DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
GC Sportchef Bernard Schuiteman, rechts, posiert neben Trainer Joao Carlos Pereira an der Medienkonferenz ueber den Rueckblick auf die abgelaufene Saison und Ausblick auf die anstehenden Aufgaben, aufgenommen am Donnerstag, 6. August 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Sportchef Schuiteman (rechts) stellt den neuen Trainer Pereira vor. Bild: keystone

João Carlos Pereira soll GC als neuer Trainer zum Aufstieg coachen



Rekordmeister GC hat seinen neuen Trainer vorgestellt. Es handelt sich um João Carlos Pereira, einen 55-jährigen Portugiesen. Angaben zur Vertragslänge will GC nicht machen. Zuletzt hatte er CA Coimbra in der zweithöchsten Liga trainiert. Davor war er sieben Jahre lang Sportdirektor der Aspire Academy in Katar, einer Nachwuchseinrichtung. 2012 trainierte er für rund fünf Monate Servette.

«Ich freue mich, hier zu sein und Teil eines Klubs mit einer so reichen Geschichte zu sein», sagte Pereira bei seiner Vorstellung. «Wir haben eine grosse Aufgabe vor uns, aber wir sind bereit.» Sportchef Bernard Schuiteman sagte, man habe mit dem Portugiesen einen Trainer gefunden, dessen Handschrift mit der neuen sportlichen Ausrichtung zusammen passe.

«Ich hörte oft von GC»

Der ruhmreiche Rekordmeister scheint in Portugal einen guten Ruf gehabt zu haben. «Als ich aufwuchs, hörte ich oft von GC», erzählte Pereira. «Ich mag den Schweizer Fussball, ich mag die Herausforderung, die meiner Karriere gut tut. Es war nicht schwierig, mich vom Engagement zu überzeugen.»

Pereira wird eine Nähe zu Jorge Mendes nachgesagt, dem Berater von Cristiano Ronaldo. Mendes soll mit den chinesischen Besitzern des Grasshopper Club zusammenspannen und ist ein Landsmann des neuen GC-Trainers. Klar deshalb, dass dieser zu seiner Beziehung zu Mendes befragt wurde. «Ich habe ihn einmal getroffen, das ist einige Jahre her», sagte Pereira. «Meine Beziehung mit ihm ist gut, so wie sie es mit unzähligen Agenten ist, die ich im Laufe meiner Karriere getroffen habe. Ich habe nicht mit ihm gesprochen, bevor ich hierhin gekommen bin.»

GC Trainer Joao Carlos Pereira, rechts, spricht neben Mediensprecher Adrian Fetscherin an der Medienkonferenz ueber den Ausblick auf die anstehenden Aufgaben, aufgenommen am Donnerstag, 6. August 2020 in Zuerich. (KEYSTONE/Ennio Leanza)

Es musste alles schnell gehen: GC schreibt den Namen des neuen Trainers Perreira, doch er heisst Pereira. Bild: keystone

Ziel: Rückkehr in die Super League

Der Auftrag, den Pereira gefasst hat, ist klar: Er muss GC in die Super League führen. «Reden wir nicht drum herum, wir sind GC», sagte Sporchef Schuiteman. «Wir haben Pläne, Ziele, Möglichkeiten, Infrastruktur und ein grosses Trainerteam. Wir wollen aufsteigen.»

Der bisher interimistisch tätige Cheftrainer Zoltan Kadar, unter dem die Qualifikation für die Barrage durch ein 0:6 gegen Winterthur in der letzten Runde verpasst wurde, rückt wieder ein Glied zurück. Er wird Mitglied des Trainerstabs, den GC deutlich erweitert. «Die Spieler werden mehr trainieren als bisher, es wird von jedem einzelnen mehr verlangt», kündigte Schuiteman an. (ram)

Von Hitzfeld bis Pereira – alle GC-Trainer seit 1988

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die unendliche GC-Saga

Apropos Heugümper: Wenn Menschen so nervig wie Insekten wären

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Vom 2:5 zum 6:5 – GC holt sich im Cup-Halbfinal den wohl dramatischsten Derbysieg

3. März 2004: Bei GC macht sich im Derby nach gut 60 Minuten die Angst vor einer Kanterniederlage breit. Doch die Hoppers kommen zurück – und sorgen für eines der denkwürdigsten Cup-Spiele der Schweizer Fussballgeschichte.

63 Minuten sind im altehrwürdigen Hardtum gespielt, als sich für die heimischen Grasshoppers eine kolossale Blamage anzubahnen scheint. 2:5 liegen die Hoppers im Cup-Halbfinal zurück, ausgerechnet gegen den Stadtrivalen FC Zürich. Der FCZ, trainiert vom jungen Lucien Favre, hat von erstaunlichen Schwächen in der Hoppers-Abwehr profitieren können.

Schon früh liegt GC mit 0:2 zurück. Daniel Gygax trifft nach sechs Minuten zur Führung, der zweite Treffer ist ein Slapstick-Eigentor, verursacht …

Artikel lesen
Link zum Artikel