert). Zumal man alle 5-10 Jahre mit neuen Viren rechnen kann (siehe letzte 20 Jahre), und dann soll jedes Mal dank Epidemiegesetz dieselbe Industrie über die Klinge springen?
  • ironmike 12.03.2020 11:52
    Highlight Highlight der abbruch der saison war der einzig mögliche Entscheid, einen Meister zu küren wäre unlogisch denn während der letzten Runden haben die besten Teams ihre Mannschaften jeweils umgestellt, die ersten vier hatten ja den Heimvorteil auf sicher. kann mir auch nicht vorstellen dass z.B. Kloten auf dem grünen Tisch aufsteigen wird.
  • Dr. Farid Bang 12.03.2020 11:43
    Highlight Highlight Der Fairnesshalber könnte man ja nächste Saison einfach mit dem jetzigen Punktestand beginnen.
  • Revan 12.03.2020 11:37
    Highlight Highlight Ich hab ja jetzt die Statistiken seit Einführung der Playoffs nicht im Kopf aber so wie ich mich erinnere ist es keinesfalls so, dass der Quali-Sieger Meister würde. Von verwehrtem Meistertitel zu sprechen wäre also wohl verfehlt.
    • Pana 12.03.2020 15:34
      Highlight Highlight Jep, billige Polemik. Der Qualisieger ist gefühlsmässig in unter 50% der Fälle auch Meister.
    • Pana 12.03.2020 18:40
      Highlight Highlight Nice, danke!
  • Antiklaus 12.03.2020 11:26
    Highlight Highlight Einzig positiv, Umsatz Einbussen in den Restaurantbetrieben, der SCB verliert sein Standbein und geht Pleite. Item und steigt freiwillig in die 1. Liga ab.)))))
  • René Gruber 12.03.2020 11:11
    Highlight Highlight Obs den ZSC den Titel gekostet hat weiss ich nicht, aber ich weiss, dass das verfrühte Saisonende den Herrn Zaugg einige Franken kosten werden wenn er ein Ehrenmann ist: https://www.watson.ch/sport/eismeister%20zaugg/269836036-leonardo-genoni-verlaesst-den-scb-na-und
    • jl96 12.03.2020 14:00
      Highlight Highlight es sind laut einem programm 6464 Zeichen.. Da wir Korrekt sind und Herr Zaugg "Buchstaben" geschrieben hat, ziehen wir ihm 464 Zeichen ab, für seine vielen Gänsefüessli

      Die EVZ Mannschaftskasse dankt für 12'000 Fränkli
  • egemek 12.03.2020 11:09
    Highlight Highlight https://www.watson.ch/sport/eismeister zaugg/269836036-leonardo-genoni-verlaesst-den-scb-na-und

    Immerhin hilft der Eismeister den finanziellen Verlust zu decken. Danke für die 11000 Stutz, Herr Zaugg. 😂
  • Tobi Totsch 12.03.2020 11:00
    Highlight Highlight Ich sehe es eher so: Der Coronavirus kostet dem HC Fribourg Gottéron den ersten Meistertitel!
    • Randalf 12.03.2020 14:00
      Highlight Highlight 🤣🤣🤣🤣🤣
  • der Denker 12.03.2020 11:00
    Highlight Highlight Kein Meister ohne Playoffs! Und das sage ich als ZSC Fan.
    • Patrick59 12.03.2020 11:38
      Highlight Highlight Warum? Im letzten Spiel der Regular Season hat der ZSC den EVZug besiegt. Wenn es ein taktisches Geplänkel von Zug war um bei einem Sieg des SCB ja nicht auf den 8. plazierten zu treffen, selber schuld. Der ZSC war bei Abbruch der Meisterschaft auf dem ersten Platz, also wären sie Meister. Einfach ohne Playoffs, wie früher. Das ist meine Meinung als SCB Fan.
    • René Gruber 12.03.2020 13:41
      Highlight Highlight Patrick59 nein währen sie nicht, da gemäss Reglement derjenige Meister ist welcher die Playoffs gewinnt und nicht derjenige welcher die Quali gewinnt. Ich hoffe der Entscheid wird so fallen wie auch in Deutschland und Österreich: KEIN Meister.
    • Jacques #23 12.03.2020 13:43
      Highlight Highlight ... Aber Kloten möchte bitti bätti aufsteigen 😂
  • Jet 12.03.2020 10:49
    Highlight Highlight Abo pausiert - mehr gibts zur aktuellen Saison nicht mehr zu sagen.

