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Bundesliga, 34. Runde

Hamburg – Gladbach 2:1 (1:1)

Wolfsburg – Köln 4:1 (1:1)

Hoffenheim – Dortmund 3:1 (1:0)

Bayern – Stuttgart 1:4 (1:2)

Hertha – Leipzig 2:6 (1:3)

Freiburg – Augsburg 2:0 (0:0)

Schalke – Frankfurt 1:0 (1:0)

Leverkusen – Hannover 3:2 (2:0)

Mainz – Bremen 1:2 (1:1)

Hamburg fans throw fireworks when their team relegates for the first time in German Bundesliga history after the German Bundesliga soccer match between Hamburger SV and VfL Borussia Moenchengladbach in Hamburg, Germany, Saturday, May 12, 2018. (AP Photo/Michael Sohn)

Kurz vor Schluss will der «Schwarze Block» in Hamburg einen Spielabbruch provozieren – ohne Erfolg. Bild: AP/AP

Letzter Bundesliga-Dino ausgestorben! HSV-Abstieg von Ausschreitungen überschattet



Liveticker: 12.05.2018: Buli-Konferenz

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HSV steigt ab – BVB und 1899 in der Königsklasse
Nach 55 Saisons in der Elite muss das Gründungsmitglied Hamburger SV die Bundesliga verlassen. Angesichts des Abstiegs verlieren auch die Fans noch die Nerven.

Der HSV erhielt am letzten Spieltag keine Schützenhilfe. Wolfsburg, der direkte Konkurrent im Kampf um den Relegationsplatz, holte dank eines 4:1-Erfolgs gegen Schlusslicht Köln ebenfalls drei Punkte und verteidigte so den 16. Platz. Wolfsburg muss nun gegen Holstein Kiel, den Dritten der 2. Bundesliga, um den letzten Platz im Oberhaus stechen. Gerettet ist nach einem 2:0-Sieg gegen Augsburg der SC Freiburg. Hamburg führte wenige Minuten vor Schluss 2:1 gegen Mönchengladbach, als die Zuschauer durch Feuerwerk für einen Spielunterbruch sorgten. Ob am Ende noch ein Spielabbruch und eine Forfait-Niederlage resultiert, ändert am Verdikt Abstieg nichts mehr.
epa06730749 HSV supporters light flares during the German Bundesliga soccer match between Hamburger SV and Borussia Moenchengladbach in Hamburg, Germany, 12 May 2018.  EPA/DAVID HECKER (EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidlines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)
Dortmund rette sich in extremis

Spektakulär und dramatisch verlief der Kampf um die letzten beiden Plätze in der Champions League. Hoffenheim gewann gegen Dortmund 3:1 und sicherte sich so den 3. Platz. Dortmund, bei dem Goalie Roman Bürki das 0:1 verschuldete, rettete sich in extremis in die Königsklasse. Leverkusen fehlten phasenweise nur noch zwei Tore, um die Borussia noch vom 4. Platz zu verdrängen. Am Ende reichte das 3:2 gegen Hannover wegen der schlechteren Tordifferenz aber nicht. (pre/sda)
Stöger nicht mehr BVB-Trainer

In Hamburg geht's gesittet zu Ende

Unterdessen in München
Die Meisterfeier kann beginnen:





Hamburg – Gladbach 2:1
Aus, vorbei! Ein Schiedsrichterball beendet die HSV-Zeit in der 1. Bundesliga. Die Polizisten musste sich dafür hinter die Torlinie zurückziehen und das Tor freigeben. ziemlich skurrill. Doch jetzt ist der HSV-Abstieg besiegelt, die berühmte Uhr muss nach 54 Jahren und 226 Tagen gestoppt werden.



