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File -- In this August 8, 2015 photo Swiss soccer coach Lucien Favre shouts during a German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Borussia Monchengladbach in Dortmund, Germany. (Maja Hitij/dpa via AP, file)

Nach der grün-weissen übernimmt Lucien Favre nun die schwarz-gelbe Borussia. Bild: AP/dpa

Favre über seinen neuen Job: «Der BVB zählt zu den interessantesten Klubs in ganz Europa»

Jetzt ist es offiziell: Lucien Favre wird neuer Trainer von Borussia Dortmund. Der Schweizer unterschreibt einen Vertrag bis 2020. Der 60-jährige Erfolgstrainer freut sich auf die neue «reizvolle Aufgabe».



Borussia Dortmund hat heute die Verpflichtung von Lucien Favre als Cheftrainer bekannt gegeben. Der 60-jährige Romand, zuletzt Coach bei Nice in der Ligue 1, unterzeichnete mit dem BVB einen Vertrag bis zum 30. Juni 2020. Favre wird Anfang Juli vorgestellt und anschliessend mit seinem neuen Team in die Vorbereitung auf die Saison 2018/2019 einsteigen.

Am vergangenen Samstag nach dem letzten Saisonspiel von Nice bei Olympique Lyon hatte Favre seinen Abschied aus Frankreich bekannt gegeben. Dass der 60-Jährige in die Bundesliga zurückkehren und künftig Borussia Dortmund trainieren würde, galt bereits zu jenem Zeitpunkt als sicher.

«Borussia Dortmund zu trainieren, ist eine reizvolle Aufgabe, die ich sehr gerne übernehme», erklärte Favre in einer Pressemitteilung. «Ich möchte den Verantwortlichen für das Vertrauen in meine Person danken. Nun werden wir gemeinsam an dem neuen Team arbeiten. Der BVB zählt zu den interessantesten Klubs in ganz Europa, dazu freue ich mich auf die Rückkehr in die Bundesliga, die ich bestens kenne und auch in den zwei Jahren in Nizza immer im Blick behalten habe.»

BVB-Sportchef Michael Zorc sagte über seinen neuen Coach: «Die Verpflichtung von Lucien Favre als Trainer ist ein wichtiger Teil unseres sportlichen Neustarts in diesem Sommer. Er geniesst bei uns hohe Wertschätzung für seine fachlichen Qualitäten, die er in der Bundesliga bei Hertha BSC und in Mönchengladbach – genau wie zuletzt in Nizza – auch schon mehrfach eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat.»

Erstmals in der Königsklasse

Die Rückkehr in die Bundesliga kommt mit einem Jahr Verzögerung. Schon im letzten Sommer wollte Borussia Dortmund den Westschweizer nach Deutschland holen. Das Interesse war gegenseitig, doch Nice-Präsident Jean-Pierre Rivère legte sein Veto ein. Dortmund entschied sich für den Niederländer Peter Bosz und später für den Österreicher Peter Stöger.

epa04482831 Moenchengladbach's coach Lucien Favre walks across the pitch before the German Bundesliga soccer match between Borussia Dortmund and Borussia Moenchengladbach at Signal Iduna Park in Dortmund, Germany, 09 November 2014.  EPA/BERND THISSEN  (EMBARGO CONDITIONS - ATTENTION: Due to the accreditation guidelines, the DFL only permits the publication and utilisation of up to 15 pictures per match on the internet and in online media during the match.)

Der Signal-Iduna-Park ist Lucien Favres neue Heimat. Bild: EPA/DPA

Dies waren zwei Missverständnisse in wenigen Monaten. Dortmund spielte nach gutem Saisonstart unkonstant, enttäuschte in der Champions League ebenso wie später in der Europa League und zitterte sich in der Bundesliga am Ende auf den 4. Platz. Dank dieser Klassierung kann Favre nun mit seinem neuen Arbeitgeber in der Champions League antreten.

Dies blieb Favre 2006, 2012 und 2017 verwehrt, weil er in den Playoffs mit dem FC Zürich, Borussia Mönchengladbach und Nice ausschied. Mit Gladbach qualifizierte er sich dann 2015 als Bundesliga-Dritter direkt für die Gruppenspiele. Doch fünf Tage nach dem ersten Spiel gegen den FC Sevilla gab Favre am Niederrhein seinen Rücktritt bekannt.

Das verflixte zweite Jahr

Es war damals das Ende nach mehr als vier sehr erfolgreichen Jahren mit Gladbach, in denen er den taumelnden Traditionsklub zuerst vor dem scheinbar sicheren Abstieg rettete und danach zwei Mal in die Top 4 führte.

Ähnliches war ihm zuvor in Berlin und danach in Nizza gelungen: Nämlich ein Team deutlich weiter nach vorne zu bringen, als es Budget und Qualität des Kaders erwarten liessen. Mit Nice erreichte Favre vor einem Jahr in der ersten Saison den erstaunlichen 3. Platz.

ARCHIVBILD --- ZUM WECHSEL VON LUCIEN FAVRE ALS TRAINER ZU BORUSSIA DORTMUND STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG --- epa05778740 OGC Nice's Swiss head coach Lucien Favre during the French Ligue 1 soccer match OGC Nice vs AS Saint Etienne, at the Allianz Riviera stadium, in Nice, France, 08 February 2017.  EPA/SEBASTIEN NOGIER

Gerade nochmals gut gegangen: Favre kann Nizza erhobenen Hauptes verlassen. Bild: EPA

Im zweiten Jahr hatte sein Team im Nachgang der Enttäuschung nach dem Scheitern in den Champions-League-Playoffs gegen Napoli Mühe, in der Meisterschaft auf Kurs zu kommen. Bis in die Adventszeit hinein lagen in der Ligue 1 die Abstiegsplätze näher als ein Rang im Europacup. Doch Favre schaffte im Dezember 2017 die Wende, reihte ein paar Siege aneinander und rückte dem 6. Platz immer näher. Am Ende fehlte ein Punkt zur erneuten Europacup-Teilnahme. (pre/sda)

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