Sport
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
ZUM SKI ALPIN WELTCUP-WOCHENENDE IN ADELBODEN, SCHWEIZ, MIT DEM RIESENSLALOM AM SAMSTAG, 10. JANUAR 2015, UND DEM SLALOM AM SONNTAG, 11. JANUAR 2015, STELLEN WIR IHNEN FOLGENDES BILDMATERIAL ZUR VERFUEGUNG - General view at the finish area during the first run of the giant slalom FIS World Cup race in Adelboden, Switzerland, Saturday, January 11, 2014. (KEYSTONE/Peter Schneider)

In Adelboden wird der fehlende Lärm der Zuschauer definitiv fehlen. Bild: KEYSTONE

Schweizer Weltcup-Anlässe in diesem Winter ohne Zuschauer – Österreich zögert noch



Die Weltcup-Anlässe im Ski alpin und Skispringen in der Schweiz finden in diesem Winter wegen der Corona-Pandemie grundsätzlich ohne Zuschauer statt. Dies verkünden die Veranstalter und Swiss-Ski.

Jubelnde Zuschauermassen am Chuenisbärgli in Adelboden oder beim Hundschopf im Wengen. Dass dies in den kommenden Monaten kaum möglich sein wird, war im Prinzip schon länger klar. Nun folgte von Swiss-Ski die Bestätigung, dass bei den alpinen Rennen in St.Moritz, Adelboden, Wengen, Crans-Montana und Lenzerheide sowie dem Skispringen in Engelberg keine Fans zugelassen werden.

Die Swiss-Ski Weltcup-Marketing AG vermarktet in Eigenregie die Heimweltcups im Ski alpin und den Skisprung-Weltcup in Engelberg in der kommenden Saison zum fünften Mal. Aus diesem Grund verkündeten die sechs Destinationen den Entscheid gemeinsam.

Spectators enjoy a cheese fondue, with the track and the Lauberhorn in the background, as a ski racer approaches the curve above the Hundschopf during the men's downhill race at the Alpine Skiing FIS Ski World Cup in Wengen, Switzerland, Saturday, January 13, 2018. In the background the crowd of spectators at Girmschbiel. (KEYSTONE/Jean-Christophe Bott)

Fondue an der Piste? Nicht in diesem Winter. Bild: KEYSTONE

Bei den anderen Weltcup-Events auf Schweizer Boden wie beispielsweise den Langlaufrennen in Davos, den Tour-de-Ski-Etappen im Münstertal oder den Wettkämpfen im Skicross und Snowboard wird der Veranstalter in Eigenregie entscheiden und kommunizieren – wohl mit demselben Resultat.

Die FIS macht derzeit in Sölden gerade vor, worum es ihr diesen Winter geht. Mit strengen Hygieneregeln, Maskenpflicht, abgeschirmten Teilnehmer-Bereichen, vielen Tests und eindringlichen Appellen an alle Beteiligten soll im «Pandemie-Winter» zumindest die Wettkampfsaison gerettet werden.

Keine Fan-Dörfer und Festzelte

«Oberstes Ziel ist es, im Weltcup-Winter 2020/2021 alle Heim-Events trotz schwieriger Rahmenbedingungen erfolgreich durchzuführen», betonte dann auch Swiss-Ski in einer Mitteilung. Um das Risiko zu minimieren und zum Schutz aller beteiligten Personen, sei dieser Entscheid nun getroffen worden.

Die Veranstalter behalten sich zwar vor – je nach Entwicklung der Pandemie – Anpassungen beim Zuschauerkonzept vorzunehmen. So könnten allenfalls einige Gäste in spezifischen Aufenthaltszonen abseits des eigentlichen Geschehens den Wettkämpfen beiwohnen. Auf Zuschauertribünen, Fan-Dörfer und Festzelte rund um den Zielbereich werde aber verzichtet. Auch öffentliche Siegerehrungen oder Startnummernauslosungen gibt es nicht.

Fuer Verpflegung der Zuschauerinnen und Zuschauer wird am Sonntag, 6. Januar 2008, waehrend des Adelbodener Weltcupweekends in diversen Festzelten gesorgt. (KEYSTONE/Lukas Lehmann)

Den Fechy müssen die Fans in diesem Winter zuhause trinken. Bild: KEYSTONE

Der Entscheid gibt den Veranstaltern Planungssicherheit. Dass die Anlässe trotz der fehlenden Einnahmen aus Ticketing und Hospitality überhaupt durchgeführt werden können, liegt an den finanziellen Beiträgen aus dem Stabilisierungspaket des Bundes für den Schweizer Sport. Der Verband und die Veranstalter konnten gegenüber Swiss Olympic aufzeigen, wie bedeutend die Weltcups als Rückgrat des Gesamtsystems Schneesport in der Schweiz sind.

Österreich wartet noch zu

In Österreich sind Geisterrennen vorerst nur bis Jahresende vorgeschrieben. In Kitzbühel, wo im Januar die Hahnenkamm-Rennen stattfinden, plant man dennoch weiter ohne Fans. Nur wenn kurzfristig ein kleines Wunder geschehe, könne man im Januar noch Tickets verkaufen, sagte ein Funktionär gegenüber der österreichischen Nachrichtenagentur apa. Zugewartet wird auch in den Weltcup-Orten St.Anton und Schladming, wo vorerst keine Tickets zum Verkauf angeboten werden. (pre/sda)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

Wir löchern unsere Skiprofis

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Meillard und Holdener die Schnellsten in der Parallel-Quali – auch Odermatt weiter

Acht Schweizerinnen und Schweizer traten an der Ski-WM in Cortina d'Ampezzo zur Qualifikation für die Parallelrennen an – drei schafften diese. Wendy Holdener und Loic Meillard stellten die jeweils besten Zeiten auf, auch Marco Odermatt hinterliess einen starken Eindruck.

Kurzfristig hatte die FIS das Wettkampfformat geändert. Alle Teilnehmer hatten nur einen Qualifikationslauf zu bestreiten, am Ende kamen die jeweils acht Schnellsten auf beiden Kursen in die Achtelfinals (ab 14 Uhr).

Diese finden …

Artikel lesen
Link zum Artikel