Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
FIFA President Gianni Infantino, left, shakes hands with China's President Xi Jinping at the Great Hall of the People in Beijing on Wednesday, June 14, 2017. (Fred Dufour/Pool Photo via AP)

2017: Gianni Infantino trifft Chinas Staatspräsident Xi Jinping. Bild: AP/Pool AFP

China richtet die neue Klub-WM aus – Infantino findet das «historisch»



Die Premiere der reformierten Klub-WM mit 24 Mannschaften findet 2021 in China statt.

Das entschied das Council des Fussball-Weltverbandes FIFA auf der Sitzung am Donnerstag in Shanghai. Das Turnier, das in diesem Jahr mit sieben Teams im Dezember in Katar ausgetragen wird, war im vergangenen März gegen den Widerstand aus Europa reformiert worden.

Wer an der Klub-WM 2021 teilnehmen kann ist noch nicht bekannt. Die FIFA arbeitet mit den sechs Kontinentalverbänden derzeit noch an einem Qualifikationssystem.

Der Schweizer FIFA-Präsident Gianni Infantino sprach nach dem einstimmigen Beschluss von einer «historischen Entscheidung». Die Klub-WM 2021 wird den Confed Cup ersetzen, der im Jahr vor der Winter-WM 2022 in Katar aufgrund der enormen Hitze am Persischen Golf ohnehin nicht im Sommer hätte stattfinden können. Geplant ist eine Ausrichtung alle vier Jahre.

China will auch WM 2030

China gilt als aufstrebende Macht im Weltfussball und als möglicher Kandidat für die Vergabe der WM 2030. Den Entscheid über den Austragungsort dieses Turniers will die FIFA 2024 bekanntgeben. Konkurrenz könnte China aus Südamerika erhalten, wo sich mehrere Länder mit einer gemeinsamen Kandidatur profilieren

Bild

Wird im «Vogelnest» in Peking auch noch eine Fussball-WM ausgetragen? Bild: shutterstock

Der chinesische Konzern Wanda Group ist zudem zu einem der wichtigsten Partner und Geldgeber der FIFA geworden.

Konkurrenz könnte China aus Südamerika erhalten, wo sich mehrere Länder mit einer gemeinsamen Kandidatur profilieren wollen. Auch England soll gemeinsam mit Schottland, Wales, Nordirland und Irland eine Kandidatur prüfen. 2026 findet die Weltmeisterschaft in Kanada, den USA und Mexiko statt.

Fifa investiert in die Frauen

Gleichzeitig mit der Meldung zur Klub-WM gab der Weltverband zudem bekannt, dass sie in den nächsten vier Jahren eine Milliarde US-Dollar in den weltweiten Frauenfussball investieren will.

FILE - In this July 7, 2019, file photo, U.S. player Megan Rapinoe holds the trophy after winning the Women's World Cup final soccer match against The Netherlands at the Stade de Lyon in Decines, outside Lyon, France. Rapinoe is enjoying the whirlwind of a two-time World Cup winner. She picked up the FIFA Player of the Year award in Milan rocking a deeper shade of lavender hair, sent off retiring U.S. coach Jill Ellis with an undefeated victory tour and kept up the fight for pay equity against the U.S. Soccer Federation. (AP Photo/Claude Paris, File)

Gibt es bald mehr Konkurrenz für die Weltmeisterinnen aus den USA? Die FIFA investiert in den Frauenfussball. Bild: AP

Die FIFA habe vorher bereits einer Investition von 500 Millionen Dollar zugestimmt. Nun habe man entschieden, diesen Betrag noch zu verdoppeln. «Die Frauen-WM in Frankreich hat das nächste Level erreicht. Darauf müssen wir aufbauen», sagte Infantino. Wie genau das Geld verwendet werden soll, wird nicht erklärt. (abu/sda/apa/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die unbeliebtesten Grosskonzerne der Schweizer*innen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

