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CUIABA, BRAZIL - JUNE 21:  Shola Ameobi of Nigeria hugs Edin Dzeko of Bosnia and Herzegovina after a 1-0 Nigeria win during the 2014 FIFA World Cup Group F match between Nigeria and Bosnia-Herzegovina at Arena Pantanal on June 21, 2014 in Cuiaba, Brazil.  (Photo by Matthew Lewis/Getty Images)

Das Bild erzürnt die Bosnier: Warum freut sich Schiri O'Leary so? Bild: Getty Images South America

Foto einer zu herzlichen Umarmung

Bosnier fordern Ausschluss von Schiri – weil er mit dem Gegner lachte

Bosnien-Herzegowinas WM-Traum ist schon nach zwei Spielen geplatzt. Das 0:1 gegen Nigeria besiegelte das Schicksal. Wegen Fehlentscheidungen und einer zu freundschaftlichen Verabschiedung des Schiedsrichters wollen die Bosnier jetzt Gerechtigkeit.



Beim Spiel zwischen Nigeria und Bosnien-Herzegowina leistete sich Schiedsrichter Peter O'Leary einen kaptialen Fehler. Es ist nicht der erste Fehlentscheid an dieser WM. Gegen Nigeria pfiff O'Leary Edin Dzeko fälschlicherweise aus dem Abseits zurück, als er alleine auf Torhüter Vincent Enyeama konnte. Wenig später trafen die «Super Eagles» zum entscheidenden 1:0.

Besonders bitter für die Bosnier ist eine Szene nach dem Schlusspfiff, die ein Getty-Fotograf festhielt: Während er auf Edin Dzeko und Shola Ameobi fokussiert, wie sich die beiden herzlich verabschieden, liegen sich im unscharfen Hintergrund Nigerias Keeper Enyeama und Schiedsrichter O'Leary in den Armen.

Bosniens Captain Emir Spahic kommentiert die Szene auf Twitter mit einem Wort: «What!?».

Man kann verstehen, dass er sich da ärgert. Auch wenn wir nicht beurteilen können, wie es zu dieser Szene kam, es hinterlässt aus bosnischer Sicht natürlich einen faden Beigeschmack. Superstar Dzeko erklärte nach der Partie: «Wir fahren jetzt nach Hause, wir sind auch traurig deswegen – aber der Schiedsrichter sollte auch nach Hause fahren.»

Auch die Fans reagieren erbost und haben eine Online-Petition gestartet, die mittlerweile über 20'000 User unterstützen. Dort fordern sie nicht nur die sofortige Heimreise O'Learys, sondern auch, dass die FIFA das Resultat auf 1:1 anpasst. Zweiteres wird nicht geschehen. Dass O'Leary an dieser WM nicht mehr pfeifen wird, ist aber durchaus möglich – Petition hin oder her.

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