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Young Boys' forward Jean-Pierre Nsame #18 reacts after missing a goal, during the Super League soccer match of Swiss Championship between Servette FC and BSC Young Boys, at the Stade de Geneve stadium, in Geneva, Switzerland, Tuesday, June 30, 2020. All Super League soccer matches of Swiss Championship are played to behind the semi closed doors (only 1000 persons can be present in the stadium) due to preventive measure against a second wave of the coronavirus COVID-19. (KEYSTONE/Salvatore Di Nolfi)

Ist der Schweizer Profi-Mannschaftssport noch zu retten? Bild: keystone

Kommentar

Zeit, das Undenkbare zu denken – alle Klubs gehen gemeinsam in Konkurs

Der Profi-Mannschaftsport in unserem Land steht vor den grössten Umwälzungen der Geschichte. So wie die Dinge stehen, ist es Zeit, das Undenkbare zu denken: die Klubs der beiden höchsten Fussball- und Hockeyligen gehen gemeinsam in Konkurs. Eine Polemik.



Die «60-Prozent-Formel» könnte vielleicht noch die Rettung bringen. Aber die Aussichten, dass die Behörden erlauben, 60 Prozent der Stadionkapazitäten zu nützen, sind gering. Bei Lichte besehen sind eigentlich alle Versuche zum Scheitern verurteilt, die Meisterschaften der beiden höchsten Ligen im Fussball und im Hockey durch Sicherheitskonzepte zu retten. Der Profisport ist mit dem Geschäftsmodell «Massenveranstaltung» nicht mehr finanzierbar.

Wenn eine Firma ihr Produkt nicht mehr verkaufen kann, dann bleibt nur der Konkurs. Die Fussball- und Hockeyklubs der Schweiz können in den höchsten Ligen ihr Produkt nicht mehr verkaufen. Weil sie die Verkaufsläden (die Stadien) nicht mehr oder nur stark eingeschränkt benützen dürfen. Auch die «Herstellung» des Produkts (der Trainings- und Spielbetrieb) ist stark erschwert. Als Folge davon fallen nicht nur die Verkaufserlöse (der Verkauf von Tickets) weg. Auch die Einnahmen aus Werbe- und TV-Geldern gehen stark zurück.

Alle Firmen der Branche (die Profiklubs im Hockey und Fussball) sind gleichermassen betroffen, alle sind als Aktiengesellschaften konstituiert. Allen Firmen ist die wirtschaftliche Grundlage weitgehend entzogen worden. Die einfachste Lösung: Alle gehen Konkurs. Das Gesetz sagt, dass der Konkurs auf eigenes Begehren (Insolvenzerklärung) eröffnet werden kann.

Restart nach «Winterschlaf»

Der Konkurs ist eine «Rechtswohltat». Durch dieses Verfahren werden sämtliche Verträge nichtig. Die Klubs können sich also mit einem Schlag von allen Verpflichtungen befreien. Von den teuren Spielerverträgen genauso wie aus ungünstigen Mietverhältnissen mit den Stadionbesitzern. Im Gegenzug werden auch alle Sponsoren-, Werbe- und TV-Verträge aufgelöst. Der SC Bern besteht nur noch aus der eigenständigen Gastro-AG mit gut 15 Millionen Umsatz und Marc Lüthi wird vorübergehend Gastwirt. Da die Juniorenabteilungen in der Regel eigenständige Aktiengesellschaften sind, sind sie von den Konkursen der Klubs nicht betroffen. Die Nachwuchsmeisterschaften können weitergeführt werden.

epa04379112 CEO Marc Luethi of Swiss Ice Hockey club SC Bern poses for the photographer during the season media day of the SC Bern, 01 September 2014, Bern, Switzerland.  EPA/ANTHONY ANEX

SCB-Boss Marc Lüthi könnte «Beizer» werden. Bild: EPA/KEYSTONE

Wenn sich die Klubs zusammensetzen und alle gemeinsam Insolvenz erklären und in Konkurs gehen, wenn Ambri, Langnau, die ZSC Lions, YB, der FCZ oder der FC Basel «aufgelöst» werden, wird eine gewaltige Welle der Enttäuschung, Verwunderung, Empörung, Entrüstung, Erbitterung, Erregung und auch der Wut durch Stadt und Land rollen. Und nach ein paar Tagen der Einsicht weichen: Es ist die einzig richtige Lösung. Es geht ja gar nicht anders.

Das Büropersonal, die Trainer, Sportchefs, Spieler und Betreuer gehen aufs Arbeitsamt. Die Löhne bis 150'000 Franken werden von der Arbeitslosenkasse übernommen. Bewerbungen müssen zumindest die Spieler, Sportchefs und Trainer keine schreiben. Ihre Branche gibt es vorübergehend nicht mehr. Der Profisport geht sozusagen in den Winterschlaf. Die Spieler ersetzen den Maserati durch das Fahrrad, schliessen sich zu Trainingsgruppen zusammen oder halten sich im Amateurspielbetrieb fit. Der ist unter Ausschluss der Zuschauer mach- und finanzierbar. Es ist die vorübergehende Re-Amateurisierung des Fussballs und des Eishockeys.

Zuschauer waehrend dem Fussball Meisterschaftsspiel der Super League zwischen dem FC St. Gallen und dem FC Basel, am Mittwoch, 22. Juli 2020, im Kybunpark in St. Gallen. (KEYSTONE/Alexandra Wey)

Vor fast leeren Rängen zu spielen, ist auf Dauer nicht möglich. Bild: keystone

Erst wenn die Virus-Krise vorbei ist, wenn das Modell «Massenveranstaltung» wieder uneingeschränkt funktioniert, werden die Hockeyfirmen als Aktiengesellschaften neu gegründet. Die gleichen wie vorher. Nun kann auf der grünen Wiese unser Profisport im Fussball und Hockey neu aufgebaut werden. Mit besseren Strukturen, vernünftigeren Salären und weniger üppigen Verbandsbüros. Mindestens 80 Prozent der Manager, Spieler, Sportchefs und Trainer sind immer noch da. Sie können sich nun den Klub aussuchen bzw. die Klubs können die Spieler, Trainer, Sportchefs und Manager auswählen, die sie wollen. 80 Prozent werden wieder dort den Beruf aufnehmen, wo sie ihr soziales Umfeld haben. Also beim alten Klub.

