DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Referee Tobias Stieler, right, shows a red card to Atalanta's Remo Freuler during the Champions League, round of 16, first leg soccer match between Atlanta and Real Madrid, at the Gewiss Stadium in Bergamo, Wednesday, Feb. 24, 2021. (AP Photo/Luca Bruno)

Remo Freuler fliegt gegen Real Madrid früh vom Platz. Bild: keystone

Atalanta verliert nach Freuler-Rot – ManCity erteilt Gladbach-Schweizern eine Lehrstunde

Zum Abschluss der Achtelfinal-Rückspiele der Champions League erleben die Schweizer Exponenten einen bitteren Abend. Manchester City setzt sich bei Mönchengladbach 2:0 durch, Atalanta Bergamo unterliegt Real Madrid nach einem Platzverweis gegen Remo Freuler 0:1.



Gladbach – ManCity 0:2

«Wir können eigentlich nur gewinnen», hatte Marco Rose vor dem ersten von zwei Vergleichen von Borussia Mönchengladbach mit dem derzeit formstärksten Team Europas gesagt. Der im Sommer scheidende Trainer des Bundesligisten irrte. In der leeren Puskas-Arena in Budapest offenbarte sich mehr als nur ein Klassenunterschied. Mönchengladbach, das in der Vorrunde in der Gruppe mit Real Madrid, Inter Mailand und Schachtar Donezk überrascht hatte, wurden von Manchester City die internationalen Limiten schonungslos aufgezeigt.

«City war in der Art und Weise wie sie spielen einfach eine Klasse für sich.»

Christoph Kramer

abspielen

Elvedi schläft, Bernardo Silva bringt Manchester City in Führung. Video: streamable

Zwar wehrte sich der Aussenseiter mit dem Schweizer Trio Yann Sommer, Nico Elvedi und Denis Zakaria in der Startaufstellung nach Kräften, mit dem extremen Pressing des Leaders der Premier League kam er aber nicht zurecht. Der Gastgeber erarbeitete sich nur zwei Torchancen: Alassane Pléas Ablenker mit dem Absatz strich knapp am Pfosten vorbei (63.), Hannes Wolf scheiterte in der Nachspielzeit an Keeper Ederson. Nicht umsonst kassierte das Team von Pep Guardiola während der nunmehr 19 Spiele andauernden Siegesserie nur sechs, in der Champions League in sieben Partien nur einen Gegentreffer.

abspielen

Gabriel Jesus sorgt spätestens mit dem 0:2 für die Entscheidung. Video: streamable

Dank einer guten Leistung in der Abwehr startet Mönchengladbach mit einem Handicap von «nur» zwei Toren in das Rückspiel in drei Wochen. Ein Stellungsfehler von Nico Elvedi führte zum 0:1, allerdings war die Flanke von João Cancelo auf seinen Landsmann Bernardo Silva in der 29. Minute auch perfekt geschlagen. In der 54. Minute machte der Schweizer Internationale seinen Fehler wieder gut, als er den Abschluss von Gabriel Jesus mit einem Tackling verhinderte. Gut zehn Minuten später traf der brasilianische Mittelstürmer der «Citizens» doch noch zum 2:0.

Borussia Mönchengladbach - Manchester City 0:2 (0:1)
Budapest. - SR Dias (POR).
Tore: 29. Bernardo Silva 0:1. 65. Gabriel Jesus 0:2.
Borussia Mönchengladbach: Sommer; Lainer (63. Lazaro), Ginter, Elvedi, Bensebaini; Zakaria, Kramer, Neuhaus; Hofmann (87. Wolf), Pléa (63. Thuram); Stindl (74. Embolo).
Manchester City: Ederson; Walker, Dias, Laporte, Cancelo; Rodri, Foden (80. Torres), Gündogan; Sterling (69. Mahrez), Gabriel Jesus (80. Agüero), Bernardo Silva.
Bemerkungen: Mönchengladbach ohne Lang (Ersatz).

Atalanta – Real 0:1

Mit Remo Freuler spielte auch bei Atalanta Bergamo gegen Real Madrid ein Schweizer eine Hauptrolle. Der Mittelfeldspieler sah nach einem Rempler in der 17. Minute gegen Ferland Mendy kurz vor dem Strafraum zur Überraschung vieler die Rote Karte. Der deutsche Schiedsrichter Tobias Stieler wertete das Einsteigen Freulers als Notbremse, obwohl ein weiterer Verteidiger Atalantas zwar einige Meter entfernt, aber auf gleicher Höhe mitlief und Mendy sich den Ball nicht in Richtung Tor vorlegte.

abspielen

Freuler fliegt gegen Real früh vom Platz. Video: streamable

Durch den Platzverweis wurde die Offensivmaschinerie Atalantas jäh gebremst, das Team von Gian Piero Gasperini konzentrierte sich in erster Linie darauf, den Schaden in Grenzen zu halten. Doch der Plan ging nicht auf, kurz vor Schluss traf Mendy mit einem schönen Weitschuss zum Sieg für die ersatzgeschwächten Gäste. Zinédine Zidane musste unter anderen auf Karim Benzema, Sergio Ramos, Eden Hazard, Marcelo und Daniel Carvajal verzichten. Im Rückspiel wird Casemiro wegen einer Gelbsperre fehlen.

abspielen

Mendy schiesst Real kurz vor Schluss zum Sieg. Video: streamable

Atalanta Bergamo - Real Madrid 0:1 (0:0)
SR Stieler (GER).
Tor: 86. Mendy 0:1.
Atalanta Bergamo: Gollini; Toloi, Romero, Djimsiti; Maehle (86. Palomino), De Roon, Freuler, Gosens; Pessina; Zapata (30. Pasalic), Muriel (56. Ilicic/86. Malinowsky).
Real Madrid: Courtois; Lucas Vazquez, Varane, Nacho, Mendy; Casemiro; Kroos, Modric; Asensio (76. Arribas), Isco (76. Duro), Vinicius Junior (57. Mariano).
Bemerkungen: Atalanta ohne Hateboer (verletzt), Real Madrid u.a. ohne Carvajal, Benzema, Hazard, Marcelo und Ramos (alle verletzt). 17. Rote Karte gegen Freuler (Notbremse). (abu/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League

1 / 18
Die Mehrfach-Torschützen in der Champions League
quelle: ap / felice calabro'
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Chefsache: Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unvergessen

Christian Gross motiviert Hakaaaan bis in die Zehenspitzen und wir dürfen zuschauen

9. Mai 2002: Das Schweizer Fernsehen strahlt einen Dok-Film über den FC Basel aus, der auf dem Weg zum ersten Meistertitel der Neuzeit ist. In Erinnerung bleibt besonders eine Pausenansprache von Trainer Christian Gross.

Acht Meistertitel in Folge zwischen 2010 und 2017 – bis YB zu seinem Höhenflug ansetzte, war der FC Basel das Mass aller Dinge im Schweizer Klubfussball. Dabei liegen die Zeiten, als Rot-Blau selber zu den Habenichtsen gehörte, noch gar nicht weit zurück.

Erst 2002 holt der FCB den ersten Titel der Neuzeit und aus dieser Zeit stammt auch ein köstliches Video. Es zeigt die Halbzeit-Ansprache von Trainer Christian Gross im Rückspiel des UI-Cup-Finals bei Aston Villa im August 2001, die bei seinem …

Artikel lesen
Link zum Artikel