13
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Donald 24.10.2019 16:54
    Highlight Highlight Die NBA hat da auch schon gute Erfahrungen gemacht.
  • 97ProzentVonCH68000 24.10.2019 15:48
    Highlight Highlight Gibt‘s noch genug eklige Diktaturen, mit welchen die eklige FIFA noch nicht im Bett war?
    Ich geh 🤮
  • DemonCore 24.10.2019 12:32
    Highlight Highlight Die Vergabe der olympischen Spiele 1936 an Hitlerdeutschland war auch historisch.
  • Linus Luchs 24.10.2019 11:31
    Highlight Highlight Eindrücklich, wie Infantino jeweils strahlt und sabbert, wenn er den Despoten dieser Welt die Hand schütteln darf.
  • MoreBanana 24.10.2019 11:03
    Highlight Highlight Unglaublich was die FIFA anstellt.
  • Paul_Partisan 24.10.2019 10:48
    Highlight Highlight Super, der nächste Schurkenstaat!
    Könnte man eventuell die nächsten FIFA-Wettbewerbe wieder in Ländern durchführen, in denen eine funktionierende, freiheitliche Demokratie herrscht?? Merci
    • ingmarbergman 24.10.2019 11:40
      Highlight Highlight Eine WM müsste nicht so viel Kosten. Das Problem sind die TV-Rechte, welche die FIFA ständig für noch horrendere Summen verkauft. Diese müssen refinanziert werden und das treibt die Kosten.
      Wenn die FIFA möchte, könnte sie schon den eigenen Gewinn senken und dafür die WM wieder in Länder vergeben, wo auf Fans in die Stadien geben. Will sie aber nicht.
    • TanookiStormtrooper 24.10.2019 14:15
      Highlight Highlight @DasEchteGipfeli
      Nicht ganz. Die FIFA macht mit diesen Events sehr viel Kohle und die Ausgaben trägt dann das Veranstaltungsland. Auch Freiheiten werden eingeschränkt, wenn in Sichtweite eines Stadions eine Bierflasche eines Nicht-Sponsoren rumliegt gibt es ja schon fast Ärger.
  • Etniesoph 24.10.2019 09:55
    Highlight Highlight "Der chinesische Konzern Wanda Group ist zudem zu einem der wichtigsten Partner und Geldgeber der FIFA geworden." Dann könnte man ja jetzt schon sagen, dass China den Zuschlag erhält. Was ein Theater wieder!
  • Francis Begbie 24.10.2019 09:45
    Highlight Highlight Stell dir vor es ist Fussball und keiner schaut hin.
  • Scaros_2 24.10.2019 09:41
    Highlight Highlight "China gilt als aufstrebende Macht im Weltfussball"

    Streich fussball raus. China krallt sich einfach alles und nistet sich überall ein wo es nur kann. Das ist schlicht ein stiller Krieg gegen den Westen alles in Kontrolle zu haben war der Westen aufgebaut hat.
    • MasterPain 24.10.2019 09:47
      Highlight Highlight Der Westen müsste ja auch nicht alles an China verkaufen... aber die Gier ist halt zu gross.
  • MasterPain 24.10.2019 09:35
    Highlight Highlight Das Geld welches Infantino dafür kassiert ist vor allem wahrscheinlich historisch 😂

Hühnerhaut garantiert: Hoarau verabschiedet sich mit Büne-Huber-Duett von den YB-Fans

Nach sechs Jahren in gelb und schwarz ist die Zeit des Abschieds gekommen. Guillaume Hoarau hat die Berner Young Boys nach drei Meistertiteln in Folge verlassen. Just an dem Tag, an dem seine Unterschrift beim FC Sion bekannt wird, verabschiedet er sich in den sozialen Medien von den YB-Fans.

Mit Patent-Ochsner-Frontmann Büne Huber hat der Stürmer ein Duett aufgenommen. «Gäub und Schwarz» heisst die angepasste Version von «Scharlachrot» und richtet sich direkt an die Fans des Schweizer …

Artikel lesen
Link zum Artikel