Hamburg – Gladbach 2:1*
Eine Vielzahl von Ordnern und Polizisten ist auf dem Platz gelaufen, doch die ziehen nun wieder ab. Die Spieler haben den Rasen längst verlassen und verfolgen die Szenerie am Rande des Spielfelds. Noch kann nicht zu Ende gespielt werden, man versucht die Situation mit allen Mitteln zu deeskalieren.
Nein, muss man nicht!
von Mike Minder
Immerhin können sie nach dem Spielabbruch behaupten, nie sportlich abgestiegen zu sein. Muss man nicht verstehen..
Hamburg – Gladbach 2:1*
Schiedsrichter Felix Brych würde das Spiel gerne abbrechen, noch wird aber diskutiert. Unterdessen wird der «Schwarze Block» vom Rest der Zuschauer mit Sprechchören eingedeckt:

Acht Spiele zu Ende!
Alle anderen Spiele sind zu Ende, das sind die Entscheidungen: Dortmund und Hoffenheim stehen in der Champions League, Stuttgart schnappt Frankfurt den 7.Platz weg, Wolfsburg rettet sich in die Relegation.
Hamburg – Gladbach 2:1*
So sieht das in Hamburg derzeit aus. Noch kann nicht weitergespielt werden, zwei Minuten fehlen.

Hamburg – Gladbach 2:1*
Spiel in Hamburg ist unterbrochen! Der «Schwarze Block» zündet Rauchpetarden und provoziert so einen Spielabbruch. Unfassbar! Können die nicht in Würde absteigen???

Wolfsburg – Köln 4:1*
Die «Wölfe» machen noch einmal einen: Brekalo trifft zum 4:1, damit ist alles klar.
Leverkusen – Hannover 3:1*
Bayer läuft in einen Konter und kassiert das Anschlusstor. Niklas Füllkrug ist damit der Champions-League-Verderber für die Werkself.
Hamburg – Gladbach 2:1*
Der «Schwarze Block» packt im Volkspark eine schwarze Plane aus. Hoffentlich machen die da keinen Scheiss!
Hamburg – Gladbach 2:1*
Der Meteoriten-Einschlag steht unmittelbar bevor.

Hamburg – Gladbach 2:1*
Die ersten Kurz-Analysen zum bevorstehenden HSV-Abstieg



Hertha – Leipzig 2:6*
Leipzig setzt noch einmal oben drauf: Bruma erhöht auf 6:2 für die «Roten Bullen».
Hamburg – Gladbach 2:1*
Ohne Worte ...

