DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Ski-WM, Abfahrt Frauen

epa09008727 Winner Corinne Suter of Switzerland celebrates with her trophy during the award ceremony of the Women's Downhill race at the FIS Alpine Skiing World Championships in Cortina d'Ampezzo, Italy, 13 February 2021.  EPA/CHRISTIAN BRUNA

Nach der Silbermedaille im Super-G darf Corinne Suter heute zuoberst auf dem Podest Platz nehmen. Bild: keystone

Schweizerinnen brillieren weiter: Suter gewinnt die Abfahrt, Gut-Behrami holt Bronze



Corinne Suter ist als erste Schweizerin seit 32 Jahren Abfahrts-Weltmeisterin. Die Schwyzerin gewinnt in Cortina vor der überraschenden Deutschen Kira Weidle Gold. Lara Gut-Behrami rundet den erneut triumphalen Schweizer Tag mit dem Gewinn von Bronze ab.

Zwei Tage nach ihrem 2. Rang im Super-G holte Corinne Suter zum ganz grossen Schlag aus. Nach zweimal Silber und einmal Bronze sicherte sie sich ihren ersten WM-Titel.

Die Siegesfahrt von Corinne Suter. Video: SRF

Die Innerschweizerin beendete 32 Jahre Warten auf WM-Gold in der Frauen-Abfahrt. 1989 in Vail, Colorado hatte gewonnen und damit ihren zwei Jahre zuvor in Crans-Montana gewonnenen Titel erfolgreich verteidigt.

«Es ist wie in einem Traum momentan. Das ist einer der schönsten Tage meines Lebens.»

Corinne Suter srf

Corinne Suter war nach dem Gewinn des Abfahrts- und des Super-G-Weltcups im letzten Winter standesgemäss in die WM-Saison gestartet. In Val d'Isère siegte sie in der ersten Abfahrt und belegte in der zweiten den 2. Platz.

Danach aber lief es nicht mehr ganz wunschgemäss. Corinne Suter fand sich in den folgenden drei Abfahrten neben dem Podium wieder. In früheren Jahren hätte sie zu hadern begonnen, hätte vieles infrage gestellt und noch mehr angezweifelt. Doch diese Probleme kennt Corinne Suter mittlerweile nicht mehr. Sie vermag auch Rückschläge wegzustecken, nicht optimale Fahrten auszublenden und sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren. In Cortina gelang ihr dies nun innert 48 Stunden zum zweiten Mal auf perfekte Weise.

Die Fahrt von Lara Gut-Behrami. Video: SRF

Super-G-Weltmeisterin Lara Gut-Behrami hatte bei der letzten Zwischenzeit noch zwölf Hundertstel vor Corinne Suter gelegen. Auf dem letzten Streckenabschnitt büsste die Tessinerin aber beinahe eine halbe Sekunde auf die entfesselte Schwyzerin ein, die schon im Super-G einen starken Endspurt hingelegt hatte.

Michelle Gisin of Switzerland in action during the women's Downhill race at the 2021 FIS Alpine Skiing World Championships in Cortina d'Ampezzo, Italy, Saturday, February 13, 2021. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Michelle Gisin vor der herrlichen Kulisse in Cortina d'Ampezzo. Bild: keystone

Eine ausgezeichnete Leistung zeigte auch Michelle Gisin. Die Obwaldnerin verpasste als Fünfte das Podium um lediglich 13 Hundertstel. Jasmina Suter, die sich wie Michelle Gisin in der internen Qualifikation den Startplatz gesichert hatte, belegte den 18. Platz.

Auf den Punkt bereit war auch Kira Weidle. Die Stuttgarterin war in diesem Winter in den Weltcup-Abfahrten zweimal Fünfte geworden, zu den Anwärterinnen auf eine Medaille hatte sie deshalb nicht gehört. Auf dem Podest stand sie im Weltcup bisher zweimal, als Dritte vor gut zwei Jahren in den Abfahrten in Lake Louise in Kanada und in Garmisch. (sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Alle Schweizer Ski-Weltmeister der Neuzeit

1 / 29
Alle Schweizer Ski-Weltmeister der Neuzeit
quelle: keystone / str
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Bär hetzt Wintersportler die Piste runter

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Der erfüllte Mädchentraum: Die grosse Einzelkämpferin gewinnt den Gesamtweltcup

Gesamtweltcup-Siegerin Petra Vlhova geht für den Erfolg oft ungewöhnliche Wege. Garant fürs Besondere ist ihr Coach, der Italiener Livio Magoni.

Die Musik war wohlbekannt und trotzdem etwas Besonderes an diesem Sonntag. Die Hymne wurde in Lenzerheide für Petra Vlhova, die Gewinnerin der grossen Kristallkugel, gespielt. Die Slowakin hatte das erreicht, wovon sie schon als Kind geträumt hatte. Sie war das, was sie immer sein wollte: die Beste.

Als Vlhova noch ein kleines Mädchen war und Skirennen mit Haarzöpfen fuhr, um ihrem damaligen Idol Janica Kostelic auch vom Äusseren her nacheifern zu können, mischten sich in den Traum aber auch …

Artikel lesen
Link zum Artikel