Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Wenn du über ein Spiel berichten sollst – aber der Rasensprenger eine andere Idee hat



Der russische Sportreporter Evgeny Evnevich ist ein wahrer Könner seiner Kunst. Anders lässt sich seine Reaktion während einer Liveschaltung am Wochenende im russischen Sportsender Match TV nicht erklären.

Für den öffentlich-rechtlichen Sender stand Evnevich gerade im Stadion von ZSKA Moskau, wo sich die Heimmannschaft auf das Spiel gegen Achmat Grosny vorbereitete. Kein Spitzenspiel: Beide Vereine rangieren nach nun sieben Spieltagen im Mittefeld der Premjer-Liga.

Evnevich bewies jedoch Champions-League-Reife, als sich ihm während der Liveschaltung vom Strahl eines Rasensprengers des Platzwarts näherte. Der Reporter sah den anrückenden Strahl aus dem Augenwinkel – und verkündete eine sichere Prognose: «Ich werde gleich nass, weil sie angefangen haben, dass Spielfeld zu bewässern.» Und er erklärte den Zuschauern: «Deshalb spreche ich jetzt so schnell, wie ich kann.»

Und dann wurde Evnevich auch klitschnass. Der Rasensprenger kannte keine Gnade – so wie übrigens auch nicht ZSKA Moskau, die das spätere Spiel mit 3:0 gewannen. Damit war die kleine TV-Dusche aber noch nicht vorbei, der Rasensprenger machte kehrt, und Evnevich wurde - während er sich mühte, weiter zu moderieren - abermals nass.

Für die mutige Aktion regnete es (ja, das war Absicht) Zuspruch von den Fans. Auf Twitter äusserte sich später auch Evnevich zu dem Vorfall: Den Platz zu wechseln sei keine Option gewesen. Denn: «Da war so gutes Licht!»

Na, dann...

(pb)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Grosser Empfang für den Schwingerkönig in Lyss

Was die Besucher am Eidgenössischen nervt

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Fast jeder fünfte Profifussballer kämpft mit Langzeitfolgen des Coronavirus

Müde Fussballer und ein Bundesligaspieler mit Atemproblemen: Auch für Profifussballer können die Langzeitfolgen des Covid schlimme Folgen haben – nicht nur bei schweren Verläufen. Ein Experte fordert deshalb mehr Tests.

Irgendwann geht es nicht mehr. Wolfsburg-Verteidiger Marin Pongracic stützt die Arme in die Knie, versucht nach Luft zu ringen. Es sind Bilder, die man sonst vielleicht in einer Verlängerung sieht. Gespielt in dieser Bundesligapartie sind aber erst 15 Spielminuten. Pongracic beisst weiter, stützt sich auch in den folgenden Minuten bei Unterbrüchen immer wieder auf seine Knie. Zur Pause muss er raus. Seine Atemnot ist eine Folge einer überstandenen Coronavirus-Erkrankung.

Pongracic ist kein …

Artikel lesen
Link zum Artikel