Hoffenheim – Dortmund 3:1*
Hoffenheim legt nach und erhöht gegen Dortmund auf 3:1: Pavel Kaderabek trifft. Wenn es so bleibt, ist Hoffenheim definitiv in der Champions League. Leverkusen braucht zwei Tore und Dortmund noch abzufangen.
Wolfsburg – Köln 3:1*
Wolfsburg erhöht gegen Köln auf 3:1! Robin Knoche hämmert den Ball nach einem Freistoss per Kopf in die Maschen. Damit ist es wohl gelaufen: Der HSV steigt ziemlich sicher ab, Wolfsburg geht gegen Holstein Kiel in die Relegation.
Hamburg – Gladbach 2:1*
Platzverweis in Hamburg! Bobby Wood kassiert für ein Foul die zweite Gelbe Karte. Der HSV für die restlichen 20 Minuten also in Unterzahl.
Freiburg – Augsburg 2:0*
Der SC rettet sich mit dem 2:0 gegen Augsburg wohl definitiv. Tim Kleindienst sorgt dafür, dass im Breisgau alle Dämme brechen.
Hertha – Leizpig 2:5*
Die Hertha betreibt im Olympiastadion noch etwas Resultat-Kosmetik: Salomon Kalou trifft zum 2:5.
Hoffenheim – Dortmund 2:1*
Alles wieder auf Anfang in Hoffenheim: 1899 legt durch Adam Szalai kurz nach dem BVB-Ausgleich wieder vor. Dortmund muss also wieder zittern, dass Leverkusen nicht noch zwei Tore erzielt.
Hamburg – Gladbach 2:1*
Tooor in Hamburg! Lewis Holtby schiesst den HSV zum zweiten Mal in Führung und sorgt so dafür, dass die Rothosen noch hoffen dürfen. Zwei Tore muss Köln in Wolfsburg in der letzten halben Stunde aber noch schiessen.
Hertha – Leipzig 1:5*
Leipzig zeigt am letzten Spieltag nochmals, was es draufhat. Jean-Kévin Augustin erhöht in Berlin auf 5:1 für die «Roten Bullen».
Hoffenheim – Dortmund 1:1*
Marco Reus schiesst den BVB in Richtung Königklasse. Das 1:1 lag nicht in der Luft, Dortmund nimmt es aber natürlich mehr als gerne.
Bayern – Stuttgart 1:4*
Was ist denn in der Allianz Arena los! Die Bayern werden hier von Stuttgart regelrecht abgefertigt. Daniel Gincezk macht das 4:1 für die Schwaben.
Leverkusen – Hannover 3:0*
Bayer versucht alles, um doch noch via Torverhältnis in die Champions League zu kommen. Julian Brandt trifft gegen Hannover in der 55. Minute zum 3:0. Noch zwei Törchen müssen aber her.
Wolfsburg – Köln 2:1*
Tooor für Wolfsburg! Divock Origi bringt die «Wölfe» mit 2:1 in Führung. Der HSV schlittert immer weiter in Richtung zweite Liga.
Bayern – Stuttgart 1:3*
Die Bayern laufen gegen Stuttgart in den nächsten Konter. Ex-Sion-Spieler Chadrac Akolo trifft nach schöner Flanke per Kopf zum 3:1 für den Aussenseiter.
Freiburg – Augsburg 1:0*
Der SC Freiburg mit dem erlösenden 1:0. Die Breisgauer brauchen zwar nur einen Punkt zum definitiven Klassenerhalt, aber die Führung gegen Augsburg beruhigt ungemein. Nicolas Höfler ist der Torschütze.
Hertha – Leipzig 1:4*
Die «Roten Bullen» erhöhen in Berlin durch Timo Werner auf 4:1. Damit ist die Europa League wohl unter Dach und Fach.
Hamburg – Gladbach 1:1*

Unterdessen in München
Weiter geht's!
Schafft der HSV das Wunder noch oder muss die Uhr im Stadion nach fast 55 Jahren abgestellt werden? Es braucht Schützenhilfe aus Köln und einen eigenen Sieg. Auch im Kampf um die Champions-League-Plätze bleibt es spannend: Dortmund, Hoffenheim und Leverkusen sind momentan punktgleich, Bayer müsste noch drei Tore erzielen.
Pause! 17 Tore haben wir bereits gesehen
Das Spiel ruht in Hamburg wie in Wolfsburg – im Abstiegskampf herrscht derzeit Status quo. Aber noch ist für den HSV nichts verloren. Der Dino spielt gegen Gladbach voll auf Sieg und hat die besseren Chancen. Wolfsburg zeigt sich nach dem Kölner Ausgleich leicht geschockt. Da geht noch was in Halbzeit 2, versprochen!
Bayern – Stuttgart 1:2*
Der VfB kontert die Bayern in deren Stadion eiskalt aus. Anastasios Donis erobert an der Mittellinie den Ball und zieht dann los. Vor dem Tor macht er das dann ganz Klasse – 2:1 für Stuttgart in München.
Kleine Aufmunterung für Roman Bürki
Auch Cristiano Ronaldo patzt hin und wieder.