    Guete und gsunde Summer für All!
  • Junge mit Früchtekorb 12.03.2020 10:41
    Highlight Highlight Der SCB gewinnt sogar, wenn er in den Playouts landet. Es ist schlimm.
    • MARC AUREL 12.03.2020 14:17
      Highlight Highlight Eben GRANDE BERN!😎
    • firsthelix 12.03.2020 21:09
      Highlight Highlight Humm... du bist wohl ein ZSC-Fan, der sich auch ohne Titelgewinn um den Verstand gesoffen hat. Nur so ist dein belangloser Kommentar zu verstehen, der nichts mit diesem Beitrag zu tun hat. Offenbar unterhaltsam für einige, für die meisten aber schlicht zu dämlich ;-)
    • Junge mit Früchtekorb 13.03.2020 12:32
      Highlight Highlight Hoppla du bisch mer au no en hässige cheib. Wünsche der e schönes tägli, han s gfühl chaschs bruche...
  • Leopold 12.03.2020 10:35
    Highlight Highlight Tikki hat vielleicht doch noch recht - item SCB bleibt Meister😀😀
    • humpalumpa 12.03.2020 13:08
      Highlight Highlight Serienmeister auch wenn man in den playout ist xD
    • firsthelix 12.03.2020 22:50
      Highlight Highlight Wer ist in den Playouts? Das gibt es seit fast 10 Jahren nicht mehr, der Modus wurde längst geändert. Das heisst Ranking Round oder Platzierungsrunde, erst danach kommt es zum Playout-Final der zwei letzen Teams, mein lieber humpalumpa.
  • Steven86 12.03.2020 10:35
    Highlight Highlight Da freut sich Bern, trotz Playouts bleiben sie Meister :)
    • code-e 12.03.2020 11:09
      Highlight Highlight Ja, Meister 2019 und was kannst du dir jetzt davon kaufen? Es goldigs nüteli. Scheisse spielen und sich dann noch grosskotzig zum Fenster rauslehnen? Armes, armes, armes Bern, habt ihr das wirklich so nötig?
    • code-e 12.03.2020 12:07
      Highlight Highlight Schade kann ich nur einen Blitz vergeben, verdient hätte dieser Kommentar mindestens 1000.
    • MARC AUREL 12.03.2020 14:22
      Highlight Highlight Von mir aus kannst du 100'000 Blitze verteilen... who cares...
    Weitere Antworten anzeigen
  • IKEA Kundendienst 12.03.2020 10:22
    Highlight Highlight Eine Aufwertung des Qualisiegers (Pokal, Prämie), würde die Bedeutung der Regular Season sicherlich aufwerten! Dies ist umso mehr der Fall wenn die Liga sehr ausgeglichen ist.

  • bullygoal45 12.03.2020 10:18
    Highlight Highlight Schade für unsere Elite Truppe die die Finalserie gestern mit 3:0 abgeschlossen haben.

    Wohl wieder kein Aufstieg in die Elite Top..😕

    Trotzdem gut das wir jetzt wissen was Sache ist 👍🏻
    • Beaudin 12.03.2020 10:35
      Highlight Highlight Super für Rappi, schon das 2 Jahr keine Ligaquali.
    • Bamblue 12.03.2020 10:44
      Highlight Highlight Oh man auch wir wären heute mit unseren U20 Eliten in den Halbfinal gegen Zug gestartet, das schmerzt schon ein bisschen. Aber ja ist eine logische Folge.
    • bullygoal45 12.03.2020 10:50
      Highlight Highlight Find ich jetzt überhaupt nicht super. Aber safe ist safe... da hast du recht 🤷🏻‍♂️

      Wäre cool gewesen das ganze auszuspielen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • joerckel 12.03.2020 10:13
    Highlight Highlight als dass der ZSC Meister geworden wäre, steht auf einem anderen Blatt Papier, wohl eher nicht
    • firsthelix 12.03.2020 22:52
      Highlight Highlight Fribourg wäre Meister geworden und sicher nicht der Z.
  • Markus_Pfister 12.03.2020 10:08
    Highlight Highlight Und dem EHC Kloten den Aufstieg!
  • CaptainObvious 12.03.2020 10:05
    Highlight Highlight > „..., dass ihnen damals im Frühjahr 2020 durch höhere Gewalt meisterliche Ehre verwehrt worden ist. Immerhin haben sie ja die Qualifikation 2019/20 gewonnen.“

    Ich hab irgendwo in einem Interview gelesen, dass die ZSC-Spieler einen Titel ohne Playoff sowieso nicht haben wollen.
    Von „verwehrt worden“ also keine Spur.

    Persönlich würde ich die ZSC Lions zum Meister machen, schliesslich haben sie die Regular Season gewonnen, was 1) eine sportliche Leistung ist und 2) in andern Sportarten den Meister ausmacht (und vor 30 Jahren auch im Hockey).
    Oder nennt es halt einfach bitzeli anders.
    • SeboZh 12.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Meister der Herzen... Das wär doch was ;)
    • Bravo 12.03.2020 10:30
      Highlight Highlight Ich finde, man kann zB ein Skirennen im Nachhinein auch nicht anhand der Zwischenzeit werten, wenn bei der letzten Zeitmessung etwas nicht funktioniert hat. Das wäre unfair. Ebenso ist es hier. Die Saison ist auf die Playoffs ausgelegt.
    • Score 12.03.2020 10:52
      Highlight Highlight Ich fände es ebenfalls besser den ZSC als Meister aufzuführen als gar keinen Meister. Zumal die Reguläre Saison sauber zu ende gespielt werden konnte. Klar, ich bin kein fanatischer Hockey Fans, die werden mir jetzt alle Blitze verteilen (ausser sie sind ZSC Fan :-) )
      Im Fussball ist die Sachlage leider anders. Da ist man in mitten der Saison, nicht jeder hat gleich oft gegen jeden gespielt, da ist es schwierig. Weder der aktuelle Stand noch der in der Winterpause ist wirklich azeptabel...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Bravo 12.03.2020 10:02
    Highlight Highlight Interessante Geschichten aus der Vergangenheit! In der Gegenwart möchte aber niemand einen Titel nach Abschluss der Quali bei einem Modus, in dem auf die Quali die Playoffs folgen und es nicht ausgeschlossen ist, dass der 8. der Quali noch Meister wird. Es wird eine meisterlose Saison geben mit einem Abbruch der Meisterschaft. So traurig das auch ist.

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