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HANDOUT - Switzerland's Roger Federer during the second round match of the Qatar Open tennis tournament against Great Britain's Daniel Evans, on Wednesday, 10 March 2021, in Doha, Qatar. (Qatar Open/Samer Alrejjal) +++ NO SALES; EDITORIAL USE ONLY, MANDATORY CREDIT

Zurück im Scheinwerferlicht: Roger Federer in Doha. Bild: keystone

«Es fühlt sich gut an, zurück zu sein» – Federer siegt beim Comeback nach hartem Fight

Roger Federer gelingt die Rückkehr auf die ATP-Tour nach 405 Tagen Absenz. Der 39-Jährige setzt sich im Achtelfinal von Doha gegen den Engländer Dan Evans nach 2:24 Stunden Kampf mit 7:6 (10:8), 3:6, 7:5 durch.



Die rund 1500 im Khalifa Komplex zugelassenen Zuschauer bereiteten Federer einen lauten Empfang, und sie wurden nicht enttäuscht. Zwar präsentierte sich der Schweizer wie erwartet nach der langen Pause noch nicht in Bestform. Dafür verlief die Partie zum Ende hin dramatisch.

«Es fühlt sich gut an, zurück zu sein», sagte Federer im Siegerinterview. «Das hätte ich auch im Falle einer Niederlage gesagt. Aber natürlich habe ich lieber gewonnen.» Er servierte stark, war in den entscheidenden Momenten parat und bewies Kampfgeist und Durchhaltewillen.

Das Interview:

Video: SRF

Der Schweizer wehrte im dritten Satz zwei Breakbälle zur möglichen Entscheidung ab und erhöhte dann die Kadenz. Bei 5:4 hatte er einen ersten Matchball, den Evans mit einem starken Volley abwehrte. Den zweiten nutzte er etwas später mit einem Rückhand-Winner.

Der Matchball:

Es war das erste Break der Partie von Federer, dem es nach der langen Pause noch etwas an Konstanz und am richtigen Timing fehlte. «Es ist immer schön, einen Matchball mit einer Rückhand longline zu verwandeln», sagte der «Maestro» lachend.

Die schönsten Punkte der Partie:

Video: SRF

Er habe so gespielt, wie er es sich vorgenommen habe. «Ich habe das Richtige getan, auch wenn der eine oder andere Schlag misslang», analysierte er. «Das wird mit zunehmender Matchpraxis besser werden, denke ich.»

Die Statistiken zum Spiel:

Bild

bild: srf

«Wichtig ist, wie ich mich morgen und in den kommenden Tagen fühle, und auch wie in den nächsten sechs Monaten», sagte Federer, der etwas müde wirkte und bestätigte, dies auch zu sein. «Dan hatte am Ende mehr Energie, aber ich habe gut aufgeschlagen. Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden.»

Der Einmarsch ins Stadion:

SRF-Tennis-Experte Heinz Günthardt befand, man habe Federer wiedererkennen können. «Die Art und Weise seines Spiels war wie früher. Anfangs hatte er Mühe mit dem Return, aber das ist normal, wenn man lange nicht gespielt hat. Man hatte nicht das Gefühl, dass seit der letzten Partie wirklich 405 Tage vergangen sind.»

Das meint Experte Günthardt:

Video: SRF

Das will keiner verpassen – auch nicht die Spieler, die derzeit am Chile Open beschäftigt sind:

Das Zauberhändchen ist noch da:

Weiter geht es für Federer schon morgen Donnerstag (18.00 Uhr) mit dem Viertelfinal gegen den Georgier Nikolos Basilaschwili (ATP 42). Gegen den 29-Jährigen aus Tiflis gewann er die einzige Begegnung beim Australian Open 2016 deutlich. (ram/sda)

Mehr zum Comeback:

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