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ARCHIVBILD ZUM UNFALLTOD VON FLORIJANA ISMAILI --- Die Schweizerin Florijana Ismaili beim Fussball WM - Qualifikationsspiel Schweiz gegen Weissrussland in Schaffhausen am Freitag, 24. November 2017. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Florijana Ismaili bei einem WM-Qualifikationsspiel der Schweizer Nationalmannschaft. Bild: KEYSTONE

«Am Himmel ist ein Stern erloschen» – die Schweiz trauert um Florijana Ismaili

Nach dem Tod von Florijana Ismaili sind die Reaktionen überwältigend. Klubs, Funktionäre, Nationaltrainer und Spieler(-innen) trauern um die 24-Jährige und sprechen den Angehörigen ihr Beileid aus.



Schock, Trauer, Tränen: Die Fussballwelt weint um die Schweizer Nationalspielerin Florijana Ismaili, die am Samstag bei einem Badeunfall im Comersee im Alter von 24 Jahren ums Leben gekommen ist. Aus allen Teilen der Erde meldeten sich Fussballer und andere Sportler, Klubs, Verbände oder Funktionäre zu Wort. FIFA-Präsident Gianni Infantino schrieb: «Ich bin zutiefst schockiert und traurig über den Tod von Florijana Ismaili. Dies ist ein äusserst trauriger Moment für die gesamte Fussballgemeinde, insbesondere zu einer Zeit, in der wir uns bei der Frauen-WM versammeln. (...)»

Während die Fans der Young Boys auf dem Platz vor dem Stade de Suisse einen Kranz hinlegten und ein in «Ruhe in Frieden»-Banner unter das Bild mit der legendären Stadionuhr des WM-Finals von 1954 hängten, schrieb der siebenfache Champions-League-Sieger AC Milan über Twitter: «Mit schwerem Herzen vernehmen wir vom Tod von Florijana Ismaili. Unser tiefstes Beileid in dieser äusserst traurigen Zeit gehört ihrer Familie, ihren Freunde und dem BSC Young Boys. Ruhe in Frieden!»

Florijana Ismaili war allseits respektiert und geliebt – als Mensch, als Fussballerin und als Botschafterin für ihre Passion. Das geht aus den Worten von den Personen hervor, welche sie persönlich gekannt haben. So schrieb der Schweizer Frauen-Nationaltrainer Nils Nielsen: «(...) Sie hatte immer ein Lachen im Gesicht und hat uns mit ihrer frohen Art begeistert. Sie war jemand, die sich jeder Herausforderung gestellt hat und mit bestem Beispiel voran gegangen ist. (...)»

epa07648593 Switzerland head coach Nils Nielsen looks on before the Women's soccer international friendly match between Serbia and Switzerland, in Stara Pazova, Serbia, 14 June 2019.  EPA/ANDREJ CUKIC

Nati-Trainer Nils Nielsen. Bild: EPA/EPA

Lia Wälti, Teamkollegin von Ismaili in der Nationalmannschaft und zwischen 2011 und 2013 auch bei den YB Frauen, hatte wie alle andern auch drei Tage lang gehofft, dass es nach dem Verschwinden am Samstag doch noch ein Wunder gibt. «Bis zum letzten Augenblick hatte ich immer noch auf ein Wunder gehofft und mir tief im Herzen gewünscht, dass alles nur ein böser Traum war», schrieb Wälti, nachdem am Dienstag der Leichnam von Ismaili bei Musso aus dem Comersee geborgen worden war. «Ich hoffe einfach sehr, dass Flori nicht leiden musste und wünsche mir, dass es ihr gut geht, wo auch immer sie gerade ist». Und Vladimir Petkovic, der Schweizer Nationalcoach der Männer, sagte stellvertretend für alle: «Am Himmel ist ein Stern erloschen.» (zap/sda)

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