DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Riesenslalom in Kranjska Gora

1. Marta Bassino ITA
2. Tessa Worley FRA +0,80
3. Michelle Gisin +1,46

8. Lara Gut-Behrami +2,85
19. Priska Nufer +4,80
20. Melanie Meillard +5,01
25. Simone Wild +5,90​

Switzerland's Michelle Gisin reacts after completing an alpine ski, women's World Cup giant slalom, in Kranjska Gora, Slovenia, Saturday, Jan. 16, 2021. (AP Photo/Giovanni Auletta)

Wohl in der Form ihres Lebens: Michelle Gisin. Bild: keystone

Michelle Gisin schafft dank Podestplatz, was vor ihr erst Vreni Schneider gelang



Zweite nach dem ersten Lauf, Dritte am Ende: Michelle Gisin stellte ihre grossartige Form auch auf vereister Piste in Kranjska Gora unter Beweis. Für die 27-jährige Engelbergerin ist es der erste Riesenslalom-Podestplatz im Weltcup. Der Sieg ging an Marta Bassino.

Die Fahrt aufs Podest: Michelle Gisins 2. Lauf. Video: SRF

Dreimal war Gisin in einem Riesenslalom schon Vierte geworden, nie hatten ihr mehr als zwei Zehntel zu Rang 3 gefehlt. Im ersten von zwei Riesenslaloms in Slowenien fand die Wartezeit der Obwaldnerin, die in Abfahrt, Super-G, Kombination und Slalom schon Podestplatzierungen erreicht hatte, ein Ende.

Auf gleicher Stufe wie «Gold-Vreni» Schneider

Erstmals mit der Nummer 1 gestartet, lag Gisin nach dem ersten Lauf an zweiter Stelle, nur 0,27 Sekunden hinter der Halbzeit-Führenden Marta Bassino aus Italien. Diese Top-Ausgangslage vermochte die Schweizer Allrounderin im Finaldurchgang zur Podest-Premiere im Riesenslalom zu nutzen. Top-3-Rangierungen in fünf Weltcup-Disziplinen, solches war zuvor erst einer Schweizerin gelungen, der Elmerin Vreni Schneider.

«Das kann ich nicht einordnen. Vreni ist für uns alle eine Volksheldin. Jetzt etwas zu schaffen, was sie auch erreicht hat, bedeutet mir sehr viel.»

Michelle Gisin srf

Zwar blieb Gisin in Kranjska Gora deutlich hinter Bassino, die in diesem Winter schon die Riesenslaloms in Sölden und Courchevel für sich entschieden hatte. Auch musste die Engelbergerin die Französin Tessa Worley, die Riesenslalom-Weltmeisterin von 2013 und 2017, vorbeiziehen lassen. Doch mit 1,46 Sekunden Rückstand auf die nun vierfache Weltcupsiegerin Bassino vermochte sich die Kombinations-Olympiasiegerin knapp vor der Slowakin Petra Vlhova zu behaupten.

Gisin nach dem Rennen im Interview. Video: SRF

Zweitbeste Schweizerin auf dem vereisten Hang war Lara Gut-Behrami als Achte. Die Tessinerin schaffte damit auch im vierten Riesenslalom dieser Saison den Vorstoss in die Top 10. Weltcup-Punkte gab es zudem für Priska Nufer (19.), Mélanie Meillard (20.) und Simone Wild (25.).

Holdeners kurzer Auftritt

Am Dienstag in Flachau als Slalom-Dritte noch erstmals in dieser Saison auf dem Podest, setzte es für Wendy Holdener eine Enttäuschung ab. Die Schwyzerin schied auf dem Hang, auf welchem sie im Vorjahr Rang 3 belegt hatte, schon nach vier Toren aus.

Das Ausscheiden von Wendy Holdener. Video: SRF

Auch Corinne Suter, die nach der zweiten Zwischenzeit noch Achte war, schied bereits am Vormittag aus. Camille Rast verpasste als 33. die Final-Teilnahme der Top 30 knapp. Am Sonntag findet in Kranjska Gora ein weiterer Riesenslalom statt. Der Start zum 1. Lauf ist um 9.15 Uhr. (ram/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

1 / 12
Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup
quelle: keystone / christian bruna
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

«Ihr macht mein Snowboard kaputt!»

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Schweizer Doppelsieg zum WM-Start – Lara Gut-Behrami triumphiert vor Corinne Suter

34 Jahre nach Maria Walliser in Crans-Montana ist wieder eine Schweizerin Super-G-Weltmeisterin. Lara Gut-Behrami, vor dem Start überall als Topfavoritin gehandelt, hielt dem Druck stand. Sie siegte vor Landsfrau Corinne Suter und Mikaela Shiffrin.

Die Ski-WM in Cortina d'Ampezzo hätte aus Schweizer Sicht kaum besser beginnen können. Im Super-G der Frauen wird Lara Gut-Behrami erstmals in ihrer Karriere Weltmeisterin. Silber geht an Teamkollegin Corinne Suter, Bronze gewinnt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin.

Gut-Behrami glückte keine perfekte Fahrt, im unteren Streckenteil konnten der Tessinerin einige Kontrahentinnen Paroli bieten. Doch weil niemand ohne Fehler blieb, gelang es der 29-jährigen Topfavoritin mit einem vom Start bis ins …

Artikel lesen
Link zum Artikel