Das Volk hat andere Sorgen

Völlig verrückt? Nein. Es ist Zeit, diese Radikallösung, das Undenkbare zu denken. Alle anderen Lösungsansätze scheitern unter den aktuellen und mittelfristig absehbaren Umständen. Alle bisherigen Lösungsansätze sind Flickwerk. Der Ruf nach staatlichen Geldern ist stossend: Der Staat hat in Zeiten der Krise ganz andere und wichtigere Aufgaben als den Profi-Mannschaftssport mit seinen überrissenen Salären und üppigen Verbandsstrukturen zu finanzieren. Aber braucht es denn nicht «Brot und Spiele» fürs Volk? Nein. Die Menschen haben, solange diese Krise andauert, andere Sorgen. Die Sorgen um Gesundheit und Sicherheit, um Arbeit und Brot.

Und was ist, wenn wir auf Dauer mit dem Virus leben müssen? Wenn Mannschaftsport als Massenveranstaltungen nicht mehr möglich ist? Dann ist es Zeit für die nächste Revolution. Dann werden die Fussball- und Hockeyspiele unter Ausschluss der Öffentlichkeit so produziert wie TV-Serien und Filme im Hollywood-Studio. Die Klubs verkaufen die Spiele auf klubeigenen Kanälen direkt an ihre Fans, die dann eben pro Partie im Fernsehen, im Internet oder auf dem Smartphone ähnlich viel bezahlen wie für den Matchbesuch.

epa05090583 (FILE) A file picture dated 15 September 214 of the French Netflix webpage displayed on a computer screen in Paris, France. Video streamer Netflix on 06 January 2016 went live around the world, adding 130 new countries to its service and launching what Netflix chief executive Reed Hastings called a 'global internet TV network.' The announcement more than triples the number of countries where Netflix is available, from 60 to 190, including the potentially huge markets of India, Russia and South Korea.  EPA/ETIENNE LAURENT *** Local Caption *** 51570896

Läuft der Schweizer Profi-Sport in Zukunft auf Netflix? Bild: EPA/EPA FILE

Mit diesem System können die Sponsoren noch besser präsentiert werden. Und mit ungläubigem Staunen werden wir alte TV-Aufzeichnungen von Spielen in vollen Stadien sehen, Fangesängen lauschen, so verwundert von Hooligans hören wie von den Saubannerzügen im Geschichtsunterricht. Der Profisport wird definitiv und mit aller Konsequenz ein Teil der Unterhaltungsindustrie.

Völlig verrückt? Nein. Wir leben in einer Welt, die gerade ein wenig aus den Fugen gerät. In solchen Zeiten müssen wir das Undenkbare denken. Weil es grosse Lösungen braucht. Und nicht kleinliches Flickwerk. Ende der Polemik.

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148Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blitz 31.07.2020 21:00
    Highlight Highlight Ich glaube, langsam kommt die Zeit, dass alle Saläre stark gesenkt werden müssen!! Ist doch alles überhitzt! Corona zeigt es allen auf!
  • DerRaucher 31.07.2020 20:10
    Highlight Highlight Wird jetzt vielen sauer aufstossen, aber mir würde relativ wenig bis gar nichts fehlen.
  • Völkerrechtler 31.07.2020 19:08
    Highlight Highlight Wenn das gesamte Klubvermögen dann auch ordentlich liquidiert & versilbert wird, können sie von mir aus gerne Konkurs machen, aber bitte ohne Nachlassstundung etc..

    Sie werden dann aber auch nicht mehr schuldenfrei aus ihrem "Winterschlaf" erwachen, sondern auf nimmerwiedersehen aufgelöst und eingeschläfert bleiben.

    Für mich persönlich (bis auf die norm. Angestellten) kein Verlust, die Profiliga war mir noch nie wirklich sympatisch & andere Branchen hätten die Unterstützung nötiger! Schafft Platz für Amateure, die mehr dem Ball als dem schnöden Mammon hinterherrennen!

    Ende meiner Polemik!
  • Gsnosn. 31.07.2020 18:37
    Highlight Highlight Ob man Konkurs melden kann, entscheidet doch das Konkurusamt? Die Schauen gut ob noch Kapitel vorhanden ist oder nicht. So einfach ist es nicht
  • Slender Man the Mohrenkopf 31.07.2020 17:59
    Highlight Highlight Wir werden es überleben und es wird etwas neues entstehen, diese Firmen mit Geldern der Bürger so lange am Leben zu erhalten kostet zuviele.
  • neutrino 31.07.2020 16:15
    Highlight Highlight Unkonventionelle Lösungen sind gut, aber das ist das Gegenteil. Wenn man Konkurs geht, ist man am Ende, dann ist der Club tot, mit allen Kollateralschäden. D.h. das sind zB. KMUs, die schlichtweg auf ihren Kosten sitzenbleiben, weil die Rechnungen nicht mehr bezahlt werden. Und die KMUs haben Familienväter als Arbeitnehmer, etc., die sind dann ev. arbeitslos.

    Die Schweiz (inkl. Clubs, etc.) ist für mich ein Land, dass in der Krise kreative Lösungen sucht und so durchkommt. Das war schon immer so. Einfach in der Krise abtauchen und die anderen ihrem Schicksal überlassen, ist keine Lösung.


  • Phil-Man 31.07.2020 15:35
    Highlight Highlight Und wenn es wieder einen Lockdown gibt, soll die Allgemeinheit wirklich für den Unterhalt dieser Strukturen aufkommen?

