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Slaom der Frauen, Lenzerheide

1. Katharina Liensberger (AUT) 1:49,77
2. Mikaela Shiffrin (USA) +1,24
3. Michelle Gisin (SUI) +1,95

...
6. Petra Vlhova (SVK) +3,15
15. Camille Rast (SUI) +4,11​

epa09085570 Katharina Liensberger of Austria celebrates with the crystal globe of the overall women's Slalom competition after the second run of the women's Slalom race at the FIS Alpine Skiing World Cup finals, in Lenzerheide, Switzerland, 20 March 2021.  EPA/GIAN EHRENZELLER

Katharina Liensberger gewinnt die kleine Kugel im Slalomweltcup. Bild: keystone

Liensberger siegt und holt kleine Kugel, Gisin auf Rang 3 – Vlhova gewinnt Gesamtweltcup



Michelle Gisin steht im letzten Weltcup-Slalom des Winters noch einmal auf dem Podest. Die Obwaldnerin wird beim Finale in Lenzerheide hinter der Österreicherin Katharina Liensberger und der Amerikanerin Mikaela Shiffrin Dritte.

«Ich weiss nicht, wie das möglich war. Dass ich noch einmal auf dem Podest stehen darf, hier zu Hause und im Slalom ist unendlich schön. Ich hatte das Hundertstelglück auf meiner Seite und das nehme ich gerne.»

Michelle Gisin

Die Fahrt von Michelle Gisin. Video: SRF

Mit ihrem zweiten Weltcup-Sieg nach jenem im Slalom vor einer Woche in Are in Schweden entschied Liensberger auch den Dreikampf um die kleine Kristallkugel gegen Shiffrin und die zuvor führende Petra Vlhova für sich. Der Slowakin ihrerseits reichte der 6. Rang, um wie erwartet das (Fern-)Duell mit Lara Gut-Behrami um den Gesamt-Weltcup vorzeitig für sich zu entscheiden.

«Ich habe alles gegeben und jetzt kann ich eine Pause machen. Die Saison war hart. Ich bin viel gefahren, habe alles gegeben für den Gesamtweltcup. Dass ich als Mädchen aus der Slowakei, als eigentliche Aussenseiterin, das erreicht habe, ist unglaublich.»

Petra Vlohva, Gesamtweltcup-Siegerin

Liensberger, die die Slalom-Wertung als erste Österreicherin seit neun Jahren und Marlies Schild gewann, fügte ihrer ohnehin überragenden Saison nach dem Gewinn der WM-Titel im Slalom und im Parallelrennen und der Bronzemedaille im Riesenslalom einen weiteren, letzten Höhepunkt bei. Die Vorarlbergerin war vorab in ihrer Paradedisziplin eine Bank. In den neun Weltcup-Slaloms stand sie acht Mal auf dem Podest.

«Ich bin sehr stolz und glücklich, dass ich das erreichen darf. Die Kugel bedeutet mir extrem viel, weil ich weiss, wie viel ich dafür machen und arbeiten musste. Dass ich gut genug war, das ist für mich wunderschön.»

Katharina Liensberger, Slalomweltcup-Siegerin

Katharina Liensberger über den Gewinn der Slalomkugel. Video: SRF

Michelle Gisin war im zu Ende gehenden Weltcup-Winter zum vierten Mal bei der einer Siegerehrung nach einem Slalom dabei. Ihr persönliches Highlight war natürlich der Sieg am Semmering kurz vor dem Jahreswechsel. Dazu war sie Zweite im zweiten Rennen in Levi und Dritte in Zagreb.

«Ich bin nicht so gut auf dieser Unterlage, wie ich es sein sollte. Daran muss ich arbeiten. Im zweiten Lauf gelang mir der schwierige Mittelteil schon deutlich besser und darüber freue ich mich.»

Mikeala Shiffrin.

Weltcup-Punkte in Lenzerheide gab es auch für die zweite Schweizer Starterin. Camille Rast belegte den 15. Platz, die letzte Rangierung, die beim Finale noch Weltcup-Punkte einbringt. (abu/sda)

Der Liveticker zum Nachlesen:

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Schweizer Kristallkugel-Gewinner im Skiweltcup seit 1990
quelle: keystone / gian ehrenzeller
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