Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
YB Fans jubeln nach dem 1-0 Sieg gegen den FC Sion, welcher YB den Meistertitel einbringt, am Freitag, 31. Juli 2020 auf den Strassen von Bern.  (KEYSTONE/Anthony Anex)

Bilder, die zu Corona-Zeiten nicht gerne gesehen werden. Bild: keystone

Berner Polizei bremst YB-Meisterfreude in der Innenstadt



Bern im Banne der Young Boys: Zahlreiche YB-Fans haben am Freitagabend in der Innenstadt den 14. Meistertitel ihres Vereins gefeiert. Wegen Corona beobachtete die Polizei die Lage aufmerksam.

YB Fans jubeln nach dem 1-0 Sieg gegen den FC Sion, welcher YB den Meistertitel einbringt, am Freitag, 31. Juli 2020 auf den Strassen von Bern.  (KEYSTONE/Anthony Anex)

Fiesta grande in den Strassen Berns. Bild: keystone

Vor allem in der Aarbergergasse nahe des Bahnhofs herrschte reges Treiben. «Damit alle morgen gesund aufwachen, suchen wir vor Ort das Gespräch und empfehlen, an einem anderen Ort zu feiern», schrieb die Polizei am späten Abend auf Twitter.

Aus Restaurant-Kreisen war zu hören, die Polizei habe die Aarbergergasse kurz vor Spielschluss «abgeriegelt». Eine Bestätigung dafür war bei der Polizei zunächst nicht erhältlich.

YB Fans jubeln nach dem ersten Tor von YBs Christopher Martins beim Spiel zwischen dem FC Sion und YB, auf einer Terrasse im Restaurant Anker, am Freitag, 31. Juli 2020, in Bern (KEYSTONE/Anthony Anex)

YB Fans jubeln auf einer Terrasse im Restaurant Anker nach dem Tor von Martins in Sion. Bild: keystone

Der Berner Gemeinderat hatte bereits am Donnerstag die Fans aufgerufen, einen allfälligen Meistertitel gesittet zu feiern und an die Gefahren von Corona zu denken. Trotzdem wurde es am Freitagabend eng in der Aarbergergasse. (sda)

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Die sechs Pfeiler des YB-Erfolgs 2018

Keine Fussball-Fans im Büro, bitte!

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

7 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
Die beliebtesten Kommentare
Martin Mars
01.08.2020 04:01registriert January 2018
Einfach eine Frechheit. Ich gebe mir als Lokalbesitzer jeden Tag Mühe, sämtliche Vorschriften einzuhalten. Und dann muss ich solche Bilder sehen, welche dazu führen können, dass mein Lokal wieder schliessen muss.
16420
Melden
Zum Kommentar
Patho
01.08.2020 08:05registriert March 2017
Die Schwarmintelligenz von Fussballfans ist schon immer wieder eindrücklich, die stehen den meisten Spielern in nichts nach🤦‍♂️
15838
Melden
Zum Kommentar
Dingirsu, der Orcust des Abendsterns
01.08.2020 06:43registriert January 2019
Genau wegen sowas sollte man die Beschränkungen im Sport nicht lockern..😒
11027
Melden
Zum Kommentar
7

Kommentar

Das Ende der Berner Sportwelt wie wir sie kannten

Die Berner Kantonsregierung verbietet bis auf Weiteres Grossveranstaltungen mit mehr als 1000 Personen. Es ist das Ende des Berner Sportes mit den SCL Tigers, dem SC Bern, Biel und YB. Dieser Alleingang der Berner lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Eine Regierung dreht durch.

Zuerst einmal ein paar Reaktionen auf den Alleingang der Berner. Hockey-Ligadirektor Denis Vaucher ist fassungslos. «Wir haben alle Schutzkonzepte umgesetzt und es hat bei den Spielen nicht das kleinste Problem gegeben. Weil die Berner Regierung den Ausbau des Contact-Tracing verschlafen hat, gibt es nun diese Regelung.»

Wie es weiter geht, wird erst im Laufe des Montags bekannt. Die Klubs brauchen Zeit, um zu entscheiden, wie sie mit diesem Verbot von Fussball und vor allem von Hockey auf Berner …

Artikel lesen
Link zum Artikel