    Es sollen die zahlen, welche Fussball schauen wollen. Da gibt es viele kreative Lösungen. Bestimmt finden sich genug Leute denen es das wert ist.
  • Roque SF 31.07.2020 14:00
    Highlight Highlight Dreht nur alle durch... nur weiter so. Und glaubt irgend jemand noch, dass wir dieses Drecksvirus in den Griff bekommen? Never ever. Und das ist auch keine Tragödie. So hat die Welt immer funktioniert und damit die Bevölkerungszahlen selbst reguliert. Darum: aufhören mit dem Klimbim und diesen Alibi-Rettungsübungen. Raus ins Leben und wenns soweit ist, dann ists dann halt soweit!
    • tellmewhy 31.07.2020 18:22
      Highlight Highlight Der Image-Schaden der Schweiz wäre unübertrefflich...selbst Entwicklungsländer würden besser aussehen...klar auch wirtschaftliches Eigentor.
    • Staedy 31.07.2020 18:28
      Highlight Highlight Danke das passt so. Habe vor ein paar Monaten etwas vergleichbares geschrieben. 90% Blitze. Es ändert sich langsam aber sicher.
  • Hardy18 31.07.2020 13:56
    Highlight Highlight Vielleicht sollten sich die Profis mal'n paar Tipps von Dorfvereinen holen. Da jammert auch keiner und diese Vereine haben bis jetzt jede Krise überlebt. Selbst wenn das Bier alle war, hat man sich halt selbst welches mitgebracht um die Niederlage von 0-16 zu feiern.
    • Roque SF 31.07.2020 14:36
      Highlight Highlight Super Vergleich, echt. Hobby vs. Beruf. Siehst Du den kleinen Unterschied?
    • Uranos 31.07.2020 14:45
      Highlight Highlight Ja, die Amateurclubs sind wirklich gut damit zu Recht gekommen, nicht mehr jedes Wochenende 25'000 Leute im Stadion zu haben. Sollten sich die Super League Klubs was davon abschneiden!
  • Joseph Quimby 31.07.2020 13:50
    Highlight Highlight Schön und gut, nur kann man nach einem Konkurs nicht einfach wieder das Geschäft aufnehmen.
  • srb62 31.07.2020 13:49
    Highlight Highlight Laut nachdenken, auch über das "unmögliche" ist ja erlaubt. Aber dann nicht nur über den Profisport, dann müssten konsequenter Weise auch alle ins "Homeoffice" und sämtliche Massenveranstaltungen gänzlich abgesagt werden. Am besten wir verriegeln uns komplett und setzen keinen Fuss mehr vor die Türe. Das kanns ja wohl nicht sein.. Das Leben ist halt einfach lebensgefährlich und dies vom ersten Tag an...
    • Eiswalzer 31.07.2020 17:19
      Highlight Highlight Sag das unserer Vollkaskogesellschaft... Will jedes Leben retten und erreicht das pure Gegenteil...
  • Holunder 31.07.2020 13:33
    Highlight Highlight Ich hätte da DIE Lösung:
    Jeder Fan im Stadion muss so einen NASA-Raumanzug tragen. Da könnten die Vereine zudem die finanziellen Ausfälle mit dem Murchendising wieder wett machen. Den Raumanzug in den Vereinsfarben mit integriertem Cup-Holder und Röhrli am Helm. Im Helm-Visier könnte man dann noch die Konverenzschaltung ins nächste Stadion machen...

    Und das Beste: Per selektiver Audiounterdrückung im Helm könnte man den Deppen der immer hinter mir sitzt und das Spiel schlimmer komentiert als Beni Thurnherr, einfach ausblenden.

    Ich glaube ich gründe ein Startup. Wer macht mit? 😁
    • Uranos 31.07.2020 14:46
      Highlight Highlight Ich habe mich eh gefragt ob man nicht gegen die Hitze so einen NASA-Raumanzug mit Klimaanlage tragen könnte.
  • dho 31.07.2020 13:21
    Highlight Highlight Klaus, du bist ein Bruder im Geiste 🤣
    Benutzer Bild
  • mikel 31.07.2020 13:18
    Highlight Highlight Manchmal muss man wieder von neuem beginnen, um etwas gutes zu tun. Des öfteren macht man dies aber nicht freiwillig. Dem Fussball würde das in allen Bereichen gut tun. Aber jetzt wieder zurück zur Realität...
  • dizzy 31.07.2020 13:18
    Highlight Highlight vorschlag: jeder club regelt seine tv rechte selber und generiert zusätzlich einnahmen durch einen speziellen lebensmittel lieferservice während den live übertragungen🤣
  • Antichrist 31.07.2020 13:17
    Highlight Highlight Warum tun sich die Clubs so schwer, den Schritt in die Zukunft mit der Digitalisierung zu machen. Es braucht keine Zuschauer vor Ort. Unnötiger Verkehr, Schlägereien, grosser Platzbedarf von Stadien, Littering. Alle Probleme wären gelöst.
    • Flixo 31.07.2020 16:06
      Highlight Highlight Die vielen Bitze zu Deinem Post, Antichrist, zeugen wohl davon, dass sich noch kaum jemand Gedanken darüber gemacht hat. Deshalb werden solche Gedanken vorerst Mal abgelehnt. Die Reflexion findet dann, wenn überhaupt, verzögert statt.

