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«Jubel war keine Message» – Xhaka und Shaqiri provozieren mit dem Doppeladler



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Xhakas Tor und der Jubel. Video: streamable

Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri lassen die Schweizer jubeln – nur um wenige Sekunden später landesweites Kopfschütteln auszulösen. Nach ihren sensationellen Treffern gegen Serbien zeigten nämlich beide den Doppeladler-Jubel. 

Der Doppeladler ist auf der Flagge Albaniens zu sehen. Dass Xhaka und Shaqiri mit ihren albanischen Wurzeln diesen Jubel gegen Serbien zeigen, ist eine Provokation für das gegnerische Team und dessen Fans. In der Hitze des Gefechts lässt sich die Geste allerdings zu einem gewissen Teil erklären, da die Schweizer von den serbischen Fans das ganze Spiel durch mit Pfiffen eingedeckt wurden. 

«Der Jubel war bestimmt keine Message an den Gegner, die sind mir scheissegal. Der war für die Leute, die mich immer unterstützt haben. Für die Leute in meiner Heimat und meine Eltern.»

Granit Xhaka

Zudem steckt bei Xhaka auch noch eine persönliche Geschichte dahinter. Gegenüber dem «Guardian» erklärte der Arsenal-Spieler, dass sein Vater während des Kosovo-Konflikts von Serbien ins Gefängnis gesteckt wurde.

Im Schweizer Nationalteam wurde dieser Jubel bereits 2014 zum Thema. Als Xhaka und Pajtim Kasami damals den Doppeladler zeigten, wurde gar der Mannschaftsrat einberufen, um die Sache zu regeln. Verboten wurde die Geste nicht, da «sie nicht politisch ist», wie SFV-Sprecher Marco von Ah erklärte. Dennoch versprachen die Spieler, dass sie künftig darauf verzichten würden – bis heute. 

Die Reaktionen zu Xhakas Jubel

(abu)

Alle WM-Torschützenkönige seit 1930

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quelle: ap/ap / antonio calanni
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