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Argentina's Lionel Messi reacts during a qualifying soccer match against Peru for the FIFA World Cup Qatar 2022 in Lima, Peru, Tuesday, Nov. 17, 2020. (Ernesto Benavides, Pool via AP)

Lionel Messi holte mit Argentinien in der WM-Qualifikation vier Punkte aus zwei Spielen. Bild: keystone

Messi lässt Dampf ab: «Habe es satt, bei Barça immer das Problem von allem zu sein»



Lionel Messi und der FC Barcelona – das wird wohl keine Liebesbeziehung mehr. Auf dem Platz lief es dem 33-jährigen Argentinier zuletzt zwar wieder besser, bei seiner Rückkehr nach dem 2:0-Sieg mit der «Albiceleste» in der WM-Qualifikation gegen Peru wirkte der Barça-Captain am Flughafen aber ungewohnt gereizt.

Das nutzte die Journalisten-Meute, die am Flughafen «El Prat» auf Messi wartete, gnadenlos aus. Was er über die Äusserungen von Ex-Griezmann-Agent Eric Olhats denke, wurde Messi gefragt. Der französische Spielerberater sorgte zuletzt mit einem Interview in «France Football» für Schlagzeilen, in dem er Messi in Bezug auf das Transfertheater um seinen ehemaligen Schützling Antoine Griezmann im vergangenen Sommer massiv kritisierte.

«Antoine kam zu einem in Schwierigkeiten steckenden Klub, in dem Messi zu allem eine Meinung hat. Er ist gleichzeitig Kaiser und Monarch, und er hat die Verpflichtung von Antoine kritisch beäugt. Messis Haltung war bedauerlich, er hat es ihn spüren lassen. Ich habe Antoine immer sagen hören, dass er keine Probleme mit Messi hat, aber niemals umgekehrt. Es ist ein Terror-Regime. Entweder ist man für oder gegen ihn.»

Messis Antwort hatte es dann in sich: «Die Wahrheit ist, dass ich es leid bin, die Ursache von allen Problemen im Verein zu sein.» Die Gereiztheit des Barça-Captain liess sich auch auf die Reisestrapazen zurückführen: «Nach einem Flug von 15 Stunden muss ich auch noch durch den Zoll, es ist verrückt», sagte Messi, bevor er mit seiner Frau Antonella Roccuzzo ins Auto stieg und davonbrauste.

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Messi wird bei seiner Rückkehr nach Barcelona von Reportern belagert. Video: streamable

Messis Aussagen werden in Spanien als weiteres Zeichen interpretiert, dass das Verhältnis zwischen dem Superstar und dem Verein trotz Trainer- und Führungswechsel weiterhin ziemlich angespannt ist. Messi wollte im Sommer nach einem Jahr ohne Titel und andauernden Differenzen mit der Vereinsführung den FC Barcelona verlassen. Den darauffolgenden Vertragsstreit mit den Katalanen um seine Ausstiegsklausel beendete Messi nach mehreren Gesprächen mit seinem Verbleib – wohl auch um einer juristischen Auseinandersetzung aus dem Weg zu gehen.

Die Zukunft des noch bis Juni 2021 an Barcelona gebundenen Argentiniers ist jedoch weiter offen. Immer wieder brodelt es in der Gerüchteküche: Offenbar bekundet Manchester City mit Ex-Barça-Trainer Pep Guardiola nach wie vor grosses Interesse an einer Messi-Verpflichtung und auch der langjährige Barça-Captain soll einem Transfer nicht abgeneigt sein. (pre)

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