      Als kleiner Trost für Dich, Antichrist, zittiere ich nun Victor Hugo: „Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.“
    • Leichterbär 31.07.2020 17:15
      Highlight Highlight Guter Vorschlag...Die Einnahmen der Clubs von den Livezuschauern ist ja sowiso nur 30%.
  • Terraner 31.07.2020 13:15
    Highlight Highlight Vielleicht sollten wir anfangen selbst mehr Sport zu treiben und weniger anderen beim Sport zuzuschauen?
    • Ben Stone 31.07.2020 19:22
      Highlight Highlight Das eine schliesst das andere nicht aus. Als Hobbyfussballer macht es halt Spass, den richtig guten zuzusehen! (Ich meine damit aber nicht unbedingt die SL...)
  • Rethinking 31.07.2020 13:09
    Highlight Highlight Das Problem an Konkurs ist, dass die Gläubiger letztlich verarscht werden und mit leeren Händen da stehen...
  • enti 31.07.2020 13:08
    Highlight Highlight Was unternimmt die FIFA? Jahrelang rollte dort der Rubel wie von selbst. Die müssten doch ein Interesse haben dass die Vereine überleben können!
    • ruvos 31.07.2020 14:29
      Highlight Highlight Die benötigen das Geld für teure Anwälte!
    • Grego 31.07.2020 15:49
      Highlight Highlight Gianni schickt das Geld lieber nach Fidschi, Uganda und Tonga, von da sind ihm die Stimmen dann auch sicher für die Wiederwahl.
  • Hoodoo 31.07.2020 12:32
    Highlight Highlight Die Löhne im Fussball und Eishockey finde ich eh etwas sehr hoch bis absurd exorbitant (nicht unbedingt in der Super League, aber bei PSG, Real Madrid, ManU, ...).
    Vielleicht Zeit, wieder mehr Sport aus Freude an Bewegung und Spiel zu machen, und nicht wegen der Kohle.
    • Danilowski 31.07.2020 13:13
      Highlight Highlight Und wieso wird dann immer wieder von überhöhten Salären gesprochen im Zusammenhang mit dem Schweizer Fussball? Ist doch nicht fair, dass die Schweizer Lohnpolitik mit dem internationalen Fussball verglichen wird.
  • AFK 31.07.2020 11:56
    Highlight Highlight Von mir aus kann man die Fussball und Hocleyvereine einfach auflösen und nicht wieder gründen. Ich selber würde es nicht mal bemerken. Aus meiner Sicht eh nur Volksverblödung und Geldmacherei
    • nicbel 31.07.2020 12:50
      Highlight Highlight Was hat Sport mit Volksverblödung zu tun?
    • Danilowski 31.07.2020 13:23
      Highlight Highlight Ach so und weil es dir nichts sagt, sollen es auch alle anderen nicht haben?
    • ändu aus B (weder Bärn noch Basel) 31.07.2020 14:45
      Highlight Highlight und wie reagierst du, wenn man dir DEIN Hobby weg nimmt?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Djego 31.07.2020 11:35
    Highlight Highlight "Wenn eine Firma ihr Produkt nicht mehr verkaufen kann" stimmt ja nicht, nur ändern sich halt die Rahmenbedingungen ziemlich stark. Aber immerhin ist die Challenge League auch Profifussball und dort können sie durchaus mit weniger als 1000 Zuschauern bestehen.
    • Eiswalzer 31.07.2020 12:16
      Highlight Highlight Natürlich stimmt es. Der Bund verbietet den Profiklubs, ihr Produkt zu verkaufen. Das ist Fakt und letztlich ein Berufsverbot. Mit Wischiwaschi-Kurzarbeitsregelungen noch zusätzlich. Übrigens kommt noch hinzu, dass wir in der CH in der Mehrzahl der Fälle nicht von Millionengehältern sprechen.
    • Bene883 31.07.2020 14:07
      Highlight Highlight Nein, das tut der Bund nicht. Der Bund sagt, ihr dürft Fussball spielen, aber halt ohne Fans. Der Fakt, dass sich das in der Schweiz via TV nicht lohnt sagt eigentlich alles. Klar kostet der Matcheintritt live in der Premier league viel, ein vielfaches an Geld kommt trotzdem über die TV Gelder rein. Schweiz ist umgekehrt und zwar aus dem einfachen Grund, dass die Leute rausgehen, sich treffen und Bier trinken wollen, der Fussball/Eishockey ist Nebensache. Nun sucht euch ein Format, welches halt Corona kompatibel ist...
    • Eiswalzer 31.07.2020 14:55
      Highlight Highlight Bene883:
      Ich hoffe sehr, das ist ironisch gemeint... Das ist ja hanebüchener Unsinn
    Weitere Antworten anzeigen
  • Burkis 31.07.2020 11:04
    Highlight Highlight Ich sehe einen grossen Unterschied zwischen einem Fussballspiel in einem grossen offenen Stadion und einem Hockey Match in einer geschlossenen kalten Halle. Ebenso bringt nicht jedes Stadion die gleichen Voraussetzungen und Kapazitäten für Ein-/Ausgänge, WC’s oder Verpflegungsstände mit. Demzufolge sollte auch über spezifische Lösungen und Schutzkonzepten und nicht über eine generelle maximale Besucherzahl diskutiert werden. Personifizierte Tickets sind m.M. unabdingbar.
    • Holunder 31.07.2020 13:23
      Highlight Highlight @Burki
      Wenn du da ein funktionierendes Konzept für die Ligen hast - go for it! Damit wirst du jetzt reich!

      Aber ehrlich gesagt glaube ich da nicht wirklich dran! 😉

      10'000 Menschen auf engem Raum sind zu viel. Egal ob freiluft oder mit Dach. 😷
    • Danilowski 31.07.2020 16:42
      Highlight Highlight In einem Stadion für 30000 Menschen ist es ja wirklich sehr eng, wenn 60% in verschiedene Sektoren rein gelassen werden.
  • nafets 31.07.2020 10:53
    Highlight Highlight irgendwie ein echt schräge Idee, aber nur mit Visionen oder weiterdenkenden Ideen kommt man vielleicht ans Ziel. Weltweit entlassen Firmen x-tausende von Mitarbeitern, schliessen Betriebe weil nicht mehr finanzierbar und im Sport fordert man noch mehr Subventionen weil, dass was ist, so nicht mehr rentabel ist - wieso nicht also auch diesen Schritt gehen? Wer garantiert wirklich, dass wir wieder zu Status Quo zurückkehren?
    Als Aussenstehenden im Sport (also Fussball definitiv) ist es vielleicht einfach so zu denken, aber als aktuell betroffenen Firmeninhaber ist es eine Überlegung wert.
  • S. L. 31.07.2020 10:49
    Highlight Highlight Das würde nicht gehen, d nn ein Club kann da nicht mitziehen: Der FC St. Gallen, da er der älteste Club überhaupt ausserhalb Englands ist. Dieser Titel wäre dann futsch.
    • TheManOfSteel 31.07.2020 11:15
      Highlight Highlight Ich denke da hast du falsche Infos, das ist schon heute nicht der Fall.
    • S. L. 31.07.2020 11:29
      Highlight Highlight Doch. SG ist laut Wikipedia der älteste Club ausserhalb Englands, den es noch gibt. Ob jetzt du Recht hast oder Wikipedia...
    • itsonlyme 31.07.2020 11:38
      Highlight Highlight Meinte es sei Le Havre, welche 1872 gegründet wurde
    Weitere Antworten anzeigen
  • Passierschein A38 31.07.2020 10:44
    Highlight Highlight Spannender Ansatz - aber im Moment für mich noch schwer zu akzeptieren!

    Ich tue mir aber sowieso schwer, das neue „Normal“ zu akzeptieren.
  • Crocodile Hundi 31.07.2020 10:43
    Highlight Highlight Ist ja nicht so, als hätte CC das nicht schon vor Monaten prophezeit...
  • Jake Peralta 31.07.2020 10:40
    Highlight Highlight Wenn Journalist (!) Zaugg von "Maseratis" und "überrissenen Salären" spricht, dann muss man sich bicht wundern, dass dieser Irrglaube in der Bevölkerung bestehen bleibt!
    Gott nochmal Eismeister! Entweder Sie klammern den Fussball in dieser Thematik aus oder sie recherchieren bitte mal so wie es ein Journalist machen sollte!