Hamburg – Gladbach 1:1*
Der HSV powert nach dem Ausgleich unentwegt weiter. Von Endzeit-Stimmung ist im Volksparkstadion derzeit nichts zu spüren, obwohl die «Rothosen» Stand jetzt in der 2. Liga sind. Die Hamburger brauchen ein eigenes Tor und eines von Köln.
Die Blitztabelle an der Spitze
Die Zwischenstände

Wolfsburg – Köln 1:1*
Köln schafft in Wolfsburg entgegen dem Spielverlauf den Ausgleich, ein ganz feines Tor! Jonas Hector trifft nach herrlicher Kombination zum 1:1. Der HSV darf also wieder hoffen.
Schalke – Frankfurt 1:0*
Die Knappen legen gegen Frankfurt vor: Nach einem Freistoss trifft Guido Burgstaller herrlich per Kopf.
Hamburg – Gladbach 1:1*
Josip Drmic erzielt den Ausgleich nach einem schnellen Konter! Der HSV rückt etwas zu weit auf und dann geht es blitzschnell. Der HSV nun wieder ganz weit vom Klassenerhalt entfernt.
Hoffenheim – Dortmund 1:0*
Riesenpatzer von Bürki! Der Schweizer Nati-Keeper verstolpert im Strafraum den Ball und muss dann unter Druck klären. Doch er spielt den Ball genau in die Füsse von Andrej Kramaric, der sich nicht zweimal bitten lässt.
Wolfsburg – Köln 1:0*
Riesenchance für Wolfsburg auf das 2:0: Brekalo kommt halbrechts vor dem Strafraum an den Ball und hat viel Platz. Im Strafraum lässt der Kroate auch noch Keeper Horn stehen und hat dann das fast leere Tor vor sich. Doch mit seinem Abschluss scheitert Brekalo an Risse, der noch mit dem Bein rettet.
Hertha – Leipzig 1:3*
Leizpig macht im Kampf um die Europa League ernst und legt in Berlin mit 3:1 vor. Torschütze diesmal: Jean-Kévin Augustin.
Bayern – Stuttgart 1:1*
Der Meister gleicht im Südderby aus. Corentin Tolisso trifft für die München, die erstmals im Trikot für die neue Saison auflaufen. Lewandowski tanzt durch den Strafraum, fällt hin – der Ball kommt zu Corentin Tolisso. Ausgleich!
Leverkusen – Hannover 2:0*
Bayer legt hier in der Startviertelstunde nach und erhöht auf 2:0. Torschütze wieder Lucas Alario. Damit wäre die «Werkself» momentan in der Champions League.
Mainz – Bremen 1:0*
In dieser Partie geht's nur noch um die goldene Ananas, dennoch geht Mainz in der 12. Minute durch Jean-Philippe Gbamin in Führung.
Hamburg – Gladbach 1:0*
Aaron Hunt tritt an und trifft! 1:0 für den HSV, Yann Sommer ist chancenlos. Aber noch brauchen die Hanseaten zwei Kölner Tore, um die Klasse zu halten.
Elfmeter in Hamburg!
Der HSV kriegt nach Videobewis einen Elfmeter zugesprochen. Denis Zakaria hat hier den Ball ganz klar mit der Hand gespielt. Korrekte Entscheidung
Hertha – Leizpig 1:2*
Die «Roten Bullen» legen schon wieder vor. Ademola Lookman trifft vier Minuten nach dem Berliner Ausgleich zum 2:1 für Leipzig.
Bayern – Stuttgart 0:1*
In München beginnt der Meisterfeier-Tag mit einer Ernüchterung. Daniel Ginczek bringt den VfB in der Allianz-Arena früh in Führung. Stuttgart damit definitiv wieder im Rennen um die Europacup-Plätze.
Hertha – Leipzig 1:1*
Blitz-Ausgleich in Berlin: Vedad Ibisevic trifft in der 4. Minute zum 1:1.
Leverkusen – Hannover 1:0*
Auch hier ein früher Treffer! Lucas Alario trifft früh für Bayer.
Hertha – Leipzig 0:1*
Auch Leipzig geht gleich mit dem ersten Angriff in Führung. Dayot Upamecano trifft für die «Roten Bullen» in der 2. Minute.
Wolfsburg – Köln 1:0*
Unfassbar! Wolfsburg geht gegen Köln bereits nach 41 Sekunden in Führung. Gilavogui ist der Torschütze, der HSV in diesem Moment also so gut wie in Liga 2.
Los geht's!
In Freiburg läuft das Spiel bereits, bald wird auch in den acht anderen Stadien angefpfiffen.
Was wird eigentlich aus der Uhr?
Auf Anfrage des «Spiegel» teilte der HSV mit, im Falle eines möglichen Abstiegs sei man «offiziell noch bis zum 30. Juni 2018 Mitglied der 1. Bundesliga», die Uhr werde «nach dem Spiel gegen Borussia Mönchengladbach also nicht direkt ausgeschaltet oder gar abmontiert».
Die Situation am Tabellenende
Ein Bayer drückt dem HSV die Daumen

