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epa08638582 Former FIFA president Sepp Blatter (L) arrives in front of the building of the Office of the Attorney General of Switzerland, in Bern, Switzerland, 01 September 2020. Former UEFA president Michel Platini and former FIFA president Sepp Blatter each face interrogation from the Swiss public prosecutor as part of the proceedings opened in 2015 over a payment of 2 million Swiss francs. Platini's hearing was on 30 August, Blatter's hearing on 01 September.  EPA/PETER SCHNEIDER

Ex-FIFA-Präsident Sepp Blatter gerät erneut unter Beschuss. Bild: keystone

FIFA reicht Strafanzeige gegen Sepp Blatter ein



Der Weltfussballverband FIFA reichte bei der Zürcher Staatsanwaltschaft Strafanzeige gegen ihren ehemaligen Präsidenten Sepp Blatter ein. Es geht um ein Museumsprojekt, das den Fussball 500 Millionen Franken kostet. Externe Experten hätten bei einer Untersuchung Beweise für den mutmasslichen Tatbestand der ungetreuen Geschäftsbesorgung durch die ehemalige Führung unter Sepp Blatter gefunden, teilte die FIFA mit.

Die Strafanzeige zielt auf die gesamten Projektkosten in Höhe von 500 Millionen Franken. Die ehemalige Administration habe 140 Millionen in Renovation und Modernisierung eines Gebäudes gesteckt, das der FIFA gar nicht gehörte. Ausserdem sei ein Mietvertrag abgeschlossen worden, der die FIFA bis zum Ablauf des Vertrags im Jahr 2045 360 Millionen Franken kosten wird.

«Angesichts der massiven Kosten für dieses Museum (»Haus zur Enge«) sowie der allgemeinen Arbeitsweise der ehemaligen FIFA-Geschäftsleitung sollte eine forensische Prüfung Aufschluss darüber geben, was wirklich passiert ist», verlangt der stellvertretende FIFA-Generalsekretär, Alasdair Bell, in der Mitteilung.

Das «Haus zur Enge» bietet auf zehn Stockwerken eine Fläche von 3000 Quadratmeter für Ausstellungen, Veranstaltungen und Gastronomie. Weiter beinhaltet das Projekt 34 Wohnungen und Büros für 140 Personen.

Die Zürcher Staatsanwaltschaft bestätigte den Eingang der Klage zum FIFA-Museum. Die Anzeige wird nun geprüft. (pre/sda)

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Alle FIFA-Präsidenten seit Gründung des Weltverbands 1904

Fifa soll unter politische Aufsicht gestellt werden

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