    80% der Fussballer in der Schweiz beziehen ein Gehalt von unter 10'000 / Monat!
    • nafets 31.07.2020 11:06
      Highlight Highlight Lohn von 20' - 50'000 Lohn von 10' - 20'000
      FC Basel 11 Spieler FC Basel 7 Spieler
      FCZ 7 Spieler FCZ 11 Spieler
      YB 6 Spieler YB 13 Spieler
      Luzern 4 Spieler Luzern 12 Spieler

      wir reden hier von den Topclubs und nicht von den tieferen Ligen.

      http://
    • Jake Peralta 31.07.2020 13:48
      Highlight Highlight Okay, 80% unter 10'000 war vielleicht etwas übertrieben.
      Trotzdem sind das keine überrissene Saläre! Viel, ja. Aber in der Privatwirtschaft werden noch ganz andere Saläre bezahlt!

      Und btw. Luzern ein Top-Club?😄
      Benutzer Bild
    • nafets 31.07.2020 15:05
      Highlight Highlight für einen Luzerner ist seine Mannschaft vielleicht schon ein Top-Club :-)
      ich persönlich finde einfach das Auftreten vieler einzelner Spieler völlig dekadent und überheblich, für dass was dann effektiv abgeliefert wird, geht in der Privatwirtschaft def. nicht.
      bei uns haben wir eine 2. Liga Interregio-Mannschaft und 3/4 von denen besitzen Autos, welche Ihre Paarungsbereitschaft bestens zum Ausdruck bringen und ich mir mit allen Abschlüssen und Weiterbildungen, Kaderjob damals schon nicht ansatzweise leisten könnte - und heute auch nicht will.
      bei manchen ist das Denkvermögen etwas spärlich...
    Weitere Antworten anzeigen
  • humbi 31.07.2020 10:38
    Highlight Highlight Sie müssten trotzdem Bewerbungen schreiben, dann halt in einer anderen Branche. Zumindest geht es Personen in der Veranstaltungsbranche z.Z. so, welche sich auf dem RAV melden.
  • Bruno Meier (1) 31.07.2020 10:24
    Highlight Highlight Etwas zu kurz gedacht. Konkurs bedeutet, irgend jemand bleibt auf seinen Kosten sitzen, am Schluss muss jemand dafür aufkommen. Von allen anderen Kosten, Löhne, Ausfälle, etc. sprechen wir noch gar nicht.
    Das Leben ist gefährlich, wir begeben uns sehr oft freiwillig in Gefahr, Gleitschirmfliegen, Töff fahren oder die 64'000 (Stand 2019) Ski-/Snowboardunfälle in der Schweiz jedes Jahr.
    Ich wäre für Maskenpflicht und Sitzplätze, jeden Verstoss massiv bestrafen. Ein Versuch wäre es wert.
  • inquisitio 31.07.2020 10:11
    Highlight Highlight Und wo ist die Polemik? ;)
  • ChillDaHood 31.07.2020 10:09
    Highlight Highlight Den Ansatz, die Spiele selbst zu "vermarkten" finde ich interessant. Die Liga und die Vereine stellen die Kamerateams/Experten etc. und finden interessante Lösungsansätze, wie Spiele, Trainings, Hintergrundinfos und Taktikgeplänkel vermarktet wird. Verkauft wird an Fans einzeln oder an TV Stationen. Aber nicht ausschliesslich. Wenn bezahlt wird, wird der gleiche Match halt beim SRF, sowie mehreren privaten Sendern ausgestrahlt, Saisoninhaber und Interessierte können ihn auch online im Abo oder einzeln zukaufen.
  • Denkblase 31.07.2020 10:07
    Highlight Highlight Oder der Sport wird einfach wieder zu dem was es mal vor langer Zeit mal war, einfach ein Spiel.
  • Frag 31.07.2020 09:59
    Highlight Highlight Meanwhile in England:
    Chelsea wird sich Havertz für 100 Mio. gönnen.
    Man City macht wohl 300 Mio. locker.
    United ebenfalls.

    Und in den kleineren Ligen geht es um um das nackte Überleben. Traurig, aber solange alle Fussballfans die grossen Ligen schauen wollen, wird sich das nicht ändern.
    • yiheg 31.07.2020 12:19
      Highlight Highlight Und die grossen Ligen sind nur deshalb so interessant, weil dort all die guten Spieler aus den kleinen Ligen spielen. Diese Transfergelder müssten viel stärker zurück in die Ausbildungsvereine fliessen. Davon würden schlussendlich alle profitieren. Die Fans können weiterhin den besten Fussball ohne schlechtes Gewissen schauen, die lokalen Vereine können Talente in ihrem Umfeld fördern und den grossen Vereinen geht der Nachwuchs nicht aus.
    • Kyle C. 31.07.2020 12:32
      Highlight Highlight Meanwhile in Italy: Inter schnürt ein 260Mio Paket für Messi... :/
  • rönsger 31.07.2020 09:57
    Highlight Highlight Dein bester Satz, lieber Klaus: "Der Staat hat in Zeiten der Krise ganz andere und wichtigere Aufgaben als den Profi-Mannschaftssport mit seinen überrissenen Salären und üppigen Verbandstrukturen zu finanzieren." Dein Konzept gefällt mir, und von mir aus könnte man dieses Profizeugs statt in den Konkurs grad direkt in die Liquiditation schicken; der volkswirtschaftliche Schaden wäre auf die Dauer wohl gering. Oder wo bitteschön profitiert die Gemeinschaft, wenn Lionel Messi wie kolportiert in Italien einen Jahreslohn von 65 Mio. CHF erhalten soll?
    • bokl 31.07.2020 10:15
      Highlight Highlight Und was haben Messi und Italien mit dem CH-Profisport zu tun?
    • Super8 31.07.2020 10:27
      Highlight Highlight Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Im Fussball gibt es in der Schweiz mit ganz wenigen Ausnahmen keine überissenen Löhne.
    • Dwight D Eisenhower 31.07.2020 10:29
      Highlight Highlight Die Volkspsyche in Europa würde an den C.... Oder A.... Gehen ohne Fussball
    Weitere Antworten anzeigen
  • IlGrande 31.07.2020 09:57
    Highlight Highlight Ich kann offen gesagt nicht nachvollziehen, weshalb der Club-Besuch gestattet (geschlossene Räume, schlechte Durchlüftung, stetige Durchmischung der Menschen), der Besuch eines Stadions (im Freien, jeder an einem festen Platz, evtl. mit Maske) jedoch verboten ist.
    • Super8 31.07.2020 10:28
      Highlight Highlight Das versteht wohl niemand.
    • Kyle C. 31.07.2020 12:36
      Highlight Highlight Das Sitzen im Stadion ist nicht das Problem. Das rein- und rausgehen und das Pausencatering hingegen schon. Hinzu kommt die An- und Abfahrt mit ÖV.