Wolfsburg ohne Identifikationsfiguren
In Wolfsburg fehlt neben dem Knowhow auf Vorstandsebene inzwischen auch der Support des Publikums. Eines der wichtigsten Spiele der letzten beiden Dekaden ist nicht ausverkauft. Die desaströse Rückrunde hat tiefe Furchen hinterlassen, Tausende haben dem VfL die Zuneigung entzogen. Der chronische Abstiegskampf hat allen den Spass gründlich verdorben.

Zuverlässige Sympathieträger und Identifikationsfiguren wie der langjährige Captain Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez verliessen den Verein im letzten Sommer; den Topstürmer Mario Gomez liess der VfL während der Winterpause zum VfB Stuttgart ziehen. Sehr viel strategisches Wissen ging 2016 bei der Trennung von Manager Klaus Allofs verloren.

Olaf Rebbe, der zum Sportdirektor beförderte Ziehsohn von Allofs, ist seit dem 27. April nicht mehr im Amt. Gegen 100 Millionen Euro investierte der frühere Teamleiter und Chefscout in neues Personal. Sein geschultes Auge war wenig hilfreich, die Transferflops häuften sich, die Problematik verschärfte sich. Zum zweiten Mal in Folge droht eine Relegations-Barrage gegen die Nummer 3 der 2. Bundesliga.

«Wir steigen ab, wir kommen nie wieder, wir haben Bruno Labbadia.» Der Sarkasmus auf den halb leeren Rängen ist grösser denn je. Für die zynischen Fans steht der grösste Verlierer nach zehn Runden mit nur einem Sieg bereits fest: Labbadia, der dritte Coach der aktuellen Saison. «Kein Feuer, nicht mal ein Glimmen entfachte er – ein Feuerwehrmann ohne Wasser und Schlauch», kommentierte die Tageszeitung «Welt» die Personalie Labbadia mit schonungsloser Schärfe.

Läuft die HSV-Zeit ab?
In Hamburg hält wenigstens das Volk bis zur drohenden Derniere zum Tabellenvorletzten – die einen haben schlicht Mitleid mit dem angezählten Dino, für andere ist der HSV Lebensinhalt. Ganz nach der populärsten Hamburger Parole: «Nur der HSV!» Gegen 2000 Anhänger standen Spalier im Training und verbrüderten sich mit den Leidensgenossen.

Seit 1963 tickt die Bundesliga-Uhr. Sollte im letzten Heimspiel der Saison gegen Mönchengladbach kein Heimsieg resultieren und erreicht Wolfsburg gegen den Absteiger Köln ein Remis, endet eine beispiellose Ära. Dann ist der frühere Meistercupsieger definitiv nicht mehr zu retten. Zweimal entkam der notorisch kriselnde Koloss dem Worst Case innerhalb von vier Jahren in letzter Minute, ein drittes Happy End ist eher nicht in Sicht.

Christian Titz übernahm das Ruder zu spät. Der von der Regionalligaspitze zu Hilfe gerufene Ex-U21-Coach reanimierte das leblose Ensemble. «Wir spielen zum ersten Mal seit vier Jahren Fussball», stellte Lewis Holtby verwundert fest. Titz kommt an, Titz bewegt - und er wird der Kopf der Gruppe bleiben, der HSV will die weitere Zusammenarbeit mit ihm nicht von der Ligazugehörigkeit abhängig machen.

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