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Frauen-Abfahrt in Lake Louise

1. Nicole Schmidhofer (AUT) 1:49.92

2. Mikaela Shiffrin (USA) +0.13

3. Francesca Marsaglia (ITA) +0.43

5. Corinne Suter (SUI) +0.56

15. Michelle Gisin (SUI) +1.61

17. Joana Hählen (SUI) +1.77

24. Priska Nufer (SUI) +2.29

27. Lara Gut (SUI) +2.60

Corinne Suter, of Switzerland, skis down the course during the women's World Cup downhill ski race in Lake Louise, Alberta, Canada, on Saturday, Dec.7, 2019. (Frank Gunn/The Canadian Press via AP)

Corinne Suter muss weiter auf ihren ersten Weltcupsieg warten. Bild: AP

Wieder kein Glück! Suter fehlen bei Schmidhofer-Triumph 13 Hundertstel aufs Podest



Nicole Schmidhofer hat die zweite Weltcup-Abfahrt von Lake Louise gewonnen. Die Österreicherin setzte sich vor der Amerikanerin Mikaela Shiffrin und der Italienerin Francesca Marsaglia durch. Von den Schweizerinnen überzeugte einzig Corinne Suter als Fünfte halbwegs.

Während Schmidhofer, die Doppelsiegerin vom Vorjahr in Lake Louise, ihren vierten Weltcupsieg feierte, verhinderte Marsaglia unterstützt von einem kurzen Sonnenfenster mit Startnummer 22 einen erneuten Podestplatz der Vortagessiegerin Ester Ledecka um zwei Hundertstel.

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Das Podest: Shiffrin (l.), Schmidhofer (m.) und Marsaglia. bild: screenshot Eurosport

Wie Ledecka knapp nicht aufs Treppchen schaffte es Corinne Suter. Die Schwyzerin belegte einen Tag nach ihrem 2. Platz zum Speed-Auftakt den 5. Schlussrang, 13 Hundertstel hinter Marsaglia. «Das Ergebnis ist gut, die Fahrt war alles andere als das», befand Suter im Interview mit dem Schweizer Fernsehen. Sie habe wenig gesehen und sich von oben bis unten nicht wohlgefühlt, so Suter. Dass für Suter trotz des schlechten Gefühl ein Spitzenplatz resultierte, kann als positives Zeichen für den weiteren Saisonverlauf gewertet werden.

Die weiteren Schweizerinnen konnten nicht mit den Schnellsten mithalten. Zweitbeste Fahrerin von Swiss-Ski war Michelle Gisin, die als 15. erneut unter den hoch gesteckten eigenen Erwartungen blieb. Die Engelbergerin sprach hinterher von einer «Ernüchterung und leisen Enttäuschung». Positiv sei, dass sie oberen Streckenteil bei den Schnellsten war, komisch dagegen, dass sie die beiden ersten Abfahrten mehr Überwindung kosteten als im Vorjahr.

Gut-Behrami abgeschlagen

Enttäuschend schnitt Lara Gut-Behrami ab, die sich ausserhalb der Top 25 klassierte. Im Rennen, das zwar wegen einer Verzögerung bei der Pistenpräparierung verspätet begann, aber diesmal über die volle Länge ausgetragen werden konnte, büsste die Tessinerin ohne ersichtlichen Fahrfehler mehr als zweieinhalb Sekunden auf die Siegerin ein. Auch die slowenische Siegesanwärterin Ilka Stuhec sucht noch ihre Form. Die Abfahrtsweltmeisterin von 2017 und 2019 verlor knapp zwei Sekunden auf Schmidhofer.

epa08050486 Lara Gut-Behrami of Switzerland reacts in the finish area at the Women's World Cup Alpine Downhill Race in Lake Louise, Alberta, Canada, 06 December 2019.  EPA/NICK DIDLICK

Gut-Behrami kommt nicht auf Touren. Bild: EPA

Für die österreichischen Speed-Spezialistinnen war es der 14. Erfolg in Lake Louise. Drei davon steuerte Schmidhofer bei. Hatte die 30-Jährige im Vorjahr mit ihrer Doublette den Grundstein zum Gewinn der kleinen Kristallkugel gelegt, gewann diesmal erst zum dritten Mal in den letzten elf Jahren nicht zweimal die gleiche Fahrerin die beiden ersten Abfahrten des Winters in der kanadischen Provinz Alberta.

Ester Ledecka, der Olympiasiegerin im Parallel-Riesenslalom der Snowboarderinnen und im Super-G der alpinen Skifahrerinnen, fehlten bloss zwei Hundertstel zu einem neuerlichen Podestplatz. Die 24-jährige Tschechin, die für die Rennen in Lake Louise auf den Snowboard-Auftakt in Russland verzichtete, dürfte nicht zum letzten Mal bei den Alpinen für Furore gesorgt haben. (pre/sda)

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Die letzten Schweizer Sieger im Skiweltcup

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quelle: keystone / christian bruna
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