      Aber ich bin damit einverstanden, dass die Sache mit den Clubs tatsächlich ein enormer Widerspruch ist.
    • Flixo 31.07.2020 16:18
      Highlight Highlight Es könnte sein, dass die maximale Anzahl Personen am selben Spot das Kriterium ist. Aktuell sprich man ja über maximal 1000 Leute pro Event, wenn ich richtig informiert bin.
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  • leed 31.07.2020 09:55
    Highlight Highlight Trifft den Nagel auf den Kopf. Der Unterhaltungssport ist schon lange korrupt. Sowas mit Staatsgeldern retten zu wollen ist eine Beleidigung für Arbeiter. Wieso sollte man auch Leute retten, die schon lange ausgesorgt haben? Ein Neustart nach der Krise finde ich viel positiver. Genug interessierte Spieler gibt es in jedem Dorf ohne Anspruch auf Millionen.
    Gibt lieber Geld an Musiker und andere Unterhalter, die aktuell kaum über die Runde kommen und nicht ersetzbar sind.
    • itsonlyme 31.07.2020 10:08
      Highlight Highlight 1. Ist nur ein ganz kleiner Teil der Profispieler in der Schweiz bis ans Lebensende ausgesorgt
      2. Arbeiten x-Tausend Personen für den Unterhaltungssport
      3. Gibt es auch unzählige Musiker welche über den Verhältnissen leben
    • Sprudli 31.07.2020 10:30
      Highlight Highlight Okey, und warum ist ein Musiker nicht ersetzbar und ein Fussballer schon? Ich als Fussballfan brauche auch keinen Marc Sway, Stefanie Heinzmann etc. und sind gemäss deiner Logik auch nicht systemrelevant da diese bestimmt mehr Geld verdient haben als ca. 75% der Super League Fussballer.
    • René Gruber 31.07.2020 11:34
      Highlight Highlight Bei den Musikern ist es nicht anders wie bei den Sportlern. Einige wenige schwimmen im Geld und wissen nicht wohin damit, aber der grosse Teil verdient nicht mehr als der Durchschnitt.
      Nur die Wahrnehmung ist etws anders...
  • superzonk 31.07.2020 09:44
    Highlight Highlight Das Undenkbare denken? - Richtig. Das ist Risikomanagement.

    Wenn die Grundlage weg ist, bleibt nur der Konkurs. Da kann man noch so wünschen und hoffen. Amazon und die Schutzmaskenhändler beispielsweise profitieren unverhofft, andere wie der Fahrradverleih am Touristenort verlieren alles wenn die Kunden fern bleiben. Es ist und bleibt eine Frage der Betroffenheit. Bis vor Kurzem undenkbar und Stoff für Sience Fiction. Nun brutale Realität ohne wenn und aber.
    • mbr72 31.07.2020 09:57
      Highlight Highlight Absolut richtig, verstehe das ganze Rumgeheule nicht. Es gibt viele Entwicklungen (nicht nur ein Virus), welche zu ökonomischen Umwälzungen führen - it is called Life.
      Auf überflutete Spitäler und unkontrollierte Verbreitung kann ich gerne verzichten. Schaut euch mal die Länder an, welche das überhaupt nicht im Griff haben.
  • KenGuru 31.07.2020 09:18
    Highlight Highlight Fussball mit Zuschauern und Maskenpflicht im Stadion! Die Ultras halten sich ja sicherlich gerne daran :D
    • Miracoolix 31.07.2020 09:42
      Highlight Highlight Sind ja eh meistens vermummt...
    • René Gruber 31.07.2020 11:38
      Highlight Highlight böse böse Ultras... schon mitbekommen, dass diverse Ultragruppierungen während des Lockdowns kostenlos Einkäufe für Risikogruppen getätigt haben? Es gibt bei weitem nicht nur negative Aspekte bei den Ultras.
    • KenGuru 31.07.2020 13:29
      Highlight Highlight Ich habe überhaupt nichts gegen die Ultras, der Kommentar war einfach nur augenzwinkernd und nicht böse gemeint ;)
  • Ötzi 31.07.2020 09:11
    Highlight Highlight Wir müssen uns mit dem Virus abfinden. Solange es keinen Impfstoff gibt, ist das Virus immer da. Dann gibt es halt 1-2 Jahre keine Stehplätze sondern nur Sitzplätze. Das Verbot bis Ende März zu verlängern ist ein Schwachsinn! Demos bis 10´000 Personen werden genehmigt, aber Eishockey und Fussball mit mehr als 1000 Personen geht gar nicht, obwohl das hier die Sicherheit glaub ich 10x besser ist, als bei diesen schwachsinnigen Demos.
  • fools garden 31.07.2020 08:59
    Highlight Highlight Es besteht kein Grundrecht vom Sport leben zu können.
    Karl Schranz wurde vom damaligen IOC President Brundage 1972 in Sapporo von den Winterspielen ausgeschossen, er hatte zu Viele Werbeverträge. Es war der letzte hoffnungslose Versuch des Amateursports und Schranz das letzte Opfer.
    Seither kannte die Salärkurve aller Sportler nur eine Richtung.
    Falls uns dieses Virus zum Umdenken zwingt, finde ich die Idee des Eismeisters eine Diskussion wert.
    • maylander 31.07.2020 11:43
      Highlight Highlight Amateursport heisst auch, dass sich Wohlhabende den Sport auf hohem Niveau betreiben können.

