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epa07117564 FC Barcelona's midfielder Philippe Coutinho (R) and Internazionale's midfielder Brozovic (L) vie for the ball during the UEFA Champions League group B soccer match between FC Barcelona and FC Internazionale at Camp Nou Stadium in Barcelona, Catalonia, Spain, 24 October 2018.  EPA/Alberto Estevez

Diese Aktion von Brozovic gegen Coutinho war nicht die schönste (und wichtigste) Grätsche des Kroaten. Bild: EPA/EFE

Die cleverste Aktion des Jahres und 4 weitere Erkenntnisse aus der Champions League



Der Freistoss-Block 2.0

Luis Suarez ist ein schlauer Fuchs. Bei einer Freistoss-Gelegenheit aus bester Position schiebt er den Ball unter der hochspringenden Mauer durch. Der Uruguayer weiss: Dieser Ball ist für Inter-Goalie Samir Handanovic unhaltbar – Suarez dreht deshalb bereits zum Torjubel ab. 

Doch der Stürmer hat die Rechnung ohne Marcelo Brozovic gemacht: Der Kroate antizipiert Suarez' kleinen Trick und legt sich in letzter Sekunde hinter der Mauer hin. Der Ball spring tatsächlich an Brozovics Rücken und von dort ins Out – da kann sich selbst der verletzte Lionel Messi auf der Tribüne das Lachen nicht verkneifen. Am Ende gewinnt Barça schliesslich dennoch ungefährdet mit 2:0.

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Brozovic und der Freistoss-Block. Video: streamable

Verteidigen wie bei «FIFA»

Es gibt beim «FIFA»-Game diese Taste, mit der man einen nicht gesteuerten Spieler anweist, den Gegner anzugreifen. Diese Taste ist toll. Und offenbar wird sie von Napolis Kalidou Koulibaly ebenfalls regelmässig genützt. 

Doof nur, dass Koulibaly gestern nicht bei «FIFA», sondern in der realen Champions-League gegen PSG (2:2) im Einsatz stand. Als Teamkollege Mario Rui nur zuschaute, während Kylian Mbappé am Strafraum am Ball war, wurde es Koulibaly zu viel – der Senegalese übernahm kurzerhand die «Steuerung» seines Teamkollegen, was dann tatsächlich mit einem Fehlpass von Mbappé belohnt wurde.

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Video: streamable

Historische Atlético-Pleite

Borussia Dortmund ist unter Lucien Favre auch nach dem 12. Pflichtspiel der Saison noch ohne Niederlage. Mit Atlético Madrid wartete gestern der erste hochkarätige Gegner auf die Elf des Schweizer Trainers. 

epa07117686 Dortmund's head coach Lucien Favre (L) argues with Atletico's head coach Diego Simeone (C) during the UEFA Champions League Group A soccer match between Borussia Dortmund and Atletico Madrid, in Dortmund, Germany, 24 October 2018.  EPA/SASCHA STEINBACH

Lucien Favre hat das richtige Mittel gegen Diego Simeone gefunden.  Bild: EPa

Atlético Madrid unter Trainer Diego Simeone gilt defensiv als eine der besten Mannschaften der Welt, doch der BVB konnte auch diese Aufgabe mit Bravour lösen. Nicht nur das: Weil die Madrilenen in der Schlussphase einbrachen, fügten die Dortmunder ihnen mit dem 4:0 die höchste Niederlage unter Diego Simeone (seit Dezember 2011 bei Atlético) zu.

Eine höhere Niederlage gab es für Atlético Madrid zuletzt 2011 bei einem 0:5 gegen den FC Barcelona

Die Shaqiri-Show

Nach seinen 90 guten Minuten gegen Huddersfield am Wochenende bekam Xherdan Shaqiri auch gegen Roter Stern Belgrad von Beginn weg die Chance, sich bei Trainer Jürgen Klopp zu empfehlen. Und der Schweizer tat dies auf eindrückliche Art und Weise. Im Mittelfeld hinter dem bewährten Dreizack Mané-Salah-Firmino wirbelte der Schweizer und leitete die ersten beiden Tore mustergültig ein.

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Shaqiri mit dem Pass in die Tiefe, danach folgt das 1:0. Video: streamable

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Shaqiri lässt für Salah abtropfen – 2:0. Video: streamable

Nach 68 starken Minuten wurde Shaqiri dann unter grossem Applaus ausgewechselt.

Die Fan-Reaktionen auf die starke Leistung von Xherdan Shaqiri:

Wenn plötzlich der 4. Goalie spielt

Thierry Henry hat erst am 13. Oktober das Traineramt bei der AS Monaco übernommen und bereits grosse Personalsorgen. Weil mit Diego Benaglio und Danijel Subasic die ersten beiden Torhüter verletzt sind, spielte am Wochenende mit Seydou Sy die Nummer 3 im Tor der Monegassen. Der Senegalese verschuldete dabei mit einem Mega-Flop das 0:1 bei der 1:2-Niederlage in Strassburg.

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Der Flop von Seydou Sy. Video: streamable

Der Fehler war allerdings nicht der Grund, weshalb Henry gestern auf die Nummer 4 seiner Torhüter zurückgriff: Sy ist schlicht nicht auf der Champions-League-Liste der AS Monaco. Deshalb kam das 20-jährige Eigengewächs Loic Badiashile gestern zum Handkuss und seinem ersten Profispiel.

Der Franzose machte seine Sache gut und war beim einzigen Gegentor chancenlos – und auch für Monaco gab es ein kleines Erfolgserlebnis. Das 1:1 gegen Brügge war der erste Punktgewinn seit dem 21. September. 

Sie waren «Golden Boys»: zum besten Talent der Welt gekürt

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Sie waren «Golden Boys»: Zum besten Talent der Welt gekürt
quelle: keystone / gregorio borgia
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