      Es gibt viele Sportarten, bei denen es nicht viel zu verdienen gibt. Da kann man auch als Spitzenathlet froh sein wenn die Spesen gedeckt sind.

    • fools garden 31.07.2020 12:05
      Highlight Highlight ...das ist absolut richtig was Du da sagst.
      Aber entweder wir lassen den Markt und seine Bedürfnisse spielen oder wir diskutieren gleich über das BGE.
      Argumente dafür oder dagen lassen sich überall finden.
  • Asmodeus 31.07.2020 08:52
    Highlight Highlight Viel Spass dann in 1-2 Jahren wieder eine Liga aufzubauen.

    Alle Mannschaften müssten komplett bei 0 starten. Aus dem Ausland ist kein Spieler so dämlich zu einem Verein zu gehen der mal kurz Konkurs anmeldet um sich aus Verträgen zu bescheissen.

    Die UEFA wird die schweizer Mannschaften nicht mehr zulassen (sind eh zu klein/unwichtig um sie zu vermarkten).


    Wir haben dann also noch grössen Grümpelfussball als es der schweizer Liga vorgeworfen wurde.

    Und richtig am Arsch wären Vereine wie Basel die auch Besitzer des Stadions sind und darum trotzdem hohe Kosten haben.
    • Asmodeus 31.07.2020 11:08
      Highlight Highlight Ich fürchte eher, dass Burgi das Stadion an irgendeinen Ölscheich verkaufen würde.
    • neoliberaler Raubtierkapitalist 31.07.2020 20:51
      Highlight Highlight @Asmodeus Der Boden gehört Basel-Stadt. Die Genossenschaft Stadion St. Jakob-Park gehört das Stadion im Baurecht. Da hat Herr Burgener nicht viel zu sagen.
  • itsonlyme 31.07.2020 08:50
    Highlight Highlight Also diese Pille möchte ich auch haben xD
    Nein im Ernst, Maske halt anziehen oder 50% Auslastung reicht in den meisten Stadien. Zudem sind in den letzten 2 Monaten (seit 1.6) genau 28 Personen am Covid-Virus gestorben. Ja, ist für jeden einzelnen Fall tragisch aber ist bei jedem Virus, jeder Erkrankung auch der Fall. Deshalb sollten die Zahlen mMn gar nicht mehr veröffentlicht werden.
    • pop_eye 31.07.2020 09:41
      Highlight Highlight itsonlyme
      Diese 28 Personen sind mit Covid gestorben. Ob sie wegen Covid gestorben sind, steht nach wie vor in den Sternen.
    • mbr72 31.07.2020 09:58
      Highlight Highlight Genau, keine Zahlen sichtbar, kein Problem... wtf is wrong with you??
    • itsonlyme 31.07.2020 10:21
      Highlight Highlight pop_eye: Eben das meine ich ja. Es ist nicht klar, warum sie gestorben sind.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Saerd neute 31.07.2020 08:48
    Highlight Highlight Nun, wenn alle in Konkurs gehen trifft es wenigstens nicht eine lebenswichtige Branche.
  • Kyle C. 31.07.2020 08:42
    Highlight Highlight Sehr spannende Dystopie. Und eigentlich gar nicht so abwegig.

    Aber der Autor vergisst einen wichtigen Punkt: Das Ausland. Der CH-Fussballermarkt würde zum Flohmarkt Europas mutieren, sämtliche Kicker die mehr als 3 Mal jonglieren können, würden sich ins nahe Ausland verkaufen. Wir müssten also die Ligen mit Spielern neu aufbauen, die talentmässig irgendwo zwischen Amateuren und Halbprofis anzusiedeln sind. Ein Restart mit unattraktivem Amateurgekicke will niemand sehen, die Annäherung an EU-Durchschnittsligen würde Jahrzehnte dauern. Bis dahin wäre der Profifussball endgültig gestorben.
  • Philipp L 31.07.2020 08:42
    Highlight Highlight Aber braucht es denn nicht «Brot und Spiele» fürs Volk? Nein. Die Menschen haben, solange diese Krise andauert, andere Sorgen.
    Die Tv Zahlen (vorallem auch in krass betroffen Lànder wie England sprechen eine andere Sprache😉
    Und wen man alle entlässt zahlt es sowieso der Staat
  • Bruno Wüthrich 31.07.2020 08:35
    Highlight Highlight Die Pandemie ist schlimm. Aber nicht schlimm genug, dass die Menschen keine anderen Sorgen hätten. Die Gefahr, dass das Volk zu murren beginn - ich meine damit, so richtig zu murren - wäre gross.

    Mit Konkursen wird immer Vertrauen verspielt.
    Zudem endet die Wirkung nicht bei den Verträgen, welche die AGs mit ihren Vertragspartnern haben. Diese haben ebenfalls Verträge, haben sich vermutlich mit der Aussicht auf Einkommen/Einnahmen etwas aufgebaut, sich Verpflichtungen eingehandelt. Die Konkurse hätten Auswirkungen. Man stelle sich Ambri oder Langnau vor. Aber sie wären nicht die Einzigen.
  • plo 31.07.2020 08:17
    Highlight Highlight lieber klaus! ein pulitzerpreis-verdächtiger "out-of-the-box" - essay, der zum nachdenken anregt. great job! vielen dank und herzliche gratulation. liebe gruess, plo.
  • Damo Lokmic 31.07.2020 08:11
    Highlight Highlight Die Netflix-Vorstellung liess mir ehrlich gesagt einen kalten Schauer den Rücken runterlaufen.
  • DerRabe 31.07.2020 07:51
    Highlight Highlight Ich hätte eine Lösung:
    Der Bund kauft sich für SEHR viel Geld die vollen TV-Rechte (alles Spiele) für Eishockey und Fussball für die nächste Saison und überlässt sie dem SRF.
    Konsequenz: Mit dem TV-Geld werden die Vereine gerettet und die Bevölkerung kriegt Schweizer Sport in ungekanntem Ausmass am TV (als Ausgleich dazu, dass man keine Möglichkeit hat ins Stadion zu gehen)
  • Super8 31.07.2020 07:43
    Highlight Highlight Ja, ausgerchnet im reichsten Land der Welt gehen alle Proficlubs konkurs 😂
    • Bene883 31.07.2020 14:17
      Highlight Highlight ja vielleicht, weil wir hier schon immer lieber auf Wohlstand, Kontinuität und Sicherheit gesetzt haben als auf Schein. Natürlich hängen etliche Arbeitsplätze daran, aber kein Wohlstand fürs Volk. Weshalb wohl haben >80% der schweizer Profis (Nicht nur Fussball und Eishockey, auch Leichtathletik etc.) einen Lehrabschluss, z.T. einen Hochschulabschluss und Militär gemacht? Damit man im Fall der Fälle noch was anderes machen kann als Sport. Daher haben wir halt nur alle Jahrzeht in einem Sport ein Ausnahmetalent à la Schurter, Spirig etc., aber das ist ok. Sport ist nicht systemrelevant.
  • Rumpelpilzchen 31.07.2020 07:42
    Highlight Highlight Nebst dem Club, finde ich den live Sport vor allem wegen der Stimmung im Stadion und den Personen die man dort regelmässig trifft interessant. Zuhause ist es nie dasselbe.
    • Crocodile Hundi 31.07.2020 10:46
      Highlight Highlight Absolut. Und niemand wird für ein Spiel am TV gleich viel bezahlen wie für einen Stadionbesuch. Egal wie aufwendig das Spiel produziert wird.
  • OBJ 31.07.2020 07:39
    Highlight Highlight Kann sein, dass sich unser aller Leben in den nächsten paar Monaten, vielleicht auch 1-2 Jahren, noch etwas komisch verhält. Fussballer müssen auf einen Teil ihres Lohnes verzichten, Fans müssen sitzend Abstand halten usw. Ein kompletter Konkurs alles Profimannschaften halte ich aber zum aktuellen Zeitpunkt eher noch für etwas übertriben! Es wird ein Leben nach Corona geben. Da bin ich mir sicher. Mit Sportveranstaltungen, Openairs, Konzerten und viel Lebensfreude!
    • koalabear 31.07.2020 08:44
      Highlight Highlight Ich bin echt kein Fussballfreund, doch viele Profifussballer verdienen nicht so viel, wie die meisten glauben. In dieser Lohnklasse ist es dann nicht soveinfach, auf einen Teil des Lohns zu verzichten. Ebenso mit Konzerten und Openairs: viel solche Veranstalter werden Konkurs gehen, dann mal schauen, wer es organisiert. Übrigens: im Frühling hiess es, wenn wir uns an die Massnahmen halten, können wir im Herbst wieder normal leben. Als ich darauf geschrieben habe, das geht nicht so schnell, wurde ich massiv geblitzt.
    • bokl 31.07.2020 09:49
      Highlight Highlight Auch viele Arbeiter, welche auf Kurzarbeit sind oder schon entlassen wurden, können nicht einfach auf einen Teil des Lohnes verzichten ...
  • löpersonelldacompagnemo 31.07.2020 07:39
    Highlight Highlight Gruss vom Eismeister aus einem Think Tank Sommerkurs 😁
  • DonChirschi 31.07.2020 07:27
    Highlight Highlight Oder es ziehen sich einfach alle eine Maske an und gehen wieder ins Stadion. Es kommt auch niemand auf die Idee die SBB in Konkurs zu schicken und dort sitze ich ZH-BE eine Stunde etwa gleich eng mit gleich vielen Menschen im Zug wie auf der Wankdorf Tribüne. Die Stadien sind alle Videoüberwacht und es hat genug Securitas, also müsste es ja ganz einfach sein alle rauszuschmeissen ohne Maske 🤷🏻‍♂️
    • Asmodeus 31.07.2020 08:53
      Highlight Highlight Schreist und jubelst Du im Zug auch neben tausenden anderen die dasselbe tun?
    • Wolkensprung 31.07.2020 09:07
      Highlight Highlight Die SBB verkaufen Mobilität als Produkt, die Clubs Unterhaltung. Es ist eine politische Abwägung, was mehr "Wert" hat. Für die Volkswirtschaft und vermutlich die meisten Leutz ist die Mobilität doch noch wichtiger...
    • champedissle 31.07.2020 09:30
      Highlight Highlight Ich habe in der SBB noch nie Tausende von Menschen von ihren Sitzen springen sehen und sich bei einem Tor, Penalty oder Fehlentscheid des Schiri gemeinsam an die Gurgel zu gehen.
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  • jjjj 31.07.2020 07:24
    Highlight Highlight Und wie wärs, einfach zu lernen mit dem Virus zu leben?
    Die Lohnsumme um 60% senken, dann reichts auch mit weniger Zuschauern. Und die Playstation-Fussball-Buben verdienen immer noch genug.

    • Felix Meyer 31.07.2020 08:22
      Highlight Highlight Mit einer Lohnsenkung von 60 % könnte so mancher Super-League-Spieler nicht mehr vom Fussball leben. Wir haben hierzulande in den meisten Fällen KEINE übertriebenen Löhne im Fussball.
      Der Blick hat vor ein paar Wochen mal eine Auswertung dazu publiziert, findest du bei Google.
    • Pisti 31.07.2020 09:43
      Highlight Highlight Praktisch alle Fussballer hatten bereits Kurzarbeit und somit Lohnausfall. Ganz zu schweigen von den anderen Bürgern.
      Verzichten die sieben Herrscher in Bern eigentlich auf Lohn? Wäre doch das mindeste, immerhin treiben sie zehntausende von Leute in den finanziellen Ruin.
    • Isch mier egal 31.07.2020 10:53
      Highlight Highlight @felix
      Denkt mal an die Frauen ligen ihr jameris die Arbeiten alle. Verstehe die Aufregung nicht vom männerfussball.
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  • Hunnam 31.07.2020 07:24
    Highlight Highlight Ach du meine Güte. Was für ein Start in den Tag😅
  • Elpampa 31.07.2020 07:17
    Highlight Highlight Mir felht der Hinweis auf Sarkasmus oder Ironie, denn das kann man nicht einmal im Ansatz ernst meinen...
    • Bruno Wüthrich 31.07.2020 08:25
      Highlight Highlight Derartige Hinweise sind für die Füchse. Dann kann man es auch gleich lassen.
    • maylander 31.07.2020 08:36
      Highlight Highlight Klaus Zaugg und Polemik sollten jetzt wirklich Hinweis genug sein.

Eismeister Zaugg

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